• Ab auf die Fähre ⛴️

    February 25, 2024, Nordatlantik ⋅ ☁️ 17 °C

    Um halb acht klingelt der Wecker und wir müssen nach in den Norden nach Las Palmas zum Hafen fahren. Um 11 geht die Fähre, die kalkulierte Fahrtzeit beträgt eine Stunde und wir müssen zwei Stunden vorher da sein. Die Fahrtzeit soll 44 Stunden betragen.
    Nach dem unteren Drittel der Insel wird es grau, wolkenverhangen und es nieselt ein bisschen- so ein Wetter kennen wir ja gar nicht mehr und wir zweifeln daran, ob wir uns wirklich auf zu Hause freuen 😅
    Meine Mission des Tages besteht darin, uns eine Außenkabine zu besorgen. In der kleinen Warteschlange angekommen, bereiten wir uns ein Käffchen zu und essen ein bisschen Obst.
    Dabei sind wir ganz begeistert von der Show, die uns von zwei seeeehr gut gelaunten und „leicht“ bekifften Italienern, ihren zwei Hunden und zwei Wohnmobilen geboten wird. Wir haben viel zu lachen und witzige Interaktionen mit den beiden. Wieder bekommen wir Essen angeboten ☕️
    Um 10 Uhr spaziere ich mit meiner Tasche nach vorne in die Schlange und bespreche mit einer der Orga-Ladies mein Vorhaben. Nach einer kurzen Wartezeit werde ich erst von der einen Damen, dann von einer Andere auf die Fähre eskortiert und in den Fahrstuhl verfrachtet. Zack, zur Rezeption und Außenkabine ergattert. Ich ziehe direkt ein, setze mich aufs Schiffsdeck und beobachte Nils und Bussi von Weitem wie sie ihre wartende Zweisamkeit verbringen👨‍👦
    Endlich dürfen sie an Bord und Nils darf bei mir einziehen.
    Pünktlich zum Mittagsbuffet legen wir ab und verabschieden wehmütig Gran Canaria- die Ablenkung des üppigen Mittagstischs in Kombination mit ordentlich Wellengang hilft aber gut ;) Anschließend halten wir Mittagsruhe (produktiv und tüddelig) auf unserem Zimmer. Nils muss für mich als Testmodel herhalten und gibt sich sehr professionell!
    Es geht erstmal nach Teneriffa. Dort angekommen, bemerken wir die Sonne und chillen uns mit Café und Kuchen (vom Mittagsbuffet) auf zwei Liegen in die Sonne. Es ist soooo schön warm ☀️ Die Be- und Entladung dauert bis zum Sonnenuntergang. Wir schauen uns noch das Anaga Gebirge, wo wir letztes Jahr durchgefahren sind, vom Wasser aus an. Es ist imposant, wild und düster (durch die tiefliegenden Wolken). Freudig denken wir an die leckere Pizza, die wir in einem Örtchen gegessen haben, das wir vom Schiff aus sehen.
    Apropos- die Abendbrotglocke läutet und unsere Gruppe 1 wird zu Tisch gebeten. Relativ unhungrig lassen wir uns das nicht zweimal sagen und lassen uns Kartoffelpü, Pilzrahmsauce, Gemüsesuppe, Pommes, geschmortes Rind und Salat schmecken.
    Danach gehts ab in die Koje. Juhu endlich Zeit zum Duschen 🧼
    Bussi fehlt uns aber es ist trotzdem gemütlich und wir gucken das eeeeerste mal einen Film 🍿
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