November 2019
  • Day2

    Bangkok

    November 14, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Den Flug von Berlin nach Bangkok über Wien haben Louise und ich relativ gut überstanden. Mit einem Taxi sind wir für umgerechnet 7,50€ nach 1h30 zu unserer Unterkunft (ein relativ schickes Apartment nur für uns) gekommen.
    Der erste Tag in Bangkok (übersetzt: die Stadt der Engel) war, bedingt durch den Jetlag (wir sind euch 6 Stunden voraus...), den Flug und den ersten überwältigenden Eindrücken, eher weniger schön und etwas überfordernd.
    Bangkok ist genauso wie es uns von Freunden, dem Internet, Büchern, usw... beschrieben wurde: sehr laut, stickig, heiß und voll.
    Die unfassbare Vielfältigkeit und das insgesamt funktionierende Chaos, bedingt durch die vielen Menschen und den unübersichtlichen Verkehr der Stadt, hat uns allerdings sehr fasziniert. Wir waren auf den bekannten Nacht Märkten und haben den Wat Pho besichtigt, ein sehr bekannter buddhistischer Tempel im Zentrum der Altstadt. Außerdem natürlich Essen. 😊
    In der 2. Nacht, in der wir (dank Jetlag) wieder bis 5 Uhr morgens wach waren, haben wir beschlossen einen Tag früher nach Kanchanaburi abzureisen. Wir freuen uns aber auf das 2. mal Bangkok am Ende unserer Reise.
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  • Day4

    Kanchanaburi

    November 16, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Kanchanaburi liegt 111 km westnordwestlich von Bangkok, die Bus Fahrt dorthin hat drei Stunden gedauert. Nachdem wir angekommen sind (Bild 1&2😄) und essen waren, haben wir uns ein Fahrrad in unserem Hostel gemietet (24h für umgerechnet 1,50€). Damit sind wir während des Sonnenuntergangs zu der Brücke am Kwai Fluss gefahren, die Zuglinie hat zwischen Thailand und Burma verkehrt.
    Die Brücke (Bild 3&4&6) wurde im Zweiten Weltkrieg innerhalb von 17 Monaten von mehreren Zehntausend alliierten Kriegsgefangenen aus England, Amerika, Holland und Australien und Hunderttausenden Zwangsarbeitern gebaut, deren unmenschliche Behandlung ein Kriegsverbrechen darstellt, denn die japanischen Offiziere glaubten an die Tradition der Samurei, in dessen Weltbild ein lebend in Gefangenschaft geratener Soldat keinen Respekt und keine Achtung verdient hatte. 19.000 lokale Zwangsarbeiter und 16.000 Kriegsgefangene haben für den Bau dieser Strecke mit ihrem Leben bezahlt. Daher der Name “Death Railway”.
    Im Herbst 1943 war die ganze Bahnstrecke fertiggestellt. Bekannt ist die Strecke auch für die Filme „Die Brücke am Kwai“ und „Gefangen in der Hölle“, wir kennen beide Filme nicht.
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  • Day5

    Erawan Wasserfälle

    November 17, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 24 °C

    Am nächsten Tag sind wir früh aufgestanden, um zu den Erawan-Wasserfällen (im Erawan Nationalpark) zu fahren; der eigentliche Grund wieso wir nach Kanchanaburi wollten, wie ihr vielleicht anhand der Bilder verstehen könnt. 😍
    Die Fahrt dorthin hat 1h20min gedauert, der Bus war vergleichbar mit einem Linienbus in Deutschland. Die Klimaanlage waren allerdings offene Fenster und feste Stationen gab es ebenfalls nicht, wenn man rauswollte, musste man einfach aufstehen.
    Der Wasserfall zieht sich über eine Strecke von 1500 Metern und ist eingeteilt in 7 Stufen, die ersten 4 sind einfach zu erreichen, der Weg durch den Dschungel zu den letzten drei ist schon etwas abenteuerlicher, denn er ist nicht mehr wirklich ausgebaut und sehr rutschig. So oder so kommt man bei 35 Grad und Sonne sehr ins schwitzen, die Möglichkeit der Abkühlung im kühlen Wasser war somit sehr angenehm! (Bild 5) Die märchenhafte Farbe des Wassers kommt übrigens durch Kalk. Das Licht, das durch die Bäume fällt, sorgt für ein superschönes Spiel aus Licht und Schatten.
    Nachdem wir abends unsere Sachen gepackt und ausgecheckt haben, sind wir zu der Bus Station gefahren, von der wir eigentlich nach Chiang Mai gefahren wären. Leider haben wir uns aber bei der Buchung des Busses ausversehen im Tag vertan, worauf uns die Frau beim Bus dann erst aufmerksam gemacht hat. Die Nacht haben wir dann in einem sehr netten Hostel in der Nähe der Bus Station verbracht.
    Jetzt sitzen wir auf jeden Fall im richtigen Bus auf dem Weg nach Chiang Mai (12 Stunden Fahrt: 19:30-7:00).
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  • Day5

    Erawan Wasserfälle

    November 17, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Hier noch einige Bilder, auch zum Aufstieg über steile Holztreppen (Bild 3) oder eine kleine Brücke aka ein (halbes) Holz Brett (Bild 5). An Sonntagen fahren die Thais auch gerne zu den Wasserfällen, um zu picknicken und sich abzukühlen (Bild 2). Für sie ist der Eintritt kostenlos, wir haben 200Baht gezahlt (6€).
    Leider kann ich pro Beitrag nur sechs Bilder posten, also werde ich wahrscheinlich öfter Nachträge machen müssen.
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  • Day7

    Chiang Mai

    November 19, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Unser erster Tag in Chiang Mai hat um 6 Uhr morgens begonnen. Wir sind von der Bus-Station mit einem Taxi in unser Hostel gekommen, um dort erstmal fast drei Stunden auf unser Zimmer warten zu müssen. In der Zeit haben wir die ersten deutschen Mädchen in unserem Alter kennengelernt und zwei Jungs aus Stuttgart, Echterdingen. Das Hostel ist eher bescheiden... aber mit 3€ die Nacht auch sehr günstig.
    Wir haben uns in der Stadt direkt sehr wohl gefühlt, ein wunderbar ruhiger und entspannter Ort. Man kann viele Unternehmungen buchen (auch in der Umgebung von Chiang Mai) oder wie wir, durch die Stadt schlendern und einen bzw viele der 200 Tempel, denen man auf dem Weg zufällig begegnet, besuchen. Abends sind wir zu einem großen und dem bekanntesten Nachtmarkt von Chiang Mai gefahren.
    Auf Bild 2 sieht man rechts einen jungen Mönch; wir konnten, durch das frühe Unterwegs sein, überall in der Stadt beobachten, wie die Mönche durch die Stadt gelaufen sind und von den, vor ihren Türen schon auf die Mönche wartenden, Thais (egal ob reich oder arm) mit Essen, Trinken und mehr (Kein Geld) beschenkt wurden.
    Die Thais bedanken sich dann bei den Mönchen für die Ehre, dass sie sie beschenken durften.
    Auf Bild 3 sieht man die Regeln für die Tempel.
    Bild 4,5,6: Wat Chedi Luang
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  • Day8

    "Elephant Special Tours"

    November 20, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 27 °C

    Um 8:00 wurde ich von dem Fahrer der „Elephant Special tours“ an meinem Hostel abgeholt. Nach einer 1h20min Fahrt durch das Grüne sind wir in Mae Sapok angekommen, der Ort, in dessen Nähe das Elefanten Camp liegt. Dieser befindet sich in den Bergen auf einer Höhe von etwa 500 Metern und liegt südwestlich von Chiang Mai.
    Meine Mutter hat mich auf das deutsche Unternehmen aufmerksam gemacht, sie wiederum ist durch eine Reportage darauf gestoßen. Ihr könnt euch gerne die Internetseite durchlesen, dann muss ich nicht alles wiederholen, was da auch schon steht (über den Gründer usw):
    https://www.elephant-tours.de/

    Mir war wichtig, wenn ich eine Elefanten Tour machen sollte, dass sie transparent ist, um einschätzen zu können, ob es tiergerecht ist.

    Zum Glück hat meine Mutter mir die 2-Tages Tour zu Weihnachten geschenkt (Danke nochmal 😘). Für die kommenden zwei Tage war Vanessa für mich zuständig, eine 19 Jährige Praktikantin aus Aschaffenburg, mit der ich mich sehr gut verstanden habe. Sie und Jakob (19 jähriger Praktikant aus der Schweiz, auch sehr nett) haben mir zuerst die Anlage gezeigt und mir eine Einweisung über das Camp, die Elefanten, deren Mahouts und vieles mehr gegeben. Asiatische Elefanten sind kleiner als die afrikanischen und haben normalerweise kleinere oder keine Stoßzähne, wie man auf den Bildern erkennen kann.
    Jeder Elefant hat einen Mahout, einen Elefantenpfleger, der sich hauptsächlich um ihn kümmert, ihn füttert usw. . Der Elefant und sein Mahout haben eine besondere Bindung, niemand kennt den Elefanten so gut, wie sein Mahout. Auch die Elefanten haben ein teilweise sehr inniges Verhältnis zu ihrem Mahout. Der Mahout ist immer dabei, wenn man bei den Elefanten ist, denn auf ihn hört der Elefant am besten. Viele Elefanten fühlen sich ohne ihren Mahout auch etwas unwohl/unsicher. Die Mahouts sind übrigens auch die einzigen in dem Camp, die kein Deutsch gesprochen haben, waren aber sehr freundlich, immer gut drauf und witzig.
    Nach der Einführung habe ich meinen Elefanten Mae Boonsin kennengelernt und ihr 1 Monat altes Kind, Henry. 🥺😍

    Jeder bekommt für seine komplette Tour einen Elefanten zugeteilt, damit es für den Elefanten nicht zu viel ist und man ihn richtig kennen lernen kann. In meiner 2-Tages Tour war ich zufälligerweise die einzige. Normalerweise sind die 2- und 3-Tagestouren die vollsten Gruppen. Mein Glück: Ich konnte ungestört so viel fragen, wie ich wollte und auch über andere Themen mit den beiden reden. In dem Camp selber waren noch andere Touren, mit denen man aber in der Regel nur zusammen isst, für mich nicht weiter dramatisch, da das durchschnittliche Alter bei 40-50 Jahren lag, denn die Touren sind verglichen mit anderen Touren relativ teuer.
    Jakob, Vanessa und ich sind dann mit den beiden Elefanten und dem Mahout durch den Dschungel „spazieren gegangen“. Nach dem Mittagessen (extrem lecker!!), wurde mir das Dorf Mae Sa Pok gezeigt, in dem das Karen Volk lebt, die kleinste Ethnie in Asien. Die Mahouts sind auch alle Karen und sprechen mit den Elefanten auf ihrer Sprache.

    Auch das Abendessen war extrem lecker, ich habe als einzige Vegetarierin ein Menü nur für mich gekocht bekommen. 😇
    Auf Bild 1 sieht man das Haus, in dem ich gewohnt habe. Über mein Doppelbett und den Ausblick, war ich auch mehr als glücklich (Bild 2&3), genauso wie das eigene Bad. Auf Bild 4 sieht man Vanessa, Jakob und mich unter Elefanten sitzen, das soll mögliche Ängste vertreiben und Vertrauen aufbauen.
    Bild 6: Gassi gehen mit Mae Boonsin und Henry.
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  • Day9

    2. Tag im Elefanten Camp

    November 21, 2019 in Thailand ⋅ 🌙 21 °C

    Der zweite Tag begann um 8:00 Uhr morgens mit dem Frühstück, ein Büfett mit lauter leckerem Zeug wie Obst, verschiedenen Eiern, Pancakes, Bananen Brot, Kuchen, Toast usw. (Bild 1 ein paar Bilder). Ein Traum für mich, da es oft kein Frühstück in den Hostels gibt und Thailänder bekanntlich grundsätzlich nicht „frühstücken“, wie wir es kennen, sondern normale warme Speisen zu sich nehmen...
    Daraufhin wurde mir gezeigt, wie man Elefantengras erntet, denn Elefanten essen ungefähr 250Kilo Kalorien am Tag und etwa 17 Bündel Elefantengras. (Bild 2)
    Eins der Felder ist direkt hinter einem Riesen Gehäge mit Schweinen(inklusive Babys), Gänsen und Truthähnen. Der Hof bzw das Camp besitzt außerdem drei Hunde, einer davon ist auf Bild 2 zu sehen.
    Diesmal ging die Wanderung entlang des Flusses, sodass uns allen nicht zu warm wurde und sich auch die Elefanten abkühlen konnten. Danach ging es wieder mit den anderen Touren und dem Sohn (Roger) des Gründers (Bodo, interessante Namen, ich weiß), Mittag essen im Camp.
    Am Nachmittag sind Vanessa und ich zu einem Wasserfall gefahren (Bild 5)und haben anschließend noch mein T-shirt bedrucken lassen, das jeder bei seiner Tour dazu bekommt. Man konnte zwischen den verschiedenen Elefanten des camps bzw zwischen deren Fußabdrücken frei wählen und dem jeweiligen Namen, je nachdem welchen Elefanten man kennen gelernt hat. Henry hat leider, bedingt durch sein Alter, noch kein Namensschild oder Fußabdruck. (Bild 6)

    Danach hatte ich noch etwas Zeit mich fertig zu machen, um dann wieder nach Chiang Mai gefahren zu werden.

    Nach den eher stressigen Tagen in den Städten zuvor, waren diese zwei Tage Ruhe, Erholung und Luxus pur, ich habe es sehr genossen und werde mit Sicherheit oft und gerne an diese besondere Erfahrung zurück denken.
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  • Day10

    Doi Inthanon

    November 22, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 20 °C

    Der letzte Tag in Chiang Mai, sollte nochmal genutzt werden, um die Umgebung zu erkunden, also haben wir eine Tour für den höchsten Berg Thailands, den Doi Inthanon, gebucht. Es ging um 7:30 los und sollte um 17:30 enden.
    Die Tour war leider im Nachhinein sehr teuer und etwas langweilig. Wir waren mit Abstand die jüngsten und schnellsten. Es musste andauernd angehalten und gewartet werden, bis der Rest der Gruppe hinter den ~20 Jährigen her trottete.
    Bild 1: der leider einzige Ausblick, den wir zwischen dem Dschungel gesehen haben
    Bild 2: eine Schlange, mein Highlight & Louises Albtraum :)
    Bild 3: eine Einheimische, die uns begleitet hat
    Bild 5: leider ging es, nachdem wir mit dem Auto hochgefahren wurden, zu Fuß zwei Stunden bergab
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