Mornington Peninsula 3.1.
January 3 in Australia ⋅ ☁️ 21 °C
Nach unserer Abreise aus Aireys Inlet machten wir uns am Morgen auf den Weg nach Queenscliff, um von dort mit der Fähre weiterzufahren. Auf der Strecke legten wir in Anglesea einen Frühstücksstopp ein. In einem kleinen Café stärkten wir uns mit einem leckeren Cappuccino sowie einem Röstbrot mit Avocado und Feta – einfach, aber sehr gut. Auffällig war, dass wir hier mehrfach deutsche Gäste sprechen hörten, was in den vergangenen Tagen eher selten der Fall gewesen war.
Anschließend erreichten wir Queenscliff und setzten mit der Fähre über die Port Phillip Bay nach Sorrento über. Während der Überfahrt kreuzte unsere Fähre eine Regatta historischer Gaffel-Segelboote. Einige der Boote kamen der Fähre so nahe, dass sie Fahrt aus dem Schiff nehmen mussten, um eine Kollision zu vermeiden. Teilweise segelten sie in nur etwa fünf Metern Abstand am Heck der Fähre vorbei – ein äußerst enges Manöver, das sicherlich Zeit kostete und für eine Platzierung im vorderen Feld wenig förderlich war.
In Sorrento und dem benachbarten Portsea zeigte sich uns das typische Bild australischer Badeorte, die vor allem von den Melbournern für Wochenendausflüge genutzt werden. Die Strandhäuser und Villen präsentierten sich äußerst gepflegt, häufig mit beeindruckenden Vorgärten und Zufahrten.
Am westlichsten Punkt der Halbinsel besuchten wir den Nationalpark Nepean. Dort wurden wir von zahlreichen Moschusloris umflattert, die wir in aller Ruhe fotografieren konnten. Aufgrund ihres grünen Federkleids sind sie in den Bäumen oft nur schwer zu entdecken. Diese Sittichart gehört zur Familie der Papageien und ist ausschließlich in Australien heimisch. Zusätzlich zeigte sich uns ein Anthochaera, auch Rotlappen-Honigfresser genannt – ein in Australien endemisch vorkommender Singvogel.
Im Nationalpark besichtigten wir außerdem Fort Pearce, das 1873 errichtet wurde und bis zum Zweiten Weltkrieg der Verteidigung der Hafenanlagen in der Bucht diente.
Zum Abschluss des Tages fuhren wir rund 35 Kilometer weiter Richtung Osten zu unserer Unterkunft nach Hastings. Dabei durchquerten wir das regionale Weinanbaugebiet und konnten bereits erste Eindrücke der dortigen Weingüter sammeln.
Wieder einmal endete der Tag mit tausenden von Schritten – und nicht ganz ohne Blasen an den Füßen.Read more


























Traveler
Ganz tolle Bilder, sind die alle vom I Phon ? Oder alle bearbeitet. Die Beschreibungen sind auch exzellent. Danke dafür. Wir sind mitten dabei.
TravelerHabe auch meine große Nikon mit dabei. Sonst wäre es z.B. mit den Detailaufnahmen der Vögel in dieser Klarheit nicht möglich.