Pläne ändern sich immer wieder... Zweiter Versuch, Südostasien möglichst über den Landweg zu erreichen.
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  • Day482

    Und weiter nach Luang Prabang

    Yesterday in Laos ⋅ 🌧 29 °C

    Gleiches Programm wie gestern: Kurzes Frühstück, Lunch-Sandwich einpacken, mit dem Minibus zum Boot. Heute haben wir ein schmaleres und engeres Boot als gestern und noch dazu scheint es mehr Passagiere als Sitzplätze zu haben. Kurzerhand werden zwei Sitzbänke eines anderen Bootes in unseres verfrachtet und nochmal alle durchgezählt. Knapp vor 10.00 Uhr starten wir fast schon pünktlich die zweite Etappe unserer Bootstour.

    Vor Tagesanbruch hat es geregnet, die Wolkendecke hält aber nicht lang und die Sonne sticht hervor. Wieder ist die Kulisse so spannend wie gestern: Dschungel links und rechts, und wir mittendrin auf dem braunem Mekong. Das Navigieren durch den Fluss ist nicht so einfach: Immer wieder müssen wir Felsformationen und einzelne Gesteinsbrocken ausweichen. Die Strecke, die wir in diesem zwei Tagen in etwa 10-12 Stunden machen, könnte man auch mit einem Speedboat in vier Stunden schaffen. Davon haben wir aber nichts Gutes gehört und bleiben doch lieber auf unserem gemütlichen Boot. Auch wenn es als Slow Boat bezeichnet wird, sind wir ja doch mit einigem Tempo unterwegs.

    Wieder gegen Abend, um etwa 16.30 Uhr, landen wir dann in Luang Prabang und kommen mit einem Sammel-Taxi auch in unserem Hotel an. Unser Zimmer können wir aber nicht beziehen: Wegen Problemen mit dem Stromnetz werden wir für eine Nacht in ein nahes Schwester-Hotel umgesiedelt. Macht aber nichts, denn das Zimmer ist sehr schön und gross.
    Der Nachtmarkt, den wir fürs Znacht aufsuchen, überrascht uns: Ein grosser Platz mit massenhaft Tischen in der Mitte, umringt von zahlreichen Ess-Ständen. Auf der Leinwand laufen die letzten Minuten eines WM-Spiels; wohl eher für die Touristen als für die Laoten, denken wir jedenfalls. Wir freuen uns jetzt aufs Bett; Reisetage sind immer anstrengend!
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    ihr habt ja en richtige Sonnenschein mit Eli.

     
  • Day481

    Mit dem Boot nach Pakbeng

    November 25 in Laos ⋅ ☁️ 25 °C

    Kurzes Frühstück, Lunch-Sandwich packen und dann ab aufs Boot; nur lässt unser Bus etwas auf sich warten. Die letzten sind wir aber trotzdem nicht und das ist auch gut so. Denn obwohl eigentlich Sitznummern auf unseren Tickets stehen, herrscht bei der Wahl der Sitzplätze Anarchie. Wir sind aber mit unseren aus dem Bus ausgebauten Sitzen zufrieden und um etwa 11.30 Uhr geht die Fahrt los.

    Ziemlich alle Plätze sind belegt, alles Touristen auf dem Weg nach Luang Prabang. Wie es halt in Südostasien so ist, sind auch viele junge Backpacker unterwegs, die schon ziemlich früh mit Trinken anfangen. Es hält sich aber im Grenzen und die Musik, die laut über Böxli abgespielt wird, ist nicht mal so schlecht.

    Den Mekong flussabwärts endet Huay Xai ziemlich schnell und links und rechts sieht man nur noch hügeliges Dschungelgebiet. Ab und zu guckt ein Haus aus den Bäumen heraus oder ein Dorf steht am Ufer. Halt machen wir nur, um einige wenige Einheimische ein- oder auszuladen. Im Boot ist es schön schattig, zumindest auf unserer Seite. Gegen Ende fängt es auch noch an zu regnen, aber auch das überstehen wir ziemlich gut.
    Für Eli scheint es keinen Unterschied zu machen, ob wir zu Land, zu Luft oder eben zu Wasser unterwegs sind: Sie schläft, trinkt und bandelt mit den Mitreisenden an wie immer.

    Gegen Sonnenuntergang, um etwa 17.30 Uhr, kommen wir in Pakbeng an, ein Dorf, das sich völlig der Verpflegung und Unterbringung der Slow Boat-Nutzer verschrieben hat. Wir werden von unserer Unterkunftsbesitzerin abgeholt, zusammen mit anderen, die dort etwas gebucht haben oder noch eine Unterkunft brauchen. Im Restaurant nebenan stärken wir uns, bevor wir das Frühstück und unseren Take Away Lunch für morgen bestellen. Heute geht es früh ins Bett, das Boot legt nämlich um 09.30 Uhr ab!
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  • Day480

    Auf dem Weg nach Laos

    November 24 in Laos ⋅ ⛅ 29 °C

    In Chiang Mai haben wir gestern noch ein paar Tempelanlagen besucht (Wat Chiang Man, Wat Lok Mo Li und Wat Phra Singh), aber sonst war ein entspannter Tag angesagt. Die Stadt hat uns sehr gefallen, insbesondere die Tatsache, dass man auch zu Fuss jede Menge zu sehen hat.

    Heute geht es weiter, raus aus Thailand und nach Laos. Dafür haben wir bei einer Reiseagentur in Chiang Mai eine Slow Boat-Tour gebucht, mit dem Endziel Luang Prabang in Laos.
    Mit dem Minibus fahren wir heute deshalb zuerst nach Chiang Rai und besuchen dort die Tempelanlage des Wat Rong Khun, auch "Weisser Tempel" genannt. Das Ganze kommt uns ein bisschen kitschig und künstlich rüber, als wäre man in Disneyland. Aber eindrücklich ist es halt dann doch; und einmal mehr wieder etwas anderes.
    Unser Fahrer bringt uns dann bis zum thailändischen Teil der Grenze bei Chiang Khong, wo uns auf der anderen Seite unsere Reiseführerin für Laos empfängt. Schnell über die "Friendship-Bridge" und wir sind in Laos angekommen. Einreisetechnisch ist das für uns ganz einfach: Als eines der wenigen europäischen Ländern benötigen wir Schweizer kein kostenpflichtiges Visum, sondern können allein mit dem Einreisestempel 15 Tage in Laos bleiben.

    Wir übernachten heute in Huay Xai, bevor wir morgen dann das Boot besteigen, das uns in zwei Etappen den Mekong hinabbringt.
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    Wunderschöne Anlage

    Sehr schön und de hani immer Freud ,wenn i das Kline Fräulein g seh,so süess.mlg Barbara U. [Barbara]

     
  • Day477

    Maerim Elephant Sanctuary

    November 21 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Ein Minibus holt uns heute Morgen vor unserem Hotel ab und bringt uns zusammen mit anderen Touristen zum Maerim Elephant Sanctuary, etwa 45min ausserhalb von Chiang Mai. Heute dürfen wir Elefanten nicht nur aus der Nähe betrachten, sondern sie auch füttern und mit ihnen baden.

    Die fünf Elefanten in dieser Anlage sind zwischen sechs und fünfundvierzig Jahre alt. Sie wurden aus verschiedenen Situationen gerettet: Aus dem Zirkus, aus der Forstindustrie, wo sie illegal eingesetzt werden, oder aus einer der leider noch immer verbreiteten Touristenattraktionen, wo sie zu Reittieren oder zum Fussballspielen gezwungen werden.

    Nach einer kurzen Einführung legen wir uns die passende Kleidung an und füllen die Futtertaschen mit Bananen und Zuckerrohr. Die Elefanten warten schon auf uns und holen sich das Futter direkt aus der Tasche, wenn man es ihnen nicht schnell genug in den Rüssel oder direkt in den Mund steckt. Sie lassen sich streicheln und reagieren auch auf uns, wenn wir sie beim Namen rufen. Bis alle satt sind, dauert es: Die grösste Elefantin isst am Tag 200kg Futter!
    Danach machen wir uns auf zur Schlammgrube, wo wir die Elefanten mit Schlamm einreiben und Pascal dabei selbst ganz schön dreckig wieder raussteigt. Zusammen mit den Elefanten wäscht sich unsere Gruppe am Wasserloch aber wieder sauber, bevor wir zum Mittagessen übergehen.

    Auch wenn sich Eli nur mässig für die grossen Tiere zu interessieren scheint: Für uns war es heute ein schönes Erlebnis, dass wir gerne weiterempfehlen können.
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    So cool!

     
  • Day476

    Chiang Mai

    November 20 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Eigentlich wäre unser Bus um 08.20 Uhr Richtung Chiang Mai gefahren. Warum es aber nur noch sechs Plätze frei hatte, obwohl eine ganze Busladung Leute mit entsprechenden Tickets am Perron warten, haben wir nicht herausgefunden. Mehrere Vertröstungen und zwei Stunden später kam dann aber ein fast leerer Bus, den uns aufnehmen konnte. Leider nicht mehr so luxuriös wie die letzte Fahrt, und auch nur mässig klimatisiert und ohne Zwischenverpflegung. Sechs Stunden ging die Fahrt, bis wir am Ziel ankommen; eine Zwangspause gab es auch noch, als am Motor der Zahnriemen ausgetauscht werden muss.

    Chiang Mai ist die grösste Stadt im Norden Thailands und die zweitgrösste des Landes. Die Altstadt ist eingefasst von den Überresten der Stadtmauer und einem Wassergraben. Im Eck oben rechts befindet sich unsere Unterkunft. Die Nachbarschaft gefällt uns sehr: Jede Menge Restaurants, Cafés und Tempelanlagen sind fussläufig erreichbar. Für Touristen und Backpacker ist Chiang Mai ein guter Ausgangspunkt zum Wandern, Klettern, Raften und eigentlich allem, was in der Natur stattfindet.

    An unserem ersten Tag, natürlich erst nach dem Frühstück, laufen wir ohne grossen Plan durch die Strassen. Trotzdem kommen wir an mehreren schönen Tempelanlagen vorbei. Man könnte meinen, langsam würde es langweilig werden mit den ganzen Wats, aber sie sind immer sehr unterschiedlich anzusehen. Wat Phan On ist noch relativ normal. Beim Wat Phantao können wir den beeindruckenden Wihan aus Teakholz bestaunen und uns mit einem Frucht-Shake und Glacé etwas abkühlen.
    Und beim Wat Chedi Luang stellen wir uns die immense Grösse vor, die der riesige Chedi in seiner ganzen Pracht einmal hatte. Die Elefantenstatuen, von denen einige noch gut erhalten sind, haben wir so noch nie gesehen.

    Am Abend besuchen wir noch den Nachtmarkt, der jeweils am Sonntag ab 16.00 Uhr im Zentrum der Altstsft stattfindet. Mehr als einen Kilometer der Tha Phae Strasse ist mit Ständen vollgestellt, die sich weit in die Nebenstrassen erstrecken. So ziemlich alles kann man hier erstehen. Wer Hunger hat, geht zu einer der sonst ruhigen Tempelanlagen; hier sind nämlich alle Essensstände untergebracht!
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  • Day473

    Sukhothai

    November 17 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Mit dem Bus geht unsere Reise durch Thailand weiter. Sechs Stunden dauert die Fahrt von Ayutthaya nach Sukhothai. Nach dem Einsteigen werden wir erstmal mit Getränken (Wasser, Traubensaft und Ingwer-Honig-Limonade) und einem Snack (Bananen-Mandel-Muffin) versorgt. Am Mittag machen wir sogar einen Halt und können uns mit unserem Billett eine Mahlzeit abholen. Kulinarisch jetzt nicht der Höhepunkt, aber verhungern können wir während der Reise sicher nicht.

    So wie wir uns geographisch in den Norden bewegen, gehen wir zurück durch die Geschichte Thailands. Sukhothai war vom 13. bis zum 15. Jahrhundert ein eigenständiges Königreich, welches später vom Königreich Ayutthaya einverleibt wurde und wird heute als erstes Thai-Königreich angesehen. In der Hochphase des Reiches wurden erste geschichtliche Aufzeichnungen mit dem noch immer verwendeten Thai-Alphabet erstellt und insbesondere die Buddhabildnisse aus dieser Zeit gelten noch immer als die schönsten in Thailand.

    Sukhothai hat wie Ayutthaya auch einen Geschichtspark. Hier liegt er etwa 15km ausserhalb des jetzigen Stadtkern sund ein Tuk-Tuk bringt uns heute morgen dahin. Das Gelände ist ziemlich weitläufig, weshalb wir uns entscheiden, den Park mit dem Elektotram zu erkunden. Das fährt alle 15 Minuten und wir können an den verschiedenen Ruinen ein- und aussteigen, wie wir wollen. Die Anlage gefällt uns besser als in Ayutthaya: Ohne wartendes Tuk-Tuk fühlen wir uns nicht so gestresst und nehmen es gemütlicher. Zudem ist der Park durch die vielen Bäume immer schön schattig. Besonders gefallen uns auch die Tempelruinen auf den kleinen Inseln. Innerhalb der Überreste der Stadtmauer gibt es etwa 20 grössere und kleiner Tempelanlagen zu besichtigen. Im ganzen Gebiet um den Geschichtspark sind es rund 200 Ruinen!
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  • Day470

    Ayutthaya

    November 14 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Mit dem Zug sind wir gestern von Bangkok nach Ayutthaya gefahren, etwa 65km in den Norden. Das hat ziemlich gut geklappt und war überraschend bequem. Hätte die Fahrt länger gedauert, wären wir nicht verhungert: Immer wieder steigen Verkäufer ein und bieten Getränke und Essen an.
    Vom Bahnhof aus bringt uns ein Tuk-Tuk zum Hotel und wir machen mit der Fahrerin gleich ab, dass sie uns am nächsten Tag hier wieder abholt. Denn in Ayutthaya, der Hauptstadt des gleichnamigen Königreichs, das als Vorgänger des Königreichs Thailand bestand, gibt es viel zu sehen.

    Heute bringt sie uns deshalb an folgende Orte:
    • Wat Rattanachai
    • Wat Yai Chai Mongkon
    • Wat Mahathat
    • Wat Phanan Choeng
    • Wihan Phra Mongkhon Bophit
    • Wat Phra Si Sanphet
    • Wat Phra Ram
    • Wat Chai Watthanaram

    Wie die Namen vermuten lassen, handelt es sich bei fast allen Orten um Tempelanlagen. Aber nicht alle sind so schön zurecht gemacht wie in Bangkok; viele sind nur noch Ruinen, von denen die Überreste teilweise schon überwuchert worden sind. Das Königreich Ayutthaya bestand ab 1351 und die Tempel stammen aus unterschiedlichen Zeiten dessen vierhundertjährigen Bestehens. Das ist faszinierend anzusehen, denn die Tempelanlagen sind in ihrer Architektur sehr unterschiedlich. Nach fast vier Stunden haben wir genug gesehen und werden zurück zu unserer Unterkunft gebracht. Hier kühlen wir uns erstmal ab; später geht es noch zum Nachtmarkt in der Nähe, wo wir uns an den vielen Ständen etwas zu essen holen können.

    Apropos: In der Nacht auf heute hatte Helen noch ein lustiges Erlebnis. Unsere Tür war wohl nicht richtig ins Schloss gefallen und ging leicht auf. Durch den Spalt hat sich eine Katze reingeschlichen und sich neben Helen aufs Bett gelegt. Helen ist dann ziemlich erschrocken, als sie Pascal und Eli sah und realisierte, dass sie mit jemand anderem kuschelte!
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    Sehr imposant der Baum! Übrigens hatte ich im Tessin mal im Dachstock eines Chalets eine ähnliche Begegnung mit einer Maus. Wir sind beide etwa gleichzeitig erschrocken. Gute Zeit weiterhin Gruß Barbara

     
  • Day467

    Wat Phra Kaeo und Grosser Palast

    November 11 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Die Sonne brennt auf uns nieder, während wir uns auf zum Wat Phra Kaeo machen. Beim "Tempel des Smaragd-Buddha" handelt es sich gleichzeitig auch um den Tempel des Königs. Der Grosse Palast steht gleich nebenan. Diese Hauptattraktion von Bangkok zieht massenhaft Touristen an. Deshalb müssen wir einige Minuten anstehen, um unser Ticket zu bekommen. Sicherheitskontrollen gibt es auch und erstmals wird auch die Maskenpflicht durchgesetzt.

    Die Tempelanlage ist eher klein und gefällt uns weniger als die offeneren Anlagen der letzten Tage. Der Ubosot, der den Smaragd-Buddha beinhaltet, ist aber farbenprächtig und strahlt richtig im Sonnenlicht. Überhaupt schimmert hier fast jedes Gebäude und jeder Pavillon. Der Buddha im Inneren, wo Fotografieren leider nicht erlaubt ist, sitzt in luftiger Höhe auf einem Thron aus der Zeit von König Rama I.. Erst vor ein paar Tagen wurde ihm in einer vom jetzigem König geleiteten Zeremonie das Wintergewand angezogen. Es gibt insgesamt drei Gewänder: Je eins für die Heisse und die Kühle Jahreszeit sowie eins für die Regenzeit.

    Vom Tempel aus kann man den Vorgarten des Grossen Palasts betreten und einige der Gebäude, insbesondere die imposante Fassade des Chakri Maha Prasat, noch von aussen betrachten. Der erste Teil des Palast wurde 1782 nach Vorlage des kurz vorher zerstörten Königspalast Wang Luang errichtet; dieser Palast stand in Ayutthaya, der vorherigen Hauptstadt des Thai-Königreichs (dazu später mehr; ein Besuch Ayutthayas ist bereits geplant). Die Tempel- und Palastanlage wurde und wird noch immer durch die Prinzen und Könige Thailands erweitert und ist so eigentlich seit der Grundsteinlegung ständig im Bau. Inzwischen wurde die Residenz des Königs allerdings in einen anderen Stadtteil Bangkoks verlegt.

    Ob der Hitze sind wir gar nicht so unglücklich darüber, dass nicht die ganze Anlage öffentlich zugänglich ist. Wir kühlen uns am Nachmittag nämlich lieber wieder im Pool ab.
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  • Day466

    Wat Saket und Chinatowm

    November 10 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Ein Besuch eines weiteren Wats steht heute an. Schon von weitem sieht man ihn, den Wat Saket, auch "Tempel des Goldenen Berges" genannt. Der erste König der immer noch regierendem Chakri-Dynastie , Rama I., war massgeblich für den Ausbau der Tempelanlage verantwortlich. Es benötigte allerdings bis zur Amtszeit seines Nachfolger Rama V., bis der Tempelberg endgültig aufgeschüttet war und die Chedi, die goldene Kuppel ganz oben, errichtet war.
    Über 318 Stufen können wir hochsteigen und dabei den Berg aus der Nähe betrachten. Überall fliesst Wasser hinab und viele kleine Buddhas sind in Höhlen und Ausbuchtungen versteckt. Im Raum unterhalb des grossen Chedis ist ein kleiner Schrein aufgestellt, welcher Reliquien des Buddha enthält, zu denen die Gläubigen beten können.
    Oben auf der Plattform hat man einen Rundumblick auf das leicht smogverhangene Bangkok. Zwischen den vielen Gebäuden sieht man immer wieder kleinere Tempelanlagen. Gut zu sehen ist auch der Prang des gestern besuchten Wat Arun und des Grossen Palasts (Besuch steht noch aus).

    Nach einer kleinem Stärkung nehmen wir den Bus nach Chinatown. Bereits kurz nach der Ernennung Bangkok zur Hauptstadt 1782 siedelten sich chinesische Einwohner hier an. Heute ist das Viertel eines der grössten Chinatowns der Welt und macht seinem Namen alle Ehre. Es reihen sich Goldläden aneinander; wir spazieren durch eine grosse Strasse, in der Meeresfrüchte und säckeweise Frittiertes angeboten werden und landen plötzlich in einer Gasse voller Schuhe.

    Nachdem wir genug davon haben, machen wir uns wieder auf zum Fluss und nehmen das nächste Boot nach Hause. Wir haben unsere Unterkunft in der Nähe der Khaosan Road, der berühmten Backpacker-Strasse Bangkoks. Hier gibt es Restaurants in allen Preisklassen, Wechselstuben, Touren- und Reiseanbieter und natürlich Bars und Nachtclubs für jeden Geschmack. Hier sieht man auch, dass Bangkok Reisende aller Art anzieht: Neben Backpackern in allen Altersklassen spazieren auch Familien, Pärchen und Touristengruppen durch die Strasse.
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    Ich wäre so gerne mal bei einem solchen Markt dabei. Mein Rucksack wäre sofort voll🤩könnt ihr erinnerungssouvinier gut widerstehen?

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    Mit den Souvenirs ist die Sache recht klar: Alles was wir kaufen, müssten wir noch lange mitschleppen. Darum ist die Versuchung nicht so gross 😅

     
  • Day465

    Bangkok

    November 9 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Endlich in Südostasien angekommen! Zwar nicht wie geplant auf dem Landweg, aber wir sind jetzt zumindest da. Der Flug dahin (mit kurzem Zwischenstopp in Delhi) war ziemlich unkompliziert. Eli ist schon richtiger Profi: Beim ersten Flug schläft sie während des Starts ein, den zweiten verschläft sie gleich ganz. Wenigstens jemand kommt zu genügend Schlaf während der Reise!

    Bangkok gefällt uns jetzt schon sehr gut, obwohl es recht heiss ist; wir haben uns die Hitze aber schlimmer vorgestellt. Was uns am meisten gefällt, sind die Restaurants und Strassenstände, die hier an wirklich jeder Ecke stehen; an thailändischem Essen, Früchten und Snacks wird es uns nicht fehlen. Touristen sind hier natürlich zahlreich vorhanden; Bangkok ist die meistbesuchte Stadt der Welt. Aber auch hier: Wir haben uns auf Schlimmeres eingestellt und finden, dass es sich ziemlich gut verteilt.

    Unser erstes Ziel heute ist der Grosse Palast. Ein älterer Herr hält uns auf dem Weg dahin allerdings auf und erzählt uns, dass dieser heute bis um 13.00 Uhr geschlossen sei; tatsächlich findet dort eine Zeremonie beim Jade-Buddha statt, wie wir später herausfinden. Er gibt uns aber Tipps für andere Sehenswürdigkeiten und hält uns ein Tuk-Tuk an, dass uns kostengünstig zum Wat Indharaviharn fährt. Wats sind buddhistische Tempelanlagen, von denen es in Bangkok rund vierhundertert Stück gibt. Mit der grossen Buddha-Statue und den farbenfrohen Tempelgebäuden ist das für uns ein guter Einstieg in die Kultur und Religion Thailands.
    Warum die Fahrt so kostengünstig ist, erfahren wir beim nächsten Halt: Bei "Thai Fashion" kann man sich einen Anzug schneidern lassen. Dass wir nicht mit noch mehr Kleidung herumreisen möchten, versteht der Verkäufer schnell. Er und seine KollegInnen sind dann auch mehr begeistert von Eli, die im Geschäft herumgezeigt wird. Sie geben Helen sogar den Pausenraum, damit sie Eli stillen kann.
    Im Nachhinein haben wir festgestellt, dass das Ganze eine bekannte Masche ist, um Touristen zu überteuerten Preisen Hotels und massgeschneiderte Anzüge zu verkaufen (der Palast war komischerweise aber tatsächlich geschlossen...) Zum Glück haben wir daraus nur eine günstige Tuktuk-Fahrt herausbekommen. Obwohl die reiseunerprobtere Hälfte schon fast etwas buchen wollte 🙂

    Nachdem wir an der Bootsanlegestelle abgeladen werden, fahren wir mit dem "Chao Phraya Express Boat" bis zum Wat Arun ("Tempel der Morgendämmerung“). Der Phra Prang (Prang = Tempelturm) ist besonders eindrücklich; er ist mit einem Mosaik aus chinesischem Porzellan und Muscheln überzogen und aus der Nähe sieht man den Detailreichtum dieses Bauwerks. Nebenan befindet sich ein sehenswerter Ubosot; in diesem Gebäude werden die wichtigsten Zeremonien der Mönche abgehalten.
    Eine Fähre bringt uns ans andere Flussufer und vor die Tore des Wat Pho ("Tempel des liegenden Buddha“). Die namensgebende vergoldete Buddha-Statue ist 15 Meter hoch und 46 Meter lang und ein beliebtes Fotomotiv.
    Beide Tempelanlagen sind gross und neben den eigentlichen Sehenswürdigkeiten sind es auch die vielen Tempeltürme, kleineren Nebengebäude und Innenhöfe voller Buddha-Statuen, die uns begeistern. So kann man auch gut den Touristenströmen entgegehen.

    Nach so viel Kultur machen wir uns auf den Heimweg; Eli muss unbedingt noch einen Sprung in den Pool machen, um sich abzukühlen.

    Ach ja: Bangkok wird von den Thailändern selbst "Krung Thep" genannt, heisst aber offiziell "Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit". Der längste Ortsnamen einer Hauptstadt weltweit!
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    Traveler

    Sehr eindrücklich man könnte fast neidisch auf euch werden lg.

    Traveler

    Also, ich versuche den offiziellen Ortsnamen auswendig zu lernen. Die ersten beiden Wörter kann ich schon.

    Traveler

    Auf Wikipedia kann man es sich auch anhören, vielleicht hilfts 😉