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  • Day254

    Stone Mountain Safari Road

    September 7, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 5 °C

    Okay, first the „going north“ was a bit more adventurous than expected. Immediately after our first stop were two cars stopped next two the road - and we stopped as well. Three caribous were there. Caribous! How cool is that? We talked to the other drivers, who had stopped and were watching the animals. Kathy (teacher from Ford Nelson) was just coming back from the Arctic Ocean and the other guy came back from Alaska. And we got so many recommendations. One of them was more „disastrous“ than we first thought. We should drive „Stone Mountain Safari Road“. It’s better to drive up with an SUV, but we own one, so why not?! So we got there and wanted to go up this 25km unpaved road. Shouldn’t be a problem, we thought. But 25km of bumpy, rough road with huge stones? 2km before the top we stopped, took a break and walked up the rest. It was a wonderful view, 360 degrees around. Slowly we felt better about the decision coming here. But this changed quickly, when we started heading back. After 2m of driving our car said „check air pressure“ - like three times. Yep, flat tire. Well, we actually wanted to change the tires, but not here! And not to the spare tire, but to new ones... But well, we had no choice. So we changed the tire (on that bad, rough surface) - while having that beautiful view. Then we drove back (crossing fingers, that all the other tires will make it!) and made it to the gas station at Muncho Lake. There we took our repair kit (we got it with the car) and the old tire and repaired it („we“ means here Nick working on that, me not really helping, because of missing knowledge). And it worked! So back on the old tire we continued driving, while it was already getting dark. And some universe decided we should get some reward for managing all of this. So in exchange for all this „bad excitement“ we saw a bobcat (with a rabbit in his mouth), a porcupine and bears. Yes, plural. 13 bears! 13!!! One of them jumped right in front of our car - and we were more than happy that we still missed each other.
    What an exciting day.
    *****
    Okay, im ersten Schritt war das „weiter nördlich fahren“ etwas abenteuerlicher als erwartet. Gleich nach unserem ersten Stopp standen zwei Autos am Straßenrand - und wir gleich daneben. Drei Rentiere hatten es sich am Straßenrand gemütlich gemacht. Rentiere! Wie cool! Wir tauschten uns mit den anderen beiden Leuten aus, die dort angehalten hatten. Kathy (Lehrerin in Fort Nelson) kam gerade vom Arcitic Ocean zurück und der andere hatte eine Tour durch Alaska gemacht. Wir bekamen Tipps. Einer davon war verhängnisvoller als anzunehmen. Uns wurde die Stone Mountain Safari Road empfohlen. Man bräuchte schon einen SUV, aber den haben wir ja. Also ging es weiter und auch diese Straße hinauf. 25km nicht geteert? Sollte doch gehen. Aber 25km Huckelpiste mit Riesensteinen? Knappe 2km vor Ende war es genug für uns. Wir machten Pause und liefen den Rest. Eine wunderbare Aussicht in alle Richtungen bei bestem Wetter. Langsam waren wir nicht mehr ganz so „sauer“, dass wir den Weg mit dem Auto beschritten hatten. Das änderte sich gleich zu Beginn der Abfahrt wieder. Keine 2m nach dem Losfahren sank der Reifendruck enorm. Glückwunsch! Ein platten. Wir wollten ja eh die Reifen mal wechseln. Aber hier oben? Im nichts? Und eigentlich sollten das dann neue Reifen werden - und nicht der Ersatzreifen. Aber was soll’s. Wechselten wir also den Reifen - bei unstabilem Untergrund auf einem Berg. Immerhin mit toller Aussicht. Dann ging es ganz gut wieder den Berg runter (die ganze Zeit Daumen drückend, dass nicht noch ein Reifen schlapp macht) und bis zur nächsten Tankstelle am Muncho See. Dort holten wir den kaputten Reifen wieder raus, nahmen das Reifenflickzeug zur Hand (es war beim Autokauf dabei!) und flickten den Reifen (eigentlich machte Nickels das alles, ich versuchte zu helfen und nicht im Weg zu stehen :D). Das funktionierte! Also Ersatzreifen runter, alter Reifen rauf und weiter gehts. Es war schon abends und dennoch fuhren wir noch einige Kilometer an dem Abend gefahren - mit ausgleichender Gerechtigkeit. Für den ganzen „Stress“ bekamen wir einen Luchs (mit Hasen im Maul), mehrere Stachelschweine und Bären zu sehen. Richtig. Plural. Es waren 13 Bären! 13! Einer davon lief uns direkt vors Auto - wie froh wir waren, dass wir uns doch verfehlten.
    Was für ein aufregender Tag.
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