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  • Day15

    Höher, schneller, nasser

    August 3, 2016 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Breite Straßen und trotzdem nur 55mph – ganz schön öde. Was macht man da als Amerikaner, um mal einen richtigen Geschwindigkeitsrausch zu erleben? Klar, man fährt in den Freizeitpark um die Ecke. Gut, dass um unsere derzeitige Ecke einer der größten Freizeitparks der USA liegt. Und so machten wir uns früh und voller Vorfreude auf den Weg in den Cedar Point – natürlich brav unter Beachtung der Tempolimits.

    Die Erfahrung hat uns gelehrt, nicht mit der größten Achterbahn anzufangen. Und so starteten wir mit einer 50 Jahre alten Holzachterbahn und einer für Cedar-Point-Verhältnisse niedlichen Hängeachterbahn gemütlich unsere Tour durch den riesigen Freizeitpark und brachten unseren Adrenalin-Pegel auf ein für diesen Tag notwendiges Mindestmaß.

    Schnell war klar, dass wir nicht eher gehen, ohne jede Achterbahn mindestens ein Mal zu fahren. Und so arbeiteten wir uns voran und fuhren größere Attraktionen. Wie groß diese tatsächlich waren, zeigte sich oft erst nachher, da der Hauptteil der Bahn meist versteckt hinter dem Eingangsbereich lag und so der Eindruck von vorn gern einmal täuschte.

    Erfreulicherweise hielt sich der Andrang in Grenzen, sodass wir meist nicht länger als 30min warten mussten. Dennoch war das Anstehen sehr anstrengend, da die Sonne unermütlich auf uns einprasselte und die Parkgestalter mit Überdachungen gespart haben. Dass wir dann bei einigen Bahnen noch gezwungen wurden, ein Schließfach für Rucksäcke anzumieten, da dort keine Aufbewahrungsboxen wie an anderen Stationen vorhanden waren, empfanden wir angesichts des Eintrittspreises ziemlich frech.

    Abkühlung versprach die Wildwasserbahn Thunder Canyon. Damit, dass wir mitten durch zwei Wasserfälle geschickt wurden, hatten wir dann aber doch nicht gerechnet.
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