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  • Day195

    Vang Vieng

    July 10, 2017 in Laos ⋅ ☀️ 19 °C

    Vang Vieng ist die Partyhochburg für Laos-Reisende, der Ursprung dafür liegt im Tubing. Hierbei werden die Touristen ein paar Kilometer außerhalb der Stadt auf dem Nam Song Fluss auf riesigen LKW-Schläuchen ausgesetzt und in der Stadt dann wieder eingefangen. Unterwegs wird man von der Strömung von einer Flussbar zur nächsten getrieben und lässt sich dabei ordentlich volllaufen. Nachdem diese Aktivität allerdings zahlreiche Todesopfer gefordert hatte, fühlte sich die Regierung von Laos 2012 dazu gezwungen, die Bars am Flussufer zu schließen.
    Nichtsdestotrotz ist Vang Vieng auch heute noch als Partystadt bekannt. Viele Bars, Clubs und Partyhostels locken mit freien Getränken und gratis T-Shirts.

    Aber neben ordentlichen Partys kann die Stadt mit einer atemberaubenden Landschaft um sich herum aufwarten. Schon die Fahrt von Luang Prabang hierher ist ein echtes Abenteuer.

    Die Route 13 zwischen Vang Vieng und Luang Prabang führt erneut durch die Berge mit schlechten engen Straßen am Abhang entlang des Weges. Riesige Karststeinformationen reihen sich hier aneinander. Hinter den Reisfeldern im Tal ragen sie empor, viele hundert Meter bis in den Himmel. Nebel steigt aus den dichten Regenwäldern empor und zieht durch die tiefen Kluften. Die Steilhänge sind so hoch, dass sie in den Wolken verschwinden und teilweise über ihnen wieder heraus gucken. Die Landschaft ist einfach nur episch, unvorstellbar schön und stellt jede faszinierende Welt aus der Hollywood Traumfabrik in den Schatten. Hier kann man den Ursprung jedes fernöstlichen Mythos und jedes Fabelwesens nachvollziehen. Legenden wie die Long-Drachen finden, wenn dann, hier ihre passende Heimat. (Leider keine Fotos davon)
    So schön es hier auch ist, sind wir froh als wir Vang Vieng erreichen. Erneut haben viele frisch herabgestürzte Schlamm- und Gerölllawinen den Weg unnötig schwer gemacht.

    Auch wenn wir hauptsächlich wegen der Landschaft hierhergekommen sind, lassen wir es uns nicht nehmen mal einen trinken zu gehen. Wenn wir mitten in Laos schon einen Irish-Pub finden, dann gehen wir da auch hin.

    Tagsüber jedoch mieten wir uns Mountainbikes, um die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Am ersten Tag kommen wir allerdings nicht an unserem Ziel an, der Regen macht uns einen Strich durch die Rechnung. Es schüttet wie aus Eimern, nach 8km drehen wir um und fahren zurück. Teilweise ist der Regen so dicht, sodass man keine hundert Meter weit sehen kann. Wir hoffen darauf, dass es am nächsten Tag besser wird.
    Und das wird es zum Glück auch. Diesmal haben wir keine Höhlen als Ziel, sondern ein besonders schönes Tal im Westen von Vang Vieng. Der Weg führt uns über Feldwege durch kleine Dörfer und an Reisfeldern vorbei, jederzeit umgeben von Karststeinbergen. Der extreme Regen in den letzten Tagen macht sich bemerkbar, viele Teile der “Straße“ sind überflutet. Das vermiest uns aber keineswegs die Laune, besonders Sasi lässt das Kind raushängen und springt von Pfütze zu Pfütze. Die Vermieter der Mountainbikes werden sich freuen und wir genießen einen herrlichen Tag in traumhafter ruhiger Landschaft.

    Eine weitere Besonderheit sind die speziellen Cafés hier, welche die Touristen nicht nur mit gemütlichen Liegeplätzen und kalten Getränken locken, sondern auch mit Endlosschleifen der Serie Friends. Bei Regen und zum Abendessen lassen wir uns auch gerne hier berieseln, zumal ich ein absoluter Friends-Neuling bin.
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  • Day191

    Kuang Si Wasserfall

    July 6, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 30 °C
  • Day190

    Luang Prabang

    July 5, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 30 °C

    Luang Prabang hat uns von der ersten Sekunde an überzeugt. Nach Vietnam konnte man sich kaum vorstellen, eine Stadt zu finden, die so ruhig ist. Gerade in der Altstadt, in der sich unsere Unterkunft befindet, gibt es nur sehr wenig Verkehr. Zudem ist die Stadt extrem grün und wirkt dadurch noch viel kleiner und entspannter als sie es wahrscheinlich ist. Schon nach der ersten Nacht verlängern wir deswegen unseren Aufenthalt hier für ein paar Tage.

    Ein Highlight für Sasi ist der Nachtmarkt. Im Gegensatz zu Vietnam wird man hier nicht permanent von Verkäufern bedrängt und angeschrien, sondern kann in Ruhe hindurch spazieren und schauen beziehungsweise einkaufen.
    In einer kleinen Gasse direkt neben dem Nachtmarkt reiht sich eine Futterbude an die nächste. Hier bekommt man allerhand laotische Spezialitäten zum Probieren und zum Sattessen für wenig Geld. An einigen Ständen werden verschiedene Spieße über dem Feuer gegrillt, an dem nächsten bekommt man typische Snacks wie Seegraschips. An wieder anderen kann man sich eine große Schüssel an einem bunten Buffet nach eigenen belieben mit vegetarischen Speisen befüllen, direkt daneben werden noch Fische und schmackhafte Würstchen gegrillt. Wer hätte gedacht, dass wir vor unserer Heimkehr noch einmal wirklich leckere Bratwürste bekommen, gerade nachdem wir in Südamerika fast nur enttäuscht worden sind.

    Zu den Hauptattraktionen in der Umgebung von Luang Prabang zählen unter anderem der Kuang Si Wasserfall und das Elefantenreiten. Im Land der 1000 Elefanten war letzteres heute natürlich zu erwarten, aber nichts was wir unbedingt machen wollen. Auch wenn die Dickhäuter nach Angaben irgendwelcher laotischer Tierschutzorganisationen in speziellen Camps gut behandelt werden, wollen wir uns dieser Form des Tourismus nicht anschließen.
    Stattdessen entscheiden wir uns den Wasserfall zu besuchen und werden dabei keineswegs enttäuscht. Eindeutig ist er der schönste, den wir bislang zu sehen bekommen haben.

    Als letztes Highlight beschließen wir uns dazu am letzten Abend einen laotischen Kochkurs zu besuchen. Hier haben wir viel über spezielle Zutaten und Gewürze gelernt und danach selber auf laotische Weise gekocht. Besonders die einfachen Reisgerichte hier in Laos überzeugen uns sehr im Vergleich zur vietnamesischen Küche, durch sehr intensive und raffinierte Aromen.

    Luang Prabang sollte man auf einer Laos Reise auf gar keinen Fall verpassen, hier kann man wunderbar auch mal ein paar Tage mehr verbringen.
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  • Day189

    Auf nach Laos 3/3

    July 4, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 25 °C

    Ankunft in Luang Prabang, endlich geschafft.
    Die letzte Etappe war dann doch wieder etwas anstrengender, die Straßen wieder etwas schlechter und der Busfahrer hatte es auch wieder sehr eilig. Vorbei kommen wir an unzähligen Steinbrüchen, Fabriken und Baustellen (unter anderem für einen großen Staudamm), die den Schriftzeichen nach zu folgern in chinesischer Hand sind. Kein Wunder also, dass es hier im Norden von Laos hin und wieder zu Angriffen auf vermeintlich chinesische Reisebusse kommt, sie scheinen hier nicht sehr beliebt zu sein. Wir haben es zum Glück bisher aber ohne Zwischenfälle an unser erstes Ziel geschafft.Read more

  • Day187

    Auf nach Laos 2/3

    July 2, 2017 in Laos ⋅ ⛅ 25 °C

    Früh geht es in Điện Biên weiter zur zweiten Etappe. Nach ein paar Kilometern heißt es schon wieder aussteigen und Pass vorzeigen, Ausreise aus Vietnam. Das geht alles relativ fix, wir können auch gleich unsere letzten vietnamesischen Dong in laotische Kip wechseln. Dann heißt es wieder rein in den Bus, ein paar Kilometer Fahrt, alle wieder raus und Einreise nach Laos.
    Auch hier dauert es nicht wirklich lange, komplizierter ist es trotzdem. Zuerst heißt es ein paar Formulare ausfüllen und 30US$ für ein 28-Tage Visum bezahlen. Aber Achtung, die Dollar müssen in einem absoluten Top Zustand und relativ neu sei. Zum Glück hatten wir genug mit, denn aus nicht ersichtlichen Gründen wurden einige unserer Scheine nicht akzeptiert. Die ernsten Herren hinter den Glasscheiben lassen da auch eindeutig nicht mit sich diskutieren.
    An drei weiteren Schaltern mussten wir dann noch weitere nicht nachvollziehbare Rechnungen begleichen, unter anderem angeblich wohl für einen Gesundheitscheck (“Hello Sir?“ “Yes?“ ... okay die Ohren funktionieren, Gesundheitscheck scheinbar bestanden) ... und andere Formalitäten.
    Und weiter geht es zu unserem nächsten Stopp, U Dom Xay (Muang Xay, Oudomxai oder wie auch immer jetzt wirklich). Dafür das Laos eines der ärmsten Länder in SOA ist, sind die Straßen mit einem Mal viel besser und die Fahrt viel angenehmer. Wieder 7-8h dauert der Trip an diesem Tag und wir beziehen unsere erste Unterkunft auf laotischem Boden. Neue Probleme werden hier offensichtlich. Wir verstehen nicht nur die Sprache nicht mehr, wir können hier auch nichts mehr lesen. Und da dieser Ort absolut nicht touristisch ist, kommen wir hier auch mit Englisch nicht sehr weit. Hände und Füße müssen es jetzt also richten.
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  • Day187

    Auf nach Laos 1/3

    July 2, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Unser Trip rüber nach Laos besteht aus drei Etappen an drei Tagen, unser erstes richtiges Ziel ist die Stadt Luang Prabang.
    Wir starten also in Sa Pa und unser erster Zwischenstopp ist noch in Vietnam, die Kleinstadt Điện Biên Phủ, nahe an der Grenze zu Laos. In diesen bergigen Regionen sind die Straßen schlecht, sehr eng und schlängeln sich in vielen engen Kurven an den Bergen entlang. Deswegen haben wir uns gegen zulange oder Nachtfahrten und für die drei Etappen entschieden. Zudem ist Regenzeit und gerade auf dem ersten Abschnitt von Sa Pa nach Điện Biên kommen wir nur langsam voran, viele Geröll- und Schlammlawinen haben die Straßen überschüttet. Einige schon provisorisch geräumt, bei anderen muss sich unser Busfahrer den Weg durchs Geröll selbst suchen, an wieder anderen Stellen müssen wir warten bis die Straße wieder frei ist. Die erste Etappe also schon sehr anstrengend, 8h reichen uns fürs erste.Read more

  • Day183

    Sa Pa

    June 28, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Pssst.... Sa Pa, im Norden Vietnams. Ein idyllischer kleiner Ort mitten in den Bergen. Voll mit Reisfeldern und Wasserbüffeln. Dazu ein Homestay bei einer der Hmong-Familien. Das ist DER Geheimtipp für Vietnam.

    So hört und liest man es überall, wenn man sich über das Backpacken in Vietnam informiert. Und wenn es schon überall steht, kann es ja auch nicht mehr so geheim sein. Zum Glück haben wir damit gerechnet als wir hierher gefahren sind, weswegen wir uns auch für eine Unterkunft einige Kilometer außerhalb der Stadt im Village entschieden haben.
    Sa Pa selber avanciert mittlerweile zu einer reinen Touristen-Stadt. Ein Hotel reiht sich an das nächste und die Straßen sind gefüllt mit Bars, Restaurants und Massage-Salons. Während für uns die Natur und das Wandern hier von Bedeutung sind, werden reihenweise chinesische und vietnamesische Reisegruppen in die Stadt gekarrt, die freiwillig keine zwei Meter tun. Da es für diese Urlauber nach dem Besuch auf dem Phan Xi Păng (dem höchsten Berg Indochinas, natürlich per Seilbahn) hier schnell langweilig wird, kündigen viele Plakate den Bau eines Freizeitparks an.

    Aber wir haben uns ja zum Glück außerhalb der Stadt einquartiert und bekommen davon so gut wie nichts mit. Nein, wir haben tatsächlich Ruhe, und einen schönen Ausblick und Wanderwege direkt vor der Nase. Von Tag zu Tag wird der Regen hier stärker und langanhaltender, so entspannen wir erneut viel auf unserem Balkon und nutzen die trockenen Phasen zum Erklimmen der umliegenden Berge. Eine oft rutschige und matschige Angelegenheit, die Mühe wird aber erneut mit Ausblicken über die Berge und Flüsse, Bauernhöfe und Reisfelder belohnt.

    Nach ein paar schönen Tagen zieht es uns dann doch noch in die Stadt für zwei weitere Nächte. Zum einen, da unsere gewaschene Wäsche auf dem Land beim besten Willen nicht trocken werden möchte, zum anderen, weil dies unsere letzten Tage in Vietnam waren und wir unsere umständliche Reise über die Grenze nach Laos planen und antreten wollen.
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  • Day179

    Ba Bể

    June 24, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Der Ba Bể See im gleichnamigen Nationalpark ist unser nächstes Ziel, nicht aber ohne Zwischenstopp in Hà Nội. Dieser liegt abgelegen von den übrigen touristischen Pfaden etwa 200 km von der Hauptstadt entfernt. Dennoch brauchen wir mit dem Bus fast den ganzen Tag, um dort anzukommen. Doch schnell kommen wir nicht raus aus der Stadt. Bevor der Bus richtig startet, werden noch weitere Menschen am Straßenrand aufgelesen und auf die letzten Plätze, den Mittelgang und neben den Fahrer verteilt. Erst als der letzte freie Zentimeter vollgepackt ist, geht es endlich los. Ein paar Stunden geht die Fahrt, dann kommen wir auf engere Straßen, die durch die Berge führen. Hier halten wir wieder oft an, einige werden rausgelassen, woanders werden Pakete, Briefe und Unterlagen abgeliefert und manchmal halten wir einfach an, damit einzelne Passagiere ihre Einkäufe erledigen können. Nur wenn sich mal wieder jemand übergeben muss, wird nicht gehalten. Das wird im Bus erledigt. Wirklich eine abenteuerliche Busfahrt, (auch was den Fahrstil des Fahrers angeht) doch abends kommen wir dann am Eingang des Nationalparks an.
    Hier nehmen wir uns 2 Motorrad-Taxis und fahren durch die Dunkelheit auf schlechten Straßen in ein kleines Dorf am See. Die nächsten Tage übernachten wir in einem kleinen Homestay, wo nur 2 weitere Gäste aus England zu der Zeit untergekommen sind. In der Tat begegnen wir in diesen Tagen nur sehr wenig westlichen Gesichtern. Auch die Kommunikation ist hier deutlich schwerer, denn außer vietnamesisch wird hier kaum etwas gesprochen. Besonders bei der Organisation unsrer Weiterfahrt wird das am Ende deutlich. Es ist wirklich schön hier, vor allem der Blick auf den See, den wir von der Terrasse aus haben.

    An unserem ersten Tag machen wir uns auf zu einer Höhle, etwa 7 km von unserem Dorf entfernt. Wir laufen eine Straße entlang, die bei uns eher als Feldweg durchgehen würde und sehen auf dem Weg in den kleinen Dörfern allerhand Wasserbüffel, Kühe und Ziegen. Und leider auch mal wieder etwas aggressive Hunde. Die Wasserbüffel starren uns überall förmlich an und einer scheint es auf Martin abgesehen zu haben, denn er versucht ihn anzugreifen. Zum Glück ist nichts passiert.
    In der Höhle sind wir die einzigen Besucher. Einerseits richtig gut, denn wir können die mehrere hundert Meter tiefe Höhle allein besichtigen, doch auch etwas unheimlich, da man recht schnell kein Tageslicht mehr sieht und stattdessen die vielen Fledermäuse hört. Außerdem bietet die Höhle nach der Wanderung eine schöne Abkühlung von der feuchten Hitze draußen. Hinterher geht's auf dem gleichen Weg wieder zurück zu unserem Dorf.

    Am nächsten Tag machen wir uns auf die Suche nach einem Boot, mit dem wir den Nationalpark auch mal vom See aus bewundern können. Schwierig war das nicht, denn wir wurden recht schnell von einem Rollerfahrer angesprochen, der solche Bootstouren anbietet. Perfekt. Auch vom See aus ist der Park wunderschön. Die enthaltenen Stopps der Tour hätten wir allerdings nicht unbedingt gebraucht. Einer war an einem Wasserfall, in dem man sich leider nicht abkühlen konnte. Der nächste war ein kleiner verdreckter Tümpel, der angebliche "Fairy Pond" und der letzte Stopp ein kleiner Tempel, wie man sie so viel in Vietnam sieht. Aber wie bereits gesagt, für uns hat sich die Tour abseits der Stopps trotzdem gelohnt.
    Nach einem entspannten letzten Abend, den wir gemeinsam mit den Engländern verbringen, die auch bei uns im Homestay wohnen, geht's zurück nach Hanoi.
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  • Day173

    Cát Bà

    June 18, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Nachdem wir unser Visum verlängert haben, geht es für uns schnell weiter in die berühmte Halong Bucht. Genauer gesagt geht es auf die Insel Cát Bà zwischen Hạ Long Bucht und Lan Hạ Bucht. Hier wollen wir die Tage um meinen Geburtstag herum verbringen. Für den ersten Tag buchen wir uns eine typische Fahrt mit einem großen Touristenboot raus in die Bucht. Ein kleiner Ausflug mit dem Kajak, schwimmen in der Hạ Long Bucht und ein Besuch auf Monkey Island waren ein Teil dieser Tour. Monkey Island ist recht klein und beherbergt ein paar diebische Affen. Sie lädt hauptsächlich zum Baden am Strand ein, da uns dieser aber zu überfüllt ist, machen wir uns auf den Weg ins Innere der Insel und besteigen den höchsten Gipfel hier. Waghalsig und abenteuerlich, aber die Anstrengungen werden mit einem wunderbaren Blick belohnt.
    Am Abend gehen wir noch schön essen und stoßen danach noch in einer Bar auf meinen, ich glaube 24.Geburtstag an.

    Für den zweiten Tag leihen wir uns Roller in unserem Hotel und fahren raus aus der Stadt. Das Gute an Cát Bà ist die für die Größe der Inse, geringe Ausdehnung. Sie bietet im Prinzip alles, von unzähligen Hotels, Restaurants und Bars, aber nach nur 5min Fahrt ist man raus aus der Stadt und mitten drin in einem idyllischen Karststeinurwald. Nur wenige kleine Dörfer von Einheimischen und den Eingang zum Nationalpark findet man hier. Der Park war auch eines unserer Ziele an diesem Tag. Wir erklimmen dort den höchsten zugänglichen Punkt der Insel und werden erneut mit einem atemberaubenden Blick belohnt. Der Aufstieg ist kurz aber intensiv. Hohe Luftfeuchtigkeit, Hitze und kein Wind, lassen jede Sauna vor Neid erblassen.

    Für den letzten Tag haben wir uns noch etwas ganz besonderes überlegt. Wir fahren zum Hafen und mieten uns ein Kajak, wir wollen die Bucht auf eigene Faust erkunden. Es wird viel davon abgeraten, da Strömungen und Höhlen sehr gefährlich werden können, aber wir wagen es trotzdem.
    Um es vorweg zu nehmen, ist man erst einmal mitten in einem der unzähligen Arme der Bucht, umgeben von Karststeinfelsen und kleinen Stränden, und hält man sich weit genug von den Höhlen entfernt, ist das Kajak fahren ziemlich entspannend, ruhig und gefahrlos. Heldenhafterweise haben wir jedoch direkt am Hafen die falsche Abzweigung genommen und sind direkt aufs offene Meer hinaus gepaddelt. Da hat das Navi echt versagt. Große Schiffe, starker Wind und hohe Wellen, die an die Felswände peitschen waren recht beunruhigend und raubten uns gleich zu Anfang eine Menge Kraft. Nachdem wir es allerdings mit einem großen Umweg in die ruhigen Gewässer geschafft hatten, konnten wir es umso mehr genießen. Einige Stunden verbrachten wir hier damit zwischen Felsen, schwimmenden Häusern und Austernfarmen hindurchzufahren und zwischendurch auf ein paar der unzähligen kleinen und einsamen Stränden zu entspannen. Das einzige was das Bild der traumhaften Landschaft etwas zerstörte, war der viele Müll. Wie überall im Vietnam.
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