klaustopher

Joined May 2017
  • Day18

    Worscht-Schinken D.C.

    May 27, 2017 in the United States

    Nach zwei Nächten auf den Outer Banks und echt gutem Wetter sollte es dann am Morgen weiter nach Washington, D.C. gehen. Dafür waren eigentlich ca 5 Stunden eingeplant.

    So sah bisher auch immer unser Tagesablauf aus: Morgens aufstehen und den Jetta beladen. Ein paar Stunden im Auto sitzen zur nächsten Location. Dort einen Parkplatz suchen, der uns nicht arm macht. Dort ein paar Stunden verbringen und dann weiter fahren zur nächsten Unterkunft.

    Auch heute beginnt der Tag früh. Leider steht auch der Memorial Day an, und gerade Städte wie Washington erwarten da viele Besucher. Deshalb hat uns der Weg in die Stadt dann auch eher sieben Stunden gekostet. Entsprechend gelaunt sind wir dann in der Stadt angekommen.

    Parken wollten wir eigentlich irgendwo an der Straße, aber der Schilderwald ist hier sehr viel verwirrender als bei uns. "In diesem Bereich nur für 2h mit Parkschein, Montag bis Freitag von 9:00 bis 17:00, Parkverbot dienstags von 9:30 - 10:45" und das war noch ein einfaches Schild 🤔. Wir haben unser Auto dann abgestellt wo wir vermutet haben, dass es okay ist und haben die Daumen gedrückt, unseren Jetta am Abend noch wiederzufinden. Ich greife mal vor: Er war noch da.

    Eigentlich wollten wir wieder zu einem Touristeninformationszentrum, doch die haben nur bis 16:00 geöffnet und wir sind erst um 16:00 aus dem Auto gestiegen. Also haben wir uns auf eigene Faust, nur bewaffnet mit Google Maps auf den Weg gemacht.

    Erstes Ziel: Eine Toilette finden. Das war bisher nie ein Problem, da die eigentlich immer sehr gut ausgezeichnet waren. Nicht so in der Landeshauptstadt. Wir sind ein wenig ziellos durch die National Mall (die Wiese zwischen Kapitol und Lincoln Statue, die so unfassbar leer war, als der neue Präsident inauguriert wurde) gelaufen bis uns ein Wegweiser endlich den Weg gezeigt hat. Ziemlich genau als Regen eingesetzt hat. Unsere Regenschirme ☔️ lagen natürlich im Auto.
    Trotzdem haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten mitgenommen: Washington Monument, WW2 Memorial, Lincoln Memorial, Reflecting Pool (schon wieder so ein Forrest Gump Moment) und natürlich das Weiße Haus. Da kann man natürlich nicht so nah ran, und ich finde unser Bundeskanzleramt auch durchaus hübscher. Zwar nicht so prestigeträchtig, aber doch hübsch.

    Wegen des Wetters haben wir uns dann entschlossen nicht noch ein mal durch die komplette National Mall zu laufen, sondern zurück zum Auto zu gehen und zum Kapitol zu fahren. Gute Entscheidung!

    Das Kapitol war leider von Baufahrzeugen zugestellt. Ich vermute wegen den Vorbereitungen auf den Memorial Day. So war es aber nicht so schlimm, da wir direkt davor parken konnten um noch ein par Fotos zu machen und das Gebäude mal gesehen zu haben.

    Relativ spät sind wir dann zu unserer Unterkunft nördlich von Washington aufgebrochen.

    Direkt neben dem Hotel sollte ein Supermarkt sein. Der war aber leider komplett abgesperrt und von Polizeiwagen umstellt. Die Polizisten wollten uns nichts sagen und auch das Internet konnte uns nix sagen. Wir fragen uns immer noch, was da los war...
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  • Day17

    Waschtag, Strandtag, Weinabend

    May 26, 2017 in the United States

    Heute sollte der allererste reine Strandtag sein. Wie man aber an der Überschrift lesen kann, so wars nicht 😂.

    Da uns beiden langsam die sauberen Klamotten ausgegangen sind, und das Hotel Waschmaschine und Trockner angeboten hat, haben wir den Morgen zum Waschen genutzt. War auch nur ein "kleiner Sack voll." Hat dann leider doch etwas länger gedauert, sodass wir erst pünktlich zur Mittagssonne an den Strand sind. Durch die Regentage davor war das Wasser relativ kalt, sodass wir die meiste Zeit einfach nur am Strand gechillt haben.
    Das wäre auch relativ cool gewesen, wenn nicht win gewisser jemand vergessen hätte, sich den Rücken eincremen zu lassen. Nach etwa zwei Stundenhatte der dann eine krebsrote Farbe angenommen. Aber zum Glück haben wir in Miami eine GROßE Flasche Aloe-after-Sun gekauft. Lektion 1: Lieber noch mal genau checken, ob alles eingecremt ist.

    Wir haben uns dann entschlossen das eincremen nachzuholen und uns mit dem Bohnanza Würfelspiel an den Pool zu setzen. Lektion 2: Spiele die leichte Papierkarten haben eignen sich nicht, um sie in einem der windigsten Orte zu spielen 🤓.

    Der Pool wurde dann leider auch von lauten Amerikanern belagert und wir haben uns zurück ins Zimmer verzogen.

    Zum Abend hin haben wir dann unsere treue Stranddecke und die bei ALDI gekaufte Flasche kalifornischen Billigwein 😵(natürlich in Plastikflaschen umgefüllt, wir sind ja klug) eingepackt und uns den Sonnenuntergang am Wasser angeschaut. Lektion 3: Sonnenuntergang an der Ostküste ist eher öde.

    Als die Sonne sich verabschiedet hat sind super viele Leute mit Taschenlampen und Netzen über den Strand gelaufen. Neugierig wie wir sind haben wir das dann auch gemacht. Da laufen eeeeeeecht viele Krebse 🦀 am Strand rum, wenn man mal drauf achtet. Von kleinen, ca 1cm großen, Babykrebsen bis zu richtig großen. Wir haben uns dann ein wenig unwohl gefühlt, vorher so unachtsam über den Strand gelaufen zu sein 😕. Hoffentlich haben wir keine zerquetscht 🤞
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  • Day16

    "We don't have the room you booked"

    May 25, 2017 in the United States

    Das Hotel in Kill Devil Hills liegt direkt am Meer und sollte uns zwei schöne Strandtage ermöglichen. Direkt beim Einchecken die erste frohe Botschaft. Das Zimmer, das wir über Booking.com gebucht haben gibt es so im Hotel nicht. Das Personal war aber freundlich, konnte uns aber leider nur ein Zimmer mit zwei Einzelbetten anbieten. Das ist irgendwie komisch, in so einem Pärchenurlaub plötzlich alleine zu schlafen. Die 120er Betten sind dann doch zu schmal für zwei Leute.

    Dafür haben wir eine Suite mit Küche und Wohnzimmer bekommen. Schock Nummer 2: Im Kühlschrank stand noch Bier und Container mit Essen von den Vormietern (hoffen wir zumindest). Aber auch das war schnell erledigt.

    Der Strand war auch nur wenige Meter entfernt. Den haben wir am Abend noch ein wenig erkundet und sind dann nach der langen Autofahrt todmüde ins Bett gefallen.
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  • Day16

    Doppelter Regenbogen

    May 25, 2017 in the United States

    Auf der Fahrt über die Outer Banks gab es ein wenig Regen. Im Westen schien aber weiter die Sonne. So hat uns ein schöner Regenbogen 🌈 begleitet. An gewissen Momenten, hat sich noch ein zweiter dazugesellt.

  • Day16

    Mit Auto und Fähre zur Wiege des Fluges

    May 25, 2017 in the United States

    Für heute steht der erste reine Autofahrtag an. Ziel sind ist Kill Devil Hills auf den Outer Banks. Das ist der Ort, an dem die Gebrüder Wright das erste mal mit einem von ihnen gebauten Flugzeug abgehoben sind. Die Winde auf der Insel eignen sich wohl besonders gut dafür. Davon haben wir nun nicht so viel gemerkt, aber ich greife vor.

    Um auf die Outer Banks zu kommen kann man ja eine ganze Weile im Landesinneren nach Norden fahren und dann nach Osten abbiegen und eine Brücke nehmen. Das ist zwar nicht gerade landschaftlich hübsch, aber den Weg schlägt einem das Navi vor. Wenn man ein wenig recherchiert, findet man heraus, dass es von der Halbinsel Cedar Island eine Fähre auf die Insel Ocracoke gibt und man dort am anderen Ende der Insel eine weitere Fähre auf die Hauptinsel der Outer Banks nehmen kann. Die erste Fähre (ca 2h für die Überfahrt) musste man reservieren. So hatten wir einen der ersten festen Termine für diesen Urlaub: 13:00 in Cedar Island um die Fähre zu bekommen.

    Von unserer Unterkunft in Myrtle Beach war es bis dahin etwa 5 Stunden zu fahren. Und so haben wir uns um sieben auf den Weg gemacht um noch Puffer zu haben. Im Hotel hatten wir eine fast komplett ausgerüstete Küche, sodass wir uns noch mit Sandwiches (guuutes amerikanisches Weißbrot mit Schinken oder Marmelade aus der Spritzflasche) eingedeckt haben und losgefahren sind.

    Es gibt zwar Straßen, die direkt am Wasser lang führen, aber da man dort alle 200m an einer Ampel steht, sind wir dann doch über den Interstate gefahren. Der sieht zwar nicht so schön aus (im Grunde wie eine deutsche Autobahn, nur mit 3-8 Fahrstreifen für eine Richtung und einem ca 50m breiten Grünstreifen zwischen den beiden Fahrbahnen).

    Auf der Halbinsel wurde es dann etwas schöner. Kleine Straßen, viel Grün. Am Rand schon einige kleine Wasserbassins, in denen Schilf wächst. Kurz vor der Fähre sind wir dann wieder auf Wohnmobile mit Brötchenholjeeps getroffen 🤦‍♂️.

    Fährüberfahrt war unspektakulär. Es gab Wifi, man konnte sich aufs obere Deck setzen und am Tisch spielen. Draußen war es super windig, da musste ich schon aufpassen, dass der neu erworbene Hut nicht sofort wieder wegfliegt.

    Auf Ocracoke selbst war dann nicht viel zu tun. Von der Fähre runter, 10km geradeaus und auf die nächste Fähre warten. Ich habe mich verzweifelt nach einer Tankstelle umgeschaut, weil ich vermutet habe, dass auf einer Insel, auf die alles per Schiff gebracht werden muss, vielleicht halbwegs europäische Benzinpreise zu finden sind. Leider hab ich keine gesehen.

    Dafür verlief die Straße so zwischen den Dünen, dass man auf der gesamten Fahrt NICHTS vom Meer gesehen hat. Stattdessen war die halbe Straße durch den Wind so sandig, dass wir schon befürchtet haben, gleich über ein von einem deutschen Touristen hingelegtes Handtuch zu fahren.

    Die zweite Überfahrt war nur etwa 45 Minuten lang und so unspektakulär, dass wir nicht mal das Auto verlassen haben.

    In Hatteras angekommen standen dann nur noch ca 2 weitere Stunden im Auto an. Nach einem sehr enttäuschenden Abendessstop bei Wendy's (bei zwei Burgern 3 Sachen zu vermasseln ist schon beeindruckend) und einem Platzregenschauer haben wir dann endlich das Hotel erreicht, in dem wir zwei weitere Nächte bleiben sollten.
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  • Day15

    Luxusstrandresort im Regen

    May 24, 2017 in the United States

    Myrtle Beach stand zwar eh auf unserer Todo-Liste, aber eigentlich wollten wir nur einen kurzen Stop am Strand einlegen. Aber der Wetterbericht für die nächsten Tage sah nach Regen aus. Viel Regen.

    Wir haben dann überlegt was wir machen und haben uns ein wenig auf den Hotelseiten umgeschaut. Da haben wir dann das ein oder andere Schnäppchen gesehen, weil die ganze großen Bettenburgen in Myrtle Beach ihre Zimmer "verramscht" haben. So haben wir dann relativ günstig ein Zimmer in nem 4 Sterne Resort bekommen. Innen- und Außenpools, Sauna, Spielhölle, Bowling Bahn, Bar und direkte Strandlage sollten auch für 2 Regentage genug Beschäftigung bieten.

    Die Autofahrt lang und ereignislos. Wieder die üblichen Platzschauer, die uns gezwungen haben, auf 30km/h abzubremsen. Aber das ist ja mittlerweile normal.

    Den Nachmittag in der Unterkunft haben wir dann mit erkunden der Pool Landschaft verbracht. Die Whirlpools waren wieder auf 40°C erhitzt, der Innenpool war angenehm groß, sodass man um die tobenden Kinder herumschwimmen konnte. Ein Highlight waren die Saunen. Zwei getrennte Kammern für Männlein und Weiblein, jeweils zwei Bänke mit 4 Plätzen und Glastüren direkt zum Pool hin. Die Amis ziehen sich in der Sauna halt nicht aus. Wir haben uns dann eine der Saunen aktiviert (dauert ca 20 Minuten bis sie lauwarm werden) und uns gemeinsam in eine gesetzt. Wir sind solche Rebellen 😂.

    Am Abend sollte es dann in die Lounge im 8. Stock gehen. Sollte! Denn wir standen leider vor verschlossenen Toren. Buchstäblich. Nachfrage bei der Lobby: "Ja, die Lounge öffnet nur am Wochenende"

    Also zur Außenbar am Pool. Die war zwar überdacht, aber 10cm neben uns prasselte der Regen runter. Ein DJ hat für die 8 anwesenden Personen Musikwünsche erfüllt, teilweise mit schlecht getrellertem Karaoke... 3 Cocktails (ingesamt, nicht für jeden) für $35 später haben wir uns dann auch wieder aufs Zimmer gemacht. Highlight war definitiv der Cocktaileimer, unter dem wir uns für die aufgerufenen $15 definitiv mehr Cocktail erwartet haben...

    Am zweiten Tag war das Wetter dann doch okayer als gedacht. Frühstück auf dem Balkon und zumindest mit den Füßen im Meer gewesen und am Strand entlang spaziert. Als es mittags dann wieder schlechter wurde wollten wir mal die hauseigene Bowlingbahn ausprobieren. Zum Checkin haben wir einen Gutschein für 50% Rabatt bekommen. Trotz Gutschein haben wir dann doch $15 gezahlt 😱. Für. Eine. Stunde. Bowling. Und Punkte mussten wir auch noch selber zählen. Aber immerhin die Schuhe waren neu und bequem.

    Den Abend habe wir dann im Pool und mit Packen verbracht. Der nächste Tag sollte ein reiner Autofahrtag werden. Es geht auf die Outer Banks.
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  • Day14

    Die erste echte Innenstadt: Charleston

    May 23, 2017 in the United States

    Nach der schlimmen Nacht im Motel 666 👹waren wir froh morgens wieder im Auto zu sitzen. Die Fahrt war heute deutlich kürzer als sonst, nur ca 15 Minuten bis zum Touristeninformationszentrum.

    Dort haben wir wieder geparkt (heute für $1 für eine halbe Stunde) und da es gestern so gut funktioniert hat, haben wir uns dort wieder einen Fußweg beschreiben lassen. Die Mitarbeiter der Visitor's Center sind echt super freundlich und hilfsbereit. Und obwohl es eigentlich zu ihrem Job gehört, uns Fahrten und Museen anzudrehen waren sie auch immer bemüht uns mit kostenlosen Infos zu versorgen. Dicker Daumen nach oben dafür!

    Mit unseren Regenschirmen bewaffnet sind wir dann die King Street entlang geschlendert und haben uns erst mal in einem Starbucks ein wenig "aufgewärmt", wenn davon überhaupt die Rede sein kann bei gefühlten 12°C durch Klimaanlagen.

    Frisch gestärkt ging es dann weiter die Straße hinunter und dort haben wir zum ersten mal eine Straße gesehen, die einer europäischen Innenstadt glich. Kleine Läden, darüber Wohnungen. Auf den Straßen tummeln sich Berufstätige, Studenten, viele die auf dem Weg ins Fitnessstudio sind... Einfach gemütlich. Aber auch verwirrend, dass wir gerade das besonders interessant finden, was möglichst nah an dem ist, was man aus der Heimat kennt.

    Dem beschrieben Weg folgend ging es dann durch einen überdachten Markt. Die Frankfurter Leser dürfen sich hier eine lang gezogene Kleinmarkthalle vorstellen. Viele kleine und größere Stände und von Souvenirs über Spielzeug bis hin zu Kochzubehör alles dabei. Was man oft sieht, sind Menschen die aus Maisblättern Körbe und andere Dinge flechten. Das sieht nach einer Heidenarbeit aus und wenn man sich die Preise anschaut, dann schlägt sich das auch nieder. Ein Brotkorb kostet da schon mal $250...

    Vom Markt aus ging es dann am Wasser entlang zur Südspitze der Stadt, dem White Point Garden. Die haben echt ein paar verrückte Brunnen dort. Einer war geformt wie ne Ananas 🍍 und man durfte sogar drin baden... Jedenfalls von 8 bis 12 Uhr. Ich frage mich, ob das wirklich kontrolliert wird 🤔.

    Von dort dann durch ein paar Wohnsiedlungen zurück zum Auto. Wir waren beide etwas fertig und angeschlagen, das Wetter war nicht so berauschend und das Motel zog noch seine Schatten nach sich.

    Gegen mittag saßen wir schon wieder im Auto und haben uns auf den Weg nach Myrtle Beach gemacht. Dort sollte es zwar auch regnen, aber wir haben uns dort mal zwei Tage ein wenig Luxus geleistet und uns ein etwas größeres und besseres Hotel gegönnt.
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  • Day13

    Motel 666

    May 22, 2017 in the United States

    Beim Blick auf unsere bisherigen Urlaubsausgaben haben wir uns gedacht: "Es muss doch auch gehen, mal unter $100 eine Nacht zu verbringen..." Also haben wir uns für die Nacht zwischen den Städten Savannah und Charleston ein "Motel 6" für schlappe $79 gebucht.

    Nach der Besichtigung von Savannah (wir berichteten) haben wir uns dann auf den Weg nach Charleston gemacht. Das Motel war direkt am Interstate 95 (eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen an der Ostküste). Also schnell eingecheckt. Erster Schocker: $2,99 fürs Wlan 😱. Die hat uns der nette Typ an der Rezeption dann zwar erlassen (er hatte mir das Kreditkartengerät schon unter die Nase gehalten, bevor ich das sagen konnte), aber das war schon mal ein toller Eindruck. Der freundliche Typ war auch das einzig Gute, was ich von diesem Aufenthalt berichten kann... Aber ich greife vor.

    Auf zum Zimmer. Im zweiten Stock gelegen ging es über eine schmale, nach Pisse stinkende Treppe hinauf, Aschenbecher zierten den Laubengang zu unserem Zimmer, das zwar ein Fenster hatte, durch das wir aber nur die Mauer auf der anderen Seite des Laubengangs sehen konnten. Immerhin war die Klimaanlage auf eine angenehm kühle Temperatur gestellt. Im Zimmer setzte sich der tolle Eindruck dann fort: Winziges Zimmer, kein Kühlschrank (zum Glück haben wir eine Kühltruhe für unsere Lebensmittel), Flecken auf der Bettdecke, ein Bett ohne zweiten Nachttisch und so nah an der Wand, dass man quasi übereinander klettern musste um das Bett zu verlassen. Im Bad dann die nächsten Annehmlichkeiten: Nur eine Klobrille, kein Deckel, Haare in der Dusche und keine Ablagemöglichkeiten für irgendwas.

    Wir wollten also so wenig Zeit wie möglich dort verbringen, sind abends noch in eine nahegelegene Mall shoppen gefahren und als wir zurückkamen war das vorher noch recht ruhige Motel von Truckern und anderen Personen belagert, die mit Bier, Zigaretten und viel, viel Lärm auf den Laubengängen rumlungerten.

    Wir sind dann schnell ins Bett, um morgens sehr früh aufzustehen und nach Charleston zu fahren
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  • Day13

    Life's like a box of chocolates...

    May 22, 2017 in the United States

    Neuer Tag, neues Ziel. Heute dann der letzte Stop in Georgia: Savannah. Sagt vielleicht nicht jedem etwas, aber ich denke jeder von euch, der schon mal Forrest Gump gesehen hat, hat auch schon Savannah gesehen. Forrest sitzt, während er von seinem Leben erzählt, auf einer Bank vor dem Chippewa Square und wartet auf den Bus, der ihn zu Jeanny's Wohnung bringen soll.

    Es war also klar, wo unsere Reise heute definitiv vorbeigehen muss.

    Fahrt aus Brunswick war langweilig und ereignislos, heute sogar ohne heftigen Regenschauer und endete mal wieder mit der Suche nach einem bezahlbaren Parkplatz. Beim Touristeninformationszentrum (bestes deutsches Wort, ever!) konnte man günstig parken, also haben wir unseren Jetta auch direkt dort stehen lassen. Diese Touristeninformationszentren sind ja eigentlich immer nur eine große Werbeveranstaltung für alle möglichen Tour- und Attraktionsanbieter. In Savannah haben wir eher durch Zufall in einem Magazin eine Route gefunden, um die Stadt in 10.000 Schritten zu erkunden. Da freuen sich FitBit und Apfeluhr 🏃⌚️😉.

    Also haben wir genau diese Route befolgt. Savannah ist echt eine hübsche kleine Stadt. Alle 2-3 Blocks steht man in einem kleinen Park, die jeweils unterschiedlichen Epochen der Stadtgeschichte gewidmet sind. Ein Brunnen, der an die deutschen Siedler erinnert. Eine Statue des Gründers von Georgia und andere Statuen und Brunnen die an wichtige Schlachten aus dem Unabhängigkeits- und Bürgerkrieg erinnern. Eine hübsch angelegte Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften hat zum Souvenir- und Andenkenshopping eingeladen.

    Nach einem kurzen Stopp bei einem Sandwichmacher haben wir dann noch den Forrest Gump Park aufgesucht. Kein spezielles Schild und die Kinos in direkter Nachbarschaft zeigen den Film auch nicht in Dauerschleife. Ich glaube die Stadt ist sich gar nicht bewusst, welchen großartigen Film sie hier gedreht haben... Die bekannte Bank aus dem Film musste schon entfernt werden, da sie öfter mal Vandalismus zum Opfer gefallen ist. Ein Nachbau steht heute in einem Museum. So blieb uns also nur, Fotos an der Stelle zu machen, die man im Film sieht. Sieht nicht ganz so aus wie im Film, aber ich denke man bekommt einen Eindruck.

    Den Stadtbummel haben wir dann ein wenig abgekürzt, denn wie so häufig, seit wir Miami verlassen haben, hat uns der Regen eingeholt. Wir sind dann zurück zum Touristeninformationszentrum und haben uns auf den Weg zur nächsten Unterkunft nach Charleston gemacht.
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  • Day12

    Von "St. Augustine" nach "Braunschweig"

    May 21, 2017 in the United States

    Nachdem wir die letzten Tage ja oft genug am Wasser verbracht haben, sollte nun mal wieder ein wenig Kultur gemacht werden. St. Augustine stand auf der Agenda. Die Stadt wurde 1565 gegründet und ist damit die älteste Stadt der USA. Zumindest sagen das die lokalen Einwohner.

    Die übliche Autostunde von unserem Nachtlager hatten wir zügig überwunden. Ein kurzer aber heftiger Schauer gehört mittlerweile ja schon zu fast jeder Autofahrt dazu. Parkplatzsuche gestaltete sich schwieriger als erwartet, da wir nicht wieder $20 loswerden wollten. Beim Castillo haben wir einen halbwegs erschwinglichen Parkplatz gefunden. Später haben uns dann die Besitzer der Läden gesagt, dass wir sonntags auf allen anderen Parkplätzen kostenlos hätten parken können. Wir haben ein Glück🙈..

    Das Glück hat sich auch fortgesetzt als wir das Auto verlassen haben. Innerhalb von 2 Minuten hat uns der Regenschauer von der Autobahn eingeholt und uns einmal komplett durchnässt. Und das obwohl wir als gut ausgerüstete deutsche Touristen natürlich Schirme dabei hatten (Naja, wenn es am Tag des Abfluges in Frankfurt nicht geregnet hätte, dann hätten wir die wohl auch nicht dabei gehabt). Soviel also zum Thema "Tag ohne Wasser."

    Wir sind dann zurück ins Auto und haben zumindest den schlimmsten Teil des Regens abgewartet. Als es nur noch leicht genieselt hat sind wir dann los um die Stadt zu erkunden. Der erste Stop ging in ein Lokal, das uns "original belgische Waffeln" versprochen hat. Wirklich belgisch war daran nichts, außer vielleicht die Dicke. Teig und Belag war eher amerikanisch. Aber immerhin gab es eine große Portion Nutella. Gestärkt haben wir uns auf den Weg gemacht die Stadt weiter zu erkunden. Ich glaube die beste Zusammenfassung ist: "Sieht aus wie eine künstlich angelegte Westernstadt." Der historische Distrikt war zwar eine relativ gemütliche Fußgängerzone mit vielen kleinen Shops, die lokale Kunst und anderes angeboten haben. Ganz nett um bummeln zu gehen, aber nichts, was man unbedingt gesehen haben muss. Wir haben den üblichen Magneten gekauft und in einem Hutladen habe ich endlich Ersatz für meine heißgeliebte Käppi gefunden. Ihr werdet also nun mehr Bilder von mir mit Hut sehen 🎩 .

    Die örtliche Universität, das Rathaus und eine Kirche haben wir uns noch von außen angeschaut und sind dann an der Küste entlang zurück zum Parkplatz spaziert. Ab und zu hat man sich ein wenig erschrocken, denn mittelalterlich verkleidete Gestalten haben vom Castillo in unregelmäßigen Abständen Kanonen abgefeuert.

    Abends sind wir dann noch bis Brunswick weiter gefahren. Die Stadt haben wir uns nicht angeschaut, aber das "Comfort Suites Inn" und den "Denny's" neben dem Interstate 95 können wir wärmstens empfehlen ;)

    PS: Die Amis haben eine komische Definition von Whirlpools. Das Hotel hatte neben einem süßen Indoor-Pool auch einen Whirlpool (oder "Spa", wie sie es hier nennen), der aber mit 40°C nicht nur ungewöhnlich warm, sondern mit ca 1,50m auch besonders tief war. Wir haben uns ein wenig gefühlt wie in einem Kochtopf.
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