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  • Day3

    Das alte Rom (1)

    February 3 in Italy ⋅ 🌧 10 °C

    Letzten Abend hatte es noch einige von uns und unseren Lehrern in ein Pub gegenüber gezogen und so starteten wir am nächsten Morgen erst um halb 10 unseren Marsch durch Rom. Diesmal ging es zu Fuß durch die Stadt und wir stoppten zunächst bei der "Basilika des Heiligen Peters in Ketten". Das ist eine Kirche, in der sowohl Überreste von Ketten als Reliquie aufbewahrt werden, als auch eine beeindruckende Statue steht, die von Michelangelo stammt.

    Dann ging es weiter und als bereits fünf Minuten später das Kolosseum vor uns auftauchte, konnten wir zuerst unseren Augen kaum trauen. Wir betraten den Vorplatz, der von Touristen und fliegenden Händlern überlaufen war. Während unsere Lehrer verwirrt versuchten herauszufinden, in welche der beiden Schlangen wir uns anstellen mussten, hatten wir alle Hände voll zu tun, den Händlern klarzumachen, dass wir nichts kaufen wollten. Wirklich nicht. Nachdem unsere Lehrer dann doch einen der zahlreichen Tourguides konsultiert hatten, begann der weite Weg zu den Tickets. Diese wurden nämlich in der Nähe des Forum Romanums verkauft, was ein gutes Stück entfernt war.

    Am Ende waren wir dann aber doch im Besitz unserer Tickets und hatten es nach einem kurzen Regenschauer und einer Runde Warten ins Kolosseum hinein geschafft. Hier schoben wir uns mit den Touristenmassen durch die alten Gemäuer, löcherten unsere Lateinlehrerin mit Fragen und stellten uns vor, wie es hier früher wohl aussah.
    Nächster Halt war dann das Forum Romanum, welches es uns mit seinen zahlreichen Bauten und Ruinen leicht machte, uns ins alte Rom hineinzuversetzen.

    Als nächstes sollten wir zwei Stunden Freizeit haben, doch pünktlich als uns die Lehrer entließen, begann der nächste Regenschauer und so flüchteten alle Kleingruppen in das erstbeste Restaurant, um dort zu Mittag zu essen. Als wir uns wieder mit den Lehrern trafen, führten diese uns zum Kapitol und entließen uns dort endgültig für den Tag. Wir hatten die Wahl zwischen Kunstmuseum, Kapitolmuseum oder Sightseeing auf eigene Faust. Da wir uns bereits um 6 Uhr wieder am Hotel treffen sollten, damit die Lehrer nochmal durchzählen konnten, und uns die Schlange vor dem Kapitolmuseum leider zu lang war, entschieden wir uns für den Rückweg. Dabei machte unsere Gruppe noch einen Abstecher ins Viktor-Emanuelsdenkmal , dass uns mit seiner schneeweißen Fassade geradzu anzog. Dann navigierten wir zurück zum Hotel, wo wir den restlichen Abend planten.
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