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  • Day5

    Bernkastel-Kues etc.

    September 15 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Tag zwei unseres Moselabenteuers hat uns über die B53 von Trier direkt am Moselufer entlang geführt. Wir können uns kaum satt sehen an dem tollen Anblick der Weinberge rundherum und dem stillen Fluss neben uns. Das Wetter gibt mit 34°C sein Bestes um uns von all zu viel körperlicher Betätigung abzuhalten.

    Den ersten Stop legen wir am Aussichtspunkt Zummethöhe ein, der schon mehrfach als schönster Moselblick gewählt wurde. Ob es der schönste ist, können wir nicht sagen, aber der Anblick der uns geboten wurde war wirklich toll!

    Weiter geht es am Ufer entlang nach Pölich, wo wir durch eine freigelegte unterirdische römische Wasserversorgungsleitung krabbeln. Im wahrsten Sinne des Wortes, da die Höhe des Tunnels zwischen 2,40m und 1,10m liegt. Ein kleiner aber feiner Stop auf unserer Route.

    Unser Endziel ist Bernkastel-Kues. Als eines der Highlights unserer Route haben wir viel von der Stadt erwartet und wurden nicht enttäuscht.
    Nur die Stellplatz Suche war etwas schwieriger. Der erste Platz den wir angefahren haben (Camping Schenk) hatte nur einen einzigen, wirklich sehr unschönen Stellplatz frei und unser Alternativplatz aktuell aufgrund von Corona sogar geschlossen. Also haben wir tief in die Tasche gegriffen und haben uns eine Nacht auf dem Knaus Campingpark Bernkastel-Kues für 41,50€ gegönnt. Wir müssen allerdings sagen, Hut ab! Die nette Dame an der Rezeption hat für uns extra einen Platz unter Bäumen gesucht, weil wir keine Klimaanlage haben und uns auch noch auf den kleinen Huckel hingewiesen. Sanitärbereich top, Ruhe auf dem ganzen Platz, direkt an der Mosel und morgens mit Brötchenwagen. Da war das viele Geld doch zu verschmerzen!
    Ab aufs Radl und in Richtung Stadt, nach nur 5 Minuten waren wir in der Altstadt von Kues angekommen und haben uns direkt entschieden nach Bernkastel über die Brücke zu fahren. Kues bietet wirklich nicht soo viel Schönes. Dafür sind die kleinen verwinkelten Gassen und Häuser in Bernkastel unterhalb der Burg Landshut wirklich wunderschön. Trotz vieler Touristen haben wir den Bummel durch die Altstadt genossen.
    Zum Abendessen haben wir glücklicherweise noch ein Plätzchen im Hotel Restaurant Maximilian bekommen. Vom außen unspektakulär aber sehr sehr leckere gutbürgerliche Küche im gehobenen Standard, dazu schmackhafter Wein und freundliches Personal. Kugelrund, glücklich und leicht angeheitert haben wir den Abend auf dem Campingplatz beim Kniffeln ausklingen lassen.

    EDIT:
    Wir haben ganz vergessen von Schloss Veldenz zu erzählen. Leider gibt es immer nur Mittwochs Führungen, aber von außen wollten wir es unbedingt sehen. Hoch auf einem Hügel lag das Schloss komplett verlassen auf einem tollen Gelände mit einem Schmied und Pferdeställen. Auch wenn es mehr eine Burg als ein Schloss war, hatte es doch etwas besonderes an sich. Ich bin mir sicher bei einer Führung würde man das volle Rittererlebnis geboten bekommen.
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