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  • Day4

    Propyläen

    November 7, 2018 in Lebanon ⋅ 🌧 14 °C

    So, und nun stehen wir an einem dieser Orte, von dem man noch nicht einmal träumte, sie jemals zu sehen! Der Ritter steht schon mit schier grenzdebilem Grinsen vor dem Zugang zum bombastischen Jupitertempel.
    Eine uralte kanaanitische Kultstätte am Quellort der Flüsse Orontes und Litani, die an dieser Wasserscheide nach Norden bzw. Süden fließen und in hellenistischer Zeit in Heliopolis umbenannt wurde, schwang sich ab dem 1. nachchristlichen Jahrhundert in ein Heiligtum ersten Ranges empor mit den größten Tempeln des Römischen Reiches.
    Ursprünglich zog sich eine gigantische Freitreppe über die gesamte Breite der Propyläen, doch während der Kreuzzüge bauten die ägyptischen Mamelucken Baalbek in eine Burg um, die heutige Treppe geht auf die deutschen Ausgräber des 20. Jahrhunderts zurück.
    Etwa 249 war dieser Komplex mit dem anschließenden sechseckigen Vorhof fertiggestellt, die Mamelucken bauten Schießscharten mit Bögen ein, wir stolpern zutiefst beeindruckt hindurch.
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