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  • Day217

    Angkor Park - Fahrrad Tour - Tag 3

    August 1, 2017 in Cambodia ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute aber! Wie schon die ganzen letzten Wochen geplant, heute fahren wir endlich frei Schnauze mit dem Fahrrad durch Angkor. Keine Frage, die Fahrten mit Hom waren gut. Wir konnten einfach überall hin wo wir wollten, aber so sind wir doch freier und den Lärm des Motors vermissen wir auch nicht.
    Den Tag nutzen wir zum einen, um die gesamten Anlage, die Landschaft, die Mauern und Tore ganz in Ruhe zu betrachten und zu genießen. Und zum anderen, um uns die kleinen Tempel und Ruinen anzugucken. Orte, an die uns normalerweise kein Guide und kein Tuk-Tuk Fahrer bringen würde. Das eröffnet uns noch einen komplett neuen Blick auf das Areal. Denn fast überall führen kleine Trampelpfade weg von der Straße und hinein in den Wald. Hier finden sich zum Beispiel kleine Krankenhaus-Tempel oder Ruinen, die schon sehr zerfallen sind. Nicht selten sind wir hier komplett alleine. Ohne andere Touristen, ohne Ticket-Kontrolleure und ohne Verkäufer. Jeder, der sich auf das Abenteuer Angkor Wat einlässt und die Möglichkeit dazu hat, sollte einen Tag mit dem Fahrrad einplanen. Die Gegend ist flach und angenehm zu befahren, auf die diebischen Affen sollte natürlich Acht gegeben werden und ansonsten können einem maximal die Elefanten den Weg versperren.

    Wir haben diesen Tag auf jeden Fall nochmal sehr genossen und am Ende mit einem atemberaubenden Blick auf Angkor Wat, im Licht der untergehenden Sonne, abgeschlossen.
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  • Day216

    Angkor Park - Small Tour - Tag 2

    July 31, 2017 in Cambodia ⋅ ☀️ 34 °C

    Ein paar Tage sind vergangen seit unserem ersten Besuch in der Tempelanlage, denn leider hat mich eine Krankheit ziemlich aus der Bahn geworfen.

    Eigentlich wollten wir uns jetzt mit dem Fahrrad auf eigene Faust durch das Areal bewegen, allerdings bin ich dafür noch nicht wieder kräftig genug. Deshalb kontaktieren wir Hom, unseren Fahrer vom ersten Tag, und engagieren ihn erneut, diesmal für die kleine Tour.
    Bei dieser Runde bewegen wir uns im inneren Kreis der Tempel und besuchen dabei unter anderem den aus “Tomb Raider“ bekannten sehr bewachsenen Ta Phrom, unser besonderes Highlight den Bayon und natürlich Angkor Wat. Diese Tempel gehören ohne Frage zu den beeindruckendsten und schönsten, die wir auf unserer gesamten Reise gesehen haben.
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  • Day211

    Angkor Park - Big Tour - Tag 1

    July 26, 2017 in Cambodia ⋅ ⛅ 27 °C

    Für unseren ersten Tag im “Angkor Park“ haben wir uns einen Tuk-Tuk Fahrer besorgt, der uns an diesem Tag über das Areal begleiten wird. Die gesamte Anlage ist über 400km² groß und manche Tempel sind doch ziemlich ab von Schuss, wie zum Beispiel der Banteay Srey. Der sogenannte Frauentempel ist daher heute eins unserer Ziele und unserer Highlights.

    Man hat ja schon immer gehört, dass die gesamte Anlage groß ist, aber so groß hätte ich nie gedacht. Ganze Dörfer und Mengen an Reisfeldern und Wäldern befinden sich im Park. Und überall befinden sich Tempelanlagen verstreut, von kleinen Hospital-Tempeln, bis hin zum größten, dem Angkor Thom. Hier kann man tatsächlich Wochen verbringen und immer noch etwas Neues finden.
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  • Day210

    Siem Reap

    July 25, 2017 in Cambodia ⋅ ⛅ 28 °C

    Nun geht es also in unser drittes Land in Südostasien, nach Kambodscha. Unser erster Stopp hier wird Siem Reap sein, das Tor zum Angkor Park und dem weltberühmten Angkor Wat.

    Zuerst aber geht es mal wieder über die Grenze. Der Übergang von Laos nach Kambodscha hier südlich der 4000 Inseln ist die einzige Verbindung der beiden Länder und berühmt für die Abzocke. Zumindest wenn man sich darüber informiert und das scheinen die wenigsten zu tun.
    Normalerweise wird ein Bus gebucht, von Laos nach Siem Reap, Kratie oder Phnom Penh. Direkt bei Beginn der Fahrt werden die Einreiseformulare ausgeteilt, ausgefüllt und danach zusammen mit allen Reisepässen und 40$ p.P. wieder eingesammelt. Die Begründung: “das geht schneller“. Bei kritischer Nachfrage heißt es dann, man könne das Ganze auch auf eigene Faust machen, der Bus wartet dann auf der anderen Seite allerdings nicht auf einen.
    Wir haben uns also vorweg informiert und entscheiden uns für die eigene Faust. Wir buchen einen Bus nur bis zur Grenze, überqueren die Grenze und steigen am Ende günstiger und viel, viel schneller als die anderen, in einen neuen Bus nach Siem Reap.

    In Siem Reap steht natürlich das riesige Tempelareal um Angkor ganz oben auf unserer Agenda. Es gibt die Möglichkeiten eines 1-, 3- oder 7-Tage Tickets. Wir entscheiden uns für die mittlere Variante und planen den ersten Tag mit einem privaten Tuk-Tuk Fahrer und die letzten beiden Tage mit dem Fahrrad zu verbringen. Das sollte ausreichend sein, um einen vernünftigen Eindruck dieser antiken Stadt zu bekommen.

    Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten von Siem Reap, außer dass Sasi ein Henna-Tattoo bekommen hat und ich Cholera.
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  • Day208

    Si Phan Don

    July 23, 2017 in Laos ⋅ ☁️ 21 °C

    Unser allerletzter Halt in Laos sind die so genannten 4000 Inseln. Sie befinden sich im Mekong, direkt an der Grenze zu Kambodscha. Da wir mitten in der Regenzeit hier sind, sind viele der Inseln vom Fluss verschluckt, er steht gut 2m höher als normal und die Strömung ist extrem. Gerade bei der Überfahrt nach Don Det, wo sich unsere Unterkunft befindet, und bei einer Rundfahrt über den Mekong, wird deutlich wie extrem die Boote zur Zeit gegen die Strömung zu kämpfen haben.

    Auf Don Det haben wir uns einen kleinen Bungalow gemietet, direkt auf/am Flussufer. Abgesehen von unserer privaten Tour über den Fluss, entspannen wir die meiste Zeit in unserer Hängematte.

    Ein ganz persönliches Highlight für uns war aber etwas komplett anderes. Der deutsche Lutz hat vor ein paar Jahren eine Laotin geheiratet, seitdem führen sie ein kleines Restaurant am Mekong. Hier genießen wir echte deutsche Hausmannskost, herzhafte Buletten mit Kartoffelbrei und Bratensoße. Dazu gibt es Hausgemachten Senf und als Aperitif einen selbst gemachten Schnaps. Landestypischer Laolao mit Kümmel und Karamell verfeinert, auf Kosten des Hauses. Nach so vielen Monaten ein absoluter Hochgenuss und das Bestellen auf Deutsch ist doch recht ungewohnt geworden.

    Das war es damit leider schon mit Laos, aber wir freuen uns auch schon sehr auf Kambodscha.
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  • Day206

    Wat Phu

    July 21, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Khmer-Tempel Wat Phu ist eine der ältesten Tempelanlagen von Laos (6. - 13.Jh.) und soll sogar als Vorlage für den berühmten Angkor gedient haben. Auch hierhin machen wir einen Tagesausflug von Pakse aus. Diesmal haben wir deutlich mehr Glück mit dem Wetter, sogar die Sonne lässt sich mal wieder blicken.Read more

  • Day204

    Pakse

    July 19, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 14 °C

    Als nächstes ist nun also die drittgrößte Stadt von Laos unser Ziel. Mit 110.000 Einwohnern leben hier nur knapp weniger als in Savannakhet und trotzdem ist es gleich ein ganz anderes Pflaster. Die Stadt ist viel aktiver und die Umgebung hat auch für uns mehr zu bieten.

    Zunächst entschließen wir uns für einen Ausflug in das naheliegende Bolaven-Plateau. Um es vorweg zu nehmen, wir wollen das Plateau sehen, das Plateau wollte uns aber nicht da haben.
    Mit gemieteten Rollern machen wir uns auf den knapp 1000m hohen Anstieg. Wir haben geplant ein paar der schönen Wasserfälle zu besuchen und zwischendurch bei Pho 43 eine Mittagspause einzulegen. Dies ist eine Suppenküche, die von zwei Laoten geführt wird, die 35 Jahre lang in der Schweiz gelebt haben und daher “Deutsch“ sprechen.

    Wie die Füchse, die wir sind, haben wir uns für alle Eventualitäten vorbereitet, von Badehose bis Regencape. Die Straße ins Plateau ist nicht sonderlich schön, sondern häufig kaputt oder sogar unfertig. Allerdings kommen wir durch viele kleine Dörfer am Straßenrand, wobei wir mal wieder ein bekanntes Muster erkennen. In jedem Dorf konzentriert sich der Großteil der Bevölkerung auf ein bestimmtes Handwerk. Zuerst säumen viele kleine Stände, gefüllt mit allerlei Obst die Standstreifen der Straße. Unmengen an Ananas und Durian (schon von weitem war das zu riechen) und die ein oder andere Jackfrucht. Nur ein paar Kilometer weiter türmen sich am Wegesrand Rattan und Bambus Produkte auf, von Körben über Matten bis zu Besen gibt es hier alles zu kaufen. Im nächsten Dorf erwartet uns schon der schallende Klang von Metall auf Metall. Überall befinden sich kleine Werkstätten, in denen Feuer lodern und die Einheimischen auf Ambossen Werkzeuge produzieren. So geht der Weg ins Plateau hinein, wo es langsam aber deutlich immer weniger Häuser werden.

    Am ersten Wasserfall angekommen, ist das Wetter noch schön, ganz allein genießen wir den reißenden Fluss und das (insgesamt) knapp 62m hohe Gefälle. Es fängt ein wenig an zu regnen, aber der Regenschirm reicht aus, um uns trocken zu halten. Nach einer kleinen Pause fahren wir weiter zu unserem eigentlichen Highlight, den 150m hohen Zwillingswasserfällen des Tad Fan, den höchsten in Laos. Der Anblick ist allerdings sofort ernüchternd, es gibt nämlich keinen. Wolken haben sich in dem Tal niedergelassen und scheinen hier so schnell nicht wieder verschwinden zu wollen. Wir sind vielleicht ungefähr eine Stunde hier und haben original 2min, in denen zumindest einer der Wasserfälle einigermaßen zu sehen ist, ansonsten bleibt alles vollkommen verschlossen.

    Als wir uns dann etwas enttäuscht aber doch noch optimistisch aufmachen zu unserem nächsten Stopp, fängt es leicht an zu regnen. Wir stellen uns kurz unter und warten ab, als es allerdings nicht besser zu werden scheint, werfen wir unsere Capes über und düsen los. Jetzt fängt es richtig an. Der Regen wird immer stärker und schnell beschließen wir den nächsten Wasserfall zu überspringen und direkt zur Suppenküche zu fahren um uns abzutrocknen und aufzuwärmen. Doch je höher und weiter wir ins Plateau fahren, desto stärker und undurchdringlicher wird der Regen. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, nimmt uns der Nebel auch noch die letzte Sicht.
    Es ist dunkel, der Regen peitscht uns ins Gesicht, der Nebel lässt den Blick keine hundert Meter mehr vordringen. Nach wie vor rasen die Laoten ohne Licht und Verstand über die schlechten Pisten nur haarscharf an uns vorbei. Zu allem Überfluss lässt sich unser Mittagsstopp nicht finden. Als letztendlich auch noch ein Krankenwagen im vollen Einsatz uns von hinten überholt, beschließen wir umzukehren und etwas tiefer im Plateau, außerhalb der Wolken, nach einem trockenen Plätzchen zu suchen.

    Mit dem Wetter hatten wir auf unserer Reise ja schon häufiger nicht so viel Glück, und gerade Asien hat uns oberhalb von 1000m nur selten freundlich empfangen, könnte aber natürlich auch an der Regenzeit liegen. Wie es nun mal so ist, wenn man etwas sucht, findet man es nicht, und wenn man es nicht sucht, stolpert man drüber. Ob es nun ein Tuk-Tuk ist oder ein Restaurant, es ist immer dasselbe. Wir haben ein Restaurant gesucht ... also ab nachhause.
    Als wir endlich nach 40min eiskalter nasser Fahrt den Fuß des Plateaus erreichen, hört der Regen schlagartig auf, die Wolken sind verschwunden und uns schlägt eine angenehm wärmende Luft entgegen. Wir haben es geschafft.

    Die nächsten Tage werfen wir immer wieder einen Blick aus der Ferne auf das Bolaven-Plateau und uns fällt auf, dass es jeden Tag fast gänzlich in den Wolken verschwindet. Dann vielleicht ein andern mal.
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  • Day202

    Savannakhet

    July 17, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 28 °C

    Unser nächster Stopp ist die zweitgrößte Stadt von Laos (ca. 120.000 Einwohner). Ich würde sagen, für keine andere Stadt passt der Spruch “hier liegt der Hund begraben“ besser als zu Savannakhet. Hier ist tatsächlich nichts los und es gibt auch für uns nicht viel zu tun (aber viele Hunde gibt's tatsächlich).
    Wir haben uns einen Bungalow in einem gemütlichen Garten gemietet, relaxen tagsüber auf unserer Terrasse und gehen abends auf dem Nachtmarkt essen. So lässt es sich auch mal ein paar Tage aushalten.
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  • Day198

    Vientiane

    July 13, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 28 °C

    Vientiane, die Hauptstadt von Laos, die größte Stadt und das religiöse, kulturelle sowie intellektuelle Zentrum des Landes,... hat nicht wirklich viel zu bieten. Ca. 750.000 Menschen leben in dieser Metropole und das ist schon über 5mal mehr als in der zweitgrößten Stadt Savannakhet. Ja, hier lebt es sich doch in ganz anderen Dimensionen.

    Nicht nur für die Touristen sondern auch für die Einheimischen ist das Highlight der Hauptstadt der Pha That Luang, der größte Stupa des Landes. Für jeden Laoten steht eine Pilgerreise hierher auf dem Plan. Die komplett in Gold gehüllte Pyramide ist einen Besuch, allerdings nicht den Eintritt, wert. Man kann auch wunderbar außerhalb der Mauern nur wenige Meter entfernt ein paar Fotos machen, und verpasst im Inneren nichts. Zu der Anlage gehören noch weitere Tempel und ein Palast, wenn man schon mal den Weg soweit raus aus dem Zentrum gemacht hat, kann man sich die gleich auch noch anschauen, genau wie den Triumphbogen auf dem Weg dahin.

    Ansonsten kann Vientiane noch mit einigen weiteren Tempeln aufwarten, aber nichts, was wir auf unserer Reise nicht schon häufiger gesehen hätten. Direkt vor unserem Gasthaus baut sich jeden Abend ein riesiger Markt entlang des Mekong-Ufers auf. Hier trifft sich dann bei gutem Wetter grob geschätzt die gesamte Bevölkerung der Stadt und Umgebung. Zum gemeinsamen Aerobic beim Sonnenuntergang und eifrigen Shopping von Klamotten bis Ramsch in chinesischer Plagiatsqualität. Die umliegenden Tempel werden dazu immer kurzerhand in Parkplätze umgestaltet, für die auffallend vielen, weißen Pick-Ups der Laoten.
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