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  • Day38

    38th night - near Pancake Rocks

    March 26 in New Zealand ⋅ 🌧 19 °C

    Der Dienstag begann sehr sehr früh. Mein Wecker klingelte um 4:55 Uhr! Wir standen schnell auf, packten sie Sachen hoch und ich fuhr so, wie ich war, los. Es war super dunkel, stürmisch und regnerisch. Die Autofahrt war echt nicht easy.

    An unserem Ziel angekommen, schnappte ich mir meine Taschenlampe und ging in die Dunkelheit. Was wir uns anschauen, fragst du dich? GLÜHWÜRMCHEN!!! Um Glühwürmchen sehen zu können, muss es nämlich dunkel sein. Und da die Höhle nur ungefähr 20km entfernt direkt an einer Straße lag und kostenlos war, ließ ich es mir nicht nehmen, früh aufstehen und dort hinzufahren.

    Die Höhle war wie ein kleiner Tunnel/ Mini-Höhle, die aus geflochtenen Baumwurzeln und Gesteinen bestand. Als ich sie nach nur wenigen Schritten betrat, dachte ich, dass es ein Baumgeflecht war, durch das Licht von draußen schien. Jedoch waren dies schon die Glühwürmchen! Tausende kleine Lichter funkelten in der Dunkelheit und ließen die Höhle erleuchten und strahlen. Sie sahen aus wie Sterne, jedoch mehr an den Seiten als am Himmel. Einfach unglaublich schön!

    Nachdem wir die kleine Höhle besichtigt hatten, fuhr ich, bei den gleichen Wetterbedingungen, zurück zum Campingplatz. Dort saßen wir noch ein wenig herum, bis wir einen Kaffee tranken.
    Gegen 8/9 Uhr machten wir uns auf den Weg zur nächsten Stadt. Dort fuhr ich zu einem Schwimmbad, in dem ich einige Zeit verbrachte und heiß duschte.

    Anschließend, da das Wetter ja nicht besser wurde, fuhren wir zu einem "Waschsalon" und ich kümmerte mich um meine Wäsche. Sogar unser Bettzeug haben wir wieder gewaschen. Einfach herrlich! :D

    Nach einiger Zeit waren wir endlich mit allem fertig und fuhren zu einem Elektronikgeschäft, zum Warehouse und zum Countdown. Danach ging es endlich zum Campingplatz. Die Fahrt dahin war der Horror! Ich bin noch nie bei so einem Wind Auto gefahren und war ganz kurz davor, die Sache abzubrechen!!! Unser Jasper wurde von einer Seite zur anderen gedrückt, was ich bei Gegenverkehr und an Klippen sehr gefährlich fand. Jedoch habe ich es gemeistert und uns alle heile und gesund zum Campingplatz gefahren. Darauf bin ich wirklich stolz.

    Am Abend kochte ich Reis mit Gemüse, wir quatschten und schauten dann PLL weiter.
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