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  • Day187

    Auf nach Laos 1/3

    July 2, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Unser Trip rüber nach Laos besteht aus drei Etappen an drei Tagen, unser erstes richtiges Ziel ist die Stadt Luang Prabang.
    Wir starten also in Sa Pa und unser erster Zwischenstopp ist noch in Vietnam, die Kleinstadt Điện Biên Phủ, nahe an der Grenze zu Laos. In diesen bergigen Regionen sind die Straßen schlecht, sehr eng und schlängeln sich in vielen engen Kurven an den Bergen entlang. Deswegen haben wir uns gegen zulange oder Nachtfahrten und für die drei Etappen entschieden. Zudem ist Regenzeit und gerade auf dem ersten Abschnitt von Sa Pa nach Điện Biên kommen wir nur langsam voran, viele Geröll- und Schlammlawinen haben die Straßen überschüttet. Einige schon provisorisch geräumt, bei anderen muss sich unser Busfahrer den Weg durchs Geröll selbst suchen, an wieder anderen Stellen müssen wir warten bis die Straße wieder frei ist. Die erste Etappe also schon sehr anstrengend, 8h reichen uns fürs erste.Read more

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  • Day183

    Sa Pa

    June 28, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Pssst.... Sa Pa, im Norden Vietnams. Ein idyllischer kleiner Ort mitten in den Bergen. Voll mit Reisfeldern und Wasserbüffeln. Dazu ein Homestay bei einer der Hmong-Familien. Das ist DER Geheimtipp für Vietnam.

    So hört und liest man es überall, wenn man sich über das Backpacken in Vietnam informiert. Und wenn es schon überall steht, kann es ja auch nicht mehr so geheim sein. Zum Glück haben wir damit gerechnet als wir hierher gefahren sind, weswegen wir uns auch für eine Unterkunft einige Kilometer außerhalb der Stadt im Village entschieden haben.
    Sa Pa selber avanciert mittlerweile zu einer reinen Touristen-Stadt. Ein Hotel reiht sich an das nächste und die Straßen sind gefüllt mit Bars, Restaurants und Massage-Salons. Während für uns die Natur und das Wandern hier von Bedeutung sind, werden reihenweise chinesische und vietnamesische Reisegruppen in die Stadt gekarrt, die freiwillig keine zwei Meter tun. Da es für diese Urlauber nach dem Besuch auf dem Phan Xi Păng (dem höchsten Berg Indochinas, natürlich per Seilbahn) hier schnell langweilig wird, kündigen viele Plakate den Bau eines Freizeitparks an.

    Aber wir haben uns ja zum Glück außerhalb der Stadt einquartiert und bekommen davon so gut wie nichts mit. Nein, wir haben tatsächlich Ruhe, und einen schönen Ausblick und Wanderwege direkt vor der Nase. Von Tag zu Tag wird der Regen hier stärker und langanhaltender, so entspannen wir erneut viel auf unserem Balkon und nutzen die trockenen Phasen zum Erklimmen der umliegenden Berge. Eine oft rutschige und matschige Angelegenheit, die Mühe wird aber erneut mit Ausblicken über die Berge und Flüsse, Bauernhöfe und Reisfelder belohnt.

    Nach ein paar schönen Tagen zieht es uns dann doch noch in die Stadt für zwei weitere Nächte. Zum einen, da unsere gewaschene Wäsche auf dem Land beim besten Willen nicht trocken werden möchte, zum anderen, weil dies unsere letzten Tage in Vietnam waren und wir unsere umständliche Reise über die Grenze nach Laos planen und antreten wollen.
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  • Day179

    Ba Bể

    June 24, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Der Ba Bể See im gleichnamigen Nationalpark ist unser nächstes Ziel, nicht aber ohne Zwischenstopp in Hà Nội. Dieser liegt abgelegen von den übrigen touristischen Pfaden etwa 200 km von der Hauptstadt entfernt. Dennoch brauchen wir mit dem Bus fast den ganzen Tag, um dort anzukommen. Doch schnell kommen wir nicht raus aus der Stadt. Bevor der Bus richtig startet, werden noch weitere Menschen am Straßenrand aufgelesen und auf die letzten Plätze, den Mittelgang und neben den Fahrer verteilt. Erst als der letzte freie Zentimeter vollgepackt ist, geht es endlich los. Ein paar Stunden geht die Fahrt, dann kommen wir auf engere Straßen, die durch die Berge führen. Hier halten wir wieder oft an, einige werden rausgelassen, woanders werden Pakete, Briefe und Unterlagen abgeliefert und manchmal halten wir einfach an, damit einzelne Passagiere ihre Einkäufe erledigen können. Nur wenn sich mal wieder jemand übergeben muss, wird nicht gehalten. Das wird im Bus erledigt. Wirklich eine abenteuerliche Busfahrt, (auch was den Fahrstil des Fahrers angeht) doch abends kommen wir dann am Eingang des Nationalparks an.
    Hier nehmen wir uns 2 Motorrad-Taxis und fahren durch die Dunkelheit auf schlechten Straßen in ein kleines Dorf am See. Die nächsten Tage übernachten wir in einem kleinen Homestay, wo nur 2 weitere Gäste aus England zu der Zeit untergekommen sind. In der Tat begegnen wir in diesen Tagen nur sehr wenig westlichen Gesichtern. Auch die Kommunikation ist hier deutlich schwerer, denn außer vietnamesisch wird hier kaum etwas gesprochen. Besonders bei der Organisation unsrer Weiterfahrt wird das am Ende deutlich. Es ist wirklich schön hier, vor allem der Blick auf den See, den wir von der Terrasse aus haben.

    An unserem ersten Tag machen wir uns auf zu einer Höhle, etwa 7 km von unserem Dorf entfernt. Wir laufen eine Straße entlang, die bei uns eher als Feldweg durchgehen würde und sehen auf dem Weg in den kleinen Dörfern allerhand Wasserbüffel, Kühe und Ziegen. Und leider auch mal wieder etwas aggressive Hunde. Die Wasserbüffel starren uns überall förmlich an und einer scheint es auf Martin abgesehen zu haben, denn er versucht ihn anzugreifen. Zum Glück ist nichts passiert.
    In der Höhle sind wir die einzigen Besucher. Einerseits richtig gut, denn wir können die mehrere hundert Meter tiefe Höhle allein besichtigen, doch auch etwas unheimlich, da man recht schnell kein Tageslicht mehr sieht und stattdessen die vielen Fledermäuse hört. Außerdem bietet die Höhle nach der Wanderung eine schöne Abkühlung von der feuchten Hitze draußen. Hinterher geht's auf dem gleichen Weg wieder zurück zu unserem Dorf.

    Am nächsten Tag machen wir uns auf die Suche nach einem Boot, mit dem wir den Nationalpark auch mal vom See aus bewundern können. Schwierig war das nicht, denn wir wurden recht schnell von einem Rollerfahrer angesprochen, der solche Bootstouren anbietet. Perfekt. Auch vom See aus ist der Park wunderschön. Die enthaltenen Stopps der Tour hätten wir allerdings nicht unbedingt gebraucht. Einer war an einem Wasserfall, in dem man sich leider nicht abkühlen konnte. Der nächste war ein kleiner verdreckter Tümpel, der angebliche "Fairy Pond" und der letzte Stopp ein kleiner Tempel, wie man sie so viel in Vietnam sieht. Aber wie bereits gesagt, für uns hat sich die Tour abseits der Stopps trotzdem gelohnt.
    Nach einem entspannten letzten Abend, den wir gemeinsam mit den Engländern verbringen, die auch bei uns im Homestay wohnen, geht's zurück nach Hanoi.
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  • Day173

    Cát Bà

    June 18, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Nachdem wir unser Visum verlängert haben, geht es für uns schnell weiter in die berühmte Halong Bucht. Genauer gesagt geht es auf die Insel Cát Bà zwischen Hạ Long Bucht und Lan Hạ Bucht. Hier wollen wir die Tage um meinen Geburtstag herum verbringen. Für den ersten Tag buchen wir uns eine typische Fahrt mit einem großen Touristenboot raus in die Bucht. Ein kleiner Ausflug mit dem Kajak, schwimmen in der Hạ Long Bucht und ein Besuch auf Monkey Island waren ein Teil dieser Tour. Monkey Island ist recht klein und beherbergt ein paar diebische Affen. Sie lädt hauptsächlich zum Baden am Strand ein, da uns dieser aber zu überfüllt ist, machen wir uns auf den Weg ins Innere der Insel und besteigen den höchsten Gipfel hier. Waghalsig und abenteuerlich, aber die Anstrengungen werden mit einem wunderbaren Blick belohnt.
    Am Abend gehen wir noch schön essen und stoßen danach noch in einer Bar auf meinen, ich glaube 24.Geburtstag an.

    Für den zweiten Tag leihen wir uns Roller in unserem Hotel und fahren raus aus der Stadt. Das Gute an Cát Bà ist die für die Größe der Inse, geringe Ausdehnung. Sie bietet im Prinzip alles, von unzähligen Hotels, Restaurants und Bars, aber nach nur 5min Fahrt ist man raus aus der Stadt und mitten drin in einem idyllischen Karststeinurwald. Nur wenige kleine Dörfer von Einheimischen und den Eingang zum Nationalpark findet man hier. Der Park war auch eines unserer Ziele an diesem Tag. Wir erklimmen dort den höchsten zugänglichen Punkt der Insel und werden erneut mit einem atemberaubenden Blick belohnt. Der Aufstieg ist kurz aber intensiv. Hohe Luftfeuchtigkeit, Hitze und kein Wind, lassen jede Sauna vor Neid erblassen.

    Für den letzten Tag haben wir uns noch etwas ganz besonderes überlegt. Wir fahren zum Hafen und mieten uns ein Kajak, wir wollen die Bucht auf eigene Faust erkunden. Es wird viel davon abgeraten, da Strömungen und Höhlen sehr gefährlich werden können, aber wir wagen es trotzdem.
    Um es vorweg zu nehmen, ist man erst einmal mitten in einem der unzähligen Arme der Bucht, umgeben von Karststeinfelsen und kleinen Stränden, und hält man sich weit genug von den Höhlen entfernt, ist das Kajak fahren ziemlich entspannend, ruhig und gefahrlos. Heldenhafterweise haben wir jedoch direkt am Hafen die falsche Abzweigung genommen und sind direkt aufs offene Meer hinaus gepaddelt. Da hat das Navi echt versagt. Große Schiffe, starker Wind und hohe Wellen, die an die Felswände peitschen waren recht beunruhigend und raubten uns gleich zu Anfang eine Menge Kraft. Nachdem wir es allerdings mit einem großen Umweg in die ruhigen Gewässer geschafft hatten, konnten wir es umso mehr genießen. Einige Stunden verbrachten wir hier damit zwischen Felsen, schwimmenden Häusern und Austernfarmen hindurchzufahren und zwischendurch auf ein paar der unzähligen kleinen und einsamen Stränden zu entspannen. Das einzige was das Bild der traumhaften Landschaft etwas zerstörte, war der viele Müll. Wie überall im Vietnam.
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  • Day170

    Hà Nội

    June 15, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Unser ein-monatiges Visum ist beinahe abgelaufen und wir erreichen gerade erst die Hauptstadt Hà Nội im Norden Vietnams. Da wir allerdings noch einiges vor uns haben, gilt es zunächst also eine schnelle und möglichst günstige Möglichkeit zu finden, unsere Visa zu verlängern. Ich habe eine solche Möglichkeit schnell ausgemacht und noch am Anreisetag machen wir uns sofort auf die Suche nach diesem speziellen Reisebüro, das innerhalb von 3-4 Tagen für nur Ein-Drittel des normalen Preises diese Aufgabe erfüllen sollen kann. Klingt komisch... ist es auch. Nach ewigem Suchen und mehreren Anläufen finden wir besagte Agentur, allerdings sieht sie von außen bei weitem nicht mehr so aus wie auf den Fotos bei einer bekannten Internet-Suchmaschine. Das große Schild mit dem Namen ist weg, die Glasschiebetür bedürftig geflickt und halb offenstehend. Da wir allerdings so lange danach gesucht haben und der Name klein immer noch an der Tür steht, gehen wir rein und versuchen unser Glück.
    Wir betreten die Geschäftsräume (die Schiebetür schiebt keinen Zentimeter und wir müssen uns quasi reinquetschen) und treffen auf drei junge Damen, die beim Kaffeekränzchen um einen Schreibtisch sitzen und offensichtlich niemanden erwartet haben, erst recht keine zwei Touristen. Bis auf das hölzerne, extrem pompöse Namensschild der Agentur an der hinteren Wand, erinnert hier nicht viel daran, dass hier mal vernünftig gearbeitet wurde. Wir versuchen uns verständlich zu machen und als eine der Damen endlich das Wort Visa versteht, werden wir freundlich nach oben ins Büro weitergeleitet. Etwas zögerlich betreten wir die Treppe und machen uns auf den Weg nach oben, stoppen aber sofort wieder, als wir die ersten Blicke in das Obergeschoss werfen können. Das vermeintliche Büro für Visa-Verlängerungsantragsverwaltungsangelegenheiten wirkte auf uns urplötzlich, nicht mehr wirklich seriös. Durch eine verglaste Wand erblicken wir zwei Männer vom Typ Bauarbeiter mit Nebenverdienst als hübsches Gesicht einer drittklassigen Kfz-Werkstatt... dreckige Jeans, schmutziges Tank Top, volltätowiert und jeweils mit einer Pulle Bier und einer Kippe in der Hand. Eben genauso, wie man sich einen Angestellten einer Behörde auch in Deutschland vorstellt. Das “Büro“ war spärlich eingerichtet, zwei uralte braune Ledersofa, ein Bücherregal ohne Bücher und daneben eine einzelne große Truhe mit Vorhängeschloss. Das einzige Fenster war komplett vergilbt und zum größten Teil abgeklebt. Das einzige was uns sonst noch ins Auge fiel, waren die Bolzenschneider und die auffällige Abwesenheit jeglicher Vertrauenswürdigkeit. Noch auf der Treppe tauschten wir entschlossene Blicke aus, machten auf dem Absatz kehrt und zwängten uns durch die Tür wieder ans Tageslicht.

    Nachdem wir schnell eine seriöse Alternative zur Verlängerung unserer Visa gefunden haben, teurer aber dafür in nur vier Tagen fertig, hatten wir endlich Zeit die Stadt kennen zu lernen. Wir schauen uns unter anderem eine Vorstellung des traditionellen Wasser-Puppen-Theaters an, sowie den Regierungsbezirk inklusive Mausoleum und Leichnam von Ho-Chi-Minh. Dafür, dass er hier angeblich so verehrt wird, sind die Vietnamesen nicht sehr erfolgreich darin seinen letzten Willen zu erfüllen. Statt seine Asche in allen vier Himmelsrichtungen des Landes zu verteilen, wird er ausgestellt wie eine Trophäe. Täglich werden tausende Menschen streng kontrolliert im Gänsemarsch an ihm vorbei geführt und wehe man verhält sich auffällig, dann fliegt man schnell aus der Reihe. Die meiste Zeit in Hà Nội verbringen wir allerdings im Old Quarter, kleine Straßen, alte Häuser und viele Familienunternehmen. Hier genießen wir auch ein paar lokale Spezialitäten, Bún Chả (großen Dank an Nike für den Tipp) und Egg Coffee, ausgezeichnet und nur zu empfehlen.
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  • Day165

    Huế

    June 10, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Nur wenige Stunden Busfahrt weiter nördlich ist Huế unser nächster Stopp. Hierher locken uns der ehemalige Kaiserpalast und die verbotene Stadt. Eine riesige Anlage, in der wir mehr als 5 Stunden verbracht haben, um alles zu erkunden. Leider ist auch hier einiges im Krieg zerstört worden, das was noch erhalten ist, ist aber schon sehr beeindruckend.
    Eine weitere Besonderheit von Huế ist die Küche. Zur Zeit des Kaisers mussten unzählige Köche täglich daran arbeiten ihm regelmäßig neue Gerichte zu präsentieren, das führte dazu, dass es hier heute viele Spezialitäten zu probieren gibt, die man sonst nirgends bekommt. Auf Empfehlung unserer Vermieter haben wir uns deswegen an einem Abend in einem Restaurant der Kategorie Kindergartenkantinenbestuhlung niedergelassen und uns ein Menü aus vielen verschiedenen Gerichten kredenzen lassen.

    Dazu gehörte unter anderem:
    Nem Lui (Boulette an Zitronengrasspieß, mit Kräutern und Gemüse in Reispapier gewickelt)
    Banh Khoai (knuspriger Pfannkuchen gefüllt mit Schweinefleisch, Shrimps, Kräutern und Gemüse)
    Banh Beo (kleiner, gedämpfter Reispfannkuchen, bestreut mit einer Umami schmeckenden Mischung aus getrockneten Shrimps, knusprige Zwiebeln, Fischsoße und mehr)
    Banh Loc Goi (“Bernsteinbrot“ Tapioca-Teigtasche, gefüllt mit Shrimps und mehr)

    Wenn man sich nicht dazu entschließt die kaiserlichen Grabanlagen außerhalb der Stadt zu besuchen (so wie wir), hat Huế nicht viel mehr zu bieten. Unsere drei Übernachtungen hier waren also sehr optimistisch berechnet.
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  • Day163

    Bánh Mì Phượng

    June 8, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 33 °C

    Bánh Mì, im Prinzip nichts weiter als ein belegtes Brötchen, könnte man meinen, aber dahinter steckt viel mehr, glaubt mir, ich weiß wovon ich rede.

    Knuspriges Baguette, gelernt vor vielen Jahren von den Franzosen höchst persönlich. Cremige hausgemachte Butter, eine bunte und reichhaltige Vielfalt aus frischen Kräutern, eine Kombination aus würzigen Soßen, belegt mit einem Arrangement aus Pastete, Schweinebraten, Hack und Schinken (nicht so wie wir ihn kennen). In dieser Form schon ein Gedicht und an fast jeder Straßenecke zu bekommen.

    Bánh Mì Phượng ist ein kleines und sehr unscheinbar aussehendes Familienunternehmen, welches nach einhelliger Meinung, die besten Bánh Mì Vietnams zaubert. Neben der klassischen Variante gibt es hier noch Baguettes mit den verschiedensten Kombinationen.
    Von gegrillten Schweinebraten, Hähnchen mit Frischkäse, mariniertem Schweinefleisch, Rindfleisch mit Käse oder Ei, bis hin zu Bratwurst, Bacon und vielem mehr. 18 Bánh Mì in 6 Tagen sprechen da wohl Bände. Tut mir leid Sasi, ich bin neu verliebt...
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  • Day159

    Hội An

    June 4, 2017 in Vietnam ⋅ ☀️ 38 °C

    Die kleine Küstenstadt Hội An war früher die größte Hafenstadt Vietnams und ist heute besonders bekannt für seine schöne Altstadt.
    Fast eine Woche haben wir uns hier in einem Homestay eingenistet, um zum einen etwas entspannen zu können und zum anderen auch noch das Vollmondfest hier mitzuerleben. Die Altstadt von Hội An entstammt dem 15. bis 19. Jahrhundert, gilt als einzige erhaltene Altstadt Vietnams (nach dem Vietnamkrieg) und ist deswegen UNESCO-Weltkulturerbe. Und sie ist tatsächlich unglaublich schön. Kleine alte Häuser, meist in einem kräftigen gelb und mit dunklem Holz, dazwischen kleine Gassen mit Pflanzen bewuchert und Lampions geschmückt. Besonders nachts echt stimmungsvoll und romantisch, aber auch tagsüber dank Fahrverbotszone sehr angenehm zum Spazierengehen. Zum Vollmond-Fest erstrahlt die Altstadt mehr als sonst schon, allein im Schein der Lampions nicht nur in den kleinen Straßen, sondern auch auf dem Fluss, der sich durch die Stadt schlängelt.

    Wenn wir nicht gerade durch die Altstadt flanieren, entspannen wir uns am großen Strand bei Hội An, der ist zwar überfüllt mit Liegen, aber die Touristen sind zurzeit zum Glück nicht in Massen dort. Glück für uns.

    An einem weiteren Tag besuchen wir die Tempelanlage My Son. Sie liegt etwas außerhalb von Hội An, ist aber sehr alt und sehr schön anzusehen. Naja zumindest das, was die Amerikaner nicht zerstört haben.

    Wir sind froh, dass wir uns dazu entschieden haben in Hội An ein paar Tage länger zu bleiben. Die Stadt ist nicht besonders groß, die Altstadt aber extrem schön und perfekt, um etwas zu entspannen.
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  • Day156

    Nha Trang

    June 1, 2017 in Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Über Nha Thrang gibt es nicht viel zu berichten. Es ist spürbar ein beliebtes Reiseziel für Russen. Im Gegensatz zum Rest des Landes, steht hier nicht alles nur auf Vietnamesisch an Schildern, Hotels oder in Speisekarte, oder eventuell noch auf Englisch. Nein, hier ist alles in kyrillischer Schrift gekennzeichnet. Der Strand ist überfüllt mit russischen Touristen, ein Hotel reiht sich an das nächste und die Sonne scheint immer noch unerbittlich. Wir verbringen einen Tag draußen auf dem Meer an einer Insel beim Schnorcheln und einen weiteren im Kino, wenigstens dafür hat es sich sehr gelohnt. Danach geht es schon weiter.Read more

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