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  • Day11

    Livingston 17.-19.10.2016

    October 19, 2016 in Guatemala ⋅ ⛅ 28 °C

    Am 17.10. sind wir von Livingston nach Río Dulce aufgebrochen. 4-5 Stunden im Bus. Die Strecken sind meist nicht so lang, in Deutschland würden wir die Hälfte der Zeit benötigen, jedoch in Guatemala ist die Infrastruktur nicht so ausgebaut. Von Río Dulce aus haben wir eine Fähre nach Livingston über den Río Dulce genommen. Diese ist für guatemaltekische Verhältnisse schon recht kostspielig. Rechtzeitig zu unserer Abfahrt fing es natürlich an zu regnen. Im Oktober ist noch der Übergang von Regen- zur Trockenzeit. Und dort haben wir es dann das erste Mal zu spüren bekommen.
    In Livingston abgekommen 'überfielen' uns direkt die Garifuna*. Sie wollten uns Hostels empfehlen, dort hinbringen und natürlich am Ende Trinkgeld von uns.
    Wir sind im Casa Rosada untergekommen und dies war die beste Entscheidung. Vom Bett aus könnten wir auf das Meer schauen. Mit uns ist auch Fabian, ein Schweizer, in das Casa Rosada eingezogen. Eine Belgierin war auch noch eine Nacht mit uns dort und hatte eine super Empfehlung für unser Abendessen. In einem Kiosk gegenüber gab es super Streetfood.
    Am 18.10. waren Klemi, Fabian und ich frühstücken und im Anschluss wurden wir zu einem Ausflug überzeugt. Wir dachten wir hätten einen super Deal gemacht, im Anschluss stellte sich heraus, dass wir bei den Siete Alteras sind, von denen ich gelesen habe, dass sie auch zu Fuß erreichbar sind.
    So hatten wir jedoch immer hin einen Ausflug mit dem Boot.
    Am 19.10. ist Fabian früh nach Honduras aufgebrochen. Beim Frühstück haben wir Philipp Farell kennengelernt. Ein Garifuna.
    Er erklärte uns die Probleme zwischen den Garifunas und den 'Mayas'. Und bot uns eine Führung durch das Armenviertel der Garifuna an. Livingston wurde vor ein paar Jahren von einem Hurricane teilweise zerstört und die Garifunas traf es wohl am schlimmsten, laut seinen Erzählungen. Er sei auch von lonley planet als Guide in einem Reiseführer erwähnt worden, er zeigte uns auch eine Kopie. Er sagte, sie haben jedoch einen anderen Namen verwendet...naja was davon nun stimmt oder nicht sei dahingestellt.
    Er zeigte uns sein Viertel, ein typische Lied, welches er mit Kindern sang und sie tanzten. Es war schon nicht schön mit anzusehen, wie sie dort leben müssen.

    *Garifuna - schwarze Kariben, Abstammung von versklavten Afrikanern. Sie haben ihre eigene Kultur mit Musik, Tänzen, Food.
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