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  • Day279

    Nachwort meiner Reise

    October 6, 2019 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C

    Tatsächlich hat alles ein Ende und so auch meine Reise!
    Wie sagt man es so schön "Aller Anfang ist schwer" ... ja so ist es wirklich. Um mein Traum wahr werden zu lassen, musste ich erst meinen Job, meine Wohnung und eigentlich alles aufgeben was ich an materiellen Dingen besaß!
    Am Anfang ist es eine Überwindung dann eine Ungewissheit und dann ein Glücksgefüll bis zum Schluss!
    Vorab will ich sagen das es die beste Entscheidung war die ich im meinem Leben getroffen habe!

    Was hat die Reise aus mir gemacht ... ich würde selber sagen nicht viel da ich mir tatsächlich treu geblieben bin!
    Doch dass was ich auf meiner Reise gesehen, erlebt und gelernt habe wird mich ein Leben lang begleiten!

    Ich bin sehr dankbar den Leuten die ich auf meiner Reise kennenlernen durfte und die meine Reise zu der gemacht haben wie Sie geworden ist!

    Natürlich der Start meiner Reise mit Thanassis ... Ich hab das schon in einem früherem Footprint beschrieben ... tatsächlich hat sich hier die wahre Freundschaft gezeigt! Wir hatten eine fast stress freie und unbeschreiblich coole Zeit mit dir durch halb Mexiko! Bist und bleibst meine Reisebegleitung Nr. 1 auch wenn es manchmal kompliziert ist!

    Dann Andreas aus Dänemarkt den ich noch in Mexiko kennengelernt habe und der mich später in Honduras zum Tauchen gebracht hat!

    Fine und Paolo mit dennen ich ganz Guatemala und Belize bereist habe!

    Frauke mit der ich in El Salvador wie Bruder und Schwester beim Wellenreiten war!
    Oh man und natürlich meine Reisegruppe Unfähig mit Tobi, Jess und Bea

    In Honduras traff ich natürlich Andreas wieder aber dann auch Oliver aus Australien mit dem ich die geilste Zeit in Utila entweder beim Feiern oder einfach in der Hängematte abchillend verbracht habe! Hier hat sich auch gezeigt was es heißt Leute nicht auf den ersten Blick zu verurteilen!

    In Nicaragua dann traff ich über viele Umwege auf Christina. Ab hier veränderte sich meine Reise um 180°! Ab jetzt war ich nicht mehr der Reisende, ab jetzt warten wir die Reisenden den seit dem ersten Tag im Treehouse war da etwas besondere was ich zu dir verspürt habe! Und dieses etwas entwickelte sich über Nicaragua, Panama, Columbien und Cost Rica zu einem etwas unglaublichem -> ❤

    In Equador traff ich dann auf Dario aus der Schweiz! Ein echt lässiger Dude mit dem ich den ein oder anderen Berg/ Vulkan bestiegen habe und immer wieder auf meiner Reise treffen sollte (Peru und Bolivien)

    In Peru verbrachte ich die meiste Zeit für mich selber bis ich auf Jose aus Madrit traff! Ich verbrachte nur 2 Tage mit ihm und unsere Unterhaltung war ein Mix aus English und Spanisch aber es gibt tatsächlich dieses etwas zwischenmenschliche was einen spühren lässt das man mit dieser Person Pferde stellen kann!

    Bolivien war für mich nur ein Kurzausflug doch da traff ich auf Nadine, Stefanie und Simon was eine Kombination... mit unseren ewig langen und unglaublich tiefen aber auch teils lustigen gesprechen jeden Abend bleibt ihr mir ewig in Erinnerung!

    Es heißt nicht das all die anderen Personen die ich traff mir unwichtig sind ... natürlich machten auch Sie meine Reise zu der was die geworden ist! Und ich bin stolz auch Sie meine Freunde zu nennen!

    Ist denn so eine Reise ansträngend ... ja definitiv ja!
    * Es ist kein Urlaub es ist eine Reise!
    *Das Leben aus dem Rucksack ist mit das schwierigste!
    *Die Scharchenden und Furzenden Bettnachbarn machten auch die ein oder andere Nacht zum Albtraum!
    *Aller paar Tage neue Umgebung neue Leute ... es ist nichts für Gewohnheitstiere!
    *Die unzähligen Stunden im Bus ... meine Knie schreien schon los nur bei den Erinnerungen!
    *Es ist auch nicht einfach immer wieder Leuten Tschüss sagen zu müssen, vorallem wenn man Sie ins Herz geschlossen hat!
    *Die Organisation des Tages viel mir mit der Zeit immer einfacher ... Man muss es einfach nur ganz locker angehen egal wie aussichtslos gerade die Situation aussieht ... immer locker bleiben!

    Ob ich was mitnehme von meiner Reise?!
    Na klar ... die ganzen Eindrücke, Sehenswürdigkeiten, Naturwunder, Weltwunder, neue Freunde!

    Was hat mich besonders beeindruckt in den letzten 9 Monaten!?
    Es ist schwer, sehr schwer zu beantworten aber die Pyramiden in Mexiko, aktiver Vulkan in Guatemala, die wunderschönen Städte in Nicaragua, die San Blas Inseln in Panama, die Unterwasserwelt auf Galapagos, die Ruinen am Machu Picchu in Peru, die Salzwüste in Bolivien waren unbeschreiblich für mich! Aber auch die kleinen Dinge wie die Wassefälle im Norden von Mexiko oder kennt jemand die zweitgrößte Jesus Statue nach der in Sao Paulo ...warscheinlich nicht ... ich jetzt schon!

    Aber andererseits hat mich auch anderes beeindruckt und zwar die größte Freundlichkeit die ich je von wild fremden Leuten bekommen habe! Und zwar von Mexiko bis hin zu Bolivien!
    Vorallem wenn man alleine unterwegs ist und kaum die einheimische Sprache spricht entwickelten sich machmal unglaublich schöne Situationen!

    Ist so eine Reise gefährlich wurde ich auch oft auf meiner Reise gefragt?!
    Eins vorab ... es kann dir wirklich überall was passieren da muss man nicht mal so weit Reisen!
    Aber ganz ernst jetzt ... ich persönlich würde sagen nein! Ich war wirklich in den hintersten Ecken welche von den Touristen gemieden werden z.B. La Ceiba in Honduras und ich füllte mich zu keinem Zeitpunkt unsicher ... selbst wenn man von sehr skeptischen Personen nach Drogen oder sonstigen gefragt wird!
    Ich bin immer ich geblieben und vor allem ehrlich und aufgeschlossen egal wer vor mir stand!
    Ich habe mich nie gestreut jemanden die Hand zu drücken egal wie dreckig die war!
    Ich hab immer den Leuten zugehört die was zu sagen hatten und natürlich habe ich die ungeschriebenen Gesetze respektiert die einfach da sind ... zum Beispiel keine Fotos von Leuten die das nicht wollen!
    Durch mein Verhalten erhilt ich sogar Respekt von einem ehemaligen Kartelmitglied in Mexiko ebenso von einem anderen in Honduras der noch vor kurzen einen anderen Man niedergeschossen hat!
    Mann sollte keine Angst haben aber natürlich auch nicht blauäugig los ziehen.
    Und wirklich glaubt mir ... der erste Eindruck hat nichts zu sagen!

    Noch eine Kleinigkeit... irgend wann hab ich in etwa so einen Spruch bei Facebook gelesen "die ärmsten Leute sind auch die freundlichsten". Die meisten würden sagen ja genau ohne das jemals erlebt zu haben!
    Und genau solche Leute habe ich auf meiner Reise getroffen, die bereit sind ihr letztes Hab und Gut zu teilen .... es hat mir wirklich gezeigt das dieser Spruch nicht frei erfunden ist!

    Sobald es mir möglich sein wird werde ich auch den Rest von Südamerika mir anschauen und bis dahin nenne ich die Zeit in Deutschland nur eine kleine Reisepause!
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