Satellite
  • Day19

    Boca del Drago

    November 12, 2016 in Panama β‹… β›… 27 Β°C

    Let's meet in Paradise 🏝

    In San José ist der erste Bus noch purer Luxus zu dem was uns als nächste Fortbewegungsmittel bevorstehen. Diese erinnern uns sehr an unsere letzte Reise und sind die günstigsten MIttel um von A nach B zu kommen und dementsprechend sehr alt und klapprig. Wir (noch!) Käseschnitten fallen natürlich noch stark unter den eher dunkelhäutigen Einheimischen in diesen Gefährten auf πŸ’πŸΎπŸ’πŸΎ‍β™‚οΈπŸ™‹πŸΌπŸ™‹πŸΌ‍β™‚οΈπŸ’πŸΏ‍β™‚οΈπŸ’πŸ½

    Angekommen an der Grenze steht uns das gleiche, sehr fragwürdige Prozedere bevor, wie vorheriges Jahr. Der Grenzübergang ist wirklich unterirdisch schlecht organisiert und besteht aus zwei Brücken über einen Fluss welcher Costa Rica von Panama trennt. Zumindest haben die Panameser und Ticos (Einwohner Costa Ricas) beschlossen die sehr klapprige Holzbrücke für Fussgänger zu schließen und die Leute über die andere asphaltierte Brücke zu schicken. Vielleicht nachdem die eine oder andere Käseschnitte durch eins der lockeren Holzbretter gefallen ist 😜

    Dann sind wir da... in Panama!!! πŸ‘πŸ»
    Schnell noch 3 übergrosse Rumflaschen im Duty-free-Laden an der Grenze geholt und dann "nur noch" ab auf die Insel! Ein Bus und ein Wassertaxi später kommen wir auf Bocas del Toro an, wo wir von Kat(hrin) schon freudig und leicht besorgt erwartet werden. Die liebe Kat ist nämlich davon ausgegangen, dass wir mit dem Touri-Shuttle (eventuell schon am Vortag) ankommen und uns nicht nicht auf die einheimische Art und Weise fortbewegen. πŸ™ˆ

    Leider fängt es dann auch keine 5 Minuten später an zu regnen und zwar nicht nur ein kleiner Schauer sondern richtiges Schietwetter!! Bei diesem Wetter mussten wir dann noch einkaufen, nicht nur ein paar Dinge aus dem Supermarkt, sondern gefühlt für eine ganze Fußballmannschaft. πŸ˜„ Bald werden wir merken warum!
    Ab in einen kleinen Obstladen aus Holz, einen Minimarkt, in welchem einem gleich die Inselpreise gandenlos ins Gesicht sprangen, sowie zur Tankstelle mit Kanistern für Benzin... wofür Benzin? Ein Auto haben Kat und ihr amerikanischer Freund Alex nicht...Es ist für den Generator, ohne den wir abends ziemlich schnell im Dunkeln sitzen würden! Tagsüber nutzen wir Strom und laden unsere Handys und Co über Solarenergie auf. Die etwas veraltete Solaranlage (inkl. Batterien im Keller) kann aber keinen Strom speichern, sodass wir ab Einbruch der Dunkelheit oder an Regentagen auf die nicht-umweltfreundliche Unterstützung des Generators angewiesen sind.

    Mit dem Inseltaxi und unserem Fahrer Miguel (der unfreundlichste Taxifahrer der Insel! ☹️) sind es dann ca. 45 Minuten durch den Dschungel über ziemlich holprige Straßen nach Boca del Drago.

    Es gibt dann durchgehenden Regen bis zum nächsten Morgen, was uns aber auch nicht weiter stört, denn wir beziehen unsere Casita und fallen erschöpft ins Bett. Der nächste Morgen startet perfekt mit Meeresrauschen und uns es gibt strahlenden Sonnenschein. 😌

    Erstmal gibt es eine Führung durch das Gelände zumindest teilweise, um sich einen Überblick zu verschaffen. Uns fehlen die Worte: Es ist traumhaft schön... und riesig!!! 3,5 ha Dschungel direkt am Meer mit derzeit drei Häuschen.

    Es gibt noch vieles zu tun an dem Projekt und wir freuen uns bei der Sanierung des 8 Jahre leerstehendes Grundstücks helfen zu können. Von Dekoration über Garten-, Malerarbeiten bis hin zu Holzkonstruktionen ist für jeden was dabei πŸ˜‰ Das Wetter erlaubt uns viel draussen zu arbeiten und wir klotzen ordentlich ran. Die ersten Resultate, wie eine komplett gestrichene Aussenfassade machen uns (vor allem Philipp der sich auf ziemlich undeutsche Leiterkonstruktionen wagte) stolz. 😊

    Unsere Tagesabläufe ähneln sich sehr und wir fühlen uns pudelwohl. Nach dem frühen Start in den Morgen frühstücken wir drei zusammen und bequatschen die möglichen Tagesaufgaben. Dann arbeiten wir meist bis zum frühen Nachmittag, wo es einen kleinen Snack gibt und danach nochmal in den Endspurt bevor es dunkel wird, aber alles sehr relaxed 😎. Abends wird gekocht und sehr gesund und teilweise einheimisch gegessen.

    Natürlich darf der Sport trotz körperlicher Arbeit nicht fehlen und wir joggen ein Stück auf dem Waldweg im Dschungel. Dort muss man gehörig aufpassen wo man hintritt und stolpert schon mal über eine Schlange (die jedoch schon den Kampf gegen ein Auto verloren hatte)... πŸπŸš• Andere Tiere attackieren uns nur, wenn wir ihr zu Hause zerstören oder sie beim Verspeisen ihrer Beute zu nah fotografieren wollen; wie die komischen schwarzen Bienen 🐝 die eigentlich harmlos sind, dann aber doch Philipp in den Hals stechen oder die riesengroße Spinne πŸ•·die ihren Körper um 180 grad umbiegt um einen mit ihrem Gift/ Netz zu bespritzen... der wahr gewordene Albtraum einer jeden Frau!

    Am Sonntag geht es dann mal wieder ab in die Zivilisation, da wir uns ja hier knapp eine Autostunde außerhalb von jeglichem Trubel (oder anderen Menschen) befinden. Selbst auf diesem ziemlich weitläufigen Grundstück kann man sich verlaufen. Wir warten noch auf die Affen und Faultiere, die sich hoffentlich noch zeigen werden und geniessen das entspannte Inselleben mit selbst geernteten Kokosnüssen, Tomaten, Paprika, Koriander, Bananen etc. πŸ˜‹

    Check für diese Woche: πŸ‘·πŸΌ‍β™€οΈπŸ‘·πŸΌ
    - Unkraut gezupft
    - Lagerraum aufgeräumt und sortiert
    - Beet für Koriander neu angerichtet
    - gemalert, gemalert, gemalert
    - Ideen zur Wiederverwertung von leeren Dosen, Gläsern und Eimern gesammelt
    - Kokosnüsse geknackt & Coconut-Candy geerntet und zubereitet

    Highlights Jessy: Angriff der Dinosaurierspinne überlebt, Malerarbeiten auf dem Dach mit Aussicht auf die Karibik

    Highlights Philipp: Lage direkt am Wasser, Malern in einigen Metern Höhe, Kats Essen
    Read more