Joined May 2020 Message
  • Day53

    Holiday Park statt Straßburg

    August 4 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Bevor wir diese Reise angetreten sind, hatten wir ein klares Ziel vor Augen: die drei großen H's zu besuchen (Hansapark, Heidepark, Holiday Park). Was wir jedoch nicht wussten, ist, dass die Parks der Reihe nach zu immer schlimmeren Erlebnissen werden sollten. Die maßgeblichen Schwierigkeiten des Heideparks hatten wir ja bereits ausführlich beschrieben. Die erste Attraktion, die wir besuchen "Sky Scream", weiß zwar als Achterbahn zu überzeugen, ist aber aufgrund schlecht umgesetzter Gruselelemente im Warteschlangenbereich unrechtmäßig erst ab 14 Jahren (der junggebliebenen Julita mit ihrer Babyhaut wäre fast der Eintritt verwehrt worden). Anschließend wurde es noch gruseliger: Wir stellen uns um Punkt 12 an die Schlange vor der noch verschlossenen Hauptattraktion "Expedition GeForce" an, da auf einem eindeutig erkennbaren Schild steht, dass sie um 12 Uhr öffnen soll (2 Stunden nach Parkeröffnung, was soll das schon überhaupt???). Nur scheinen die Mitarbeiter*innen zu spät ihre Schicht begonnen zu haben, weswegen die Testfahrten erst um 12:15 Uhr beginnen, der Weg zur Achterbahn erst nach 12:30 Uhr geöffnet wird und wir so im Endeffekt dennoch eine gute Stunde anstehen müssen. Mit bereits leicht geschundener Seele stiefeln wir zur vermeintlich erstklassigen Wasserattraktion, da diese mit Länge, Höhe und Thematik (Wickie und die starken Männer) überzeugen könnte. Dass Julitas Bedarf an Wasserattraktionen gedeckt ist, zeigte sich allerdings bereits bei den vergangenen Parkbesuchen, zuletzt als sie sich im Movie Park an Armeniens Rücken fast zum zweiten Mal die Nase brach. Hier soll es noch schlimmer kommen: beim Festhalten an den Eisenstangen entgeht sie bei der Abwärtsfahrt nur um ein Haar einem beidseitigen Handbruch. Ohne Rücksicht auf Junis Wasserattraktionsabneigung steuert der Armenier direkt das Wildwasser-Rafting an. Hier kommt es quasi zum negativen Höhepunkt: Julia wird nass!!! Nur die Tabalugaachterbahn könnte sie vielleicht noch aufheitern, doch hier wird wie einst im Heidepark völlig übertriebener Abstand gehalten, sodass wir 100 Jahre anstehen müssen. Der Free Fall Tower war gut. Etwas K.O. von diesem belastenden Tag passiert dann schließlich das, wovor es Arnim seit ca. 7 Wochen gegraut hat - wir fahren nach Frankreich.Read more

  • Day52

    K-Town statt Holiday Park

    August 3 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Gestern Abend hat Juju noch die Idee gehabt, die online-Karten für den Holidaypark zu kaufen, einfach, um auf Nummer sicher zu gehen. Aus Faulheit und grober Fahrlässigkeit stuft André dieses Vorgehen als überflüssig ein. Heute klingelt dann der Wecker um 8 Uhr und als wir die Karten schließlich kaufen wollen, ist die Katastrophe unausweichlich - es werden wohl am gleichen Tag keine Eintrittskarten verkauft. Blöd. Da Karlsruhe nur sehr karge Freizeitmöglichkeiten zu bieten hat, bleibt uns schließlich nichts anderes übrig als den Vormittag in Topfollower Clemens seiner Wohnung (Augenkrebs?) zu verbringen. Aber einen entspannten nichts-tu-Tag hatten wir beide mal nötig, weshalb der missglückte Kartenkauf am Ende sogar ein bisschen Erleichterung auslöst. So überfordert damit einmal nichts zu tun zu haben, entscheiden wir uns dafür Topliker Klemens seinen Flur umzudekorieren, indem wir leere Bilderrahmen neu befüllen (Julia brannte dies schon seit Jahren auf der Seele). Nachdem André in der Stadt, in der er 20 Jahre gelebt hat nicht einmal weiß, wo der nächste Drogeriemarkt ist, brechen wir nach dem ein oder anderen Umweg schließlich in Richtung Park auf, um André seine Freunde im Wikingerschach zu besiegen.
    Am Abend folgt dann ein Hauptgrund, warum wir nach Karlsruhe gefahren sind: manche denken vielleicht es seien Achims Freunde - weit gefehlt. Es sind die Käsespätzle. Kurzer Hand laden sich noch Tanne und Aik ein. Mit vollen Mägen geht es zum hier bereits häufig erwähnten und unvergleichlichen Rallafel, bei dem sich Juli mit einem haushohen Bluffsieg unbeliebt macht. In weiser Voraussicht planen wir heute besser den nächsten Tag und kaufen unsere Holiday Park Tickets bereits jetzt.
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  • Day51

    Kleiner Lotus und großer Wrap

    August 2 in Germany ⋅ ☁️ 25 °C

    Nachdem heute mehr oder weniger absichtlich der Wecker überhört wurde gönnen wir uns zum Abschied aus Sindelfingen ein massives und magisches Frühstück, zubereitet von Küchenfee Vani. Traurig darüber, dass wir nur 1 Nacht in der geräumigen Einfamilienhaus-WG verbringen konnten, startet die Schleife zurück nach Karlsruhe. Erster und letzter Zwischenhalt bildet Heilbronn. Dort treffen wir Jing, Julus Freundin aus China, die sie seit ihrem 6 Jahre in der Vergangenheit liegenden Aufenthalt in Hangzhou nicht mehr gesehen hat. Damals noch in fließendem Englisch kann sich Jing nun mit uns in fast fließendem Deutsch unterhalten. Neben dieser Neuerung hat sie auch ihre 11 Monate alte Tochter Marie-Luise Lian (小莲 - Xiao Lian - kleiner Lotus) dabei. Mit dem kleinen Fratz flanieren wir Kilometer lang durch den scheinbar einzig schönen Fleck Heilbronns, einem sweeten Park am Stadtrand. Nach 2-3 Stunden wird der kleine Lotus dann doch irgendwann etwas unruhig und wir entscheiden uns zurück zum Auto zu gehen. Nächster Halt: Karlsruhe. Erste Hürde bereitet die viel zu kleine Parklücke, in die Azog höchst gekonnt und ohne Hilfe von drei Leuten einschwenkt. Zum Abendessen zauberten Klemmbrett und Lehne Pulled Pork Wraps und die beiden Kultdokus zum Kiezpenny und der Malle Schlauch Kombo bilden das optimale Tagesende.Read more

  • Day50

    Janne, Vanessa & Tiemo

    August 1 in Germany ⋅ ⛅ 31 °C

    Den Tag beginnen wir mit einem schwitzigen Waldspaziergang mit kurzer Schaukeleinlage, bevor wir uns nach einem indischen Mittagessen schweren Herzens von Janne verabschieden.
    Wir machen uns auf Richtung Sindelfingen, wo die liebe Vanié bereits ungeduldig auf uns wartet. Sie zeigt uns die schönste Ecke Sindelfingens (Biergarten) und bereitet uns ein köstliches Mahl zu, bevor sie sehr spontan beschließt, dass sie nicht einmal der schnulzigste aller Sänger davon abhalten kann, mit uns den Abend zu verbringen. So kauft sie noch schnell ein Ticket und wir fahren gemeinsam nach Stuttgart, um auf ein Konzert zu gehen (Tiemo Hauer), auf das nur 1 von 3 Personen Lust hat, wir uns aber natürlich trotzdem in die erste Reihe setzen. Zu Coronazeiten ist ein Konzert an sich aber ja eigentlich sowieso ein so seltenes Event, dass man jedes besuchen sollte, das möglich ist, weil man nie weiß, wann es das nächste Mal gehen wird. Das Konzert erfüllt dann schließlich unser aller Herzen mit Liebe und selbst Vanié gibt am Ende zu diesen Konzertbesuch nicht bereut zu haben.
    Zurück in Sindelfingen spielen wir noch eine ausgiebige Runde Witches, die eine erfolgreicher als die anderen, bevor wir ins Bettchen gehen.
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  • Day49

    Stocherkahnfahrt, Sommerhitze & Spätzle

    July 31 in Germany ⋅ ☀️ 30 °C

    Am bisher heißesten Tag des Jahres entscheiden wir uns für eine Stadtbesichtigung. Als gute Tourist*innen - und Janne als Touristin in ihrem eigenen Wohnort - treten wir, nach der Begehung der Neckarinsel, eine Fahrt im Stocherkahn an. Im schwäbischsten aller Dialekte (aus Laiensicht) erklärt uns der kettenrauchende Fahrer einige geschichtsträchtige Fakten über das Städtle. Janne weiß mit ihrem hohen Bildungsgrad zu glänzen als sie das Gründungsjahr der Universität Tübingen mit 1477 richtig datiert.
    Im Anschluss spazieren wir durch die Altstadt, zum Schloss, zur Uni und entspannen uns im Bota, bevor wir uns in Jannes Lieblingskneipe niederlassen. Hier kommt es dann zu einem erweiterten Erfurt-Wiedersehen als Nana noch zu uns stößt, um mit uns schwäbische Tapas zu genießen. Um dem Abend einen gebührenden Abschluss zu verleihen schauen wir am Ende aus Nostalgiegründen Shopping Queen. 2 von 3 Personen können dem Spannungsbogen dieser Sendung leider nicht mehr folgen, weil sie die Sonneneinstrahlung des Tages so ermüdet hat.
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  • Day48

    Bye Frafuama, hallo Woinum & Thüringen

    July 30 in Germany ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach einem, unsere Gastgeber*innen vom Arbeiten abhaltenden, Frühstück und der Besichtigung des Palmengartens brechen wir auf nach Weinheim an der Bergstraße, wo ein weiterer Schlawiner (oder auch Freund von Arnold) ein Leben in der Idylle führt. Hier zeigt uns der liebe Mäxle sein sweetes Städtle und nach einem ausgiebigen PiPa-Mittagessen und der Begutachtung der größten Zeder Deutschlands, geht es für uns schon weiter nach Tübingen. Unsere Reiseroute wird an dieser Stelle etwas wirr, ist aber verschiedenen Umständen und insbesondere Ralafel zu verdanken.
    Nach fast zwei Jahren soll es in Tübingen endlich zum Wiedersehen zwischen Janne und Jeanette und zum Kennenlernen von Janne und Arnold kommen. Noch gesättigt vom Mittagessen brechen wir auf zu einem kleinen Spaziergang am Rande des Franz(l)viertels und gönnen uns ein spätes Ves(ch)per.
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  • Day47

    Zwietracht Frafuama

    July 29 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach dem späten Frühstück verabschieden wir unsere treue Followerin Christel und fahren noch einmal nach Oestrich, um unser Auto fachmännisch begutachten zu lassen. Mit neuen Erkenntnissen und einer Einkaufsliste brechen wir schließlich auf in Richtung Frafuama - Achims Hood. Schnell stellt sich heraus, dass dieser seine Hood kaum kennt und nicht einmal die "Altstadt" ohne Anwendung von Ortungsdiensten finden kann. Diese erkunden wir nach einem japanischen Mittagessen recht oberflächlich, bevor wir uns in Richtung Eschborn Süd aufmachen, um Saskias Arbeitsplatz zu begutachten. Schnell stellen wir fest, dass Eschborn Süd nicht sehr lohnenswert ist und fahren weiter nach Niederurseln, um dort einen kurzen Spaziergang und - ganz wichtig - gemeinsam ein Selfie zu machen.
    Nach diesem kurzen Zwischenstopp geht es für uns schon wieder zurück in die City, wo wir mit Poil und Tessi auf Poils fertiggestellte Masterarbeits-pdf-Fassung mit einem echten Äbbelwoi aus dem Bembel im Gerippten anstoßen. Dazu noch Frankfurter Grüne Soß' und der Tag findet einen bravourösen Abschluss.
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  • Day46

    Kobl-ëlle & Geisen-trich

    July 28 in Germany ⋅ ☁️ 23 °C

    Nachdem wir unser Hab und Gut sicher verstaut haben, treten wir unsere Reise in Richtung Koblenz an, wo wir die liebe Noëlle treffen, die extra aus dem weitentfernten (auch nur, weil RPs Nahverkehr so gut ausgebaut ist) Trier ("ne, da bleiben wir lieber hier") anreist. Gemeinsam entdecken wir die Fischaufstiegsanlage, von der insbesondere Arim sehr begeistert ist, während Noëlle in Frage stellt, wie gerne Fische sich in dieser aufhalten. Nachdem Arim noch Schauergeschichten über angesaugte Aale und Fische erzählt, beenden wir unsere Bestaunung der Fischtreppe und spazieren entlang der Mosel Richtung Rhein. Das Deutsche Eck weiß dann insbesondere aufgrund unserer Panoramabilder zu beeindrucken. Da gemeinsames Ängste überwinden zusammenschweißt, fahren wir mit der Seilbahn zur Festung - Noëlle beweist hier wie Arim einst in Freizeitparks (wenn auch mit Hilfe), dass man sich seinen Ängsten stellen muss. Auf der Suche nach einem geeigneten Mittagessen schlendern wir dann durch die Altstadt und analysieren die Geeignetheit von Koblenz als zukünftiger Wohnort.
    Unter Tränen verabschieden wir uns von Nölle und kehren abends dann bei weiteren Topfollower*innen - Arims Eltern - in Geisenheim ein. Schnell geht es mit der halben Trautmann-Family auf zum Östricher Weinfass, wo Arim an dem ein oder anderen Eisköniginnenpuzzle verzweifelt.
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  • Day45

    Movie Park ohne Movies, aber mit Vers

    July 27 in Germany ⋅ ☁️ 21 °C

    Der nächste Freizeitparkbesuch steht an - heute sollen Bottrop und sein Movie Park zeigen, was sie können. Mit dabei Vers, die sich mit dem treuen Liken unserer Posts diesen Tag mit uns redlich verdient hat.
    Schnell stellen wir fest, dass Vers und Aaron sehr kompatibel sind, was Freizeitparkbesuche angeht - sie mag nicht so gerne Achterbahnen, schätzt aber kleinere Fahrgeschäfte, die sich überschlagen und drehen, was Aarons 30-jähriger Körper alles andere als gut abkann, wohingegen er Achterbahnen liebt (zumindest in Kombination mit Reisetabletten und Ingwershots). Von der Inkompatibilität von Aarons Liebe zu Wasserattraktionen und Janas Unwillen nass zu werden mal ganz zu schweigen.
    Dennoch erleben wir einen vielfältigen Freizeitparkbesuch zu einem recht fairen Preis. Etwas störend sind fehlende Angaben von Wartezeiten, weswegen die Anstehzeit zwischen 10 und 90 Minuten alles umfasst.
    Zu der Umsetzung der Hygieneregeln noch ein Kommentar, weil die ja im Heidepark eine recht große Problematik waren - wie zu erwarten, zählt das Wohl des Einzelnen in NRW (eigentlich das kleine China Deutschlands) weniger als in Niedersachsen, weswegen hier - mal von der Maskenpflicht abgesehen - deutlich weniger Einschränkungen zu spüren sind.
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  • Day44

    Sonntagsspaziergang durch Korschenbroich

    July 26 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach zweitätigem Großstadtdschungel soll es heute mal wieder raus in die wilde Natur gehen. Einige Highlights der Kleinenbroicher Umgebung werden uns auf etwa 17 km präsentiert. Dazu gehören: Das Pfadfindergrab beim Liedberg, der Liedberg, das dazugehörige Schloss sowie sage und schreibe vier Briefkästen, zum Greifen nah. Einen lieben Gruß an dieser Stelle an einen unserer treusten Follower Ulli, der leider kurzfristig arbeitstechnisch verhindert war. Weder Hitze noch Regenschauer können unsere Stimmung auf dieser magischen Wandertour mit exquisiter Route trüben. Glücklich aber total erschöpft gönnen wir uns nach getaner Arbeit noch das beste Spaghettieis dieses Planeten und suchen ca. 72 Minuten das Essen für den folgenden Abend aus. Mit vollem Bauch schaut es sich den Weimarer Tatort von 2016 noch viel bequemer und es kommt leichte Wehmut auf bei Referenzen zum einzig wahren RWE.Read more

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