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  • Day106

    Sapa Tag 3

    January 20, 2016 in Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir übernachteten in zwei großen Räumen welche zu Matratzenlager umfunktioniert wurden. Eine Matratze folgte der nächsten. Wie vermutet wurde es nachts noch viel kälter als es tagsüber schon war. Doch anders als vermutet hatten wir alle sehr dicke Decken unter welchen man nicht frieren musste. Diese Meinung teilte ich nicht zwei Personen welche sich vermutlich nur aufgrund der Kälte eine Decke teilten...
    Wir mussten abermals früh aufstehen. Das Frühstück war wieder mal traumhaft. Es gab sogar Pancakes. Während unserer Fressorgie sah ich die Dame des Hauses Taschen und Schals aus Plastikverpackungen auspacken. Wie vermutet waren diese Teile also nicht von ihnen selbst gefertigt und wurden jedoch trotzdem als solche an die ahnungslosen (dummen) Touristen zu vollkommen überzogenen Preisen (20$ für einen Schal) verkauft. Nach einem schnellen Gruppenfoto machten wir uns aber wieder auf den Weg, da ein etwa vierstündiger Abstieg auf uns wartete. Solange es nicht bergauf geht bin ich immer an der Spitze, quasi der Pacemaker. So auch an diesem Tag. Direkte Verfolger waren eine Irin, vermutlich in ihren fünfziger und noch sehr fit, und eine junge Dame mit chinesischen Wurzeln namens Candy aus Singapur. Als wir nach den vier Stunden endlich in einem kleinen Dorf im Tal angekommen waren gab es erstmal Mittagessen. Vor kurzer Zeit noch hätte ich den folgenden Satz ganz sicher nicht so geschrieben, da war schon seit 1 1/2 Tagen ohne Verbindung zur Aussenwelt unterwegs waren. Aber... Wir saßen beim Mittagessen, doch anstatt sich auf die Speisen zu konzentrieren oder sich mit den anderen zu unterhalten, hatten ALLE bis auf mich (kaum zu glauben, aber ich nehme mein Iphone fast nur noch zum fotografieren und zum schreiben aus dem Rucksack) ihr Smartphone in der Hand. Der Grund hierfür war das freie W-Lan, und alle wollten natürlich sofort ihre Nachrichten und Facebook aktualisieren. Aber nicht ich, ich widmete meine Konzentration vollkommen dem Essen, da wir danach sowieso den restlichen Tag gelangweilt im Hostel verbringen würden konnte ich das auf später verschieben. So war es natürlich auch, denn wir haben das Hostel nur für eine Fußmassage und zum Abendmahl verlassen. Die Massage war einfach nur traumhaft. Wir durften auf komfortablen Sitzen platz nehmen und wurde mit Decken zugedeckt. Serviert wurde heißer Tee und eine kleine Wanne mit heißem Wasser zum Füße aufwärmen. Direkt vor unserer Nase war eine köstliche Notiz an der Wand platziert - "This is a professional massage spa - NO SEX"
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