von Flo und Patricia
  • Day18

    Mailand ✨

    September 19 in Italy ⋅ ☀️ 26 °C

    Milano, Milano, Milano. Unser letztes Ziel der Reise. Es stehen also wieder ca. 4,5 Stunden Autofahrt an, ehe wir entspannt am Nachmittag ankommen. Die Strecke war problemlos und die Autobahn frei: Tschüss Frankreich 🇫🇷 und Hello again Italy 🇮🇹! Mit dem Verkehr hatten wir auf unserer Hinreise schon Bekanntschaft gemacht, weil wir wegen einer Autobahnsperrung durch Milano fahren mussten. Und es hat sich zwischenzeitlich wider unserer Erwartungen nichts am Fahrstil der Italiener verändert. Wie kann man nur so Auto fahren 🤓?

    In Milano haben wir alles bedeutsame und wichtige besucht, darunter: den Dom, den Stier-Hoden, die Oper von außen, die Leonardo Da Vinci-Statue, das letzte Abendmahl von Da Vinci sowie zugehörige Kirche. Außerdem sind wir mit der alten Holz-Tram gefahren und haben das hippe Szene-Viertel gesehen.

    Die Unterkunft, by the way, war nicht berauschend, aber kostenfrei. Aufgrund Patricias Buchungsstrategie bei Booking, kostete uns das Hotel in Milano gar nichts. Wir haben alles mit Gutschriften rausgeholt.

    Zusammenfassung: Milano war ganz hübsch und interessant, aber uns reichten die zwei Tage vollends aus.
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  • Day16

    Georges du Verdon

    September 17 in France ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute ging es in die Verdonschlucht ⛰. Das war zwar von unserer Unterkunft eine mächtig lange Strecke (85km Landstraße und Serpentinen zu je 1,5h, gesamt 170km, 3h), aber die haben sich absolut gelohnt. ⏰ ✅
    Zunächst haben wir auf der Hinfahrt einen Zwischenstopp am Lac de Sainte-Croix gemacht. Dies ist ein wichtiger Stausee in Frankreich 🇫🇷 zur Regulierung der Var. Außerdem puffert der See die schwankenden Wasserstände durch die flussaufwärts gelegenen Wasserkraftwerke und Staudämme.
    Natürlich haben wir hier unser zuletzt am Comersee genutztes Kajak wieder auf Vordermann gebracht. 🛶
    Plan war, die Verdonschlucht hoch zu paddeln. Leider war bereits nach 50m Schluss, weil die Zufahrt durch ein Seil abgesperrt war. Daher ging es in berauschender Geschwindigkeit mit der Strömung zurück auf den See 💦. Daher haben wir uns entschieden, ein bisschen auf dem See umherzufahren und Flo ging sogar ins kalte Wasser, in der Hoffnung Fische 🐟 zu sehen.
    Danach ging es von ca. 400m ü.N. auf ca. 800m mit dem Auto hoch. Hier haben wir das Auto 🚗 abgestellt und die Wanderausrüstung angelegt. Dann hieß es erst einmal 280m Abstieg. Ca. Nach den ersten 50m stellten wir fest, dass das weniger eine Wanderroute, als vielmehr eine Bergsteiger 🧗‍♂️ Route war. Patricia war schon Angst 😰 und Bange, wie man da wieder hochkommen soll. Unten angekommen, genossen wir die Aussicht auf das blaue und klare Bergwasser im Fluss und gingen zu einer extrem coolen Brücke 🌉. Nach einem kurzen 🍤 ging es wieder nach oben. Quintessenz des Ganzen: wandern 🥾 steht und fällt mit den Schuhen. Glücklicherweise haben wir uns im Vorfeld gute Schuhe gekauft. So eine Route mit Turnschuhen zu unternehmen, wäre Selbstmord für die Füße 🦶.
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  • Day15

    Saint- Tropez

    September 16 in France ⋅ 🌙 26 °C

    Welcome 🤗 to Saint Tropez 🏖.
    - Ehemaliger kleiner Fischerort mit ca. 5.000 Einwohnern
    - in der Saison ca. 80.000 Besucher täglich
    - zum High Society Spot geworden u. A. durch Brigitte Bardot, Gunter Sachs und Louis de Funés
    - Hafen für richtig große Yachten 🛥

    Für die ca. 15km von unserer Unterkunft brauchten wir auf der einspurigen, dauerhaft verstopften Bundesstraße fast eine Stunde! Der Reiseführer empfiehlt im Sommer das Fahrrad 🚲 zu nehmen. Parkplätze sind sowieso sehr rar. Wir hatten Glück und konnten im Hafen einen kleinen schattigen Platz ergattern. Auf dem Wasser war leider wenig Betrieb, da es mit gut 6 in Böen 7 Bft. geknallt hat.
    Wir haben den Hafen erkundet, sind die Promenade entlang flaniert und zu den Sehenswürdigkeiten gelaufen. Schließlich ließen wir uns in der berühmten Bar Sénéquier nieder. Patricia genoss den zweitteuersten Cocktail 🍹 ihres Lebens (aber mega lecker) und Flori einen Kaffee ☕️ für 9€. Egal … wer sparen will, bleibt zuhause 🏠. Am Abend wurden lecker Burger 🍔 zubereitet. Plan war eigentlich, das Fleisch 🥩 auf dem Grill zu braten, aber durch den starken Wind 🌬 hätte es noch das Hack vom Rost geweht. 😅
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  • Day13

    Sainte-Maxime ☀️🌊

    September 14 in France ⋅ ☁️ 27 °C

    Unsere nächste und vorletzte Unterkunft ☺️. Sainte-Maxime liegt direkt gegenüber von Saint Tropez. Hier hatten wir eine unscheinbare Unterkunft über einem Restaurant namens "Chez Fred". Von außen wäre man nie auf die Idee gekommen, wie toll diese traditionelle Ferienwohnung von innen war. Unsere Betreuerin Florence war im Übrigen auch die einzige, die mit uns Englisch gesprochen hat. Hier verbachten wir eine tolle und entspannte Zeit.

    Während alle Restaurants ziemlich hohe Preise hatten, schien der Inder eine gute Wahl. 🇮🇳 Eine Hauptspeise lag so ca. bei 15€. Also los geht's. Aber auch hier falsch gedacht. Das Fleisch (Curry) kam 15€. Die Beilage, Reis, kam ebenfalls nochmal 6€ p.P. Es kam also auf dasselbe hinaus und nicht einmal Patricia wurde von den Baby-Portionen satt. Daher wurde an den anderen beiden Tagen auf dem Balkon gegrillt. Patricia gönnte sich leckeres Fleisch, Flo natürlich Fisch und Meeresfrüchte. 🐟

    Zu guter letzt: Vor unserem kulinarischen Einkauf für das Grillen hatten wir nochmal besonders viel Spaß mit unserer Eingangstür. Patricia hatte zugesperrt, danach ging die Tür nicht mehr auf 😂. Während Flo kurz vor einem Tobsuchtsanfall stand, probierten wir beide inständig, die Tür irgendwie wieder zu öffnen. Problem: der Schlüssel drehte sich nur noch 45 Grad in jede Richtung. Nach vergeblichen 30 Minuten riefen wir Florence an. 10 Minuten später stand sie klitschnass vor uns (sie war schwimmen) und versuchte es selbst. Fred, von Chez Fred, versuchte ebenfalls zu helfen. Naja, dann muss eben der Schlüsseldienst helfen. Achja, die arbeiten ja nur von 7 bis 8 morgens und dann ab 14 Uhr wieder. Also fiel diese Idee auch ins Wasser. Schließlich kaufte Florence im Moped-Geschäft eine Riesenflasche WD40 und spritzte ca. die Hälfte ins Schloss. Nach gefühlten 2.000 Versuchen hatte Flo die richtige Technik, den korrekten Winkel zum richtigen Zeitpunkt. Die erste Umdrehung war geschafft. Schließlich klappte auch die zweite und die Tür war geöffnet. 🙈

    Kleiner Tipp an Hogwarts: die Kammer des Schreckens sollte mit dieser Tür verschlossen werden. 🧙🏻‍♂️
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  • Day13

    Cannes 📸✨⭐️🏨

    September 14 in France ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute ging es bei etwas über 20 Grad und reichlich Regen 🌧 nach Cannes. Flos Schwester meinte, ihr habe es da am besten gefallen, von allen Städten der Côte d’Azur. Wir können das nicht ganz teilen. Unser Ausflug über ca. 4 Stunden war absolut ausreichend, um alles weitestgehend zu sehen und zu erlaufen 🏃‍♀️. Nach einem kleinen Bummel entlang der noblen Geschäfte 🏬 bis zum berühmten Carlton Hotel, ließen wir uns im Armani Café nieder und genossen einen sehr schlechten Service. 🙁 Danach ging es wieder am Film 🎥 Palast vorbei bis auf den Berg 🏔 mit Kastell. Warum um den Film 🎥 Palast so ein Hype entsteht, ist uns nicht ganz klar, da er fast wie der Kulturpalast in Dresden aussieht (nur ohne das ganze Glas). Nach einem kurzen Snack ging es mit Sonnenschein 🌞 wieder auf die Autobahn 🛣 Richtung Saint Maxime — zu unserer Herberge für die nächsten Tage. Es ist wunderschön hier … Fortsetzung folgt.Read more

  • Day12

    Monaco — Casino de Monte Carlo 🎰♦️

    September 13 in Monaco ⋅ ⛅ 23 °C

    Mit 50€ rein, mit 1000€ raus … ist heute Abend bestimmt jemand, wir jedoch nicht 😄 Fortuna war leider nicht auf unserer Seite, dazu gab es noch den teuersten Cocktail, den Patricia je getrunken hat 🍸
    Unsere Strähne sollte sich schon am Nachmittag am Strand 🏖 abzeichnen. Am Morgen wurde noch schnell die Roulette App runtergeladen, um sich ein bisschen einzustimmen. Doch hier zeigten sich bereits herbe Verluste mit Spaßgeld. Während Flo basierend auf seinen Erfahrungen aus Las Vegas das Roulette am tablet ohne Coupier präferierte, wagte sich Patricia an den echten Tisch. Leider stellte sich heraus, dass die “Chance simple” mit einem Mindesteinsatz von 20€ verbunden war. Beim Setzen auf Rot, war der Einsatz mit einer schwarzen 32 binnen 30 Sekunden verloren. 💵 😭
    Das restliche Geld wurde dann am Einarmigen 💪 auf den Kopf gehauen. Zwischenzeitlich hatte Flo am absolut nicht logischen Automaten aus 3,5€ 13,50€ gemacht, die direkt beim Roulette wieder verloren waren. So ist das eben beim Glücksspiel 🎰. Aber es hat mega Spaß gemacht; insbesondere das Beobachten 👀 der anderen. Unser Lieblingsmensch war ein dicker Richie 💰 mit unsagbar operierter Frau, der am Roulettetisch die drei Coupiers hat Ziffern aufsagen lassen, auf die er dann setzte. Als seine Chips verspielt waren, stand er auf und sagte: “what do you do, when you’ve lost 5k? You go to the bar 😄”.
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    Ach Ihr Lieben, das wäre voll meine Welt gewesen. Egal ob Gewinn oder Verlust, der interessante Abend zählt. 🤩🎉🙋‍♀️ [Mama]

    9/14/22Reply
    Traveler

    ❤️❤️

    9/15/22Reply
     
  • Day11

    Im Hinterland ⛰🏞

    September 12 in France ⋅ ☀️ 18 °C

    Georges du Cians - Valberg - Guillaumes — Georges du Daluis — Entrevaux — Puget Theniers

    Den elften Tag verbrachten wir mit dem Auto 🚘 im Hinterland. Wir fuhren von einem mutmaßlich spannenden Ort, zum nächsten. Leider schien das eher eine Wintersport-Region zu sein. Es war kaum etwas los. Bis auf Restaurants und ein Sportgeschäft gab es hier nichts zu sehen. Außerdem war es wirklich kalt im Hinterland. Die Rückfahrt war ein kleines Highlight. Hier fuhren wir an einer riesigen Schlucht vorbei. Eine schmale Brücke überquert die hunderte Meter tiefe Schlucht. Der Legende nach stürzte hier eine Braut nach ihrer Hochzeit in den Tod. Es ist bis heute unklar, ob der Bräutigam sie schubste, sie fiel oder sich selbst in den Tod gestützt hatte. Ihr zu Ehren, trägt die Brücke ihren Namen "Pont de la Mariée". 🌉 Auf der Brücke fand Flo eine Gottesanbeterin. Wahnsinn! So eine hatten wir noch nie zuvor in freier Wildbahn gesehen.Read more

  • Day10

    Antibes

    September 11 in France ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach Cap Ferrat landeten wir in Antibes. Dort ging es schnurstracks zum Picasso-Museum. 🎨 Florian war nicht so angetan von der Idee. Er konnte mit Picasso bisher nicht viel anfangen. Doch weit gefehlt! Flo ist nun großer Picasso-Fan. Sein Lieblingsbild ist das Matrosen-Bild mit Seeigeln. Patricia ist großer Fan der Odyssee. Beide Bilder hängen nun im Mini-Format sogar an unserem Kühlschrank.
    Nach einem spannenden kulturellen Hochpunkt, gingen wir in einen kleinen Supermarkt, schnappten uns eine Flasche Rosé 🍷, und setzten uns an den Strand. Danach war eigentlich noch eine weitere kleine Wanderung zum Leuchtturm geplant. Leider war der Nationalpark wegen Brandgefahr gesperrt, weswegen wir zum Umkehren gezwungen waren. Am späten Nachmittag ging es im Bus zurück nach Hause: denkste. Nach gut 20 Minuten standen wir in einem Riesenstau auf der einspurigen Landstraße zurück nach Nizza. 🚌 Sobald wir nach 90 Minuten auf Höhe des Bahnhofs standen, stiegen wir im Dunkeln um. Hunger, Durst und keinen Bock mehr. Ab nach Hause.
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  • Day10

    Cap Ferrat

    September 11 in France ⋅ ☀️ 25 °C

    Es stand eine erneute, aber leichtere Wanderung an ... ☀️🌊 ... entlang des Küstenwanderwegs auf der Halbinsel Cap Ferrat. Auch hier entschieden wir uns für den Bus, um zum Kap zu gelangen. Wir starteten mit einem kleinen Bad am Kiesstrand. Es war ein entspannter Tag, der zum Träumen einlud. Am Ende traute sich Flo sogar nochmal ins Wasser ... für 4 Minuten. Dann wurde der Badespaß durch ein starkes Brennen am Bein unterbrochen. Die ganze Bucht war voll mit Feuerquallen. 🔥Read more

  • Day9

    Grasse 🌹

    September 10 in France ⋅ ☁️ 25 °C

    Grasse, die Stadt der Düfte und des Lavendels. 💐 Außerdem ist Grasse Hauptort des Buches und Films "Das Parfum". Patricia findet den Film klasse, Flo findet den Film brutal und eklig. Allein diese Geburten-Szene... Naja. Grasse selbst war weniger spektakulär, als erhofft. Der Höhepunkt war der Besuch von Fragonard, einem der großen drei Parfum-Produzenten. Hier gab es ein kleines Museum und eine tolle Auswahl an Düften. Man hätte sich selbst einen Duft zusammenstellen können, wenn man Lust und Zeit gehabt hätte. Wir entschlossen uns für die vorgemischten Varianten und verließen den Ort ein wenig enttäuscht. Richtiges Leben haben wir nicht festgestellt.Read more

    Bestimmt ein interessanter Besuch in einer Stadt mit duftendem Hintergrund 💐🌺 [Mama]

    9/11/22Reply