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  • Day10

    Ein ganzer Tag im Auto

    August 24, 2017 in South Africa ⋅ ⛅ 16 °C

    Genauso war es auch. Eigentlich hätten wir heute gar nicht so viel zu erzählen, weil heute unsere ca. 7 stündige Fahrt nach East London anstand. Doch bei 7 Stunden blieb es nicht, insegsamt waren wir 11 Stunden unterwegs. Heute morgen um 9 Uhr ging es los, auf circa der Hälfte der Strecke wurden wir ungewollt ausgebremst, denn direkt vor unseren Augen bauten Einheimische eine Straßensperre aus Autoreifen, Stühlen und Steinen auf. Wir hatten die leise Hoffnung, dass es nicht lange dauern kann bis sie die Sachen wieder von der Straße räumen würden, doch als die Sperre dann in Flammen aufging und die Leute anfingen sich zu vermummen, kehrten wir um und suchten nach dem nächstmöglichen Weg um diesen Teil der Autobahn zu umgehen. Und damit kommen wir zum nächsten Abentuer! Die Straße die Google Maps uns anzeigte, war wohl eher ein Wanderweg der uns durch einige Urafrikanische Dörfer führte. Als wir in das erste Dorf reinfuhren, wanderten unsere Blick direkt zu Tür und Fenster damit auch ja alles verriegelt ist. Denn die Armut war den Dörfern anzusehen und in Johannesburg hatten wir gelernt, dass Armut meistens auch Kriminalität mit sich führt. Als wir dann die Straßen weiter fuhren bemerkten wir, dass uns immer mehr Menschen grüßten und freundlich anlächelten, insbesondere die Kinder schienen vor Freude zu platzen. Da wurd uns klar, dass die Armut nicht immer Kriminalität mit sich zieht, denn die Leute aus dem Dorf waren die jenigen die unseren Höllentrip zu etwas schönem gemacht haben.
    Etwas tiefer im Dorf fiel uns auf, dass WIR zur Attraktion der Menschen geworden sind. Da sich wirklich jeder danach umgeschaut hat welcher weiße so doof ist mit einem Ford Fiesta diese Straße zu befahren.
    Als wir schließlich in East London ankamen war es schon dunkel, von der Stadt haben wir also bis jetzt noch nichts gesehen. Dafür ist unsere Unterkunft umso schöner denn wir haben einen eigenen Wohnbereich, ein Schlafzimmer und ein Badezimmer.
    PS. Das Haus auf dem Bild war unsere letzte Unterkunft. Die restlichen Bilder sind auf der Fahrt entstanden.
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