Das Jahr der Berge. Immer mit Blick auf die Gipfel fahren wir durch das Trentino, verweilen 5 Tage nördlich vom Gardasee und verbringen dann 3 Wochen auf Korsika.
  • Day3

    Endlich wieder Zelten

    July 5, 2018 in Italy ⋅ 🌧 25 °C

    Unsere Sommerreise über den Gardasee nach Korsika beginnt heute - jetzt - endlich! Das geschäftige Packen und Vorbereiten der ersten Ferientage wandelt sich in Aufbruchstimmung und voller Vorfreude fahren wir los. Die Mädchen haben auf diesen Tag geduldig gewartet und ihn so herbeigesehnt. Nun sitzen sie hinten im Auto, zwischen Picknickkorb, Kissen und Büchern und lassen die Beine baumeln, da wir es tatsächlich geschafft haben, unsere komplette Campingausrüstung und anderes Gepäck im Kofferraum zu verfrachten (natürlich nur mit Abspulen unserer beliebten „Ehepaar streitet beim Packen“-Szene). Sie schlafen beide noch, als wir zu bewährter Startzeit beim ersten Morgengrauen aus Esslingen aufbrechen (oder zumindest versuchen sie es und doch ist ihnen anzumerken, dass sie eigentlich viel zu aufgeregt sind ) unserem Sommerglück entgegen....wir fahren Fernpass und kommen an Nauders vorbei. 10 Jahre ist’s bald her ♥️ die Töchter rollen schon die Augen, weil wir es angeblich schonmal erwähnt haben.
    Doch hinterm Reschenpass trübt sich dieses Sommerglück ganz plötzlich, als wir erfahren, dass wir uns erstmal nicht wie geplant in Arco mit den Super 6 treffen können. Nadine liegt in Innsbruck im Krankenhaus und es steht in den Sternen, ob es überhaupt mit unserem gemeinsamen Urlaub jetzt noch klappt. Wir hoffen auf ein Wunder, versuchen optimistisch zu bleiben und wünschen Nadine schnelle gute Besserung. Mit diesen sorgenvollen Gedanken erreichen wir mittags den Gardasee. Seine Schönheit ist tröstlich, wir sind froh am ersten Etappenziel zu sein. Der Sprung in den Pool vom Campingplatz und das Zeltaufbauen lenkt von den trüben Gedanken ab.
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  • Day4

    Gardasee/Monte Baldo

    July 6, 2018 in Italy ⋅ 🌧 27 °C

    Außer einem nächtlichen Gewitter stört eigentlich nichts unsere Nachtruhe, zum Frühstück scheint schon längst wieder die Sonne. Wir beschließen mit der Gondel auf den Monte Baldo zu fahren - denn mein Fuß ist seit 2 Tagen von einem Wespenstich so schlimm geschwollen, dass ich lauftechnisch ziemlich gehandicapt bin und die wirklich sportlichen Aktionen leider noch warten müssen. Die Fahrt nach Malcesine ist herrlich, malerische Berge treffen auf dunkelblaues Wasser, dazwischen leuchtende Tupfer aller möglichen Blüten. Strandbuchten, Surfer, Boote, Palmen, Zypressen, Olivenbäume, Oleanderbüsche: die ganze Palette wird uns geboten. Unser Ausflug auf den Monte Baldo fordert dann aber all unsere Geduld, denn wir tappen voll in den Touri-Stau, weil wir uns doch zu wenig im Vorfeld informiert haben und es dauert endlose 2 Stunden lang, bis wir wirklich auf der Bergstation ankommen. Der Blick aus 1760 m Höhe über den See ist wunderschön, aber der Blick auf die endlose Schlange an Menschen, die ansteht um irgendwann in 3 Stunden wieder ins Tal zu fahren, ist das ganz und garnicht. Pünktlich dazu zieht ein Gewitter heran... es bleibt uns nichts anderes übrig, als nur einen raschen Blick auf das Panorama zu werfen, bevor das Unwetter losgeht und im Bergrestaurant Unterschlupf zu suchen. Keine Wettervorhersage hatte das gemeldet. Nach gut 2 Stunden können wir wieder an die frische Luft. Es ist kühl und feucht und sehr still. Die meisten Ausflügler sind jetzt schon fort und nach den ersten paar Schritten die wir auf dem Plateau machen, nehmen wir die Ruhe wahr. Die reingewaschene Luft lässt alle Farben leuchten, die Regenwolken über dem See und den Berggipfeln zaubern ein spektakuläres Bild, Kuhglocken bimmeln vereinzelt. Wir machen eine kleine Wanderung, selbst Humpelfuß-Muddi ist ganz gut dabei, und finden dann doch, dass es sich gelohnt hat, hier heraufzukommen. Zum Schluss bewundern wir die gipfelansässigen Alpakas und nehmen um 18 Uhr die Gondel talwärts. Ein Sprung in den See muss trotz riesigem Hunger noch sein und danach testen wir die superleckere Pizza auf unserem Campingplatz in Arco und lassen den Abend ausklingen.Read more

  • Day5

    Gardasee/Val di Ledro

    July 7, 2018 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute tritt Gunther endlich in die Pedalen und will die Cascata del Ponale bis zum Ledrosee fahren. Wir Mädels kommen mit dem Auto hinterher und wir schlängeln uns zwischen grünen Hängen die Serpentinen des Val die Ledro hinauf durchs hübsche Molina und am Seeufer entlang bis zum Nordstrand bei Pieve die Ledro. Das Wasser schimmert türkis und wetteifert mit dem knallblauen Himmel, aber den felsigen Hängen können sie nicht den Rang ablaufen. Hier verbringen wir eine ausgedehnte Bade- und Mittagspause, bewundern Segler beim manövrieren und merken uns die beiden kleinen Campingplätze für später einmal. Gunther schwingt sich wieder auf den Sattel und wir treffen uns mit ihm später wieder in Arco an der Eisdiele. Und das Eis dort ist sowas von köstlich (Avocado!!!), hätte man ja fast nicht gedacht, wo wir doch in Italien sind. Wir kochen abends Pasta a la nonna, retten eine Eidechse aus der Dusche und die Mädels treiben sich noch lange auf den Bouldermatten rum.Read more

  • Day7

    Arco

    July 9, 2018 in Italy ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir machen einen faulen Tag, da wir Montag wieder einen Fahrtag haben. Nach dem Frühstück gibt’s also nur Yoga und ansonsten vergnügen wir uns am Pool. Und ein Spaziergang durch Arco mit nem großen Eis von Gelato Mio ist auch noch drin. Danach packen wir, essen abends nochmal Pizza und beschließen, für einen längeren Urlaub mit noch mehr Bersport wieder herzukommen. Nachricht des Tages ist, dass Nadine aus dem Krankenhaus kommt und die Super 6 uns in ein paar Tagen nachreisen. Wir sind am nächsten Morgen früh auf der Straße nach Livorno, genießen nochmal die Aussicht auf den Gardasee beim Belvedere oberhalb von Torbole. Wir kurven südwestlich durch Ligurien und erreichen mittags unsere Fähre. Schließlich sind wir am Abend endlich auf der Insel der Schönheit! Und natürlich rennen wir zur Begrüßung jubelnd ans Meer.Read more

  • Day9

    Aléria I

    July 11, 2018 in France ⋅ ☀️ 24 °C

    Unsere ersten Tage vergehen langsam, entspannt, faul...weil wir wissen, dass es beim Campen Zeit braucht, bis alles seinen Platz findet. Selbst das Zelt verrücken wir nochmal und auch die Hängematte kommt zwischen zwei andere Bäume. Wir genießen sonnigstes Sommerwetter, es ist tagsüber immer um die 30grad, nachts sind es leicht über 20grad und auch deswegen lassen wir es langsam angehen. Wer von uns vor 8 Uhr morgens überhaupt aufwachen möchte, geht joggen oder übt Yoga, alles andere wird dem Stand der Sonne untergeordnet. Wir frühstücken immer gemütlich bis es uns zu warm wird, dann geht’s zum Strand und oder in der Pool - irgendwann gibt’s beim Zelt einen kleinen Imbiss und der Nachmittag ist dann wieder mit Strand- und/oder Pool- Session ausgefüllt. Dazwischen wird viel gelesen. Wir machen lange Strandspaziergänge bis zur Flussmündung des ...., paddeln auf dem SUP und ansonsten züchten die Kinder ihre Schwimmhäute. Adele hat sich selbst den Kopfsprung beigebracht, Selma einen Unterwasser-Handstand.
    Bei all dem herrlichen Nichtstun (als Ausnahmen könnten gelten: Abwaschen, Kochen, Zelt ausfegen, Einkaufen) befinden wir uns in bester Nachbarschaft mit Kendra, Frank und den 3 Kindern, der zweiten Familie mit denen wir hier zusammen Ferien machen. Sonntag kommen dann die Super 6 dazu.
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  • Day10

    Cascade de Bucatoggio

    July 12, 2018 in France ⋅ ⛅ 27 °C

    Für eine kleine Wanderung fahren vormittags etwa 45 Minuten in nördliche Richtung und suchen ewig lang den Bucatoggio Fluss. Nach einem wirren Hin und Her stellen wir fest, dass wir zwei Karten, die wir uns abfotografiert hatten, bloß verwechselt haben und kommen dann plötzlich ganz easy ans Ziel. Der Pfad führt uns an einer archäologischen Fundstätte und einer Genueser Brücke vorbei und direkt am Fluss entlang über Steine, kleine Bäche und Rinnsale. Überall entdecken die Kinder Eidechsen und hübsche Libellen. Unter den Bäumen ist es schön schattig und wir hören das Rauschen des Wasserfalls schon von weitem. Nach einer knappen halben Stunde erreichen wir das Ziel. Wir picknicken und baden in den Gumpen unterhalb des Wasserfalls. Alle bis auf Kendra trauen sich ins Wasser, die dafür dann das Gruppenfoto machen darf.Read more

  • Day13

    Îlle Rousse/Plage Bodri

    July 15, 2018 in France ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir sind früh unterwegs, durch die Berge und an Corte vorbei fahren wir knapp 2 Stunden an die Nordostküste. Dort machen wir einen Strandtag nahe Îlle Rousse am Plage Bodri. Da Sonntag ist, sind wir an der naturbelassenen Bucht natürlich auch nicht alleine. Zumindest tut es aber gut, mal nur Französisch zu hören. Es ist erst kurz nach 10 Ihr als wir unsere Sonnenschirme aufspannen. Das Meer hat hier karibische Farben in Türkis, an der netten kleinen Strandbar weht die korsische Flagge. Die Mädchen haben ihren Spaß mit Taucherbrille und Schnorchel und entdecken zum ersten Mal kleine Fische und Seeigel an den Steinen und Felsen. Bis in den Nachmittag hinein sind wir am Strand und fahren dann zurück um pünktlich zum Anpfiff des WM-Endspiels in Aléria zu sein. Nach dem Finale gibt’s ein letztes Abendessen zu Neunt, denn nun erwarten wir heute Abend noch freudig die Ankunft der Familie Hanekop.Read more

  • Day15

    Ghisoni/Fium Orbu

    July 17, 2018 in France ⋅ ☀️ 27 °C

    Wir sind wieder komplett! Die Super 6 sind endlich in Aléria angekommen und wir feiern ein freudiges, rührseliges Wiedersehen. Wir stoßen an mit Eis (Kinder) Macarons (Mamas) und Pastis (Papas). Wir faulenzen den ganzen Tag am Pool und am Strand und kochen abends jetzt immer für 15! Der langersehnte Trip zum legendenumwobenen Y-Baum steht ganz oben auf der Liste unserer Wunsch-Aktionen. Vor 3 Jahren waren wir auch schon dort. Es geht von Aléria landeinwärts bis in die Nähe von Ghisoni um dort in die großen Gumpen des vielverästelten Fium Orbu zu springen. Die Straße ist eng, wir kurven uns durch das wunderschöne Tal immer höher hinauf bis am Straßenrand der zweistämmige Y-Baum auftaucht. Schon allein die Aussicht von oben ist traumhaft. Der Abstieg zum Fluss ist steil und da die schmale Steinbrücke zerstört wurde, müssen wir durch das Wasser zum anderen Ufer waten, was durchaus Spaß und zugleich durch Strömung, glatte Steine, 9 Kinder und Rucksäcke auch eine kleine Herausforderung ist. Natürlich schaffen wir es alle zumindest trockenen Hauptes auf die andere Seite, wo man herrlich auf glatten Steinen sitzen und von dort ganz bequem in die flacheren Gumpen einsteigen kann. Der Fluss rauscht und braust direkt an uns vorbei, alle schlüpfen in ihre Neos und dann geht’s ab ins Wasser. Die Legenden entstehen von so ein bisschen Geplansche natürlich noch lange nicht, dafür muss man sich schon trauen, am unteren Teil 7 Meter in die Tiefe zu springen und ins nächste Becken zu rutschen und den Ausstieg galant zu meistern. Wir verbringen den ganzen Tag am Fluss, die Kinder klettern rings um den Flusslauf und kriegen kaum genug. Der Aufstieg erfordert wieder ein bisschen Energie, aber das macht diese herrliche Tour eben aus.Read more

  • Day18

    Bavella/Fiumicelli

    July 20, 2018 in France ⋅ ☀️ 29 °C

    Am Bavella-Pass machen wir eine Flusswanderung im Fiumicelli und zwar mit zwei Varianten. Die große Tour machen die Väter mit den großen Kindern, sie hat einen Abstieg von 40 Minuten plus 2 Stunden Wegzeit dem Wasserlauf folgend. Die kleine Tour geht vom Zielpunkt der großen Wanderung aus und führt ca. 1 Stunde flussaufwärts im seichten Gewässer. Die jüngeren Kinder und die Mamas gehen also diese andere Route. Wir starten mittags, sodass wir die warme Nachmittagssonne noch haben, aber nicht vor Hitze zerfließen. Beide Touren laufen super, alle Kinder haben ihren Spaß und überwinden mutig die Hindernisse auf dem Weg. Die Mädchen fühlen sich wie Flussnixen und die anderen wie die krassesten Outdoor-Sportler. Die letzten Sonnenstrahlen fallen ins Tal wir und wir machen uns im Abendlicht auf dem Heimweg. Dabei schimmern die Felsen des Bavella-Massivs rot um uns herum, ein traumschöner Anblick.Read more

  • Day20

    Aléria II

    July 22, 2018 in France ⋅ ⛅ 27 °C

    Tage, an denen wir nix machen, sind noch viel schöner zusammen mit Nadine,Ole, Maja, Lasse, Isa und Jesper.
    Tage, an denen wir nix machen, bestehen aus Nichtstun.
    Tage, an denen wir nix machen, sehen immer so aus: Aufwachen und vielleicht Sport machen, Kaffee kochen, Frühstücken, Eincremen, Strand, Spaziergang zum Fluss, Pool, Strand, Pool, Mittagssnack am Zelt, Eis, Strand, mit dem SUP raus, Strand, Pool, Duschen, Kochen, Essen, Eis, Minidisco, Rosé und Pernot.
    Tage, an denen wir nix machen, sind lang, träge, vertrödelt, lustig und so entspannt.
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