Marcel K.

Joined December 2018Living in: Frankfurt am Main, Deutschland
  • Day9

    Tag 9 - Heimflug

    January 3 in the United Arab Emirates ⋅ ☁️ 28 °C

    Als dann um 2:15 Uhr der Wecker klingelte, sagte meine Uhr, dass wir ganze 2,5 Stunden geschlafen haben. Und genau so fühlten wir uns auch. Aber hilft ja alles nichts, aufstehen, fertig machen, auschecken, Taxi rufen - ab zur Busstation, wo der Bus von Etihad schon wartete. Pünktlich um 4 Uhr ging es dann auch los in Richtung Abu Dhabi Airport.
    Ich konnte während der Fahrt leider nicht schlafen. Gegen 5:30 Uhr kamen wir dann am Flughafen an, holten unsere Koffer und begaben uns in den Flughafen. Eingecheckt hatten wir, wie auch schon beim Hinflug, online. Somit mussten wir nur noch unser Gepäck abgeben und durch die Sicherheitskontrolle.
    Noch ein kurzer Halt im Duty Free, um ein Parfum für meine Mutter zu besorgen, meine Schwester holte noch ein paar Datteln. Und dann setzten wir uns an unser Gate, frühstückten und warteten auf das Boarding.
    Gegen 8 Uhr begann dieses dann, um 9:05 Uhr verließen wir unseren Standplatz und machten uns auf in Richtung Rollfeld.

    Ready for take off!
    So starteten wir und machten uns auf in Richtung Frankfurt. Der Flug war recht angenehm, wenn auch etwas beengt. Die Maschine war etwas kleiner als die auf dem Hinflug, was besonders bei mir unangenehm war, denn ich hatte nicht sehr viel Beinfreiheit. Aber 6 Stunden konnte ich damit auskommen. So landeten wir früher als geplant in Frankfurt bei -2 Grad! 24 Grad Unterschied zu unserer Temperatur bei dem Abflug in Abu Dhabi. Echt ungemütlich hier in Deutschland… da war es dann in den Emiraten schon schöner.
    Aber wie das nun einmal so ist, jeder Urlaub endet einmal. Es wird aber sicher nicht das letzte mal in Dubai gewesen sein, denn so ein paar Sachen möchte ich noch sehen… :)
    Insgesamt war es eine schöne Zeit, aber sie war auch anstrengend. Das nächste mal gibt es dann nicht so ein vollgepacktes Touristenprogramm, denn eigentlich bräuchte man nun noch einmal Urlaub vom Urlaub.

    Bis zur nächsten Reise!
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  • Day8

    Tag 8 - Wüstensafari

    January 2 in the United Arab Emirates ⋅ ⛅ 22 °C

    Der letzte richtige Tag in Dubai begann für uns um 8 Uhr.
    Ab 10 Uhr sollten wir für eine Wüstensafari abgeholt werden. Da wir davor frühstücken wollten, machten wir uns rechtzeitig fertig, gingen um Frühstück, aßen eine Kleinigkeit und begaben uns um 10 Uhr an den Eingang unseres Apartments, wo wir eingesammelt werden sollten.
    Gegen 10:20 Uhr kam dann unser Guide mit einem Allradfahrzeug, hat uns aufgesammelt und so machten wir uns mit vier weiteren Personen auf in Richtung Wüste.
    Die Fahrt dauerte knappe 45 Minuten. Auf dem Weg erklärte und zeigte er uns einige Dinge, so fuhren wir an einem kleinen Punkt vorbei, wo weiße Flamingos leben, er zeigte uns von der Straße das Outlet Center Dubai (so etwas gibt es also auch hier!), Kamelfarmen usw.
    Die Fahrt ging also ganz schnell rum. Und schon waren wir da - am Anfang unserer Wüstensafari.
    Am Anfang war das leider so ein typischer Touristen-Abfangpunkt. Man stieg erst einmal aus, wurde direkt von Verkäufern angesprochen, wer wollte, konnte eine Runde auf einem Kamel reiten und Quad fahren.
    Das Kamelreiten war zwar kostenlos, trotzdem verzichteten wir. Meine Schwester hat es vor einigen Jahren schon einmal an einer anderen Stelle gemacht und ich konnte das nicht mit mir vereinbaren, da mit den Kamelen nicht gerade sorgsam umgegangen wurde.. da muss ich mich dann nicht noch auf eins draufsetzen.

    Dann ging es endlich los! Alle ins Auto, die Wüste wartet! Der Fahrer hatte die Luft bereits aus den Reifen gelassen, um im feinen Wüstensand mehr Traktion zu haben. Nachdem wir alle angeschnallt waren, ging es in einer Kolonne von 5 Autos ab in die Wüste, welche direkt hinter dem Touristenabfangpunkt begonnen hat.
    Es macht unheimlich viel Spaß, er bretterte wirklich über die Dünen, der Sand flog durch die Luft, wir wurden ordentlich durchgeschüttelt, scharfe Fotos machen war fast unmöglich.. aber es hat einfach unfassbar viel Spaß gemacht! Deshalb habe ich beschlossen, dass ich auch eine Wüste brauche!
    Nach einiger Zeit legten wir einen kurzen Stop für Fotos und zum Sandboarding ein. Das erste, was ich nach dem aussteigen gemacht habe war, den Sand anzufassen. Er war wirklich sehr sehr fein, so etwas kennen wir hier gar nicht. Wer wollte, konnte sich auf ein Board setzen oder stellen und eine recht steile Düne herunterfahren. Nachdem es bei der Variante im stehen kaum jemand ohne Sturz nach unten geschafft hat, habe ich beschlossen, das ganze im Sitzen zu machen. Die Stürze sahen teilweise echt heftig aus und ich hatte keine Lust, mich am letzten Tag noch zu verletzten. So sammelte ich in meinen Schuhen und meiner Hose die halbe Wüste ein, bevor es wieder ins Auto ging und wir die Wüste leider schon wieder verließen.
    Ein kurzer Stop zum Reifen aufpumpen und dann ging es auch schon wieder zurück nach Dubai, wo uns der Fahrer bei unserem Apartment abgesetzt hat. Insgesamt aber ein doch recht cooler Ausflug, das Beste war natürlich die Safari durch die Wüste und endlich mal in echt eine Wüste zu sehen.. schon beeindruckend, was die Natur da geschaffen hat.

    Der Rest des Tages verlief dann recht ruhig, wir blieben im Apartment und packten unsere Sachen, da wir vor hatten recht früh schlafen zu gehen. Denn unser Bus zum Flughafen sollte nachts um 4 Uhr fahren. Ausserdem sind wir genug gelaufen und haben sehr viel gesehen, da tut etwas Erholung auch mal ganz gut. Dazu kommt noch, dass ich leicht anfing zu kränkeln. Die Klimaanlagen haben mir etwas zugesetzt, in den Metrostationen war es so eisig kalt… Aber tagsüber läuft man dort trotzdem nur mit einem T-Shirt herum, denn draussen ist es definitiv zu warm für etwas langes.
    So gingen wir dann gegen 20 Uhr ins Bett und versuchten zu schlafen. Bei dem Versuch bleib es allerdings, denn die letzten Nächte ging es nie vor 0 Uhr ins Bett, dementsprechend war an einschlafen nun nicht zu denken. So lag sowohl meine Schwester als auch ich noch ewig wach.
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  • Day7

    Tag 7 - Neujahr

    January 1 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 25 °C

    Der weitere Neujahrstag bestand erst einmal aus ausschlafen. gegen Nachmittag machen wir uns dann auf in Richtung eines Marktes bzw. Basares. Meine Schwester wollte dort Tee kaufen, welchen sie zuvor schon zwei mal dort holte. Und dafür muss man etwas aus der Stadt raus, in die Gebiete wo die einheimischen leben.
    Aber auch das war mit der Metro relativ problemlos zu erledigen. So fuhren wir in besagte Richtung, machten uns dort von der Metrostation zu Fuß auf den Weg zu den Märkten und fanden auch relativ schnell ein kleines Geschäflt mit Gewürzen und verschiedenen Teesorten.
    Wie das in solchen Ländern ist, wollen die einem alles mögliche andrehen - das ist ja überhaupt nicht meins. Nachdem sie dann ihre Teesorten abgefüllt bekommen hat, ging es an die typischen Preisverhandlungen. Eigentlich hätte man sich nach seiner ersten Preisaussage einfach umdrehen und gehen müssen, denn das war einfach unverschämt. Er wollte für ungefähr 200 Gramm Tee knapp 500 Dirham haben, was 112€ entsprach. Das man dort handeln muss, ist einem bekannt, aber das war einfach nur frech.
    Meine Schwester stieg mit 50 Dirham ein, der Verkäufer näherte sich aber nur in ganz ganz kleinen Schritten, so waren wir bei 460 Dirham usw.. ich wäre am liebsten direkt gegangen, denn das war mehr als realitätsfern.
    Aber meine Schwester blieb standhaft, wir waren dann wirklich kurz davor den Laden zu verlassen, als man sich auf 60 Dirham einigen konnte - und selbst da hat er sicher noch ein gutes Geschäft gemacht. Ich kann dieser Mentalität nicht viel abgewinnen. Handeln ist ja okay aber man muss realistisch bleiben. Wie viele Kilogramm Tee bekommt man hier in Deutschland für 112€? Sicher mehr als genug.
    Danach suchten wir noch schnell ein Geschäft auf, um Datteln zu kaufen. Das ging diesmal relativ problemlos. Dann hat es uns (und vor allem mir) auch gereicht, ich wollte da nichts wie weg. Ich fühlte mich da einfach nicht wohl, von allen Seiten wird man angesprochen, soll doch in die Geschäfte kommen und überall probieren, anfassen, riechen.. nein danke!
    So ging es auf schnellstem Weg zurück zur Metro und wieder in Richtung unseres Apartmens.
    Allerdings stiegen wir eine Station davor aus, da wir noch zu einer anderen Sehenswürdigkeit wollten. Dubai Frame!

    Dubai Frame ist ein überdimensionaler Bilderrahmen. Dort kann man sogar hinauf fahren und durch die Querverbindung laufen, wobei der Boden stellenweise aus Glas besteht und man eben hundert Meter in die Tiefe gucken kann. Wir wollten aber gar nicht dort rein sondern nur mal davor, ein paar Bilder machen und fertig. So liefen wir dort hin, warteten, bis die Sonne unterging und machten ein paar Fotos. Dann ging es auch wieder zurück ins Apartment.

    Nach einer kurzen Pause machten wir uns noch einmal auf den Weg um zu Abend zu essen. Dafür fuhren wir erneut - und zum letzten mal - zur Dubai Mall. Dort war ein Restaurant, wo meine Schwester schon einmal war und gerne noch einmal hin wollte. Wir hatten Glück, im Außenbereich war ein Platz frei, von welchem man die Fontänen sehen konnte und ein Stück vom Burj Khalifa. Wir bestellten unser Essen und ließen den Abend in angenehmer Atmosphäre bei Salat und Pizza (einer sehr geilen Pizza, mit Nachos, Käse, Hähnchen und drei Dips) ausklingen.
    Das war unser Neujahrstag!
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  • Day7

    Tag 7 - Frohes neues Jahr!

    January 1 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 26 °C

    Der Countdown erreicht die 0... und in diesem Moment beginnt das Feuerwerk.
    Es ist einfach nur atemberaubend. So viele verschiedene Muster und Farben. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus, das Handy wird zum filmen draufgehalten, die Augen sind auf den Turm gerichtet. Wow!
    Das Spektakel ging 5 Minuten, dann war das Feuerwerk vorbei, die Lichtshow ging noch ein paar Minuten, aber das interessanteste war schon wieder Geschichte. Die Menschenmengen setzten sich in Richtung Ausgang in Bewegung.
    Wie... das war es nun? 7 Stunden warten für 5 Minuten Feuerwerk?
    Zugegeben, wir waren etwas enttäuscht. Das Feuerwerk war gigantisch, aber warum endet danach alles? Okay, hier feiert man eigentlich kein Silvester, aber wir sind in Dubai!
    Also machten wir uns auch auf den Weg Richtung Apartment. Die Straßen sind komplett gesperrt, sodass die Menschenmengen über die Straßen laufen können. Die umliegenden 3 Metrostationen sind ebenfalls zu, damit es dort nicht zu Problemen kommt. Busse werden eingesetzt, aber bis wir da etwas finden.. wir entschieden uns zu laufen, schließlich waren es „nur“ ca. 3,5 Kilometer zu unserem Apartment. Und wir waren in Gesellschaft, viele viele Menschen liefen in sämtliche Richtungen, somit war man nicht alleine unterwegs. Nach knapp einer Stunde sind wir an unserem Apartment angekommen, es war 1:20 Uhr. Das soll also nun die Silvester bzw. Neujahrsfeier gewesen sein? Hm... einmal Silvester in Dubai reicht dann auch, haben wir beide beschlossen.
    Wir legten uns aufs Bett, machten sämtliche Leute neidisch mit den Bildern des Feuerwerks und sendeten Grüße und einen guten Rutsch aus dem Jahre 2019 an die Familie und Freunde, welche sich noch im Jahr 2018 befanden.
    Da wir beide Hunger hatten (seit dem Vapiano haben wir nichts gegessen), machte jch mich dann noch mal um 2:30 Uhr auf dem Weg zum KFC hier um die Ecke. Es war das nächstgelegene, was 24 Stunden offen hat. So aßen wir im Bett unseren Burger, wünschten den daheimgebliebenen ein frohes Neues Jahr, als wir hier 3 Uhr hatten und gingen anschließend schlafen.
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  • Day6

    Tag 6 - Silvester

    December 31, 2018 in the United Arab Emirates ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute war der vermutlich unspektakulärste Tag , deshalb wird der Eintrag auch recht kurz werden.
    Was stand auf dem Plan? Erst einmal war ausschlafen angesagt, schließlich wird es eine lange Nacht werden. Also gab es wieder keinen Wecker. Wir machten uns erst gegen 14 Uhr auf den Weg zur Dubai Mall, um dort im Vapiano essen zu gehen, bevor wir uns dann bis 0 Uhr in den Bereich zum zuschauen für das Feuerwerk begeben.
    Die Metro war überraschenderweise noch relativ leer, im Internet waren zuvor andere Dinge zu lesen. In der Mall angekommen, sah das ganze aber schon ein wenig anders aus. Aber wir haben ohne Probleme einen Platz im Vapiano bekommen und konnten somit in aller Ruhe essen, bevor wir uns dann auf den Weg für das Feuerwerk machten.
    Es war alles ausgeschildert, man muss einfach nur dem Menschenstrom folgen. Es geht auch nur in eine Richtung, sodass es kein Chaos gibt. Die Organisation ist wirklich gut!
    Allerdings war der Weg ziemlich weit, so liefen wir und liefen wir... am ersten Eingang angekommen, stand dort allerdings, dass es der „Family Area“ ist. Also gingen wir weiter. Irgendwann kam dann endlich wieder ein Eingang... „Family Area“. Uns war bekannt, dass es auch extra eine „Bachelor Area“ gibt.. aber ausgeschildert waren die nicht wirklich. So fragte ich dann einen von der Security, wo denn der Bereich ist. Seine Antwort war super, er guckte mich etwas verwirrt an und sagte „You are a family?“
    Dann ist eine Familie hier also bereits ab einer Frau/Mann Kombination vorhanden. Na hätten wir das vorher gewusst. Auf den Schildern waren nämlich immer Kinder mit abgebildet.
    Also gingen wir durch den Eingang rein und liefen wieder ein Stück, bis dann der richtige Eingang für den Bereich kam. Zum Glück haben wir uns vorher doch nicht mit Essen eingedeckt, denn man durfte kein Essen und kein Trinken mit hinein nehmen. Also hat meine Schwester schnell noch etwas von der mitgenommenen Cola getrunken und dann gingen wir in den Bereich. Er bestand aus vielen Essens und Getränkeständen und einer riesigen Wiese. Und ab diesem Zeitpunkt waren wir froh, dass wir bei diesem Eingang rein sind. Es war der Bereich, der dem Burj Khalifa am nähesten ist. Nun war es erst 17:20 Uhr. Wir suchten uns also einen Platz auf der Wiese, setzten uns auf den Boden und warteten. Vor uns war eine riesige Leinwand, dahinter der Burj Khalifa. Die Wartezeit wurde einem mit lauter Musik und alle 30 Minuten mit den Wasserspielen versucht so angenehm wie möglich zu machen. Vor uns saß zufälligerweise eine deutsche Familie aus Hamburg, mit welcher wir dann noch etwas ins Gespräch gekommen sind. Und dann war es endlich soweit. Es war 23:57 und die Lasershow begann! Die Motive, die da auf dem Burj Khalifa zu sehen waren, waren wirklich sehr schön, da geben sich die Veranstalter enorme Mühe. Dann war es 23:59:50, der Countdown fing an.. 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1... und damit endete der Tag und somit auch dieser Bericht. Das war unser Silvester!
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  • Day5

    Tag 5 - Miracle Garden & Pier 7

    December 30, 2018 in the United Arab Emirates ⋅ 🌙 19 °C

    Heute wollten wir den Tag mal wieder etwas gemütlicher angehen lassen. Zwar stellten wir uns für 8:45 Uhr einen Wecker, jedoch waren wir beide so fertig von den letzen Tagen, dass wir noch ewig liegen blieben. Wir hatten jedoch auch keine Eile. Zwar stand wie jeden Tag ein Programm auf dem Plan, dieses war zeitlich aber unbeschränkt, weshalb wir das ganze ruhig angegangen sind. So haben wir unser Apartment erst gegen 11:20 Uhr verlassen, gingen noch eben zum Supermarkt um uns mit einer Kleinigkeit zu essen und trinken einzudecken und setzen den Weg dann zur Metro fort.
    Das heutige Ziel war wieder die Metrostation Mall of the Emirats. Die gleiche Station wie gestern, wo wir den ewig langen Fußmarsch zu, Burj al Arab zurücklegten.
    Heute haben wir die Station jedoch auf der anderen Seite velassen, da unser Ziel auch auf dieser Seite lag. So landeten wir direkt in der Mall und machten uns relativ zeitnah auf den Weg zu den Bussen, da wir unser Ziel damit erreichen wollten.
    Das gestaltete sich jedoch schwierig, der Busbahnhof war zwar ausgeschildert, allerdings landeten wir dann bei Touristenbussen und nicht bei denen für den öffentlichen Nahverkehr. So marschierten wir wieder zurück in die Mall und orientierten uns mittels Smartphone, um die öffentlichen Busse zu finden. Linie 105 sollen wir nehmen, so suchten wir also nach der passenden Station, von wo dieser Bus fahren soll.
    Nach kurzer Suche hatten wir es dann, ein kurzer Blick auf den Fahrplan brachte die nächste Überraschung. Sonntags fährt der erste Bus erst gegen 13 Uhr! Wir hatten kurz vor 12.
    Also gab es nur noch die Möglichkeit, sich ein Taxi zu nehmen. Zum Glück sind die hier sehr sehr günstig. Wir nannten dem Taxifahrer unser Ziel, er fuhr los und sagte dabei, dass das 30 Dirham kostet. Wir nickten und nahmen es zur Kenntnis. Nach kurzer Zeit stellte ich dann fest, dass er das Taxameter gar nicht gestartet hat und diese 30 Dirham ein Festpreis sein sollten. Unfassbar, dass man das bei den offiziellen Taxis in Dubai erlebt! Denn das ist ein absolutes No-Go!
    Ich wollte nun aber auch nicht während der Fahrt anfangen zu diskutieren, es war eine relativ weite Strecke, 30 Dirham erachteten wir als durchaus okay, trotzdem war das keine offizielle Fahrt. Eigentlich hätte man am Ende nach einem Beleg fragen müssen - aber ich hatte eine bessere Idee. An den Fensterscheiben stehen die Nummern der Taxis. Davon machte ich ein Foto und werde die Beförderungsgesellschaft diesbezüglich noch kontaktieren. Denn so etwas ist einfach frech. Dazu war sein zweiter Traumberuf wohl Rennfahrer, denn die Ambitionen dazu waren definitiv vorhanden. Immerhin sind wir dann aber an unserem gewünschten Ziel angekommen.
    Der Miracle Garden!

    Nein, wir sind nicht extra nach Dubai geflogen, um uns einen Garten anzusehen. Da fällt mir gerade ein - erwähnte ich schon den Grund für den Dubaiurlaub? Wir machen mal kurz einen break!
    Es war der 24. Dezember 2017. Meine Eltern, meine Schwester und ich saßen im Wohnzimmer beisammen, wie das an Heiligabend halt nun mal der Fall ist. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wie wir auf das Thema gekommen sind, jedoch kamen wir darauf, dass Silvester in Dubai sicher mega cool wäre! So gaben wir, meine Schwester und ich, uns wenige Minuten nach diesem Geistesblitz die Hand darauf, dass wir das 2018 umsetzen werden. Und nun liegen wir hier in einem Zimmer in Dubai, während ich diesen Eintrag verfasse... verrückt!
    Zurück zum Miracle Garden! Dieser Garten ist etwas ganz besonderes, denn hier sind viele Figuren, Objekte und Motive aus Blumen bzw. mit Blumen gestaltet. So empfing uns schon direkt am Eingang Mickey Mouse, Pluto, Goofy und wie die ganzen Disneyfreunde so heißen. Weiter ging es mit einem Flugzeug in Originalgröße, einem Bär, Elefanten und vielen anderen Dingen! Beeindruckend, wie man solche Dinge mit Blumen darstellen kann. So haben wir natürlich viele Bilder gemacht, denn so gut wie alles sah einfach nur wow aus.
    Bevor wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Vorhaben machten, nahmen wir noch ein kleines Mittagessen zu uns und machten uns anschließend zu dem Ausgang, wo wir auch direkt wieder ein Taxi erwischten.
    Dieser fuhr uns dann - diesmal mit Taxameter - zur Dubai Marina Mall.
    Die Strecke betrug ca. 25 km, weshalb wir etwas Zeit hatten, uns mir dem Fahrer zu unterhalten. Es gab viele Gesprächsthemen, angefangen damit, dass meine Schwester zum dritten mal hier ist und ich zum ersten mal. Er meinte dann mit einem grinsen zu ihr, dass sie ja mein Guide ist und ich sie bezahlen soll. Dann empfahl er uns noch einen anderen Ort, welchen wir zeitlich aber nicht mehr unterbekommen werden. Ein weiteres Gesprächsthema war das Wetter, denn er fragte, woher wir kommen. Als ich mit „from germany“ antwortete, fragte er, wie kalt es dort ist. Er konnte sich das gar nicht richtig vorstellen, denn 22 Grad sind hier in Dubai tagsüber die kälteste Temperatur! Im Sommer sind es dann gerne mal 55 Grad. Eine Frage brannte ihm aber auf dem Herzen. Wenn es bei uns in Deutschland so kalt ist, ist es bei uns im Haus dann aber warm? Und wie sorgen wir dafür, dass es im Haus warm ist?
    So und jetzt erkläre mal auf englisch, was ein Heizkörper ist! Ich weiß gar nicht, ob er es verstanden hat, denn kurz nachdem diese Frage kam, waren wir an unserem Zielort angelangt. Aber dieses Thema hat mich irgendwie beschäftigt. Für uns ist eine Heizung und ein Heizkörper etwas völlig normales. In solchen Ländern wie den arabischen Emiraten, ist das jedoch etwas unbekanntes. Und mir ist vorher auch gar nicht bewusst aufgefallen, dass hier im Apartment kein einziger Heizkörper vorhanden ist. Natürlich benötigen sie keinen.. aber bewusst ist mir dieses Detail nicht aufgefallen.

    Angekommen in der Dubai Marina Mall, verschafften wir uns dort einen kurzen Eindruck. Im Vergleich zur Dubai Mall in Downtown Dubai wirklich winzig aber trotzdem ausreichend, sodass genug Geschäfte vorhanden sind und man alles bekommt, was man benötigt. Zumindest der normale Bürger.
    Die Mall selbst war aber nicht unser Ziel. Wir wollten uns das Pier 7 angucken. Ein Gebäude direkt hinter der Mall, am Wasser gelegen. Das Drumherum wird auch Yachthafen genannt, da dort ein paar schöne Yachten liegen. Jedenfalls ist das Pier 7 ein rundes Gebäude, in jeder Etage befindet sich ein anderes Restaurant mit tollem Ausblick. Wir sind aber in keins reingegangen sondern sind dann zum Yachthafen, direkt am hinteren Ausgang der Mall und haben uns dort in dieser echt schönen Kulisse eine Pause gegönnt. Denn auf der anderen Seite des Kanals reihte sich ein Hochhaus neben dem anderen. Eine echt schöne Ansicht, trotz der Riesen Bauten wirklich gemütlich. Alle paar Minuten kam mal ein Freudenschrei von über uns. Grund dafür war die längste innerstädtische Zipline! Dort konnte man aus 170 Metern Höhe 1 Kilometer lang den Yachthaben im liegen überqueren. Das sah nach ordentlich Spaß aus! Allerdings kostet dieser Spaß auch 150€, was mich für 60 Sekunden Spaß etwas abgeschreckt hat, auch wenn ich total auf solche Erlebnisse stehe. Vielleicht ein ander mal, wenn auch meine Yacht dort im Hafen liegt ;).
    So liefen wir noch ein Stück am Yachthafen entlang, gingen anschließend zurück in die Mall um noch etwas zu bummeln und zu warten, bis die Sonne untergeht - denn wir wollten uns den Außenbereich in dieser gemütlichen Kulisse noch in der Dämmerung bzw. im dunklen ansehen. Das haben wir auch getan, setzen uns noch einen Moment draussen hin, genossen die Stimmung und machten uns dann auf den Weg zur Metrostation, welche durch einen kurzen Fußweg zu erreichen war. Um 20:30 Uhr waren wir dann zurück im Apartment, welches wir morgen auch erst mittags verlassen werden.
    Denn unser Plan ist, Silvester am Burj Khalifa zu verbringen. Das wird lange und anstrengend genug, sodass wir den Vormittag relaxen werden.
    Mehr dazu gibt es dann erst übermorgen zu lesen!
    Bis dahin... einen guten Rutsch ins Jahr 2019!
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  • Day4

    Tag 4 - Burj Khalifa & Burj al Arab

    December 29, 2018 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Tag startete heute mit einem Wecker, da wir für 12 Uhr einen fixen Termin hatten - at the top of the Burj Khalifa!
    Also klingelte um 8:15 Uhr das Handy, da meine geliebte Schwester ewig benötigt, bis sie überhaupt mal die Augen aufbekommt. So gingen wir wie geplant um 9:30 Uhr zum Frühstück, welches im Block C der Anlage ist. Wir selbst befinden uns in Block A. Die Kulisse direkt am Pool ist ganz schön, das Frühstück... naja, ich habe schon besser gegessen. Aber es reicht um in die City zu fahren und sich etwas ordentliches zu kaufen.
    So ging es dann gegen 10 Uhr Richtung Metro, da empfohlen wird, dass man mindestens 30 Minuten vorher da sein soll. Da wir am Vortag die Warteschlange gesehen haben, planten wir da eher mal 60 Minuten ein. So waren wir gegen 10:45 Uhr im Eingangsbereich für die Tickets und hatten relativ viele Leute vor uns. Also hieß es mehr oder weniger geduldig die Beine in den Bauch stehen.
    Nach ungefähr 30 Minuten hatten wir sie dann endlich - das heißt aber nicht, dass man nun hochfahren kann. Die nächste Warteschlange war die für die Sicherheitskontrolle. Nachdem man diese passiert hat, geht es über lange Wege eine Etage rauf, wo dann die Warteschlange für den Aufzug beginnt. Es gibt wirklich schöneres als anstehen. Ätzend! Haben die anderen Leute nichts besseres zu tun?
    Gegen 12 Uhr waren wir dann at the top! Eine wirklich schöne Aussicht aus dem (noch) höchsten Gebäude der Welt (das nächste wird bald gebaut - natürlich in Dubai). Die Landschaft um die Stadt drumherum ist einfach sandig... ja, man weiß, dass Dubai in der Wüste liegt. Aber ist man auf dem Boden, bekommt man davon einfach gar nichts mit. So erkundeten wir den 124 und 125 Stock, machten einige Bilder, bevor wir uns dann in die Warteschlange stellten, um herunter zu fahren. Wir standen also mehr, als dass wir den Ausblick genossen haben. Schön es mal gesehen zu haben, aber einmal reicht dann auch. Danke an meine Schwester, die sich das wegen mir zum dritten mal angetan hat!

    Wieder auf dem Erdboden angekommen, hatten wir Hunger und verspürten den Drang uns einmal hinzusetzen. So nahmen wir unser Mittagessen zu uns, ruhten uns noch etwas aus und machten anschließend einen kurzen Stop im Nike Store in der Dubai Mall. Ich liebe ja bekanntlich Nike, so wollte ich mir dort ein Erinnerungsshirt mitnehmen. Leider war das, was ich haben wollte, nicht mehr in meiner Größe vorhanden. Und nun? Wir sind in Dubai! Ich sollte 30 Minuten warten, sie bedrucken mir eben eins. Wie geil ist das denn bitte? Also bezahlt, Zettel bekommen und noch 30 Minuten durch die Mall geschlendert um anschließend das T-Shirt zu holen. Cooler Service! Generell war ich von diesem Store beeindruckt, er ist - wie alles in Dubai - riesig.
    So ging ich also glücklich mit einer Nike Tüte aus dem Store und wie liefen zur Metro - diesen ewig langen Weg! Wer meinen Eintrag von gestern gelesen hat, kann sich vorstellen, wie begeistert wir waren, den zum vierten mal in zwei Tagen zu laufen.
    Als weiterer Programmpunkt stand heute Burj al Arab (das Hotel mit dem Segel, was jeder mit Dubai in Verbindung bringt) und Umgebung auf der Liste.

    Der Weg dahin war recht abenteuerlich bzw. zäh.
    Wir stiegen an der nächstgelegenen Metrostation aus und verliesen diese auf der Seite wo es Richtung al Arab geht. Bei solch einem Hotel in der Nähe sowie anderen Anlaufpunkten, erwartet man nun viele Menschen und Taxis am Ausgang. Stattdessen war dort gähnende Leere. Kein Mensch zu sehen, kein Taxi.. nur viele Autos auf der vierspurigen Straße nebenan. Also entschieden wir uns dazu, etwas in die Richtung des Hotels zu laufen, um dort ein Taxi heranzuwinken. Allerdings war jedes einzelne Taxi besetzt. So liefen wir stetig weiter, als plötzlich ein Träger meines Rucksackes riss bzw. die Naht aufging. An diesem Punkt war auch bei mir die Stimmung kurzzeitig im Keller. Zwar ist er ca. 10 Jahre alt, aber es war damals ein Geschenk und ich liebe diesen Rucksack! Ich konnte mir dann aber helfen, indem ich das nun offene Ende um die Kunststoffhalterung knotete. Und so liefen wir weiter, bis wir auf halber Strecke vor der Police Academy standen. Direkt davor war ein Police Museum, welches wir betraten und fragten, ob er uns ein Taxi rufen kann, denn meine Schwester war kurz vorm Streik, da wir heute schon einige Kilometer gelaufen sind!
    Dieser verwies uns auf den Eingang der Police Academy, dort könnte man uns eins rufen. Er bot uns noch Wasser für den Weg an, was meine Schwester auch dankend annahm. Ich verzichtete, weil die hier nur Wasser ohne Kohlensäure trinken und das geht nur, wenn ich kurz vor dem verdursten bin.
    Als wir die paar Meter zum Eingang der Academy liefen, stand dort gerade ein Taxi. Leider konnte uns der Fahrer nicht mitnehmen, da er wenige Sekunden zuvor gebucht wurde. Allerdings sagte er uns, dass wir auf die andere Straßenseite gehen sollen, dort hätten wir eine gute Chance, da dies auch in Fahrtrichtung unseres Zieles ist.
    So überquerten wir einige Meter weiter vorne die Straße und hielten weiterhin Ausschau nach einem Taxi. Allerdings ist es auf einer vielbefahrenen Straße schwierig, anzuhalten, so gingen wir in eine Seitenstraße, wo die Autos wegen der Ampel auch öfters mal standen. Aber auch hier waren alle vorbeifahrenden Taxis besetzt. So pausierten wir kurz in einer Bushaltestelle, da diese geschlossen und klimatisiert sind. Nach ein paar Minuten Verschnaufpause, war der angehende Streik meiner Schwester verflogen und wir machten uns zu Fuß weiter zu unserem Ziel.
    So erreichten wir dann nach ca. 1,2 Kilometern Souk Madinat. Ein Einkaufszentrum mit stellenweise Blick auf den Burj al Arab in sehr sehr schöner Atmosphäre.
    Nachdem wir dort etwas herumgebummelt sind, ging es nun zum Burj al Arab. Wir standen direkt vor der Brücke - weiter kommt man nämlich nicht, das Gelände ist nur für Gäste zugängig. Aber so konnten wir aus relativ guter Entfernung dieses berühmte Hotel betrachten. Es ist schon sehr eindrucksvoll, so groß und gewaltig habe ich es mir nicht vorgestellt.

    Von dort liefen wir dann noch ein Stück weiter zum Jumeira Beach Hotel. Mein Onkel, welcher schon einige Male in Dubai war, hat uns dieses Hotel empfohlen. Denn dort auf dem Dach im 24 Stockwerk befindet sich eine Bar, welche man auch als Besucher nutzen darf. So gingen wir in das Hotel, fragten eine Dame, welche direkt auf uns zukam, wie wir dort hin kommen. Wie selbstverständlich erklärte sie uns den Weg und so fuhren wir mit dem Aufzug in die 24 Ebene, gingen den Gang entlang, vorbei an Hotelzimmern und standen plötzlich in der Bar. Durch eine Glastür konnte man dort dann in den Außenbereich gehen. Und was soll man sagen - das war wohl wirklich ein Geheimtipp, denn weder in der Lobby noch auf dem Weg zur Bar, war diese ausgeschildert. Und die, für die Größe des Hotels, vorhandene Fläche der Bar, war wirklich winzig. Das war vermutlich auch der Grund, weshalb nicht sehe viele Leute dort waren und wir einen Platz direkt am Rand bekommen haben, womit wir einen supertollen Ausblick hatten.
    So bestellten wir uns zwei Cocktails, welche auch sehr schnell, inklusive einer Schale Nüsse, gebracht wurden. Innerhalb weniger Minuten verabschiedete sich die Sonne, womit wir diesen fantastischen Ausblick im hellen und im dunklen genießen konnte. Das war so schön, dass ich mir glatt noch einen Cocktail bestellte. Der Service war auch wirklich ausgezeichnet - aber das erwartet man in einem solchen Hotel ja auch. Gegen die Preise kann man auch absolut nichts sagen, bei uns in Deutschland sind selbst im schlechtesten Schuppen die Cocktails teurer. Während wir so unsere Cocktails schlürften, schrieb ich mit meinem Onkel und bedankte mich für den Tipp. Der gab uns gleich noch weitere Tipps für die Gegend. Wenn es einer wissen muss, dann er! So wollten wir ihm ein weiteres mal vertrauen, bezahlten unsere Cocktails und fuhren mit dem Aufzug wieder nach unten. Nun sollten wir das Hotel nach hinten in die Anlage verlassen. Der komplette Außenbereich ist für Besucher frei zugänglich. Wissen tun das vermutlich nicht viele, wer rennt schon in ein 5-Sterne Hotel und macht dort die Gegebenheiten unsicher.

    So verließen wir den, von meinem Onkel beschriebenen, Ausgang für den Außenbereich und waren direkt geflasht. Was eine riesige und schön gestaltete Anlage. Das ist so groß, dass das Personal einen mit 57 Caddies herumfährt. Sogar Besucher! Kostenlos!
    Wir erkundeten das Gelände allerdings erst einmal zu Fuß und legten unzählige Fotostops ein. Denn man kommt über dieses Gelände dem Burj al Arab extrem nah und kann es aus den tollsten Winkeln fotografieren. Gerade Abends, wo er ständig in anderen, teils mehreren Farben, beleuchtet wird - grandios!
    Ich habe gar nicht auf die Uhr gesehen, aber wir haben sehr viel Zeit dort verbracht. Da wir mittlerweile ziemlich weit weg von dem Hotel waren, hielten wir einen Mitarbeiter im Caddie an, welcher uns auf direktem Wege zurück zum Hotel fuhr.
    Dort angekommen, verließen wir das Hotel durch den Haupteingang, wo passenderweise gerade ein Taxi stand, welches wir uns direkt genommen haben und uns zurück zur Metro Station fahren ließen.
    Von dort haben wir dann die Rückreise zu unserem Apartment angetreten, einen kurzen Halt im Supermarkt direkt daneben gemacht, um sich mit Getränken einzudecken und anschließend ging es auf direktem Wege auf das Bett. Denn nach 14,4 gelaufenen Kilometern, tut einem so einiges weh.
    Es war ein wunderschöner Tag und Abend. Einen großen Teil davon haben wir meinem Onkel zu verdanken, danke dafür!
    Diese Bilder werden noch lange in Erinnerung bleiben, gerade der Abend in der Außenanlage war unfassbar schön.
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  • Day3

    Tag 3 - Downtown Dubai

    December 28, 2018 in the United Arab Emirates ⋅ ⛅ 20 °C

    Der Tag begann heute relativ spät. Nachdem die Nacht davor alles andere als erholsam war, haben wir uns gesagt, dass wir uns keinen Wecker stellen und ausschlafen werden. Und das haben wir auch gemacht, denn wir hatten es wirklich nötig. So machten wir uns erst um kurz nach 11 auf den Weg zur Metro.
    Unser heutiges Ziel war Downtown Dubai, was die Dubai Mall und den Burj Khalifa plus viele weitere Eindrücke und Erlebnisse beinhaltet.
    Also ging es mit der Metro zur Burj Khalifa/Dubai Mall Haltestelle.
    Wenn eine Haltestelle so heißt, dann erwartet man ja, dass man auch recht schnell dort ist. In diesem Fall ist das allerdings nicht so. Zwar ist die Station komplett mit der Mall verbunden, sodass man nicht raus muss - trotzdem beträgt der Weg bis zur Mall ca. 1 km, welche man zum Teil auf Laufbändern hinter sich lassen kann, es bleibt aber trotzdem ein recht langer, nicht enden wollender Weg.

    Angekommen in der Mall war unser erstes Ziel das Auffinden des Supermarktes, um uns etwas zum Frühstücken zu kaufen. Immerhin wussten wir durch eine Infotafel, dass dieser sich im Keller befindet, denn die Mall besteht inklusive Keller aus vier Etagen.
    Allerdings nutzte uns diese Info recht wenig, da diese Mall unvorstellbar groß ist. Ich habe keine Ahnung, mit was man das vergleichen kann, es ist einfach gigantisch.
    Nach langer Suche und ewigem herumgeirre sind wir dann fündig geworden, haben uns mit etwas Gebäck und frischen Obstbechern eingedeckt und sind erst einmal wieder raus, um an der frischen Luft und in der Sonne auf einer Bank mit Blick auf den Burj Khalifa zu frühstücken.
    In der Mittagssonne erwies sich das als ziemlich anstrengend, da wir ungeschützt der Sonne ausgeliefert waren. Es war aber ein schönes Plätzchen, sodass wir dort in Ruhe gegessen haben, bevor wir uns wieder der Mall widmeten.

    Direkt am Eingang, wo wir gegessen haben, befand sich der Apple Store, welcher über zwei Etagen geht und ziemlich groß ist.
    Wenn es in einer Stadt, in der ich bin, einen Apple Store gibt, so muss ich mir diesen auch ansehen, da kein Store dem anderen gleicht. Also statteten wir diesem einen Besuch ab, meine Schwester nutzte das W-Lan des Stores, während ich beide Etagen erkundete. Anschließend gingen wir noch auf die Terrasse in der unteren Etage des Stores, von welcher man einen tollen Blick auf den Vorplatz und den Burj Khalifa hatte.
    Danach ging es weiter durch die Mall. Wir hatten kein bestimmtes Ziel, wollten auch nicht shoppen gehen. Wir wollten einfach nur dieses gigantische Einkaufsparadies auf uns wirken lassen. So legten wir in der Mall einige Kilometer zurück, sahen uns einen Wasserfall an, welcher über drei Etagen geht, einen aktuell aufgebauten Weihnachtsmarkt inklusive Schlittschuhbahn, während von der Decke künstlicher Schnee herunterfiel. Wir kamen an Darth Vader und 42 Storm Troopern in Lebensgröße vorbei, sahen uns von außen (wir befinden uns noch immer in der Mall) ein gigantisches Aquarium mit Haien und vielen anderen Meeresbewohnern an und schauten mal in das ein oder andere Geschäft herein.
    Ich frage mich noch immer, wie man sich dort zurechtfinden soll. Würde ich morgen wieder hingehen, hätte ich keine Ahnung, wo ich was finde - und meine Orientierung ist eigentlich gar nicht so schlecht!
    Nun hatten wir genug von der Mall gesehen, jetzt war der Außenbereich mit all seinen großen Gebäuden an der Reihe.

    Als erstes bekam der Burj Khalifa unsere volle Aufmerksamkeit. Wir liefen an einige Plätze, in der Hoffnung man würde ihn mal irgendwo komplett auf ein Foto bekommen. Jedoch war das weder mit Handy noch mit meiner Kamera, welche ich schon den ganzen Tag mit mir herumtrug möglich. Meine Schwester kam dann auf die Idee, es mit dem Panoramamodus ihres iPhones zu versuchen. Ich dachte immer, dass der nur hochkant funktioniert, aber heute durfte auch ich mal etwas über das iPhone dazulernen, denn es ging auch im Querformat. Allerdings ist es wesentlich einfacher ein Panorama mit einer waagerechten Bewegung aufzunehmen als mit einer senkrechten. So brauchten wir einige Anläufe, bis wir einen geraden Burj Khalifa ablichten konnten und er dem schiefen Turm von Pisa keine Konkurrenz mehr machte.
    Da es an diesem Platz, wo wir die schönsten Aufnahmen machen konnten, sehr gemütlich war und kaum Menschen dort waren, blieben wir eine ganze Weile dort sitzen, genossen den Anblick und die Ruhe, bevor es weiter ging.
    Wir erkundeten noch ein wenig die Umgebung, gingen rüber zur Oper, schauten uns die Zufahrt zum Burj Khalifa auf der Straßenseite an und machten Bekanntschaft mit der Kreuzung von einem Schwan mit einer Banane. Faszinierend, was es hier alles gibt!
    Da seit dem Frühstück einige Stunden vergangen waren, machten wir uns gegen 17 Uhr auf den Weg zum Vapiano, welcher sich in der Mall befindet und man von dort einen direkten Blick auf den Außenbereich hat, wo um 18 Uhr die Wasserspiele stattfinden sollen.
    So bestellten wir uns unsere Pasta und machten es uns an der Fensterreihe bequem.
    Die erste Fontänenshow startete pünktlich um 18 Uhr, welche wir noch von innen verfolgten, da draussen auch schon zu viele Menschen versammelt waren.
    Man muss dazu sagen, dass diese Show immer von einem Lied begleitet wird und das ganze auf den Rhythmus und den Beat abgestimmt ist. Somit geht das nur ein paar Minuten. So gingen wir kurz vor Ende aus dem Restaurant heraus, um eine geeignete Stelle für die nächste Show zu suchen. Während wir direkt am Geländer standen und auf das nächste Lied warteten, welches um 18:30 Uhr anfangen sollte, kam plötzlich hinter uns Musik aus den Boxen. Es war 18:15 Uhr und die Wassershow war es definitiv nicht. Bei einem kurzen Blick über die Schulter stellte ich dann fest, dass die Show gerade am Burj Khalifa stattfindet. Also schnell das Handy gezückt und draufgehalten! Der Turm erstrahlte, von der Musik begleitet, in verschiedenen Farben und Mustern. Gänsehaut! Es war einfach unheimlich schön, die gesamte Kulisse, alle Menschen waren still und genossen die wenigen Minuten von diesem Spektakel.
    Nun waren es auch nur noch knappe 10 Minuten bis zum Beginn der Fontainenshow.
    Die Lichter rund um das Becken gingen aus und die Show fing an. Man konnte mit einem Blick gar nicht die ganze Show einfangen, da die Wasserfläche extrem groß ist. Aber das Zusammenspiel der Musik mit den Bewegungen des Wassers - einfach nur genial! Alle 30 Minuten kommt ein anderes Lied, sodass man am liebsten ewig dort bleiben würde. Aber da wir den Abend an Silvester dort verbringen werden, werden wir noch die ein oder andere Show zu Gesicht bekommen.
    So machten wir uns durch die Mall auf den Rückweg zur Metro. Wieder den ewig langen Weg über die Laufbänder, Menschenmassen wollen zur Metro, genau so viele kommen einem entgegen. Aber alles läuft dort sehr gesittet ab, keiner rämpelt einen an, keiner zwängt sich an einem vorbei. Es ist trotz der Menschenmengen extrem gelassen und stressfrei.
    Also ging es wieder in eine relativ volle Metro, die uns zurück zu unserem Appartment brachte. Dort angekommen, haben wir heute knappe 13 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, weshalb wir einfach nur noch die Beine hochlegen wollten. Und genau so liege ich gerade auf dem Bett und schreibe diesen Eintrag.
    Dubai, du bist verdammt geil!
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  • Day2

    Tag 2 - Abu Dhabi & Reise nach Dubai

    December 27, 2018 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 24 °C

    Die erste und auch letzte Nacht in Abu Dhabi war ziemlich bescheiden. Trotz großer Müdigkeit konnte ich einfach nicht einschlafen. Das letzte mal schaute ich gegen 2:30 Uhr auf mein Handy, als der Wecker dann um 7:15 Uhr klingelte sagte meine Uhr, dass ich ganze 4:34 Stunden geschlafen habe. Eine super Voraussetzung für einen relativ vollgepackten Tag, da wir im laufe des Nachmittags planten, mit dem Bus nach Dubai zu fahren. Aber dazu später mehr.

    Trotz des Schlafmangels war ich relativ fit, was wohl auch daran lag, dass ich mich extrem auf unseren ersten Ausflug freute. Wenn ich schon in Abu Dhabi bin, muss ich mir auf jeden Fall den Yas Marina Circuit auf Yas Island angucken. Wer damit nichts anzufangen weiß, es ist die Formel 1 Rennstrecke in Abu Dhabi, dort findet jedes Jahr das Saisonfinale statt. Und da ich ein Riesen Formel 1 Fan bin, musste ich mich natürlich auf die Spuren von Sebastian Vettel begeben.
    So haben wir in dem Hotel um 9 Uhr ausgecheckt, die Koffer dort zur Aufbewahrung abgegeben und uns ein Taxi genommen, welches zufälligerweise gerade vor dem Hotel stand. Ziel: Yas Marina Circuit
    An dieser Stelle möchte ich kurz auf die Taxis eingehen. Es ist in Abu Dhabi für Touristen das Fortbewegungsmittel Nr. 1
    Es ist ziemlich günstig, die Fahrer sind sehr freundlich, man hat kostenfreies W-Lan, und sauber sind sie auch.
    Zurück zu dem für mich wohl wichtigsten Ereignis des Tages. Nach gut 30 Minuten kamen wir an der Rennstrecke an und wurden direkt vor dem Gebäude, dem Yas Central, abgesetzt. Nach ein paar Schnappschüssen der Umgebung und dem Dach der Ferrari World, gingen wir hinein und meldeten uns bei unserem Guide an.
    Da noch etwas Zeit bis zum Start war, gingen wir eine Etage rauf, wo wir auf eine Außenterasse konnten und somit einen ersten Blick auf die Rennstrecke bekamen. Ich glaube meine Augen funkelten wie die eines kleinen Kindes. Es war für mich einfach der absolute Wahnsinn, diese Strecke mal in echt zu sehen.
    Nun war es 10 Uhr und wir starteten mit der Tour, welche im Yas Central begann. Denn dort standen einige Autos, mit denen man auch am Yas Drive teilnehmen kann - also selbst fahren. Den Spaß habe ich mir allerdings noch nicht gegönnt. Aber die Betonung liegt auf noch!
    Unser Guide war passenderweise selbst Rennfahrer und auch Instructor für die, die mal selbst fahren möchten. So konnte er uns sehr viele Details zu den einzelnen Autos, Regeln und zur Strecke erzählen. Nachdem wir einige Autos durch hatten, er sich als Aston Martin geoutet hat (da sein Rennwagen einer ist), gingen wir zum Bus, der vor dem Gebäude auf uns wartete.
    Von dort ging es erst einmal nur wenige Meter weiter, mit Sicht auf die Ferrari World, wozu er ein paar Worte verlor. Anschließend stiegen wir aus dem klimatisierten Bus aus und gingen auf die Nordtribüne direkt bei Kurve 7, welche dann auf die längste Gerade aller Formel 1 Rennstrecken führt.
    Dort erzählte er viele interessante Dinge über die Strecke, den Asphalt, die 12 Dieselmotoren, welche die Scheinwerfer versorgen, da die Rennen dort im Hellen beginnen und im Dunklen enden. Es ist unvorstellbar, wie viele Liter Diesel für ein Rennen verbraucht werden, darüber darf man gar nicht weiter nachdenken.
    Nach ein paar Minuten Fotopause ging es anschließend wieder in den Bus, welcher einen kurzen Stop beim Drag Circuit eingelegt hat. Dort werden Meilenrennen gefahren, wo sich jeder für anmelden kann. Weiter ging es zum Fahrerlager, wo es wieder einige sehr interessante Details gab. In Abu Dhabi werden, nicht wie bei fast allen anderen Rennstrecken, keine Team Hospitalitys aufgebaut, sondern der Besitzer der Rennstrecke hat 18 Häuser dort hingestellt, wo jedes Team untergebracht wird.
    Ausserdem bekommen die Mechaniker, welche für die ganze Funktion des Autos, die Boxenstopps etc. verantwortlich sind, eine ganz besondere Beachtung geschenkt. Denn sie rücken bei der ganzen Sache leider viel zu viel in den Hintergrund. Aus diesem Grund darf in Abu Dhabi jeder Mechaniker zwei Leute mitbringen, die auf die Kosten des Veranstalters auf der Rennstrecke untergebracht und verpflegt werden. Diese Geste finde ich einfach unfassbar toll, sodass ich das erwähnen musste.
    Nachdem wir uns ein paar leere Boxen angesehen hatten, die so leer alles andere als spektakulär waren, ging es endlich mit dem Bus auf die Rennstrecke!
    Wir fuhren bei der Start/Ziel-Geraden auf und hielten auch direkt für einen kurzen Fotostop. Anschließend ging es weiter über die Rennstrecke. Da auf dem Südteil der Strecke ein Rennen stattgefunden hat, konnten wir leider nur den Nordteil abfahren, was mich ziemlich geärgert hat. Ich wollte so gerne die ganze Strecke abfahren außerdem wollte ich doch auch unter dem Yas Marina Hotel durchfahren... aber gut, es war leider nicht möglich.
    Nach der etwas enttäuschenden Rundfahrt gingen wir noch in das Gebäude wo die Race Control sitzt, die Driver Briefing stattfinden und wo die Fahrer nachher den Pokal bekommen - auf das Podest. Nachdem wir also erfahren haben, wo der Chef der Rennleitung, Charlie Whiting, sitzt und wir den Driver Briefingroom, der extra zum Abschied von Fernando Alonso umgestaltet wurde, ging es noch kurz auf das Podium. Danach sollte unsere Tour dann auch leider schon zu Ende sein. Auf der Fahrt zurück zum Yas Central wurden uns noch die Parkplätze für die ganzen Formel 1 Fahrer gezeigt. Dort hat wirklich jeder einen eigenen Parkplatz, wo ein Schild mit dem eigenen Namen steht.
    Ich hätte noch Stunden dort bleiben können, da wir aber etwas Programm hatten, nahmen wir uns erneut ein Taxi und machten uns mit diesem auf den Weg zur nächsten Station - die Scheich-Zayid-Moschee.

    Meine Schwester war bereite vor sechs Jahren dort, da ich dieses Bauwerk von Fotos aber auch sehr beeindruckend fand, begaben wir uns dorthin. Da die Emirate ein immer beliebteres Reiseziel werden, wurden dort einige Veränderungen vorgenommen. So kann man nun nicht mehr einfach in die Moschee sondern muss einige hundert Meter vorher in eine unterirdische, trotzdem sehr prunkvolles „Gebäude“. Dort unten waren hunderte (und das ist nicht übertrieben) Menschen, die alle in diese Moschee wollten. Also hieß es fast eine Stunde lang, durch ein Labyrinth von Personenleitsystemen zu laufen. Das gute war, dass man wirklich kaum stand sondern immer in Bewegung war. Hat man diese Schlange hinter sich gelassen, musste man durch eine Sicherheitskontrolle, ähnlich wie am Flughafen. Frauen mussten sich noch eine Art Gewand überziehen und anschließend ging es über Laufbänder weiterhin unterirdisch in Richtung Moschee. Am Tageslicht angekommen, ist der Eindruck von diesem Bauwerk wirklich Wahnsinn. Man kann es kaum mit Worten beschreiben.
    Als wir uns dem Eingangsbereich näherten, mussten wir dann feststellen, dass dort die nächste Warteschlange begann, um in das Innere der Moschee zu gelangen. Da nicht abzusehen war, wie lange das noch dauert, haben wir uns dazu entschieden, die Moschee nur von Außen anzusehen, da wir ja heute noch nach Dubai wollten.
    Also den ganzen Weg unterirdisch wieder zurück und auf in das nächste Taxi!

    Nun hatten wir als Ziel das bekannteste und prachtvollste Hotel in Abu Dhabi. Das Emirates Palace.
    So etwas habe ich zuvor noch nie gesehen. Die Fahrt auf das riesige Gelände und das wirklich große Gebäude war schon eindrucksvoll. Als wir dann aber in der Eingangshalle standen... Gold, soweit das Auge reicht. Persönlich nicht ganz mein Geschmack aber man muss es mal gesehen haben. Neben einem Riesen Weihnachtsbaum und anderen Dingen, die einem einen winterlichen Eindruck vermitteln sollten, machen wir uns nach einem kurzen Einblick wieder raus aus diesem gigantischen Hotel.
    Denn wir hatten beide bisher kaum etwas gegessen und entsprechend mega Kohldampf. Immerhin war es mittlerweile 15:30 Uhr. So liefen wir von dort zur Marina Mall, wo wir uns dann etwas zu Essen holten. Nach einem kurzen Bummel durch die Mall und einem kleinen Einkauf in einem riesigen Supermarkt, nahmen wir wieder ein Taxi. Es ging zurück zu unserem Hotel, das Novel Hotel direkt in der Innenstadt. Dort holten wir nur schnell unsere Koffer und dann ging es auch schon weiter zur Central Bus Station Abu Dhabi. Von dort gelangt man für umgerechnet 6€ mit dem Bus relativ einfach nach Dubai.
    Sowohl meine Schwester als auch ich waren nach diesem Tag, mit immerhin ca. 11 gelaufenen Kilometern bei 25 Grad ziemlich platt, sodass ums bei der knapp zweistündigen Fahrt mehrfach die Augen zugefallen sind.
    An der ersten Haltestelle in Dubai angekommen, stiegen wir auch direkt aus, da diese wiederum nur eine Station mit der Metro von unserem gebuchten Apartment entfernt lag.
    An unserem Apartment angekommen, checkten wir ein, erhielten die Karten für das Apartment und dann kam die große Überraschung.
    Uns war bewusst, dass wir ein Apartment gebucht haben, es war einfach die günstigste Alternative zu den teuren Hotels über Silvester. Dass das Apartment allerdings so riesig ausfällt, das hätten wir nicht gedacht. Ein großes Wohnzimmer mit anschließendem Esszimmer, mit einem kleinen Balkon, einer Riesen Küche, ein großes Bad und ebenfalls ein großes Schlafzimmer erwarteten uns.
    Und so verbrachten wir den Abend zu erst auf der Couch, bevor wir uns dann ins Bett begeben haben.
    Und dort liege ich nun, es ist schon wieder viel zu spät... 00:20 Uhr und morgen wird es sicher auch wieder recht anstrengend. Aber ich muss abends einfach diesen Eintrag schreiben, vorher kann und will ich nicht schlafen.
    Wie ich schon am Tag 1 erwähnte, schreibe ich diesen Blog in erster Linie für mich, weshalb die Erklärung zu dem Ausflug an die Rennstrecke sehr lang geworden ist. Nur sehr wenige wird das vermutlich interessieren. Trotzdem freue ich mich natürlich über jeden, der meine Einträge liest, selbst wenn er ein paar Absätze überspringt.
    Und nun ist es Zeit schlafen zu gehen, der nächste Tag mit vielen neuen Eindrücken ist bereits angebrochen und ich benötige etwas Schlaf, nachdem die letzte Nacht viel zu kurz war.
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  • Day1

    Tag 1 - Anreise

    December 26, 2018 in the United Arab Emirates ⋅ ☀️ 22 °C

    Einige werden sich nun denken... noch ein Reiseblog, noch jemand, der seine Erlebnisse dokumentiert. Als gäbe es nicht schon genug davon.
    Das ist absolut richtig. Allerdings mache ich das in erster Linie für mich selbst. Wie oft kommt man von einer Reise zurück und weiß gar nicht mehr, was man alles so gemacht hat. Und damit ich auch noch in einigen Jahren etwas davon habe, schreibe ich diesen Blog.
    Also - Willkommen!
    Der Tag begann recht früh, um 6:45 Uhr klingelte der Wecker, um 7:30 Uhr ging es, gemeinsam mit meiner Schwester, mit welcher ich die Reise antrete, zum Flughafen nach Frankfurt.
    Wenige Tage zuvor haben 3000 Passagiere ihre Flüge verpasst, da der Andrang an den Sicherheitskontrollen sehr hoch war. Aus diesem Grund machten wir uns rechtzeitig auf den Weg, obwohl der planmäßige Abflug erst um 10:45 Uhr sein sollte. Am Flughafen war für den 2. Weihnachtsfeiertag ziemlich viel los, weshalb wir unsere Entscheidung nicht bereuten.
    Nachdem wir angekommen sind, gaben wir unser Gepäck auf und machten uns auf zur Sicherheitskontrolle, wo uns eine lange Schlange erwartete. Aber man hat ja auch nichts anderes erwartet. Nachdem wir diese hinter uns gelassen haben, machten wir uns auf zum Gate, wo unsere Maschine von Etihad schon stand. Da wir aber noch gute 45 Minuten Zeit bis zum Boarding hatten, suchten wir uns einen Platz, um uns die Zeit zu vertreiben. Es war dann schon 11 Uhr, als die Durchsage kam, dass sich das Boarding um ca. 30. Minuten verzögert, da eine technische Störung vorliegt, die Technik das Ersatzteil aber da hätten und es austauschen. Für alle Leute mit Flugangst, war diese Nachricht natürlich sehr beruhigend.
    Letztendlich verzögerte sich dann der Abflug um eine knappe Stunde. Der Flug war überwiegend sehr angenehm, das Essen war auch okay - was will man mehr.
    Gegen 20:45 Uhr, bei angenehmen 22 Grad, landeten wir in Abu Dhabi. Anschließend verbrachten wir noch gute 45 Minuten an der Passkontrolle, bis wir dann endlich unsere Koffer holen konnten und uns auf dem Weg zum Ausgang machten.
    Nachdem uns direkt ein sehr netter Taxifahrer noch im Flughafen ansprach, der natürlich nur unser Bestes wollte, suchten wir uns draussen ein „normales“ Taxi, was nicht so sportliche Preise hatte. Damit ging es dann in ca. 30 Minuten zu unserem Hotel in der Stadt, wo wir direkt unser Zimmer bezogen. Wer mich kennt weiß, dass ich immer Hunger habe. Also ging es noch einmal raus, Getränke sowie ein amerikanisches, weltbekanntes Gericht besorgen und damit ging es dann auch wieder auf das Zimmer, wo ich mir den guten Whopper von Burger King schmecken lies.
    Und dort lag ich dann, meldete mich bei meinen Eltern sowie ein paar Freunden in der Heimat und tippte meinen ersten Blogeintrag. Es ist hier mittlerweile 1:30 Uhr - 22:30 Uhr deutscher Zeit und ich bin nun auch ziemlich müde.
    Hallo Abu Dhabi & Gute Nacht!
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