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Japan 2018

June 2018 - June 2020
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  • Day23

    Heimreise

    July 21, 2018 in Japan ⋅ 🌙 25 °C

    So heute geht es wieder nach Hause.

    Japan ist nicht so einfach, auch wenn man viel liest, dass es für einige DAS Reiseland ist. Uns war es viel zu heiß - den Japanern übrigens auch. Am Anfang hatten wir ja nun auch mit dem Taifun, dessen Regenfolgen und Überschwemmungen zu tun. Ein schweres Erdbeben gab es auch, von dem wir aber nicht direkt betroffen waren und immer mit den Gedanken an Tsunamis an der Küste. Das gab es in Neuseeland zwar auch, aber hier war es immer im Hinterkopf.

    Japan ist kein Campingland, auch wenn man fast überall stehen und übernachten kann, es überall saubere, beheizte und mit Fernbedienung ausgestattete Toiletten gibt.

    Die Sprache ist auch nicht so einfach. Lesen war gar nicht möglich. Mit nem Plan in der Hand wo nur japanisch drauf steht bist du aufgeschmissen. Dafür hat es meist mit Händen und Füßen und Freundlichkeit funktioniert. Im Supermarkt ebenfalls immer großes Rätselraten, was das wohl nun ist und ob wir das essen.

    Japan hat die wohl schönsten Gärten der Welt, die größten Tempelanlagen und vorallem tolle Onsen in denen man sich so richtig gut im Wasser entspannen kann. Die Leute waren immer super freundlich und nett (für uns als Deutsche ne Portion zu viel des Guten), aber so sind sie eben die Japaner.

    Lustig waren auch das durch und durch organisierte Leben und die daraus entstanden Hinweisschilder, die schon eher an Comics erinnern.

    Fazit für uns: Schön das wir da waren und vieles gesehen und erlebt haben. Aber ob wir nochmal hinfahren? Es war auf jeden Fall ein großes Abenteuer!
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  • Day21

    Disneyland und Abschied von Tokio

    July 19, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute haben wir gut geschlafen und sind dann auch gleich früh wieder weg vom Parkplatz, damit uns keiner sieht. So stehen wir um 8:00 vorm Disneyland Tokio. Hat sich Noah gefreut - Überraschung gelungen.

    Auto wird im Parkhaus abgestellt mit max. Höhe bis 2,20 m (wir sind 2,35 m, sind aber nicht angeeckt *puh*), weil es da schön kühl drinnen ist und das Auto sich nicht aufheizt.

    Gut ist, dass die Ferien in Japan erst nächste Woche anfangen und es deswegen nicht über voll war. So brauchten wir an manchen Attraktionen gar nicht bis max. ne halbe Stunde anstehen.

    Wir hatten schon die Befürchtung, dass viele Sachen für Noah noch nichts sind, weil er zu "klein" ist. Aber wir konnten alles machen auf was wir Lust hatten. Geschafft hätten wir auch gar nicht alles, dafür ist der Park zu groß, und wir waren bis 22:00 drinnen.

    Da viele Bäume im Park und Attraktionen in Gebäuden sind, war die Hitze heute auch erträglich und hat somit riesigen Spaß gemacht.

    Ich fand am lustigsten und erstaunlich, wieviel Leute hier arbeiten und mit was für eine Hingabe die dabei waren. Z.B. an einem Kinderkarusell standen 12 Frauen total freundlich, ständig winkend und immer hilfsbereit. Und so ging das durch den ganzen Park. Mir kam es so vor, als ob einige Mitarbeiter nur als Winkelemente angestellt waren.

    Nach vielen Paraden, Vorführungen und Lichtershows gab es zum Abschluss noch eine Licht-, Film- und Lasershow von Star Wars an das Schloss projiziert. Das war mal ne Augenweide.

    Wir fanden es jedenfalls richtig toll und es war ein schöner Abschluss unseres Japan-Trips.
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  • Day20

    Tokio

    July 18, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 33 °C

    Madeleine konnte nicht besonders gut schlafen, da auf unserem Stellplatz ja übernachten nicht wirklich erwünscht ist. So sind wir sehr zeitig aufgestanden um etwas außerhalb von Tokio zu parken, eine Bahn zu nehmen um mit der wiederum in das Zentrum Tokios zu kommen. Klingt komisch ist aber so.

    In der Stadt ist auch das Parken nicht so einfach. Wir stehen auf einem Miniplatz, wo man in eine Parkbucht fährt und dann stellt sich unter dem Auto eine Eisenplatte hoch. Will man sein Auto wieder haben, zahlt man an einem Automaten die Gebühr. Die Anleitung dazu natürlich mal wieder ohne englischen Beipackzettel. Na mal sehen ob das klappt, wenn wir wieder zurück kommen.

    In Tokio selber haben wir uns als erstes den Stadtteil Shibuya ausgesucht. Dort ist eine bekannte Kreuzung, bei der pro Ampelphase mehrere tausend Menschen drüberlaufen. Der Rest ist umgeben von riesigen Häusern mit Leuchtreklame. Das sieht echt Wahnsinn aus. Wir sitzen durch Zufall ganz oben in einem Café mit tollen Blick auf die Kreuzung und genießen bei einem Teller Pancake mit Obst den Ausblick.

    Fahren weiter in einen anderen Stadtteil um dort in einem Bürogebäude aus 200 m Höhe auf die Stadt zu schauen. Da es heute mal wieder extrem heiß ist, versuchen wir innerhalb irgendwelchen Gebäuden zu bleiben oder mit der Bahn zu fahren. Zu mehr hat man echt keine Lust.

    Abends gehen wir wieder zurück zur Shibuya Crossing und genießen das Nachtleben. Noch bunter und schriller und mit noch mehr Menschen. Ein irres Gefühl, mit den tausenden von Leuten über die Kreuzung zu laufen.

    Später denn zurück zum Auto - das Bezahlen hat funktioniert - fahren wir noch 1 Stunde doch wieder zu unserem Schlafplatz, wo wir eigentlich nicht übernachten dürfen. Es gibt direkt in Tokio leider keinen wirklichen Alternativen.

    Morgen gibt's ne Überraschung für's Kind.

    Achja nochmal zum Bahnfahren in Tokio: Es gibt Zeiten, da sind so extrem viele Leute unterwegs, dass nicht wirklich alle in den Zug reinpassen. Die Letzten stehen dann halt noch draußen. Kurz bevor der Zug losfährt kommen dann "Drücker" und schieben die Leute so rein, dass die Tür gerade noch zu geht. Umfallen kann da jedenfalls keiner. Und das alles ohne Meckern und Schupsen.

    Wir haben das noch so bewundert und belustigt bestaunt ... dann waren wir an der Reihe ;o(
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  • Day19

    Baden, Tokio und wo schlaf ich heute

    July 17, 2018 in Japan ⋅ ☁️ 30 °C

    Boah war das ne Nacht, Hitze und Mücken und ein Parkplatzwächter der 7:30!!! 1000Yen fürs Parken wollte. Total verschlafen sind wir gleich ins Meer gesprungen. Sind dann auch noch bis Mittag geblieben und waren fast nur im Wasser, denn draußen ist es viel zu warm.

    Dann aber wirklich nach Tokio. Navi zeigt an für 78 km 3 1/2 Stunden ;o( und so war es auch. Nur durch Großstädte gefahren und du merkst nicht wann du in welcher bist, geschweige denn, wann Tokio anfängt.

    Heute wollten wir auf einen von 3 Campingplätzen unser Auto abstellen und von dort aus die nächsten Tage Tokio erkunden.

    Sooo einfach ist es nun aber doch nicht. Der erste ist in einem Park ohne Autozufahrt und wahrscheinlich eher zum grillen für irgendwelche Tagesgäste gedacht. Bei der dritten Umrundung und der Suche nach der Einfahrt, hat uns auf einmal die Polizei besucht. Oje, haben wir was verkehrt gemacht? Die waren zu dritt und total nett. Man hat uns wohl angesehen, dass wir Hilfe brauchten. Haben auch mit ihrem Handy die Einfahrt gesucht aber ebenfalls nix gefunden. Noch schnell unsere Reisepässe kontrolliert (vielleicht sind wir ja doch Terroristen statt Touristen) und dann durften wir weiter fahren.

    Auf zum Nächsten ausgewiesenen Campingplatz. Der liegt in einem neu gebauten Park, nennt sich Camping und Outdoorcenter, war total leer und auch nicht für Autos erlaubt. Der riesige leere Parkplatz davor ist irgendwie auch nicht zum Übernachten erlaubt. Man ey!

    Und der Dritte Campingplatz lag in der direkten Einflugschneise vom Flughafen kurz bevor die Flieger aufsetzen. War auch schon zu und wenn dann wollten die 30 Euro für die Nacht. Für was? Dafür, dass man eh nicht schlafen kann?

    Also doch wieder zurück zum Zweiten. Wir stellen uns versteckt auf den riesigen Parkplatz und tun so, als ob wir von nix wüssten. Fahren übrigens schon zum dritten mal über Tokio höchste und größte Brücke, von der man einen herrlichen Blick auf die Skyline von Tokio hat. Beim dritten Mal dann auch schon im Dunkeln. Schön beleuchtet wird se.
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  • Day18

    Fuji-Umrundung und Baden im Meer

    July 16, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute essen wir Frühstück direkt am See mit uneingeschränktem Fuji-Blick bevor es dann Richtung Tokio geht.

    Unsere Route führt noch einmal komplett um den Fuji. Hier liegen 5 Seen von denen aus man den Berg richtig sehen kann. Zu Beginn war er total frei. Wir haben die Strecke nicht mal ganz gemacht, da ist schon wieder in den Wolken. Bye bye Fuji.

    Durch die Berge und Wälder geht es zurück auf den Mautstraßen Richtung Tokio. Auf einer Raststätte haben wir Mittag gemacht und ich eine lustige Essenbestellung durch gezogen: Man sucht sich sein Essen auf vielen Bildern oder aus Plastik nachgebauten Vorschlägen aus, in der Hoffnung es schmeckt auch - lesen kann man es eh nicht. Dann merkt man sich die Nummer und geht NICHT zu dem Essenverkäufer, sondern zu einem Automaten. Dort steckt man Geld rein und wählt die Nummer.
    Mit dem Zettel aus dem Automaten geht man dann zu dem Essenverkäufer, erhält einen Pieper und irgendwann später sein Essen. Viel Reden ist da nicht, nur viele Danksagungen, dass man was gekauft hat.

    Da es heute wieder so unerträglich heiß ist, machen wir noch einen Abstecher zu einer Halbinsel links von Tokio und suchen uns nen schönen Platz direkt am Strand aus. Der Parkplatz schließt wie üblich 17:00, wir bleiben aber trotzdem stehen. Sind allein und haben unsere Ruhe. Noch schnell geguckt in welche Richtung wir bei einem Tsunami flüchten müssen und dann haben wir uns ins Meer gestürzt. Schöne Abkühlung bei der Hitze.

    Am Abend kam dann noch ein bisschen dollerer Wind auf, weswegen wir unser Dach vom Auto nicht aufstellen konnten. Hat den Nachteil, dass es ganz schön warm wird beim Schlafen. Irgendwann war der Wind weg und wir konnten es dann doch noch aufmachen *puh* Die Nacht ist einigermaßen gerettet.
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  • Day17

    Fuji und Onsen-Besuch

    July 15, 2018 in Japan ⋅ ☀️ 31 °C

    Die Nacht war schön ruhig, standen ja auf einem Platz, der 17:00 geschlossen hat und damit waren wir die einzigen. Nur Früh hat uns der Parkgärtner mit nem Laubgebläse aus dem Bett geschmissen.

    Wir wollen heute zum Fuji (Japans größter und schönster Berg/Vulkan) fahren und da die Strecke bis dahin über 300 km ist, fahren wir die schnelleren, teuren Mautstraßen.

    Auf den "Schnellstraßen" gibt es - bis auf riesige Brücken und Tunnel durch die Landschaft - nicht viel zu sehen. Bei uns würde man glaube auf die Barrikaden gehen, wenn man so etwas bauen würde.

    Kurz vor dem Fuji Nationalpark ging es dann wieder auf normalen Straßen weiter. Unterwegs haben wir an einem Milchof angehalten, da die ein Fest hatten und da haben wir auch gleich noch günstig Tomaten und Gurken erstanden. Obst und Gemüse wird hier zwar selber angebaut, ist aber trotzdem extrem teuer. Eine Mango um die 10 Euro, ein Pfirsich ca. 4 Euro. Theoretisch ist von dem Milchhof aus bereits der Fuji zu sehen. Aber weit und breit nichts zu entdecken, egal in welche Richtung wir schauen. Doch nur ein Mythos?

    Unser Ziel ist erstmal, wie sollte es auch anders sein, ein Onsen am See mit Blick zum Fuji. Aber auch hier kein Vulkan. Der versteckt sich komplett hinter den Wolken. So soll es wohl auch hauptsächlich sein. Dann fahren wir halt erst einmal um den See rum und schauen mal, was da so los ist: Ein Lavendelblütenfest, ne Pizzaria für heute Abend, ein europäischer Musikgarten und viele Wassersportmöglichkeiten.

    Unterwegs hat sich dann doch auch mal der Fuji gezeigt, so dass wir doch ein paar Fotos davon haben. Zum Besteigen der 3700 m ist es uns aber viel zu heiß, so dass wir darüber nicht mal nachdenken. (In der Nacht haben wir momentan im Auto 30 Grad, die früh bei Sonnenaufgang direkt weiter in die Höhe schnellen.) Wir gehen jetzt lieber in den besagten Onsen schön heiß baden. Das macht Noah soviel Spaß, dass er schon immer fragt, wo denn der Nächste ist.

    Schade, dass man darin nicht mal fotografieren darf. Bei soviel Nackten aber verständlich. Bisher waren wir auch in nur einem Onsen, in dem Männer und Frauen zusammen baden durften. Wir müssen uns also immer trennen und eine Zeit ausmachen, wann wir uns wieder treffen.

    Heute gibt es Pizza und jap. Weißbier beim Italiener. War richtig gut und sehr lecker.

    Schlafplatz am See mit Blick auf den Fuji, vielleicht ist er früh am Morgen ja mal frei.
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  • Day16

    Nara, Mautgebühren und Kormoranfischen

    July 14, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einem reichhaltigem Frühstück und Noah's Tagebucheintrag sind wir noch einmal nach Nara gefahren.

    Dort war der Tempel mit dem größten Buddha und dem höchsten aus Holz gebauten Gebäude. Für Noah war interessant, dass die ganze Gegend voller frei lebender Hirschen war ... mitten in der Stadt. Die sind so zutraulich, dass man sie streicheln konnte.

    Haben ne schöne Wanderung durch den Wald gemacht und hier und da mal einen Hirsch gestreichelt.

    In dem Tempel wo der Buddha sitzt, war auch ein Holzpfeiler mit einem Loch so groß wie das Nasenloch des Buddha. Es heißt, wer da durch kriecht, der wird erleuchtet. Kinder passen da locker durch aber Erwachsene haben da echt Probleme. Außer es zieht einer vorn und schiebt jemand von hinten. Ich nehme lieber meine Taschenlampe ;o))

    Da die Hitze wirklich unerträglich ist wollen wir Richtung Fuji fahren. Hoffentlich ist es dort kühler. Sind heute auch das erste Mal "Schnellstraße" (70 km/h) gefahren, welche auch noch Geld kostet. Wieviel...? erfährst du dann beim bezahlen. Mal haben wir für ne bestimmte Länge der Strecke, dann mal beim auffahren, auch mal beim auf- und abfahren zahlen müssen . Lustig war manchmal, dass wir nicht verstanden haben wieviel wir bezahlen sollten. Wir haben dann den netten Mauteintreibern erst ein paar Yen hingegeben, nach Aufforderung noch etwas mehr und so weiter bis freundlich genickt wurde. Ob die uns abgezockt haben? Keine Ahnung. War egal, denn für die technische Meisterleistung die die bei ihren Autobahnkreuzen geleistet haben. Hut ab. Manchmal über 5 Etagen. Ohne Beifahrer wüsstest du nicht wo lang. Völlig irre.

    Madeleine kam dann spontan unterwegs noch auf die Idee zu einem Ort zu fahren, bei dem Fischer noch mit Kormoranen Fische fangen. Die schicken einen gefrässigen Vogel an der Leine ins Wasser und der kommt mit nem Fisch wieder hoch, denn er nicht schlucken kann, weil er einen Strick um Hals hat. Sieht brutal aus, ist es wohl aber nicht und der Kaiser freut sich immer noch über den ersten im Jahr gefangenen Fisch.

    Wir stehen heute aufgrund des kleinen Umweges auf einem schönen, hoffentlich ruhigen Platz am Fuße einer Burg.
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  • Day15

    Kyoto und Nara erster Versuch

    July 13, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 32 °C

    War das ne Nacht ... Wer ist auf die Idee gekommen an nem Lookout, wo man ganz Kyoto bei Nacht leuchten sieht, zu übernachten?

    Die ganze Nacht kamen da ständig aufgemotzte Autos und Motorräder angefahren, wo Jugendliche kurzzeitig Party machten, bis die nächsten kamen.

    Total Müde sind wir dann heute nochmal durch Kyoto gelaufen und haben uns z.B. mal den Schnellzug Shinkansen angeschaut, welcher mit über 300 km/h fährt und auch noch auf die Minute genau.

    Sind dann noch zu einem riesigen Aquarium gegangen. War es da schön kühl, es gab was zu sehen und WLAN gab es auch.

    Draußen sind übrigens 37 Grad bei gefühlt 80% Luftfeuchtigkeit.

    Jetzt wollen wir nach Nara fahren. Sind 36 km und wir haben über 2 1/2 Std. gebraucht. Man merkt auch nicht, dass wir aus einer Stadt raus sind und in einer anderen rein-fahren. Alles eins irgendwie.

    In Nara soll der größte Buddha stehen aus Bronze und Gold. Da wir das aber heute nicht mehr schaffen, versuchen wir ein Schlafplatz zu finden. Leider unmöglich, trotz dass die riesige Parkplätze im Wald hatten und auch den Versuch sie zu überreden half nicht. Sind dann wieder aus dem Ort raus und versuchen es morgen Früh noch einmal.

    Schlafplatz heute wahrscheinlich auf Japans größter Raststätte. Haben aber abseits einen ruhigen Platz unter Bäumen gefunden.
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  • Day14

    Kyoto, Onsen und Nachtleben

    July 12, 2018 in Japan ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einer schönen ruhigen Nacht auf zum nächsten Bäcker - Frühstück holen. Und siehe da, der konnte mehr deutsch wie die letztens bei der deutschen Bäckerei. Lecker war es bei ihm auch noch. Es gab z.B. Walnussbrötchen.

    Heute geht's direkt nach Kyoto. Den Übergang in die Stadt hat man nicht gemerkt, weil hier alles so aneinander gebaut ist.

    Erstes Ziel war ein Tempel mit hunderten dieser roten Tore, die an jedem Schrein oder Tempel stehen. Bloß, dass diese an einem über 4 km langen Weg durch Wald und über Berg dicht an dicht standen. Der Menschen-Auflauf war auch dementsprechend groß, wie überall in der Stadt.

    Nächstes Ziel war der goldene Tempel. (Der Leser dieser Einträge muss denken, dass wir total erleuchtet wieder kommen. Aber hier gibt es tausende und wir halten "nur" bei den schönsten an.)

    Zurück zum goldenen Tempel. Der ist wie man sich denken kann aus Gold (mit Plattgold bedeckt) und steht wie die meisten anderen auch in einem schönen jap. Garten. Hier waren gefühlt noch mehr Menschen.

    Auf dem Parkplatz sprach uns eine Gruppe jap. Leute an, ob wir einmal Grünen Tee kosten und sagen würden ob der süß oder bitter schmeckt. Die erste Probe war eindeutig bitter, so wie man ihn kennt. Bei der zweiten Probe dürfte dann ja süß raus kommen... Eindeutiges Ergebnis: Er schmeckt bitter und nach Fisch! Okay, dass hatten sie noch nicht auf der Liste. Noch etwas gequatscht und nach nem Foto für die hiesige Zeitung konnten wir dann weiter.

    Nächstes Ziel: Bambus-Wald. Da wächst Bambus riesig groß mit dicken Stämmen als Wald. Sieht schon beeindruckend aus, aber nicht hier. Haben wir in der freien Natur schon besser gesehen. Dafür hat der Parkplatz ein Vermögen gekostet. Jedoch entschädigt die daneben befindliche Gartenanlagen in kleinen Innenhöfen etwas.

    Jetzt wird es langsam dunkel und wir fahren noch in einen Onsen, mal wieder richtig baden. Diesmal mit Sauna bei 34 Grad draußen. Aber schön war es.

    Wenn ich mal mit meinem jap. Garten fertig bin, baue ich noch einen Onsen ;o)

    Frisch und sauber, fahren wir noch ins Nachtleben von Kyoto. In dem Stadtviertel Gion bieten Geishas ihre künstlerischen Dienste auch heute noch an, jedoch nicht für die Allgemeinheit. Hier muss man Beziehungen haben, um die Darbietungen ansehen zu können. Haben wir nicht, also begnügen wir uns mit dem Anblick einiger weniger, die wohl auf dem Weg zur Arbeit waren. Die alten Häuserfassaden des Viertels waren gut erhalten und sahen Nachts beleuchtet richtig schön aus. Auch die umliegenden Tempel waren toll beleuchtet, da glänzt das ganze verarbeitete Gold in den Augen.

    Heute schlafen wir am Kyoto-Lookout auf einem Berg mitten in der Stadt.
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  • Day13

    Weg nach Kyoto

    July 11, 2018 in Japan ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute war so ein richtiger Fahrtag.

    Wollten soweit wie möglich nach Kyoto fahren um dort ein paar Tage zu verbringen. Unser Autovermieter meinte, dass man wieder in die Richtung fahren kann, es aber sehr heiß sein soll in den nächsten Tagen. Noch heißer???

    Jedenfalls war es heute morgen schon so warm, dass Madl und Noah keine Lust hatten an einem Tempel auszusteigen, deren Statue so riesig war, dass man sie schon Kilometer weit gesehen hat.

    Ich bin jedenfalls rein und dort war alles gigantisch groß. Die hatten hunderte goldene Statuen in Lebensgröße in einer noch größeren Halle stehen. Eine Glocke über mehrere Etagen und die besagte riesige, goldene Statue in der ich leider nicht hoch durfte. Die Halle darunter war schon riesig, voller Zeug in Gold.

    Als ich wieder raus bin, hat schon das Frühstück auf mich gewartet.

    Heute fahren wir an eine Küstenstraße entlang bis ... diese wegen Erdrutsch voll gesperrt ist und wir wieder in die Berge fahren mussten. Wollten eigentlich eine Bucht zum Baden finden.

    Bis ca. 30 km vor Kyoto haben wir es dann geschafft und uns einen schönen ruhigen Platz an einem Park ausgesucht. Hier kann ich mit Noah noch Fußball spielen, während Madl das Abendessen zaubert.

    Die Japaner haben lustige Cafés. Z.B. sind wir gestern an einem Igelcafe vorbei gekommen. Da kann man sich für ein paar 1000 Yen vor einen Glaskasten setzen, Igel anfassen und füttern. Die Getränke waren frei ... Sowas gibt's auch mit Hasen, Eulen, Katzen ... naja.
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