Schtissi

Joined January 2020
  • Day19

    Frankfurt - Berlin inkl. Singapurfazit

    January 22 in Germany ⋅ ⛅ 0 °C

    In Saigon lief nach kurzer Aufregung alles problemlos, sodass wir entspannt in den Flieger stiegen und noch eine Überraschung auf uns wartete: Sonderessen, für beide! Alles hat ein (gutes) Ende und so sitzen wir nun im ICE gen Heimat.
    Singapur war nochmal eine ganz andere Welt. Es sieht eigentlich überall aus wie geleckt, es duftet oftmals ungewohnt nach süßlichem Parfüm und man fühlt sich absolut sicher auf den Straßen. Alles hat seine Ordnung, die Lichtershows am Marina Bay Sands und Garden by the Bay sind akkurat aufeinander abgestimmt.
    Und das ist auch irgendwie die Kehrseite. Es wird nichts dem Zufall überlassen, überall sind Kameras auf einen gerichtet und es wird mit extrem hohen Strafen gedroht, falls man in der U-Bahn mal Wasser trinken möchte oder nach dem großen Geschäft nicht spült.
    Zum Wohnen vielleicht eher fragwürdig, aber als Urlaubsziel trotzdem definitiv zu empfehlen. Das Wetter war super, fast schon zu tropisch, das Essen vielseitig und lecker. Es gibt gute Sportmöglichkeiten, verschiedenste Viertel zum Ansehen, sodass einem definitiv nicht langweilig wird.
    ... Und das war es dann! Unser erster Aufenthalt in Asien geht zu Ende. Tausend neue Eindrücke und Erlebnisse, ein perfekter Mix aus Reisen und Entspannen für uns. Zum Großteil lief alles glatt und wir kommen leicht gebräunt und sehr entspannend wieder, um nun wirklich ins Jahr 2020 zu starten, was sicherlich noch mit vielen weiteren Abenteuern auf uns wartet.
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  • Day18

    Singapur - Tag 17

    January 21 in Singapore ⋅ 🌧 28 °C

    Ausgeschlafen zog sich Chrissi die Laufschuhe an, während Stev Cardio auf dem Rad im Fitti bevorzugte. Stev hasst im übrigen das Wort Fitti.
    Nach dem duschen hieß es nochmal ausgiebig frühstücken, bevor ein letztes mal die Sachen gepackt wurden.
    Singapur war scheinbar ebenfalls traurig, dass heute unser letzter Tag ist und so fing es auf dem Weg zum China-Town-Viertel an zu regnen.
    Stev hatte vorher nicht unbedingt Lust diesem einen Besuch abzustatten, weil er nach gestern, bzw. dem Kanadabesuch vermutete, dass sich dort nur Plunder, Tineff und Essensstände an einander reihen... Und er sollte Recht behalten.
    Einzige Ausnahme war der absolut sehenswerte Buddah Tooth Tempel. Das Museum im zweiten OG ließen wir allerdings sein.
    Bei der Pipipause wunderte sich Stev, wer auf die Kluge Idee kam, direkt neben den Pissor einen Ventilator zu installieren.
    Weitere spannende Abenteuer blieben aus, bis zu dem Zeitpunkt, wo Chrissi ihre Flipflops dank Regen nicht mehr unter Kontrolle hatte und einmal den Treppenabsatz vermessen hat.
    Nun ging es also humpelnd Richtung Hotel, wo noch ein Einkaufszentrum angesteuert wurde, um die letzten Singapur Dollar zu verprassen. Dieses verdient aber nicht mal im Ansatz diesen Namen, weswegen in einer Bar daneben das Angebot "bezahle einen Drink, bekomme zwei" angenommenen wurde und die letzten Singapur Slings unsere Gaumen verwöhnten.
    Der Weg zum Flughafen verlief fehlerfrei, dafür der Check-In mal wieder nicht.
    Flug drei mit Vietnam Airlines und zum dritten Mal wusste keiner über das glutenfreie Essen trotz Buchung, Beschwerde-Mail (samt Antwort) und Hinweis durch den Reiseveranstalter Bescheid. Die Servicedame versuchte zwar noch was in die Wege zu leiten, ob dies aber klappt bleibt ungewiss.
    Des Weiteren hat der Flieger wohl von Singapur nach Saigon bis zu einer Stunde Verspätung, was sich natürlich super anbietet bei einem Zeitfenster von 1 1/2 Stunden in Saigon für den Weiterflug nach Frankfurt.
    Hoffen wir das Beste und auf Karma - Bleib sauber Singapur!
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  • Day17

    Singapur - Tag 16

    January 20 in Singapore ⋅ 🌧 28 °C

    Die Küche der Zukunft hat uns u.a. mit einem Rühreiroboter das Frühstück zubereitet, sodass wir dann gut gestärkt - und Stev zuvor bereits fleißig mit Sport - in den Tag starten konnten.
    Erster Anlaufpunkt war die berühmte Orchard Road, welche für ihre über 20 Malls bekannt ist. Uns hat sie leider gar nicht überzeugt. Getröstet werden konnten wir aber durch Karamellpopcorn mit Macadamia, was echt lecker war und stark an unseren Kanadaurlaub erinnerte.
    Weiter ging es nach Little India inklusive dem Tekka Center, indem es einfach alles gibt, was man sich unter Ramsch vorstellen kann. Essen gehen wollten wir aber erst im nahegelegenen arabischen Viertel. Das war nicht wirklich besonders und wir waren ziemlich fertig, sodass wir lieber nochmal ein Nachmittagsschläfchen im Hotel eingeschoben haben.
    Etwas fitter sind wir dann zum Abend hin los, um die Lichtershows vom Marina Bay Sands sowie im Garden by the Bay anzusehen. Eine echt schöne Atmosphäre inklusive Musik haben uns dort mehrmals zum Staunen gebracht!
    Unseren Urlaub abschließen wollten wir noch über den Dächern der Stadt, was wir in der Skybar Level33 mit einem lokalem Singapur Sling Cocktail sowie Bier von der höchsten Brauerei aus taten.
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  • Day16

    Singapur - Tag 15

    January 19 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach knappen fünf Stunden Schlaf holte einen auch schon wieder der Wecker aus den Federn, um noch was vom Frühstück zu haben. Die Klimaanlage wird zentral gesteuert, weswegen es doch recht unangenehm kühl war in der Nacht und Stev sich dadurch schön die Muskulatur im Nacken verspannt hat - er wird in diesem Leben wohl kein richtiger Freund mehr von diesen Geräten.
    Beim Frühstück bediente sich dann ein kesser Vogel (ja, ein richtiger - kein Touri) von Chrissis Teller.
    Zu unserem Frohmut gab es auch heute erneut keinen Regen, wie vom Google Wetter ursprünglich angekündigt, sogar das Gegenteil: strahlender Sonnenschein und extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die gerade am Vormittag Chrissi zu schaffen machte.
    So sah unsere heutige Route im Prinzip wie die von heute Nacht aus, eben nur bei Tag. Das Bild von der Nacht sollte sich aber auch am Tag als absolut gleichwertig bestätigen, ebenfalls die Sauberkeit.
    Außerdem sollte es zahlreiche saubere öffentliche Toiletten geben, denn in Singapur ist gleichzeitig seit 2001 der Sitz der WTO (World Toilette Organization), dessen Ziel die Verbesserung der weltweiten Sanitärversorgung ist. Somit geht man als Vorbild voran.
    Der Weg führte uns an einige interessanten Statuen berühmter Persönlichkeiten und an Teilen der Formel 1 Strecke vorbei, die der einzige Grand Prix ist, der bei Nacht stattfindet.
    Nun waren wir auch an unserem heutigen Tagesziel, den Gardens by the Bay. Eine der weltweiten Topattraktionen überhaupt und Sinnbild für Singapur, wie man Natur und Stadt sinnvoll miteinander verknüpfen kann.
    Der größte Teil des weitläufigen Parks ist kostenlos und ist absolutes Pflichtprogramm, wenn man hier ist. Nur für bestimmte Bereiche braucht man (Kombi-)Tickets. Wir entschieden uns nur für den Skywalk, der uns absolut überzeugen konnte.
    Die Sonne macht sich immer mehr bemerkbar und der Schlafmangel auch, weswegen wir am späten Nachmittag den Rückweg zum Hotel für ein Nickerchen antraten.
    Auf dem Weg ging es noch einmal durch eines der berühmtesten Hotels der Welt: das Marina Bay Sands Hotel inklusive angeschlossenem Einkaufszentrum mit Namen The Shoppes, in dem man stilecht wie in Venedig mit kleinen Booten durchfahren kann. Als Snack gab es dann amerikanische Corndogs im koreanischen Stil: Würstchen in Maisteighülle, gefüllt mit Käse, in Öl gebraten, mit Zucker ummantelt und bei Bedarf Senf on top.
    Der Abend ist dann schnell erläutert; wir waren essen und haben danach die Serie A im Fernsehen dem Fitnessraum im Hotel vorgezogen, Akkus aufladen und Mund abwischen, die nächsten zwei Tage gibt es noch einiges zu entdecken.
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  • Day15

    Long Hải, Sái Gòn & Singapur - Tag 14

    January 18 in Singapore ⋅ ⛅ 30 °C

    Der Wecker klingelte heute bereits früher, damit wir nochmal entspannt das Frühstück mit Meeresblick genießen und anschließend Mr. Krabs und seiner Halbschwester am Strand "Lebewohl" sagen konnten - schön war's im Ressort!
    Nach guten drei Stunden kamen wir am Flughafen an, konnten pünktlich einchecken und... warteten fast zwei Stunden im Flieger auf dem Rollfeld, da aufgrund des Luna Neujahres zu viel Betrieb herrschte. Hinzu kam, dass Chrissis Essen erneut nicht auf der Liste stand, obwohl zuvor extra nochmal die Fluglinie Vietnam Airlines kontaktiert wurde. Die Stewardess wollte dann "kein Gluten" mit mega histaminhaltigen Bananen kompensieren. Lieb gemeint, aber hilft uns nicht.
    Mit reichlich Verspätung kamen wir somit im, zum Glück nicht verregneten, Singapur an und konnten nach einer Stunde Fahrzeit in unser Hotel M mit Infinity Pool und gutem Fitnesstudio einchecken.
    Daraufhin haben wir die Gegend erkundet, wobei es zwei Prioritäten gab:
    1. eine Bar finden, die um 1:30 Uhr noch offen hat und die Bundesliga, also Union, zeigt und
    2. endlich mal westliches Essen!
    Ersteres stellte sich leider als ziemlich schwierig heraus. Obwohl hier in jedem zweiten Laden die englische Premier League läuft, wollte keiner deutschen Fußball zeigen. Daher machten wir erst mal bei Punkt 2 weiter und gingen beim heimischen "Hans im Glück" Essen, sehr lecker! Daraufhin ging die Lokalitätensuche weiter. Erst die fünfte Bar mit Namen Heros war wirklich unser Held, da sie bis um 6 Uhr offen hatte, eine Art Disco war und für die Leute wie uns auch noch verschiedenste Sportarten auf den Fernsehern zeigte.
    Da wir noch mehrere Stunden bis zum Anpfiff hatten, erkundeten wir die Stadt bei Nacht. Wie der Zufall so wollte, findet gerade ein Lichterfestival statt, welches zu netten Illustrationen führte und schick anzuschauen war. Der erste Eindruck hatte sich bei diesem Spaziergang auch bestätigt: alles extrem sauber, ziemlich zugebaut und doch grün und sehr westlich geprägt.
    Unsere Helden auf dem Fernseher im Auswärtstrikot konnten leider spielerisch nicht mit der Laufleistung von uns am heutigen Tage mithalten, sodass wir nach Spielende zeitig zum Hotel aufbrachen und gegen 4 Uhr morgens ins Bett fielen.
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  • Day14

    Long Hải - Tag 13 inkl. Vietnamfazit

    January 17 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Der heutige Tag verlief ähnlich wie der gestrige: aufstehen, laufen gehen bzw. Yoga, Frühstück und lesen & schwimmen am Pool.
    Da es morgen weiter nach Singapur geht, ist es Zeit ein Fazit zu Vietnam zu ziehen.
    Letztes Jahr in den Flitterwochen haben wir beide das Buch: The Big Five of Live gelesen und anschließend darüber gesprochen.
    Dabei kam heraus, dass Chrissi mindestens einmal jeden Kontinent besuchen möchte. Aus diesem Grund wählten wir Asien und weil Stev es mag, wenn nicht alles komplett touristisch geprägt ist, fiel die Entscheidung auf Vietnam.
    Geschichtlich hat Vietnam einfach unheimlich viel zu bieten, was allerdings den Rahmen sprengen würde. Was aber definitiv ins Auge fällt ist der noch aktuelle kommunistische Weg. Überall rote Fahnen, mal mit, mal ohne Hammer und Sichel, Soldaten und Polizei, oft ist Onkel Ho allgegenwärtig und auch die Radioansagen über die Lautsprecher jeden Ortes am Morgen und Abend zur aktuellen politischen Lage, Beschlüssen und sonst was lassen dies einen spüren. Auch wenn wir Wendekinder sind und die DDR nicht erlebt haben, stellen wir uns sie zumindestens so im Ansatz vor, auch wenn uns natürlich kein Urteil zusteht und wir hin und wieder unsere Witze machen.
    Wir brauchen so ein Regime nicht und sind zufrieden mit einer 'richtigen' Demokratie.
    Was aber auch auffällt, ist, dass es auch das mehr und mehr aufstrebende Vietnam gibt mit zahlreichen Boutiquen aus westlichen Ländern, überall Smartphones und ein wachsender Tourismus, was sicherlich dem ein oder anderem Landstrich sehr zu gute kommt.
    Das Essen war überwiegend sehr lecker und interessant, wobei wir ehrlicherweise nur wenig an Straßenimbissen Essen waren. Das Land ist zwar bekannt dafür, aber vielleicht sind wir einfach zu westlich. Denn oft stinkt es neben diesen kleinen Küchen nach diversen anderen Dingen und die Sache, mit z.B. Hände waschen nach dem Toilettengang, ist nicht unbedingt üblich, so lange die Hände sichtbar nicht dreckig sind. Auch die Lagerungen von Fisch und Fleisch spielen eine Rolle. Und so bevorzugten wir dann doch lieber kleine Restaurants zu meist sehr fairen Preisen.
    Smog und Lautstärken in den großen Städten sind auch eine komplett andere Welt und wir sind froh, dass es bei uns Abgasfilter und dergleichen gibt.
    Die Landschaften können, wie bereits geschrieben, wirklich beeindrucken. Nach Island und Kanada gehört die Halongbucht mit zum interessantesten, was wir außerhalb Deutschlands gesehen haben (natürlich gibt es auch viele andere beeindruckende Landschaften und Orte - man muss ja nicht immer vergleichen). Positiv ist dazu zu erwähnen, dass Plastik in der Bucht offiziell verboten ist auf den Schiffen, um die Natur zu schützen. Sicherlich ein richtiger Schritt und Anfang, aber leider ist der Müll in den Städten und entlang der Landstraßen allgegenwärtig. Es ist also noch ein weiter Weg dies in den Griff zu bekommen und nicht gleich für jeden kleinen Einkauf riesige Plastiktüten anzubieten, bzw. seinen Müll einfach wegzuwerfen, wo man sich gerade befindet.
    Da wir trotz drei gesehenen Stadien leider kein Fußballspiel gesehen haben, ist es nicht ausgeschlossen, dass wir nochmal Hallo sagen, wenn die Randbedingungen stimmen.
    Bis dahin sagen wir schon einmal Tschüss und Danke Vietnam für tolle 14 Tage und genießen gleich ein letztes Mal die Massagekünste von Teilen deiner Bevölkerung. :-)
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  • Day13

    Long Hải - Tag 12

    January 16 in Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Was soll man schreiben? Muss man was schreiben?
    Chrissi sagt ja und Stev ist dran, na dann los!
    Wir haben lecker gefrühstückt, heute gab es auch wieder mehr vietnamesisches Essen, was vermutlich daran liegt, dass eine kleine Firma oder ein Teil einer größeren Firma hier scheinbar eine Tagung hat.
    Anschließend ging es zum sonnen an den Strand und dann weiter zum Pool. Trotz intensivem Eincremen mit 50er, 30er und auch mal 20er Sonnencreme und sogar Schatten zur Mittagszeit sieht es bei uns beiden stark hier und da nach dem guten alten Sonnenbrand aus.
    Nach dem Sonnenbad hieß es Yoga, bzw. Sportiva, bevor es wieder in die Sauna und zur Bambusmassage ging.
    Diese ließ bei Stev mal wieder einiges im Rückrat knacken und seit dem spürt man auch den Büroalltag im Nacken nicht mehr... haha.
    Weil die Massagen so extrem gut waren, wollten wir uns auch für den morgigen Tag eine buchen und haben dann festgestellt, dass wir wirklich jeden Tag unseres Aufenthalts eine umsonst bekommen, na dann auf zum Abendbrot.
    Hier gab es heute Cocktails, Burger und Brokkoli mit Rind, ehe der Abend mit Planungen für Singapur, Bier und Postkarten schreiben bei entspannter Musik ausklang.
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  • Day12

    Long Hải - Tag 11

    January 15 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Das Frühstück hier ist anders als die anderen Tage - keine Stäbchen, sondern nur westliches Besteck, und Reis nur auf Nachfrage. Nach den immer wiederkehrenden Problemchen waren wir somit echt froh, einfach mal ne Scheibe Toast und Haferflocken zu essen.
    Der Vormittag wurde dann am Strand entspannt. Zum Mittag hin ging es für uns erst in die Sauna und dann zu einer einstündigen Hot Stone Massage, die bereits in der Buchung inkludiert war - tolle Überraschung für uns! Danach sind wir Richtung Poolbereich geschwebt, haben da den Nachmittag verbracht, um sich dann doch mal die Laufschuhe anzuziehen und gen Sonnenuntergang zu laufen.
    Die Garküchen ließen wir heute links liegen und sind lieber im hoteleigenen Restaurant Essen gegangen. Das hat zwar das Fünffache im Vergleich zum gestrigen Abendbrot gekostet, war aber immer noch unter 20€ für beide und einfach extremst lecker!
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  • Day11

    Sái Gòn & Long Hải - Tag 10

    January 14 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Tag 10 und somit auch der offiziell letzte Tag unserer Rundreise durch Vietnam, in dem wir mehr als viel erlebt haben. Dazu aber in einem späteren Fazit mehr.
    Heute stand also mal wieder entspannt frühstücken und packen auf dem Plan bzw. auf unseren Transfer nach Long Hải zu warten.
    Leider bekam Chrissi auch an Tag 2 in diesem Hotel das Frühstück nicht wirklich, wodurch wir uns umso mehr auf unser nächstes Ziel freuten.
    Mit ca. 20 Minuten Verspätung, aber ausgiebigen Entschuldigung des Fahrers dafür, aufgrund des Verkehrs (was absolut verständlich ist in dieser Stadt), ging es wieder auf die verrückten Straßen dieses Landes.
    Die Kommunikation mit dem Fahrer war nicht unbedingt einfach, aber er zeigte, erklärte und versuchte uns immer wieder auf kleinere und größere Dinge entlang der Strecke aufmerksam zu machen.
    Dies war echt schön und verdeutlicht, dass es auch ohne direkte Sprache möglich ist, ein wenig Leben in die Bude (oder eben das Auto) zu bekommen.
    Nach guten zwei Stunden erreichten wir dann unser Resort in Long Hải, wo wir bis Samstag verweilen werden, bis es weiter nach Singapur geht.
    Hier heißt es also vollkommen abschalten am Strand, lesen, ein wenig Sport treiben, sich durchkneten lassen und vor allem SONNE tanken und somit den Vitamin-D-Speicher füttern. :-)
    Zum Abendessen schnappten wir uns noch die Drahtessel und machten uns in den kleinen Ort, wo unter anderem die Kids gerade Schulschluss hatten und uns immer mal wieder einfach lächelnd entgegen gewunken haben oder sogar immer und immer wieder 'hello' gesagt haben, einfach aus Freundlichkeit und Neugier. Da mussten wir automatisch immer wieder zurück winken und lächeln. Kinder an die Macht!
    Geeignetes Essen zu finden war hingegen nicht so einfach (und lecker), mal sehen wie sich das die nächsten drei Abende gestalten.
    Jetzt aber hoch die Füße!
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  • Day10

    Mekong Delta -Tag 9

    January 13 in Vietnam ⋅ ☀️ 31 °C

    Da jeder mal dran ist, startete der Tag nach dem Frühstück für Chrissi mit ziemlichen Bauchweh. Mit Laktosi und Histamini haben sich wirklich zwei Pappnasen gefunden.
    Unabhängig dessen wurden wir pünktlich von unserem heutigen Tourguide abgeholt. Leider nahm das die Großfamilie, die auch dabei war, nicht so genau und so warteten wir geschlagene 45 Minuten auf sie im Bus. Noch ein italienisches junges Paar eingesackt und endlich konnte die Reise zum Mekongdelta starten, welches wir auch nach ca. drei Stunden erreichten.
    Zunächst ging es mit Motorboot rüber zu einer Insel. Dort haben sie sich auf Honig spezialisiert, den wir mit Limone und Tee probieren durften - extrem lecker! Dies war okay, aber die Lebensweise und Verwendung der Tiere danach holte uns immer wieder ein und stimmte uns nachdenklich.
    Da Vietnam eines der wenigen Länder ist, die die Haltung von Raubtieren als Haustieren immer noch erlauben, bestand die Möglichkeit eine Python anzufassen und hochzunehmen. Chrissi erinnerte sich an ihren Ausflug in der 4. Klasse zurück, indem sie schon einmal eine Minischlange um den Hals hatte, und versuchte es noch einmal. Die Schlange war super zutraulich, was aber auch wiederum mehr als seltsam und eben einfach nicht artgerecht ist.
    Weiter ging es dann dazu, lokale Früchte zu probieren und einer Liveperformance von einheimischer Musik zuzuhören. Gesänge und Instrumente waren sehr authentisch, auch wenn es natürlich sehr touristisch ausgelegt war.
    Der nächste Punkt wurde erneut mit Boot angefahren; eine Kokosnussmanufaktur. Hier gab es wirklich alles, was man so aus der Nuss machen kann. Tee, Kaffee, etc.. Zudem wurden dort leckere Süßigkeiten vor Ort erstellt und verpackt, was man auch probieren durfte. Stev hat sich an ein Glas starken Schlangenwein probiert, was eigentlich nur nach Fusel geschmeckt hat. Einmal und nie wieder!
    Mit einer motorisierten Riksha wurden wir zu einem lokalen Restaurant gefahren. Während der Fahrt kamen wir auch mit den Italienern ins Gespräch. Daher kam es dazu, dass wir den selben Essenstisch nahmen. Wir teilten nämlich nicht nur das Essen, sondern auch die Meinung bezüglich der anderen Reisenden, da diese grundsätzlich zu spät kamen, der Guidedame nicht zuhörten und scheinbar mehr mit sich selbst beschäftigt waren anstatt sich auf Land, Leute und Natur zu konzentrieren.
    Nach dem Essen teilten wir dann auch den Kahn und wurden mit den typischen Sonnenhüten durch den, laut Stev, Spreewald von Vietnam gefahren. Und da musste ihm Chrissi durchaus Recht geben; noch nirgendwo in Vietnam hatte es sich so nach zu Hause angefühlt wie hier! Die ruhige Natur, nichts als Stille,... na ja und im Hintergrund mal wieder die schrägen Gesänge aus einer Karaokebar.
    Dann wieder ein sehr in Frage stellendes Bild der Tierhaltung von Schlangen (werden für Leder gezüchtet), Fröschen (als Futter für die Schlangen), Krokodile (ebenso Leder), Katzenfische (als Futter für die Krokodile), etc., etc. Und auch alles wieder super eng ohne natürlichen Lebensraum.
    Daraufhin verließen wir das Delta mit dem Boot und konnten zum runter kommen aus einer frisch ausgeschnittenen Kokosnuss den Saft trinken.
    Der letzte anvisierte Punkt war eine Vĩnh Tràng Chùa, Art Tempelstadt mit riesigen buddhistischen Figuren. Viele Menschen glauben hier in die Reinkarnation Buddhas, erwarten das Ende der Welt bei seiner neuen Erscheinung und bereiten dies mit dem Bau dieser teuren Statuen vor.
    Zurück in der Stadt wollten wir uns noch ein paar letzte Sehenswürdigkeiten ansehen, darunter ein Markt. Da sich Chrissi eh ein Tuch holen wollte, wurde hier gut gehandelt und ein schönes Exemplar für ein Viertel des ursprünglich genannten Preises erworben. Schöne Ware, toller Stoff - nur wie sich erst im Hotel herausstellte, ist es eine Guccifälschung, was uns zuvor 0 aufgefallen ist - huppala. Nach dem Markt probierten wir noch japanische undefinierbare Süßigkeiten und machten uns auf den Heimweg. Von Smog und Straßenlärm hatten wir dann wirklich erst mal genug.
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