Steffen Scholl

Joined August 2017
  • Day9

    Es gibt nicht viel zu erzählen. Unser letzter Tag im Hotel. Morgen geht es dann wieder nach Hause. Eigentlich wollten wir Venedig unsicher machen, aber wir haben uns kurz entschlossen einen richtigen Gammeltag einzulegen. Naja gut was heisst Gammeltag. Wir waren schon nochmal in der Stadt und haben uns die Anlage nochmal angeschaut. Ich glaube darüber hatte ich noch nicht geschrieben. Camping Bella Italia ist eine mit Auszeichnungen dekorierte Anlage in der es so fast alles gibt. 4 Restaurants, 1 Bar, Supermarkt, Bankautomat, Waschmöglichkeiten, Imbiss, Fahrradverleih und und und. Eigentlich muss man die Anlage nicht verlassen ausser man braucht eine Tageszeitung oder Zigaretten. Zur Ausstattung kommen noch 1 Wasserpark und 3 weitere Pools teils mit Rutschen. Animation wird hier gross geschrieben und Sportangebote gibt es jede Menge.
    Auch die Unterbringungsmöglichkeiten sind vielfältig. Vom Hotel, wo wir untergebracht waren, bis hin zu einfache Zelt. Alles in allem hat diese Anlage ihre 5 Sterne verdient und für Familien mit Kindern sehr gut geeignet.
    Einen Tipp gebe ich euch aber. Kommt nicht in der Hauptsaison hierher. Dann wird es rappelvoll und doch extrem laut. Nutzt die Nebensaison.
    Am Abend war Peschiera und der ganze Gardasee traurig das wir abreisen. Es hat geregnet, gedonnert und geblitzt vom Feinsten, bis hin zum nächtlichen Stromausfall. Aber was soll es, wir wussten auch so uns anderweitig zu beschäftigen. Von daher kein langweiliger letzter Tag in Peschiera. Sicherlich werden wir wieder mal vorbeischauen.
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  • Day8

    Hoch hinaus

    June 11 in Italy

    Nach einem anstrengenden Tag folgt?...... Noch ein anstrengender Tag, was sonst. Der Bergkamm des Monte Baldo auf über 2000 Meter Höhe stand heute auf dem Programm. Nach dem üblichen stärkenden Frühstück für den Tag ging es los. Die Temperaturen sollten wieder auf über 30 Grad steigen und wir erhofften und etwas Frische auf dem Gipfel. Wer auf den Monte Baldo will, sollte recht frühzeitig dort sein damit sich die Wartezeit nicht allzu sehr ausdehnt. Aber mit einer Stunde kann man eigentlich fast immer rechnen.
    Zuerst geht es von Malcesine auf die Zwischenstation bei 600 m. Hier ist es dann nicht mehr so stickig wie unten im Ort aber die Temperaturen sinken nicht deutlich. Übrigens Parkplätze findet ihr überall in Malcesine und wenn sie etwas fusswärts abseits liegen, könnt ihr noch einen kleinen Stadtbummel machen, wenn euch dann nicht die Füße schmerzen.
    Okay, von der Zwischenstation, nach kleiner Umsteigezeit, geht es mit der Panoramagondel hoch auf 1760 m zur Bergstation Baia dei Forti. Das Besondere daran, die Gondel dreht sich während der Auffahrt einmal um 360 Grad, so kann man alles schön beobachten. Wer Platzangst hat sollte sich die Gondel und die Auffahrt nicht antun, denn in ihr haben 80 Passagiere Platz. Oben angekommen kann man die Sonne genießen, wenn sie da ist, vielleicht einen Cappuccino genießen und dazu den Ausblick. Besser ist es aber gleich in den Aufstieg zu gehen und dem Lärm an der Bergstation zu entfliehen. Geht kurz etwas abwärts und dann links denn breiten Wanderwege wieder hoch. Hier ist man noch gut zu Fuß und auf der Anhöhe geht es erstmal gemächlich bis fast zum Sessellift. Ein paar kleine Steigungen sind dabei aber sie sind alles zu schaffen. Hier könnt ihr die Wiesen und den tollen Ausblick sowie die "Ruhe" des Berges geniessen. Kleiner Tipp, nehmt euch einiges an Trinken mit denn ihr werdet es brauchen.
    Hinter dem Sessellift wird es etwas steiler und ihr gewinnt an Höhe. Hin und wieder Streifen euch vielleicht einige Wolken. Immerhin seit ihr dann schon bei knapp 2000 m. Meine Frau hat das alles bis hierhin sehr gut mitgemacht, den sie hat Höhenangst.
    Etwas weiter erreicht ihr ein kleines Plateau und rechter Hand stehen viele Steinmännchen. Der Ausblick hier ist großartig und lädt zu einer Rast ein. Natürlich könnt ihr auch ein Steinmännchen bauen aber reißt dabei nicht eins der anderen um. Jetzt geht es weiter mit einem kleinen Anstieg hoch zum Cima delle Pozette, der ersten Bergkuppe bei knapp 2100 m. Dahinter erstreckt sich ein breiter Sattel. Hier oben ist es jetzt still. Ausser der Wind und die Vögel zeugen davon das man sich noch auf der Erde befindet. Sonja ließ sich hier nicht, denn kurz vor dem Sattel kommt eine eine recht schmale Stelle, die sie mit ihrer Höhenangst bewältigt hat. Mein Respekt dafür.
    Sonja blieb also auf dem Sattel und ich wollte noch einen Anstieg nehmen. Es geht jetzt steiler bergauf und der Pfad wird enger, hindurch kleiner Kiefern. Der Untergrund wird zusehends felsige und Trittsicherheit ist hier gefragt.
    Den einen Anstieg noch..............darus wurden knapp 45 minuten, denn eigentlich geht es immer weiter bergauf. Auf der vorletzten Kuppe und knapp vor dem höchsten Punkt auf 2200 m hielt ich inne und besann mich. Wenn man den Gipfel vor Augen hat vergisst man die Zeit und die Anstrengungen. Man ist wie im Rausch und will dort oben ankommen. Wolken zogen aber von links auf und ich wusste das Sonni sicher sauer sein wird, war sie auch.
    Ich konnte sie verstehen und hoffte das aber auch sie mich verstehen konnte.
    Der Abstieg zurück zur Bergstation geht dann doch recht schnell, aber ihr braucht hier immer eure Trittsicherheit und Konzentration. Meine Entscheidung zur Umkehr war sehr berechtigt, denn kurz vor der Bergstation nahm der Wind und die Luftfeuchtigkeit extrem zu und die Temperaturen sanken rapide.
    Die Talfahrt ist dann nur noch ein Zusatz. Unten angekommen erwartet euch wieder stickige schwere Luft.
    Wer ein. Paar schicke Radaccesoires sucht wird rechts neben der Talstation etwas aufwärts fündig. Hier gibt es gute Markenware und das zu recht günstigen Preisen.
    Nach etwas mehr als 15 Kilometern zu Fuß und knapp 21000 Schritten waren wir für diesen Tag erledigt und ließen ihn ausklingen bei einem gemütlichen Abendessen.
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  • Day7

    Fietsen am Mincio

    June 10 in Italy

    Kein Urlaub ohne das man etwas Sport oder Anstrengung erlebt. Heute wollten wir mal ein wenig das Hinterland erkunden und den Reiseführer prüfen. Mincio und fietsen? Also das ist schnell geklärt. Fietsen sagen die Niederländer wenn es ums Radfahren geht. Und der Mincio ist der einzige Abfluss des Gardasee. Dieser ist ca. 50 km lang und endet letztendlich im Po. Also den Fluss in Italien meine ich.
    Hinter der Altstadt von Peschiera, besser gesagt hinter der Festung beginnt der Radweg. Wenn man vor der Stadt steht in Fliessrichtung sollte man sich rechts halten und man kommt nach einer kleinen Anhöhe zum Radweg E7. Dieser führt hinter der Festung entlang zu einem gut ausgebauten Radweg. Der Radweg ist gut besucht, befahrt ihn am besten früh morgens oder am Nachmittag. So ist es entweder von den Temperaturen noch angenehm oder die Bäume entlang des Radweges spenden Schatten. Nach gut der Hälfte der Strecke kommt man zu einem Stauwehr an dem man die Brücke überquert. Laut Reiseführer soll man sich dann in Monzambano befinden, was aber nicht stimmt. Einige Minuten später, jetzt auf der E6, seht ihr rechter Hand eine der beiden Kirchen von Monzambano. Wer hier eine kleine Rast einlegen will kann das gerne tun. Wir fahren weiter Richtung Borghetto. Immer wieder kommen euch Radfahrer entgegen, überholen euch oder ihr überholt sie. Übrigens Fahrräder leihen kann man fast überall und dazu auch fast alles was geht, von Elektroroller bis hin zu E-Bike. Nun gut zum E-Bike habe ich meine eigene Meinung.
    Es geht also immer weiter auf der E6 bis Borghetto. Hier sollte dann aber eine Pause gegönnt sein. In einem kleinen Mühlenviertel rechts des Radweges kann man gut einen Cappuccino trinken. Auch das eine oder andere Mühlrad kann man sich anschauen. Sehenswert ist auf jeden Fall der alte Damm und die grossen mächtigen Wehrtürme. Einen davon sieht man gut vom Mühlenviertel aus.
    Für uns ging es dann auch wieder auf den Rückweg, bei mittlerweile 31 Grad. Wenn die Hitze zu unerträglich wird dann haltet einfach hinter Monzambano am Mincio an und haltet eure Beine in den Mincio.
    An unserem Ausgangspunkt wieder angekommen war der Pool unser Freund. Unser anschließendes Abendessen fand im S'Aligusta gleich neben dem Hotel statt. Ein Fischrestaurant indem der Fischliebhaber fündig wird. Für uns gab es Hummer und Lachs. Die Portionen sind ausreichend und das Essen schmeckt. Von außen macht das Restaurant nicht den besten Eindruck aber es ist schon die gehobene Preisklasse. Gut einmal kann man es sich gönnen, zumal an diesem Tag meine Frau Geburtstag hatte.
    So ging wieder ein schöner aber auch anstrengender Tag, wir wussten ja nicht was uns am nächsten Tag erwartet, zu Ende.
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  • Day6

    Schaudereien

    June 9 in Italy

    Ein neuer Tag mit neuen Erlebnissen. Die Ostroute um den Gardasee kennen wir schon. Heute geht es also auf die Westroute, die wohl schönere Gardesana Occidentale. Unser erstes Ziel sollte Limone sein aber auch nur als Umkehrpunkt für unseren Ausflug. Kein Gedanke an Shopping oder sonst was und was rauscht an einem vorbei?, ein Outlet. Also schnell einen Stop eingelegt welcher sich dann auch gelohnt hat. Schuhe und Bekleidung namhafter Sportbekleidungshersteller und zu sehr günstigen Preisen. Schnell war etwas gefunden und wir konnten weiter. Rein in die Occidentale. Auf dieser zu fahren macht schon gehörig mehr Spaß als auf der Orientals auf der Gegenseite. Durch 15 mehr oder weniger lange Tunnel ging es und wenn man sich jetzt James Bond in "Ein Quantum Trost" vorstellt, denkt man schon fast das man jener wäre. Wenn dann noch der Beifahrer die Titelmelodie dazu summt ist alles perfekt. An einigen Stelle wird es manchmal etwas haarig, denn Bus und Auto passen fast nicht nebeneinander. Oder mA fährt in einen Tunnel und sieht im ersten Moment nicht was einem entgegenkommt, da Radfahrer hier kein Licht haben. Nach knapp einer Stunde haben wir Limone erreicht, unser Umkehrpunkt. Weiter sollte es nach noch Tremosine, in die Berge und das Hinterland, gehen und dann nach Tignale zurück auf die Occidentale. Leider war die Strasse nach Tremosine durch die engen Brasaschlucht gesperrt. So musste wir die umgekehrte Route nehmen. Rechts runter Richtung Tignale geht es sofort in den Berg, der ja steil zum See abfällt. In kleinen Serpentinen schlängelt sich der Weg immer höher bis man Madonna die Montecastello erreicht. Die kleine aber sehr schöne Wallfahrtskirche liegt eingebettet am Hang von dem es ca. 700 m abwärts geht. Richtung Tremosine fährt man durch naturbelassene Berge und kleine Dörfer mit dem typischen Bergcharakter. Stellenweise gibt es wunderschöne Blicke in das Tal und auf den See, doch leider wurden Aussichtspunkte für Autos schlicht vergessen. So kann man nur einen Blick erhaschen, da man sich auf die Straße konzentrieren muss. Auch hier kann es immer wieder zu Situationen kommen in denen selbst zwei Kleinwagen Schwierigkeiten haben aneinander vorbeizukommen. Von Tremosine geht es dann knapp 400 Meter abwärts nach Pieve, unser letztes Ziel. Die Schauderterassen. Diese Plattformen hängen zum Einen am Ristorante Miralago und zum Anderen am Hotel Paradiso über dem Felsvorsprung knapp 300 m über der Occidentale. Von beiden hat man einen herrlichen Blick weit über den Gardasee. Aber auch das kleine Dörfchen Pieve ist sehenswert und man sollte sich die Zeit nehmen etwas durch die Gassen zu schlendern. Die kleine Dorfkirche ist sehr sehenswert und von ihr hat man einen noch fast besseren Blick auf den Gardasee. Jetzt könnte man die Abfahrt durch die Brasaschlucht nehmen, wenn sie nicht gesperrt ist. Wir haben also den zweiten etwas längeren Weg genommen. Einmal im Rollen braucht man eigentlich nur noch die Bremse bis runter an den See.
    Zurück im Hotel nach einer kurzen Ruhepause ließen wir den Tag beim Abendessen ausklingen. Diesmal wollten wir im Corte Riga einkehren, was wir auch haben. Doch nachdem uns 10 Kellner ungeachtet ließen waren wir wieder verschwunden. Geld macht dieses Restaurant genug, aber eben nicht unser Geld. Zum anderen ist der Lärmpegel extrem hoch. Kein Ort zum wohlfühlen und nicht zu empfehlen. Besser ist es da schon im Locanda, freundlich, nett und zuvorkommend und vor allem stets bemüht, was sie auch schaffen mit weniger Kellnerin, das du immer wieder gerne kommst um Essen zu genießen. Macht weiter so.
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  • Day5

    Italienische Mode

    June 8 in Italy

    Wenn man schon in Italien weilt, sollte man sich auch ein wenig nach italienisch her Mode umschauen. Vorsorglich hatten wir unseren Kleiderschrank entkernt. Heute dann also einen Ruhetag. Irgendwie hatten wir es geahnt, denn das Wetter meinte es nicht ganz so gut mit uns. Am Morgen Gewitter und starker Regen. Aber wenn man am Gardasee ist sollte man das Wetter nicht so genau nehmen. So stark wie der Regen auch war, so schnell war auch alles wieder getrocknet. Nach einem ausgedehnten Frühstück, wie fast jeden Tag, konnten wir bei Sonnenschein und milden Temperaturen los. Unser erstes Ziel war das Il Leone in der Nähe von Lonato. Jedenfalls wird die Richtung so in den Reiseführer angepriesen. Und schon lernen wir wieder etwas. Die Italiener haben es nicht so genau mit Richtungsangaben aber das kennen wir ja schon. Nach etwas suchen haben wir es endlich gefunden. Für das Il Leone sollt man sich schon 2 bis 3 Stunden Zeit nehmen. Viele Geschäfte und wer ein wenig sucht wird auch schnell fündig. Kauft man bei italienischen Marken ein dann nehmt ruhig ein bis zwei Nummern größer, jedenfalls musste ich es so machen.
    Am südlichen Gardasee soll es auch Outlet Factorys geben. Soll! Zwei Versuche haben wir gestartet und an keiner der beiden Adressen haben wir etwas gefunden. So blieb uns nur der Überfall eines zweiten Shoppingcenters. Diesmal muss man sagen hat alles gestimmt. Ein wenig abseits der Hauptstraße findet man dann das Le Grande Mela in Lugagnano. Ich persönlich fand aber das Il Leone besser.
    Shopping kostet Zeit und unsere Zeit an diesem Tag neigte sich auch dem Ende. Pizza für uns zwei auf dem Zimmer und das Freundschaftsspiel der Deutschen gegen die Saudis und schon konnten wir auch hinter diesem Tag ein Häkchen machen.
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  • Day4

    Julia's Kuss

    June 7 in Italy

    Der Gardasee liegt ja bestens. Ruhig und beschaulich aber nicht weit weg von grossen Städten. Verona liegt da am nächsten. Bekannt ist Verona durch Romeo und Julia. Heute sollte dies alles unser Ziel sein. Wie gesagt knapp einer halben Stunden fährt man durch eins der vielen Tore, wir durch das Porto Nuova, hinein nach Verona. Die Parkplatzsuche gestaltet sich als recht einfach. Man findet immer etwas. Denkt aber dran es ist eine Großstadt und daher kostet es auch etwas mehr. Das Zentrum ist gut zu Fuß zu erlauben und wenn doch mal die Beine qualmen, dann laden unzählige kleine und grosse Cafés zum verweilen ein. Uns führte es vom Tomba di Giullietta (Julia's Grab) zum Piazza Bra über die Via Mazzini. Wer hier ein wenig shoppe will, sollte seine Kreditkarte gut gefüttert haben. Alle bekannte Modelabel reihen sich hier aneinander. Gut wer es braucht. An deren Ende schließt sich die Via Capella an und hier in der 23 ist Julia's Balkon. Der Innenhof mit einer Statue Julia's und dem Balkon sowie der Architektur ist wunderschön. An Den Wänden zum Innenhof und auch im Innenhof kann man sich gern verewigen oder auch seine Liebesschlösser loswerden. Wir haben uns verewigt nachdem ich Julia's Brust mit Erlaubnis von Sonni anfassen durfte. Vom Casa di Giullietta kommt man wenigen Metern Piazza delle Erbe. Hier solltet ihr Acht auf die Gebäude, welche den Piazza,umschliessen, geben. Über den Corso Porto Borsari und die Via Roma ging es zurück zum Piazza Bra. In den grossen Cafés macht es Spaß zu sitzen um die ganzen Leute zu beobachten. Damit war unser Besuch in Verona auch beendet. Ab ins Hotel und in den Pool. Übrigens, die Italiener sind stets freundlich und nett, ohne Zweifel, aber sofern sie zusammen in einer Gruppe sind können sie auch sehr schnell sehr laut werden. Das klingt dann ein wenig wie eine Gruppe gackernder Hühner.Read more

  • Day3

    Garda, Italien

    June 6 in Italy

    Mit viel Sonnenschein hinein in den dritten Tag. Noch mehr kleine Orte von denen es mehr als genug rund um den Gardasee gibt. Lazise war unser erster Anlaufpunkt. Auch hier wieder ein Wochenmarkt welchen wir gerne mitnehmen. Die Altstadt ist sehr überschaubar und wunderschön. Sicherlich sieht man die ganze Schönheit nicht wenn gerade Wochenmarkt ist aber so hat man von beiden etwas. Im Gegensatz zu Sirmione, ist Lazise weit mehr als nur eine Alternative. Also nicht dran vorbei fahren sondern anhalten und anschauen. Bardolino wäre der nächste Ort aber ich denke man kann ihn sich getrost ersparen. Ist eben nicht alles schön am Gardasee. Fährt man weiter nach Garda kommt man den Bergen immer näher. Klein und verschlafen erstreckt sich die Altstadt von Garda direkt am See. Ein idealer Platz zum ausruhen mit einem Cappuccino. Vorher schaut ihr euch aber die Stadt mit ihren kleinen Gassen an. Einfach herrlich. Und jetzt kommt was sehr interessantes. Italienische Mode hat schon was. Auf den Märkten sieht man auch oft italienische Ledermode welche einem schon gefallen kann. Wer sich hier noch nichts gekauft hat kann sich zu den glücklichen schätzen, denn in den Geschäften von Garda bekommt man dasselbe aber für 50% weniger. Also Leder kaufen in Garda! Unser letzter Anlaufpunkt sollte heute Malcesine sein, schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die Seilbahn des Monte Baldo bekommen, welcher ein Ziel in den nächsten Tagen sein wird. Malcesine ist wieder ein Touristenmagnet. Viele Menschen und das auch schon in der Vorsaison. Übrigens Vorsaison. Niemals in der Hauptsaison fahren denn dann ist hier alles voll. Wer es dennoch macht, bitte schön, der hat es nicht anders gewollt. Zurück zu Malcesine. Wieder eine Altstadt mit vielen kleinen Gassen, diesmal aber mit Steigungen. Die Skaligerburg ist einen Besuch wert nicht nur weil man von Turm aus einen wunderbaren Blick über den Gardasee erhält sondern weil man auch einiges geschichtliche, naturelles und geographisches erfährt. In den Palazzo dei Capitani kann man gehen, muss man aber nicht. Malcesine sollte man also nicht links liegenlassen wie Bardolino. Die Zeit schreitet man mal schnell voran so auch heute. Mit einer schönen Fahrt entlang des Ufer ging es zurück. Ein Aston Martin begleitete uns stets vor uns und immer wenn wir wieder Gas gegeben haben klang es so als kämen die Geräusche von unserer kleinen Knutschkugel. Abendessen in Peschiera und wieder etwas gehobener direkt am glasklaren Wasser.Read more

  • Day2

    Altstädte

    June 5 in Italy

    Kurz nochmal in den Reiseführer geschaut und dann rein ins Auto nach Desenzano. Also ehrlich wenn ihr einen ADAC Reiseführer habt, schmeißt ihn gleich wieder weg und nehmt einen von Marco Polo. Ihr werdet es nicht bereuen. In Desenzano sollte heute Markt sein und den wollten wir uns anschauen. Die Temperaturen sind super und für uns sehr angenehm. Hier und da gibt es immer wieder einmal eine frische Brise. Desenzano's Altstadt macht schon was her. Rund um den Piazza Malvezzi gibt es viele Stände mit viel Krimskrams aber auch schönen einheimischen Dingen. Fündig sind wir, vor allem Sonni, allemal geworden. Die Altstadt lädt aber auch so schön mit ihren Gassen zum schlendern ein. Nach erfolgter Shoppingtour ist ein Kaffee genau das richtige und denn könnt ihr am Besten am alten Stadthafen einnehmen. Hier sitzt man zentral und kann seine Blicke nach alles und jedem schweifen lassen. Weiter geht es nach Sirmione. Die Halbinsel, welche weit in den Gardasee hineinragt soll komplett Autofrei sein. Das allein macht schon neugierig. Der Schein trügt nicht. Vor dem alten Castello hinter dem sich die Halbinsel öffnet, gibt es viele Parkplätze, auf denen man für sich und seine La Perla (Auto) ein Plätzchen findet. Hinter dem Castello steht man auch gleich in der Altstadt zusammen mit vielen Menschen, welche sich durch die kleinen Gassen zwängen vorbei an den völlig überteuerten Läden. Da wir keine Archäologen sind oder auch wollen werden, interessierte uns auch nicht wirklich die archäologischen Ausgrabungen am Ende der Halbinsel. Dann ist man natürlich schnell mit der Altstadt durch. Essen sollte man in der Altstadt nicht. Völlig überteuert wie vieles andere auch. Und dann kommt noch der größte Hohn dazu. Autofrei, sollte doch auch autofrei bedeuten. Denkste Puppe. Die Altstadt ist ganz und gar nicht autofrei sondern eher autovoll. Sicher darf anscheinend nicht jeder rein aber dennoch sich es reichlich Autos welche sich zu den Touristen auch noch durch die engen Gassen zwängen. Damit kann Sirmione keine Pluspunkte gewinnen. Nutzt die geplante Zeit für Sirmione lieber für Desenzano, damit ist sie besser investiert. Sirmione sollte man lieber von der Liste seine Ziele streichen. Uns hat es gereicht und es ging zurück ins Hotel. Da das Wetter bombig war nutzten wir es noch im Hotel zu Sonne haschen und baden im Hotelpool. Unser Abend sollte bei einem romantischem Essen am Gardasee im Mechio Velchio Beach ausklingen. Das wir weiter laufen mussten als geplant ging auf meine Kappe, da ich die falsche Richtung eingeschlagen hatte. Mir tat meine Frau leid in ihren Schuhen aber sie hat alles mit Bravour bestanden. Sie war einfach und ist es ja, die Schönste weit und breit. Das Essen war etwas romantisch und etwas gehobener, was man an den Portionen und letztendlich an der Endrechnung gesehen hat. Egal das nehme ich für mein Frau in Kauf. Aufkommender Wind und eine rapide Steigerung der Mückeanzahl zwang uns zum Aufbruch. Alles in allem ein schöner Tag wenn auch mit kleinen Nackenschlägen.Read more

  • Day1

    Es wird geflittert.

    June 4 in Italy

    Nach drei stressigen Tagen der Hochzeit, haben wir uns nun endlich etwas Ruhe verdient. Auf geht es nach Mailand und dann mit dem Auto weiter zum Gardasee nach Peschiera. Bis nach Mailand ist es nicht weit und schwupps waren wir schon da. Am Flughafen mussten wir erstmal schauen wie es zur Autovermietung geht, was dann aber recht einfach mit dem hauseigenen Shuttlebus funktionierte. Auch bei der Autovermietung lief alles tuttipaletti und so hatten wir schnell unseren ersehnten Fiat 500. Bei Regen der uns aber nicht störte, wir saßen ja im Auto, flog die eine Stunde bis nach Peschiera dahin. Ausserdem gab es viel Neues für uns zu sehen. In Peschiera mussten wir ein wenig suchen bis wir das Hotel gefunden hatten. Die Italiener nehmen es eben nicht so ernst mit der Strassen- und Schilderpflege. Unser Hotel, das Bella Italia, liegt am Rand einer Camping Lage und man kann alles darin nutzen. Mehrere Poolanlagen teils mit Rutschen stehen zur Verfügung und unser Zimmer liegt wunderschön und zentral zu allem was wir brauchen. Nun aber kurz die Füße hoch und ausgeruht. Die Altstadt verbunden mit einem kleinen Spaziergang war unser Ziel am Nachmittag. Den Abend beschlossen wir im hoteleigenen Restaurant La Locanda. Lecker und reichhaltig und dazu normale Preise. Dazu kommt das sehr freundliche Personal. Nein das macht Italiener aus, sie sind immer nett und freundlich aber nie aufdringlich. Wenn man jetzt noch etwas italienisch kann bleibt nie ein Lächeln und das berühmte perfeto aus. Irgendwann holt sich der Körper aber seine Ruhezeit. Ab ins Bett, es gibt in den nächsten Tagen noch viel zu sehen.Read more

  • Day18

    Up, Upper am Uppesten

    October 6, 2017 in Germany

    Ja wie hoch geht es in Manhattan das haben sich sicherlich schon so manche Architekten gefragt und immer wieder haben sie Gebäude entworfen welche grösser als das Letzte waren. Aber wie hoch geht es wirklich? Nun für uns geht es mit am höchsten und zwar per Flugzeug für einen kurzen Moment in die luftigen Höhen von New York und dann verlassen wir New York, die USA und auch noch einen Kontinent. Aber keine Sorge, wir kommen wieder das ist sicher. 12 Uhr raus aus dem Hotel aber unser Flug sollte erst gegen 21.30 Uhr. Viel Zeit zum reden, zum zurück blicken und zum neu planen. Ja nach der Reise ist vor der Reise. Wir bringen wieder einige neue Erfahrungen von dieser Reise mit und diese werden in die Vorbereitung der nächsten Reise fließen. Was war gut, was war schlecht an der Reise, wo hat es uns am besten gefallen (Manassas und zwar einstimmig), die letzten Wochen liessen wir noch einmal an uns vorbei ziehen. Und dann sollte es doch schnell gehen.
    Da wir mit der insolventen Fluglinie AirBerlin unterwegs waren blieb immer noch ein kleiner Unsicherheitsfaktor. Im Vorfeld hatte ich schon die Vermutung das sie uns auf einen früheren Flug legen, was dann? Prompt kam die Frage auch Check-In auf. Natürlich nehmen wir den früheren Flug und so ging es 4 Stunden früher nach Hause. Wie schon auf dem Hinflug muss ich sagen ,das die Mitarbeiter von AirBerlin normal freundlich und nett sind, so wie ich es schon immer kenne. Uns Heimflug sollte einer meiner besten werden. Da ja nun keiner mehr kurzfristig bei einer insolventen Linie bucht ging unser Boarding verdammt schnell. Wie ich später erfuhr rechnete die Crew mit 35 Passagieren !!!!!!!!! und jetzt waren wir 51 !!!!!!! in einem A330. Geil, das war eigentlich fast wie Privatjet fliegen aber ohne Champagner. Sicher ,ich hätte die Buisnessclass noch im Flieger nach buchen können, aber ich trinke ja kein Champagner und so habe ich mir die 920 € Aufpreis erspart. Von uns in der Economyklasse hatte eigentlich jeder eine Viererreihe in der Mitte zur Verfügung zum schlafen. Leider gab es für die 6,5 Stunden bis nach Düsseldorf kein Entertainmentprogramm, also blieb uns auch nix anderes übrig. Aber echt , so einen Flug hatte ich noch nie. Und jetzt muss ich noch eins los werden. Liebe AirBerlin Mitarbeiter, am Boden und auch in der Luft, ihr seid einfach Klasse. Ich weiss das die derzeitige Situation für euch nicht leicht und an manchen Tagen auch Scheisse ist, aber eure Gäste bekommen davon sehr wenig bis gar nichts mit. Ich bekomme jetzt zwar mein Schokoladenherz nicht mehr aber dennoch fühle ich immer noch sehr gut aufgehoben bei euch. Lasst den Kopf nicht hängen und boxt euch durch. Vielleicht sehe ich einen von euch auf meinen nächsten Reisen wieder, nur eben dann bei einer anderen Fluglinie aber genauso freundlich und nett. Ich wünsche es mir.
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