Henning Schaefer

Joined March 2019
  • Day32

    Oceanside

    April 21 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute gibt es keine Bilder. Von Santa Monica bis heute Nachmittag bin ich immer nur gefahren. Es war am Morgen frisch und leicht regnerisch, wurde zur Mittagszeit trocken und am Nachmittag schien die Sonne.
    Die ersten 60 Kilometer fuhr ich durch reines Stadtgebiet, an jeder Kreuzung musste ich anhalten oder langsamer fahren. Dann folgten lange Strände dicht an der 1, an denen wie üblich riesige Wohnwagen standen, und zum Abschluss radelte ich auf einer 6-spuringen Strasse an schönen Reihenhäusern bis zum heutigen Endpunkt. Eigentlich wollte ich nach Carlsbad fahren, aber ob ich noch 3 Meilen weitergefahren wäre, machte in meinen Augen auch keinen Unterschied.
    Falls mir morgen San Diego gefällt, bleibe ich noch einen Tag länger in den USA.
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  • Day30

    Santa Monica 2. Tag

    April 19 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    Dieses Hostel wirbt damit umweltbewusst in der Küche zu handeln. Abgesehen, dass ich Schwierigkeiten mit dem amerikanischen Frühstück habe, werden die Toastbrotscheiben hier in zugeschweißten Plastiktüten serviert. Miniportionen an Butter (viel Luft darin), Marmelade und wahrscheinlich Erdnussbuttercreme werden angeboten und das Tablett läuft dann an Verpackungsmüll über. Orangensaft, Milch und alles was sich verpacken lässt, wird verpackt. Da war das Hostel in San Francisco besser auf trab. Nach 6 Scheiben Toast (getoastet Luft) bin ich mit dem Fahrrad nach Los Angeles gefahren. Ohne meine ganzen Taschen fährt das Fahrrad ganz anders, wunderbar. Aus der Ferne sieht man die ersten Hochhäuser, aus der Nähe muss man sich ganz schön den Hals verrenken, um die Spitze des Gebäudes zu sehen. Einfacher ist es sich im Fahrstuhl in die 70. Etage fahren zu lassen und die kleineren Hochhäuser von oben zu betrachten. Manche dieser Häuser haben ein Dachterasse mit Swimmingpool, andere einen Hubschrauberlandeplatz und weitere eine Joggingstrecke. Vielleicht sollte man auch einen Wald anpflanzen, denn unten in der Stadt stehen zu wenig Bäume.
    Es ist richtig, die Stadt hat einiges kulturell zu bieten, aber dafür muss man lange vorher Karten besorgt haben.
    Ich fuhr heut Vormittag die 20 Meilen nach Los Angeles und habe mir für ein paar Stunden den Mittelpunkt der Stadt angesehen, dann zurück in Santa Monica werde ich noch ein Mal an den Strand gehen und etwas zum Essen suchen.
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  • Day29

    Santa Monica

    April 18 in the United States ⋅ 🌙 17 °C

    Santa Monica ist nicht weit von Los Angeles entfernt und deshalb habe ich mich entschieden lieber die etwas kleinere Stadt zu wählen. Das Hostel mit seinem geräumigen Innenhof lässt einen vergessen, dass an der Straße und besonders am Strand das touristische Leben tobt. Mitten durch den Strand verläuft ein Betonband auf dem sich verschiedenste Zweiräder mit und ohne Stromantrieb tummeln und Spaziergängern oder Joggern ausweichen müssen. Auf einer Parallelen zur unseren wird auf der Straße Musik gemacht. Im Gegensatz zu München scheinen die Künstler nicht vor einer Institution vorspielen zu müssen.Teilweise richtig gut, manchmal etwas schräg.
    Heute war ich zum 1. Mal am Strand. Das Wasser ist für mich zu kalt, aber andere sind wagemutiger. Gestern Abend bin ich ein paar Runden im hoteleigenen Becken geschwommen. Leider konnte ich nicht so schnell schwimmen wie das Wasser kalt war.
    Man merkt, dass dieses Gebiet früher zu Mexiko gehörte. Sehr viele Menschen sprechen Spanisch. Ob sie direkte Einwanderer oder seit Generationen hier leben, kann ich nicht beurteilen.
    Mir gefällt es hier. Morgen fahre ich mit dem Fahrrad nach Los Angeles. Sollen nur 10 Meilen sein.
    Letzte Anmerkung: manchmal ist es nicht sinnvoll dem Navi Fußgänger zu folgen. Diesmal jagte er mich mitten durch ausgedehnte hügelige Rapsfelder. Teilweise war der Weg nicht breiter als 30 Zentimeter, bzw. ein Fuß. Landschaftlich aber sehr schön. Mindestens eine Stunde traf ich keinen Menschen. Ich war froh endlich wieder Stimmen zu hören.
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  • Day28

    Newbury

    April 17 in the United States ⋅ 🌙 16 °C

    Newbury liegt zwischen Santa Barbara und Los Angeles, ist eine grosszügig, mit schönen, breiten Strassen angelegte Stadt. Sie scheint ein Verkehrsknotenpunkt zwischen verschiedenen Städten zu sein.
    Die Sonne scheint und bis auf eine ziemlich starke Steigung 15 Meilen vor Newbury, war das eine leichte Etappe. Die bin ich durchgefahren und kam nach paar kleineren Unterbrechungen, weil ich mich etwas verfahren hatte, nach 5 Stunden hier an.
    In einem Laden bestellte ich einen Salat, den ich nur zu einem Drittel geschafft habe. Die Anlage des Motels hat auch einen Swimmingpool. Den werde ich mal ausprobieren.
    Teilweise bin ich dicht an der Küste entlang gefahren, teilweise kilometerlang durch Anbaugebiete für verschiedenste Salate und Erdbeerfelder. Nach diesem sehr platten Land, kam die besagte Steigung, an der ein Motorradfahrer zu mir den Daumen hob und dann war Newbury nicht weit.
    Morgen will ich frühzeitig in Santa Monica sein, um den Rest des Tages die Stadt anzuschauen und den darauf folgenden Tag will ich mit dem Fahrrad nach Los Angeles radeln, um die Stadt zu erkunden. Dann geht es weiter nach Süden.
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  • Day27

    Santa Barbara

    April 16 in the United States ⋅ 🌙 15 °C

    Eigentlich wollte ich morgen in Los Angeles sein, aber 180 Kilometer an einem Tag sind dann doch des Guten zu viel. Also werde ich diesen Abschnitt auf 2 Tage strecken. Der heutige Morgen begann mit Regen, wechselte zu einem kühlen bewölkten Tag und am Nachmittag schien die Sonne. Ich hatte morgens wieder Schwierigkeiten meinem Navi zu folgen, war dann aber glücklich aus der Stadt heraus zu kommen. ( Ich drehe mein Handy um 180 °, damit ich es mit dem Aufladegerät verbinden kann. Alles dreht sich schön mit, aber leider nicht die Karte. Somit muss ich immer andersherum denken, was in einigen Fällen nicht ganz klappt.)
    Diesmal wollte ich mir den Stress nicht antun nach einer langen Tour noch auf Unterkunftssuche zu gehen und habe von der letzten Übernachtung gleich in Santa Barbara reservieren lassen. Jetzt bin ich wieder in der Motelkette 6 untergebracht.
    Bei schlechtem Lichteinfall fotografiere ich, ohne genau zu erkennen, ob das ausgesuchte Objekt auch richtig vor der Linse ist. Deshalb ist der Horizont manchmal etwas schief. Aber das kann ich zu Hause korrigieren.
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  • Day26

    Pismo Beach

    April 15 in the United States ⋅ 🌧 12 °C

    Heute morgen habe ich mich entschieden das Navi nicht anzumachen. Die 1 führt sowieso an der Küste entlang, also gibt es keine Alternativen. Gorda ist so klein, dass es keine Einkaufsmöglichkeit gibt. Die ersten vier Stunden bin ich somit ohne Mahlzeit gefahren. Zwischendurch musste ich immer wieder anhalten, um Robben zu fotografieren.
    Die Landschaft hat sich sehr geändert. Zuerst die schroffe, schöne Umgebung, dann ein paar Kilometer weiter weiche grüne Hügel. Immer wieder fahre ich an Ständen vorbei, an denen Robben träge in der Sonne liegen und von vielen Menschen beobachtet werden. Zwischen Mensch und Robbe liegt manchmal nur ein Abstand von wenigen Metern.
    Die relativ flache Landschaft kam mir sehr entgegen. Nach 140 Kilometern und nur einer Akkuladung, kam ich in Pismo Beach entspannt an. Im Ort habe ich in einem Kajakladen den Besitzer angesprochen, und der hat mir ein günstiges Motel genannt. Auch dieser Ort hat einen kleinen "Zuckerhut".
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  • Day25

    Gorda

    April 14 in the United States ⋅ 🌫 14 °C

    Gorda liegt ziemlich in der Mitte zwischen Monterey im Norden und ich weiß nicht im Süden. Also bis zur nächsten Ortschaft sind es etwa 120 Kilometer. Für den heutigen Tag wäre das doch eine zu lange Strecke. Mein Schlafzimmer ist ein bisschen größer als das Bett, aber mit einem fantastischen Blick auf den Pazifik. Zur Toilette geht es raus aus dem Häuschen, um die Ecke und schon bin ich beim Dusch- und Toilettenhäuschen. Zwei der Bilder zeigen mein Schlafhaus.
    Die Strasse hierher war recht hügelig und abwechslungsreich. Auch wenn die Sonne schien, blies mir der Wind frisch entgegen. Bei allen scheint meine Jacke gut anzukommen. Ich werde besonders auf die Farbe angesprochen.
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  • Day24

    Monterey

    April 13 in the United States ⋅ 🌙 13 °C

    Frühmorgens war es frisch und mein gestern gewaschenes Hemd noch nicht ganz trocken. Also habe ich es zum Trocken auf dem Gepäck befestigt. Nach 3 Stunden konnte ich von der zu dicken Wäsche auf die dünnere wechseln. In Montereu bin ich relativ schnell angekommen, aber den Eventort zu finden war nicht leicht , weil ich keine genaue Adresse hatte. Hunderte von Firmen stellen Alles zum Thema Fahrrad aus.
    Das Wartungszeichen gibt nur an, dass das Fahrrad gewartet werden soll, hat aber nichts mit dem Motor zu tun. Hoffentlich hat der Angestellte mir keinen Bären aufgebunden, denn von denen habe ich genug. Vom Event bis in die Stadt sind es 8 Meilen. Ohne lange zu überlegen, nahm ich das 1. Motel (40 $ herunter gehandelt) und schreibe.
    Wenn ich Rad fahre, sehe ich die Landschaft intensiver als aus dem Auto heraus, aber es fällt mir schwer die Eindrücke zu fotografieren, da ich dann anhalten müsste. Lieber fahre ich weiter. 100 Kilometer fallen mir nicht schwer zu radeln, wenn die Strasse hauptsächlich eben ist, und ich keinen allzu großen Gegenwind habe.
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  • Day23

    Santa Cruz

    April 12 in the United States ⋅ 🌙 14 °C

    Ich habe immer Probleme mit meinem Navi aus der Stadt heraus zu kommen. Entweder ich nehme die Parallelstrasse, fahre in die falsche Richtung oder bin aus dem Sichtbereich der Steckenführung heraus gefahren. Das ist mir in San Francisco heute ein paar mal passiert und hat Zeit und Kraft gekostet. Endlich aus der Stadt, nahm ich den dichtesten Weg an der Küste entlang. Einmal ging es sogar durch einen Golfplatz durch, dann wieder dicht an der Abbruchkante und manchmal weit von der Küste entlang. Anfangs war es noch etwas frisch, dann wurde es immer wärmer und der Wind trieb mich in Richtung Süden. Mein anvisiertes Ziel habe schnell gestrichen und bin nach Santa Maria Cruz weiter gefahren. Mit den neuen Reifen fühle ich mich bedeutend sicherer und das Fahrrad liegt viel ruhiger auf der Straße. Das Ehepaar von gestern habe ich nicht mehr getroffen.
    Im nächsten Ort 40 Meilen weiter findet diese Woche ein Treffen aller grossen Fahrradfirmen statt. Da fahr ich hin und werde mal Luft ablassen. Vielleicht springt ja etwas für mich heraus. Auf meinem Display erschien heute ein Werkzeugschlüssel. D.h. entweder ist eine Inspektion fällig oder .?... Ich weiß nicht. Können sich die Leute gleich ansehen.
    Santa Cruz ist ein Touristenort, es ist teuer, aber das Hostel liegt wunderschön dicht an der Küste und hat einen besonderen Charme. Morgen sehe ich mir den Ort , besonders die Küste näher an.
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  • Day22

    San Francisco letzter Tag

    April 11 in the United States ⋅ ⛅ 12 °C

    Mit den neuen Reifen und neuen Bremsbelägen bin ich durch die Stadt gefahren. Mit dem Fahrrad bekommt man keine Plattfüße, sondern höchstens einen wunden Hintern. Die Golden Bridge bin ich 2 mal gefahren, um sie gründlich anzusehen. Eigentlich wollte ich die andere Brücke nehmen, aber die war für Radfahrer gesperrt. Vormittags ist der Radfahrweg bis 15.30 geschlossen, auf der anderen Seite müssen sich dann Fußgänger und Radfahrer den etwas breiteren Seitenstreifen teilen. Jetzt kommt die Sonne heraus, aber ich werde nicht nochmal hinfahren, um Bilder mit Sonne zu fotografieren. Auf dem Weg von der Golden Bridge zum Hostel traf ich ein Ehepaar mit kleinen Kind, die gerade nach Mexiko auf der 1 Richtung Süden unterwegs sind. Vielleicht treffe ich sie unterwegs.
    Heute Abend werde ich packen, um recht früh losgefahren zu können.
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