Hannah Franke

📍Germany 🗺️ About to visit: 🇬🇧
Living in: Deutschland
  • Day1

    Belgische Waffeln und Regen

    May 19 in Belgium ⋅ ⛅ 13 °C

    Morgens um kurz nach 5 klingelte der Wecker. Viel zu früh, aber in den Koffern fehlte noch einiges und so wurde früh am Morgen noch eifrig gepackt. Als mein Auto dann schließlich voll beladen war, starteten wir in den nebligen Morgen. Für eine halbe Stunde sollten wir schönes Wetter haben, dann regnete es quasi durchgehend. Doch glücklicherweise waren das Wetter und eine kurze Autobahnvollsperrung unsere einzigen Probleme, denn nirgendwo war ein Stau zu sehen und so kamen wir gegen 13 Uhr auch schon in Brügge an.

    Es gibt drei Dinge, auf die sich die Belgier etwas einbilden: Bier, Waffeln und Fritten. Klar, dass wir bei unserem Stopp in Brügge nicht um alle drei herumkommen würden...
    Als wir unser Hostel mitten in der Innenstadt bezogen, merkten wir schnell, dass wir den Punkt Bier eigentlich direkt abhaken konnten. Zwei Stockwerke unter unserem Zimmer befand sich nämlich die Hosteleigene Bar, die bis 2 Uhr geöffnet hat. Mitfeiern oder schlafen? Eine Frage, um die wir uns später kümmern werden.

    Erstmal stellten wir unsere Sachen im Zimmer ab und erkundeten dann Brügge. Dabei hakten wir Punkt 2 ab, nämlich leckere Waffeln. Der einsetzende Regen trieb uns dann jedoch bald ins Hostel zurück, wo wir damit begannen, unsere Anreise nach London am nächsten Tag zu planen.
    Nach und nach trudelten unsere Zimmergenossinnen ein: eine (nicht sehr gesprächige) Australierin und eine (etwas verpeilte, dafür sehr gesprächige) Iranerin.

    Auch wenn die Bar im Haus verlockend klang, entschieden wir uns doch dazu, im Zimmer zu bleiben und früh schlafen zu gehen. Unsere Fähre am nächsten Morgen fuhr zwar erst um 12 Uhr, aber wir mussten schließlich noch zum Hafen finden und die richtige Fähre erwischen. Auch unsere Zimmergenossinnen waren scheinbar wenig partywütig und so waren alle Lichter um halb 11 schon aus.

    Der nächste Morgen kam und um 9 Uhr verließen wir unser Hostel und nach einem kurzen Tankstopp dann auch Belgien und fuhren Richtung England, das eigentliche Ziel unserer Reise.
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  • Day4

    Alle Wege führen nach Brüssel...

    March 2 in Belgium ⋅ ⛅ 9 °C

    ... Aber nicht heute! Unser Navi hatte noch vor Abfahrt die Route ständig auf Brüssel umgestellt, also mussten wir es überlisten und einen fiktiven Zwischenstopp eingefügen. So fuhren wir auf dem Heimweg nun endlich die Route an der französischen Grenze entlang und ersparten uns das Chaos am Autobahnring. So weit, so gut.

    Nach einem eher unfreiwilligen Abstecher nach Luxemburg-Stadt wollten wir nun noch tanken. Doch als wir zur Tankstelle abbogen, trauten wir unseren Augen kaum. Auf 10 Spuren standen Autos, die Zapfsäulen waren gar nicht mehr in Sicht. Langsam bewegte sich die Schlange nach vorn, nur damit wir feststellen konnten, dass wir auf der falschen Seite der Zapfsäule standen... Mit meinem kleinen Auto war es jedoch zum Glück möglich trotzdem zu tanken.

    Doch als Janine die Zapfpistole aus der Säule zog, schwappte erstmal eine Ladung Diesel auf den Boden und unsere Schuhe. Lecker! So saßen wir den Rest der Fahrt in leichtem Tankstellenduft und als schließlich Pirmasens auf den Schildern stand, waren wir beide erleichtert. Da wir aber beide unseren kleinen Roadtrip noch nicht beenden wollten, entschieden wir uns, noch einen Boxenstopp im Subway einzulegen und gönnten uns einen kleinen Mittagssnack. Dann war unser Trip offiziell beendet uns es ging zuerst für uns beide nach Petersberg und dann für mich allein nach Clausen.
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  • Day3

    Dorferkundungen zum Abschluss

    March 1 in Belgium ⋅ ⛅ 8 °C

    An unserem letzten Tag in Belgien wollten wir uns noch zwei kleine Städte bzw. Dörfer anschauen, die beide nur etwa 10 Minuten von uns entfernt waren.
    Wir starteten seeehr entspannt in den Tag und fuhren erst nach dem Mittagessen los.
    Zuerst ging es nach De Panne, einem Touristenort am Wasser. Wir statteten dem Meer nochmal einen Besuch ab und kauften ein wenig ein. Dann ging es weiter nach Venur... Verneu? Oder doch Veurne? Naja, diesen Ort mit V eben.

    Abgesehen vom wirklich schönen alten Ortskern waren wir jedoch nicht beeindruckt. Eine SUV reihte sich an den anderen und überall teure Restaurants und Hotels. Und den Eingang zur Kirche fanden wir auch nicht! Leicht frustriert machten wir uns wieder auf den Heimweg.

    Wir steuerten noch eine Tankstelle an, damit wir für die Heimreise gut vorbereitet waren. Das Tanken erwies sich jedoch als komplizierter als erwartet, denn aus der Zapfsäule kam kein Diesel... Zuerst musste mit der Kreditkarte die Zapfsäule aktiviert werden, bevor wir tanken konnten. Seltsam, aber naja. Der Tank ist nun voll und morgen geht es wieder zurück nach Deutschland, zu den normalen Tankstellen. Den letzten Abend in Belgien verbringen wir entspannt vor dem Fernseher und mit leckerem Essen von meiner Oma.
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  • Day2

    Robbensichtung in Oostende

    February 28 in Belgium ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute wollten wir uns Oostende anschauen, eine Stadt direkt am Meer, etwa 30 Minuten die Küste hoch.
    Nach einem ausgiebigen Frühstück und einem entspannten Start in den Tag fuhren wir also auf die fast schnurgerade Autobahn nach Oostende.

    Dort schlenderten wir durch die Stadt und stöberten in ein paar Läden. Wir schauten uns eine Kirche an und landeten schließlich am Meer. Nach einem Abstecher auf den Pier sahen wir plötzlich eine Robbe am Strand liegen, die sich sonnte und von den Fotografen um sie herum nicht stören ließ. Ich konnte nicht widerstehen auch ein paar Fotos zu machen, denn die kleine Robbe war wirklich zu süß.

    Nachdem wir dann unsere Schuhe wieder vom Sand befreit hatten, suchten wir uns ein kleines Restaurant und aßen zu Mittag, bevor wir uns dann in ein Fischgeschäft wagten. Meine Oma hatte uns aufgetragen Krabben und Garnelen zu kaufen, was wir dann auch taten, obwohl wir uns nicht ganz sicher waren, ob wir jetzt auch die richtigen Krabbeltierchen gekauft hatten.

    Dann fuhren wir wieder zurück und entspannten den Rest des Tages ein wenig. Abends sollte es dann noch einmal Raclette geben, weil noch so viel vom Vortag übrig war.
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  • Day1

    Wenn das Navi seinen eigenen Kopf hat

    February 27 in Belgium ⋅ ☀️ 13 °C

    Eigentlich hätte unser erster Footprint schon von gestern sein müssen, denn da begannen die nervenaufreibenden Reisevorbereitungen für unseren Trip nach Belgien. Wir putzten meinen kleinen Audi und machten ihn reisetauglich. Dank Papas Technikkentnissen wurde Öl nachgefüllt und auch der Luftdruck noch gemessen, damit auch wirklich alles passt. Doch dann sahen wir das Unglück... Das Hinterrad war komplett platt und schnell hatten wir auch die Ursache gefunden: Eine Schraube im Reifen. So konnte es natürlich nicht auf die Autobahn gehen, weswegen wir den Reifen flickten und darauf vertrauten, dass der Flicken die bevorstehende Autofahrt überstehen würde.

    Am nächsten Morgen setzten wir uns dann um kurz nach neun ins Auto und starteten unsere Reise in Richtung Meer. Obwohl unser Navi die Route über den Brüssler Autobahnring als schnellste Möglichkeit vorschlug, wählten wir eine Route entlang der französischen Grenze, damit wir dem LKW-Chaos entgehen konnten. Janine übernahm die erste Etappe und die Kilometer flogen nur so dahin. Wir machten mehrere kleine Pausen, in denen wir tankten, aufs Klo gingen, und einmal auch etwas übervorsichtig anhielten, um nach unserem Problemreifen zu schauen, weil die Straße wirklich katastrophal war. Nachdem etwa die Hälfte der Strecke geschafft war, wechselten wir und ich übernahm das Steuer.

    Das Navi schien leicht verwirrt und schickte uns kurz über Land, doch dann ging es ohne weitere Zwischenfälle über die Autobahn. Bis uns irgendwann die Schilder etwas irritierten... Noch 10 km bis nach Brüssel? Da kann doch was nicht stimmen, wir wollten Brüssel doch umfahren! Tja, zu spät, denn bevor wir uns versahen, waren wir auch schon mittendrin im Autobahnring um Brüssel. Unser Navi hatte anscheinend die Route wieder umgestellt und uns unbemerkt doch auf die schnellere Straße geschickt. Der Autobahnring war ziemlich voll und stellenweise standen wir auch kurz, doch insgesamt war es kein Ding der Unmöglichkeit den Ring zu meistern und wir hatten es auch bald wieder hinter uns.

    Noch etwa eine Stunde Autofahrt lag nun noch vor uns, die dann auch schnell vorüberging. Endlich lotste uns das Navi durch Oostduinkerke und dann sahen wir auch schon meine Oma in der Einfahrt stehen, die uns freudig entgegenwinkte und uns dann ihr Ferienhaus zeigte, in dem wir die nächsten Tage verbringen würden. Nach einem kleinen Snack zog es uns dann natürlich noch an den Strand, wo wir bei schwindendem Licht noch ein paar Fotos schossen und ein wenig Meerluft schnupperten. Zurück im warmen Haus bereiteten wir das Abendessen vor und feierten den ersten Abend mit leckerem Raclette.
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  • Day5

    Heimreise mit Langeweile

    February 5 in Italy ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute war der Tag der Heimreise gekommen und so packten am Morgen noch die letzten ihre Koffer und räumten die Zimmer. Kurz vor 10 deponierten wir die Koffer dann in einem der Zimmer und zogen ein letztes Mal zum Sightseeing aus. Heute blieben wir in der Nähe des Hotels und besichtigten zwei Kirchen. Zuerst besuchten wir die Basilica di Santa Prassede, eine Märtyrerkirche direkt gegenüber von unserm Hotel. Als nächstes ging es wenige Meter weiter auf einen zentralen Platz, auf dem die größte Marienkirche Roms steht: Basilica di Santa Maria Maggiore. Auch hier hatten wir wieder eine Sicherheitskontrollen über uns zu ergehen, wie an fast allen Sehenswürdigkeiten in Rom.

    Treffpunkt war 12 Uhr am Hotel und nachdem wir uns die Kirche angeschaut hatten, zog es uns noch in ein Café, um uns vor dem bevorstehenden Flug zu stärken. Dann holten wir die Koffer ab und fuhren mit dem Bus zum Flughafen. Auf dem Weg dorthin standen wir im Stau und hatten Sorge, dass wir unseren Flug verpassen würden, doch wir kamen noch pünktlich an und schafften es auch alle durch die Sicherheitskontrolle. Unser Flug in Richtung Heimat verlief ohne weitere Vorfälle und wir betraten wenig später das kalte Deutschland.

    Mit unseren Koffern in der Hand wollten wir nun alle nur noch in unsere Betten, doch daraus sollte so schnell nichts werden. Unser Busfahrer hatte gedacht, wir würden erst morgen zurückkommen und wartete dementsprechend nicht wie geplant am Flughafen auf uns. Stattdessen machte er sich erst auf den Weg zu uns, nachdem die Lehrer ihn etwas panisch erreicht hatten. Wir mussten also knapp zwei Stunden warten und vertrieben uns die Zeit, die einfach nicht vergehen wollte, mit Musik hören, essen oder schlafen.

    Dann, endlich, kam der Bus am Flughafen an und wir konnten es kaum erwarten einzusteigen und endlich nach Hause zu fahren. Doch auch das klappte nicht ganz so reibungslos wie erhofft, denn unser Bus fuhr erstmal in die falsche Richtung und wir machten einen Umweg von 20 Minuten. Jetzt sollte unserer Heimfahrt aber hoffentlich nichts mehr im Wege stehen, oder? Naja, abgesehen von einem kleinen Zwischenfall, bei dem mitten auf der Landstraße die Tür unseres Buses auf- und eine Weile nicht mehr zuging, schafften wir es dann tatsächlich heil zurück nach Pirmasens und die "dufte Truppe" verließ den Bus. Wir sammelten die Koffer auf und alle wollten nun nur noch schnellstmöglich in ihr Bett, weswegen sich die Gruppe schnell auflöste.

    Das Fazit der Romfahrt: Obwohl wir alle zu Beginn geschockt von den Zimmern waren und der erste Tag wortwörtlich ins Wasser fiel, ging es von da an nur bergauf. Rom bei Sonnenschein ist ein toller Anblick und es wurde eine würdige Abschlussfahrt und ein schönes Highlight am Ende unserer Schulzeit.
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  • Day4

    Ein langer Tag

    February 4 in Italy ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute morgen starteten wir wieder mit der Metro in die Innenstadt und hielten zunächst an der spanischen Treppe, die wir uns alle irgendwie interessanter vorgestellt hatten. Umgeben von Luxusläden saßen wir deswegen einfach eine dreiviertel Stunde am Brunnen und genossen die Sonnenstrahlen und den blauen Himmel.

    Weiter ging es dann zum Trevi-Brunnen, der zwar wirklich imposant anzusehen war, jedoch auch total von Touristen überlaufen und wir waren froh, als wir unseren Weg durch Rom fortsetzten. Vorbei an einer Eisdiele, in der wir uns alle auf den Tipp unserer Lehrer hin mit Eis versorgten, ging es dann zum Pantheon. Anschließend wurden wir auf einem nahe gelegenen Platz entlassen und hatten nun von 14 Uhr bis um 20 Uhr heute Abend Freizeit, denn dann würden wir alle gemeinsam zum Abschluss der Fahrt noch in ein Restaurant gehen.

    Mitten in Rom standen wir nun also zu sechst da und konsultierten Google Maps, wie wir am schnellsten wieder zum Hotel kamen. Die Antwort: 3 km laufen. Den meisten von uns steckten die vorherigen Tage noch in den Knochen und so schleppten wir uns durch die Straßen Roms. Einen Mittagssnack, einen kleinen Einkauf am Hauptbahnhof und viele Foto- und Toilettenpausen später erreichten wir unser Hotel. Dort wurde geduscht und die meisten vielen wie tot ersteinmal ins Bett und ruhten sich bis zum Abend aus.

    Als es Zeit fürs Abendessen wurde, versammelten wir uns alle im nahegelegenen Restaurant, das zwar eher irisch aussah, jedoch trotzdem eine italienische Speisekarte hatte. Es wurde ein sehr lustiger, gesprächiger Abend und ein gelunger Abschluss der Romfahrt.
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  • Day3

    Das neue Rom (2)

    February 3 in Italy ⋅ ⛅ 9 °C

    Mit einer Ausgangssperre von 24 Uhr hatten wir noch reichlich Zeit um durch das nächtliche Rom zu streifen und zu Abend zu essen. Da einige von uns von zuhause den Auftrag bekommen hatten, aus dem Hard Rock Café etwas mitzubringen, fuhren wir zunächst mit der Metro dorthin. Ohne Lehrer waren wir zuerst leicht verwirrt, doch eigentlich ist die Metro in Rom ziemlich simpel, da sie nur aus drei Linien besteht. Im Hard Rock Shop angekommen stellten wir jedoch fest, dass es die gewünschten Dinge nur im Hard Rock Café gibt und so mussten wir wieder ein paar Stationen zurückfahren. Davor machten wir jedoch noch einen Abstecher zum Petersdom, der direkt nebenan war. Dort schossen wir noch ein paar Fotos, ganz ohne Menschenmassen im Vordergrund.

    Beim Hard Rock Café angekommen, wurden wir dann auch fündig und machten uns nun auf die Suche nach einem Restaurant. Da wir uns jedoch gerade im Regierungsviertel Roms befanden, mit all den schicken Prachtbauten und 5-Sterne-Hotels, waren die Restaurants entsprechend teuer und wir liefen ein bisschen, bis wir ein gutes Restaurant fanden. Wie wir dann jedoch feststellten, waren die Portionen zwar lecker, jedoch auch sehr klein für ihren Preis. Anschließend ging es mit der Metro wieder zurück an unseren Hauptbahnhof, wo wir noch die Shoppingmeile auskundschafteten und ein wenig einkauften.

    Nach einem kurzen Boxenstopp im Hotel besuchten wir wieder den Irish Pub in der Nähe unseres Hotel, wo zunächst die Lehrer und dann noch andere Schüler unserer Stufe eintrudelten. Nach und nach kehrten wir dann wieder zum Hotel zurück und beendeten unseren Tag.
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  • Day3

    Das alte Rom (1)

    February 3 in Italy ⋅ 🌧 10 °C

    Letzten Abend hatte es noch einige von uns und unseren Lehrern in ein Pub gegenüber gezogen und so starteten wir am nächsten Morgen erst um halb 10 unseren Marsch durch Rom. Diesmal ging es zu Fuß durch die Stadt und wir stoppten zunächst bei der "Basilika des Heiligen Peters in Ketten". Das ist eine Kirche, in der sowohl Überreste von Ketten als Reliquie aufbewahrt werden, als auch eine beeindruckende Statue steht, die von Michelangelo stammt.

    Dann ging es weiter und als bereits fünf Minuten später das Kolosseum vor uns auftauchte, konnten wir zuerst unseren Augen kaum trauen. Wir betraten den Vorplatz, der von Touristen und fliegenden Händlern überlaufen war. Während unsere Lehrer verwirrt versuchten herauszufinden, in welche der beiden Schlangen wir uns anstellen mussten, hatten wir alle Hände voll zu tun, den Händlern klarzumachen, dass wir nichts kaufen wollten. Wirklich nicht. Nachdem unsere Lehrer dann doch einen der zahlreichen Tourguides konsultiert hatten, begann der weite Weg zu den Tickets. Diese wurden nämlich in der Nähe des Forum Romanums verkauft, was ein gutes Stück entfernt war.

    Am Ende waren wir dann aber doch im Besitz unserer Tickets und hatten es nach einem kurzen Regenschauer und einer Runde Warten ins Kolosseum hinein geschafft. Hier schoben wir uns mit den Touristenmassen durch die alten Gemäuer, löcherten unsere Lateinlehrerin mit Fragen und stellten uns vor, wie es hier früher wohl aussah.
    Nächster Halt war dann das Forum Romanum, welches es uns mit seinen zahlreichen Bauten und Ruinen leicht machte, uns ins alte Rom hineinzuversetzen.

    Als nächstes sollten wir zwei Stunden Freizeit haben, doch pünktlich als uns die Lehrer entließen, begann der nächste Regenschauer und so flüchteten alle Kleingruppen in das erstbeste Restaurant, um dort zu Mittag zu essen. Als wir uns wieder mit den Lehrern trafen, führten diese uns zum Kapitol und entließen uns dort endgültig für den Tag. Wir hatten die Wahl zwischen Kunstmuseum, Kapitolmuseum oder Sightseeing auf eigene Faust. Da wir uns bereits um 6 Uhr wieder am Hotel treffen sollten, damit die Lehrer nochmal durchzählen konnten, und uns die Schlange vor dem Kapitolmuseum leider zu lang war, entschieden wir uns für den Rückweg. Dabei machte unsere Gruppe noch einen Abstecher ins Viktor-Emanuelsdenkmal , dass uns mit seiner schneeweißen Fassade geradzu anzog. Dann navigierten wir zurück zum Hotel, wo wir den restlichen Abend planten.
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  • Day2

    Besuch beim Papst

    February 2 in Vatican City ⋅ 🌧 12 °C

    Nach einer kalten Nacht wollte am nächsten Morgen niemand so wirklich aus dem warmen Bett. Um 9 Uhr sollte es losgehen und da in unseren Speiseraum maximal 20 Leute gleichzeitig passten, verlief das Frühstück etappenweise. Als wir danach hinaus in den Regen traten war uns allen klar: Trocken würde heute niemand bleiben.

    Wir liefen zum Bahnhof und drehten zuerst verwirrt ein paar Kreise, bevor wir in die Metro Richtung Petersdom stiegen. Von der Station aus liefen wir durch immer stärker werdenden Regen und unsere Lehrer strichen deswegen glücklicherweise den Besuch beim Deutschen Friedhof. Die Schlange vor dem Petersdom war jedoch ebenfalls im Freien und bis wir es endlich hinein geschafft hatten, waren die meisten bereits komplett durchnässt. Der Petersdom von innen war ein imposanter Anblick, auch wenn der Papst nirgendwo zu sehen war.

    Nachdem wir den Petersdom von innen gesehen hatten, ging es weiter in Richtung Vatikanische Museen und auch hier warteten wir im Freien. Wer bis hier noch trocken geblieben war, wurde spätestens jetzt nass und die Stimmung sank. Im Museum angekommen, pilgerten wir als erstes in die Cafeteria und kauften überteuerte Sandwiches und Kaffee, da wir sonst kein Mittagessen haben würden. Als wir beim anschließenden Besichtigen der Ausstellungen einen Heizlüfter fanden, begannen wir spontan unsere Jacken, Schuhe und Pullover unter den kritischen Blicken der Security zu trocknen. Das Museum selbst war eher Nebensache, den niemand von uns interessierte sich wirklich für unzählige Bilder von Jesus oder alte Mamorstatuen. Erst recht nicht, da wir alle in durchnässten Klamotten steckten.

    Als auch dieser Programmpunkt abgehakt werden konnte, fuhren wir mit der Metro zurück und die meisten stürmten noch einen Supermarkt, um sich mit Wasser und anderen Vorräten einzudecken. Wieder im Hotel angekommen wurde geduscht und geföhnt was das Zeug hielt, um sowohl uns als auch unsere Jacken und Schuhe wieder zu trocknen. Dabei flog in unserem altersschwachen Zimmer gleich zweimal die Sicherung raus, doch das schockierte mittlerweile niemanden mehr.

    Als es Zeit fürs Abendessen wurde, machten wir uns auf den Weg ein Restaurant zu finden und landeten in einem sehr schicken italienischen Restaurant. Die meisten blieben bei der klassischen Pizza und wir waren alle sehr zufrieden mit unserem ersten Essen in Rom. Anschließend ließen wir den Abend gemütlich zusammen in einem der Hotelzimmer ausklingen und Luca reparierte nebenbei noch das Fenster, nachdem er auch schon zum Heizungsfachmann erklärt worden war.
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