22 yrs & always craving for vegan food 🍋, travelling the world 🌍 and peace 🕊 Insta: @maybe.jamielee
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  • Day193

    Wellington Flughafen, Neuseeland

    March 8, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Um 4:15 Uhr klingelt mein Wecker und eine halbe Stunde später sitzen Lotte und ich im Auto ihres Onkels. Sie bringt mich zum Flughafen, wo ich mich trotz der kleinen Größe verloren fühle. Nicht mehr lange und ich verlasse den neuseeländischen Boden. Lotte und ich werden uns in ungefähr drei Wochen wiedersehen, aber bis dahin muss ich mehr oder weniger alleine klar kommen. Es geht nach Sydney. Dort wo mein Abenteuer, damals auch allein, angefangen hat.
    Ich checke in, erhalte mein Flugticket und gehe umgehend zum Gate, wo ich mich damit wach halte Menschen zu beobachten. Wie immer ziemlich interessant.
    Ich realisiere nicht, dass es an diesem Morgen fast zu selben Zeit zwei Flüge nach Sydney gibt. Ich gehe zum falschen Boarding und werde weggeschickt. Kurz darauf ertönt eine Durchsage, dass der Flug VA170 in kurze boarden wird und dessen Passagiere Geduld haben sollen, während der andere Flieger nach Sydney das Boarding vollführt. Waren wohl noch andere so doof vor Übermüdung sich in die falsche Schlange zu stellen. Zum Glück stand ich da nur knappe dreißig Sekunden, ehe mein Irrtum aufgeklärt wurde.
    Gate 42 beginnt mit dem Boarding tatsächlich nur wenige Minuten darauf. Das erste Mal seit dem Beginn meiner Reise, sitze ich in einer Dreierreihe die auch tatsächlich mit drei Menschen gefüllt ist. Mir wurde dafür auch dieses Mal ein Fensterplatz zugewiesen.
    Das Handy wird auf Flugmodus gestellt. Der Flieger rollt an. Hebt ab. Fort aus Neuseeland. (Zurück) Nach Australien.

    Also: Auf Wiedersehen, Neuseeland. War schön mit dir, wahrscheinlich noch viel schöner als ich es mir je hätte erträumen können und ich werde dich mit all deinen Facetten nie vergessen.
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  • Day192

    Wellington, Neuseeland (7)

    March 7, 2019 in New Zealand ⋅ 🌬 18 °C

    Der Wecker reißt mich aus dem Traumland, Lotte hat vergessen ihren Wecker zu stellen und ist noch nicht wach. Das weiß ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht und bleibe noch eine halbe Stunde länger liegen und bereite mich mental auf meinen letzten Tag in Neuseeland und die Packodyssee vor, die mir bevor steht.
    Als ich mich aus den Federn schwinge, ist Lotte gerade erst aufgewacht. Ich klettere zu ihr ins Bett und gebe ihr einen typischen "Good morning hug". Damit, dass sie noch eine Umarmung bekommt, locke ich sie aus ihrem Bett und zum Frühstück. Zur Feier des Tages Müsli und Toast mit Orangenmarmelade.
    Die letzte Ladung Wäsche wird gewaschen. Weitere Pläne werden gemacht. Das erste Packen beginnt und endet abrupt, da die Wäsche noch nicht trocken ist. Prokastinieren wird von der Jobsuche abgelöst und andersherum. Als die Wäsche trocken ist, schnappen wir uns alles was wir nicht mehr brauchen und laufen zur Post. Wir schicken ein Paket an meine Adresse im weit entfernten Deutschland. Der Preis für dieses Paket schmerzt.
    Wir treffen eine ehemalige Arbeitskollegin in einem Café in der Innenstadt und fahren mit ihr noch zurück nach Island Bay, wo wir für eine Weile am Strand der diesem Stadtteil den Namen gibt, chillen.
    Zurück bei Lottes Familie packe ich innerhalb einer halben Stunde meine kompletten Sachen zusammen. Lottes Freundin verabschiedet sich, es gibt Abendessen und während ich Dusche besucht Lotte ein letztes Mal einen anderen Teil ihrer Familie.
    Obwohl wir früh ins Bett wollten, hält uns die Flexi Flight Flugsuche für Lotte und das Snacken von Wassermelone bis kurz nach Zwölf wach. Wenigstens schlafe ich diese Nacht nicht allein im Bett. Beckham beschließt sich zu mir zu kuscheln.
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  • Day191

    Wellington, Neuseeland (6)

    March 6, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Für zehn Uhr Morgens haben wir uns den Wecker gestellt. Lotte ist schon deutlich eher wach und möchte ein Bad nehmen. Als ich mich dann jedoch aus den Federn quäle und Lottes Nachricht gelesen habe, finde ich sie ungebadet im Wohnzimmer vor. Eine halbe Stunde später sind wir immer noch nicht weiter. Ein bisschen langsam und ruhig tut auch mal ganz gut.
    Irgendwann gibt es dann Müsli zum Frühstück. Während Lotte sich alle Sorgen vom Körper wäscht und für über eine Stunde einweicht, skype ich mit meinen Eltern. Pläne für die nächsten vier Monate werden unterbreitet und ein letztes Mal die Leidensgeschichte von Fanna erzählt.
    Ich beende das Telefonat und Lotte steigt aus der Badewanne. Wir planen ein bisschen, ehe wir gegen halb Eins Toast und leftover pasta zum Mittag verspeisen. Dann geht es in die Innenstadt. Ich suche noch immer Schuhe. Fündig werde ich abermals nicht. Ich geb's langsam auf. Wenigstens bekomme ich meine restlichen Souvenirs. In meinem Lieblingsshop "Cotton On". Ich wiederstehe dem Drang dort etwas zu kaufen nur knapp, dafür schlägt Lotte zu und kauft sich endlich passende Shorts. Dafür bekomme ich später ihre alten. Als wir bei Countdown vorbei laufen, singen wir dazu das passende Lied. Zeit einen letzten Abstecher zu machen, haben wir nicht. Dafür rieche ich kurz darauf den Laden meiner Träume: Lush. Mich von meiner Nase leiten lassend, steigen wir ein paar Stufen hinab. Auch wenn ich dort nichts kaufe, war ich immerhin da. Nach diesen zwei schweren Shopping Prüfungen bin ich ziemlich stolz in keinem der beiden Läden Geld gelassen zu haben. Am Wasser entlanglaufend, fängt es an zu regnen - aber das macht uns heute gar nichts aus. Lachend, singend und in Erinnerungen schwelgend marschieren wir guter Dinge zum Auto. Wir entdecken das "Kind" von Ruby und Fanna und steigen dann in das Auto von Lottes Onkel ein.
    Abends gibt es Kokoscurry mit roten Linsen und allerhand Gemüse. Müde geht es an diesem Abend bereits gegen Elf ins Bett.
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  • Day190

    Wellington, Neuseeland (5)

    March 5, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 19 °C

    Direkt vom Langstreckenbus geht es für Lotte und mich in den Bus im Stadtverkehr um nach "Island Bay" zu gelangen. Wir ergattern einen Zwei Platz für uns, laden meinen Backpack und all unsere restlichen Gepäckstücke auf einer Ablage ab und teilen uns Lottes Kopfhörer.
    Gegen Ende der Strecke steigen wir aus und werden von Lottes Tante empfangen. Sie nimmt uns den Hügel mit rauf, wo wir Beide, Lotte noch mehr als ich, realisieren, dass Fanna nicht dort auf uns wartet. Ein komisches Gefühl.
    Wir kochen Pasta mit Soße und Peas ehe wir den Hügel zur Bushaltestelle wieder runter rennen. In der Basque Rooftop Bar treffen wir uns mit Lottes Freunden. Während wir Beide keinen Cent ausgeben, haben wir trotzdem eine Menge Spaß. Die Gespräche sind unterhaltsam und mit einem Einheimischen gemeinsam nehme ich die niederländische Sprache auf die Schippe. Gegen halb zwölf sind wir wieder zurück bei Lottes Familie. Nach diesem emotionalen und ereignisreichen Tag sind wir müde, können uns aber nur schwer voneinander trennen. Mehrfach fallen wir uns noch in die Arme. Keiner von uns hat die letzten zwei Monate allein geschlafen und jetzt trennen uns zwei weiße Holztüren und ein halber Meter vom Flur. Die Nacht wird einsam, aber wenigstens warm.
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  • Day190

    Turangi, Neuseeland (2)

    March 5, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach unserem letzten Frühstück in Fanna packen wir auch alles übrige zusammen. Pypy gibt uns letzte Hoffnung und ich übersetze für Lotte alles was er mir schreibt. Beim Mechaniker stellen wir jedoch fest, dass all das nichts gebracht hat. Wir werden unfreundlich behandelt und obwohl ich versuche ruhig zu bleiben, pampe ich die überaus liebreizende Tippse dann an. Zwei Mädchen, die warten, geben uns den Tipp eine Werkstatt ein paar Meter weiter aufzusuchen für eine zweite Meinung. Obwohl diese all die schlimmen Befürchtungen bestätigt, fühlen wir uns dort weitaus besser aufgehoben. Der Mechaniker erklärt uns alles sehr bildlich, sodass ich mitschreiben kann und die Rezeptionistin hat solch ein Mitleid mit uns, dass sie uns zur i-site fährt, wo wir unser Gepäck lagern. Diese Dame erhellt mit ihrer Freundlichkeit den Tag. Für $9 kaufe ich noch eine Neuseeland - Beanie, in die ich mich wahrscheinlich nur schockverliebe weil shoppen genauso wie Schokolade Balsam für die Seele ist. Wir warten auf auf den Intercity Bus, der fünfzehn Minuten Verspätung hat. Unterwegs schauen wir "Before I fall" und lassen unsere Zeit mit Fanna Revue passieren. Pathetisch. Unser Abschied von Fanna kam abrupt und war emotional.Read more

  • Day189

    Turangi, Neuseeland

    March 4, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 25 °C

    Um 8:30 klingelt mein Wecker und wir sind Beide ein bisschen ausgeschlafener. Langsam machen wir uns fertig und frühstücken. Fanna war aufgeräumt und ich checke den Motorraum beziehungsweise die Kühlflüssigkeit. Gähnende Leere schlägt mir entgegen. Nachdem ich mit Pypy Rücksprache gehalten habe, fülle ich unser Wasser ein. Der Campervan neben uns beherbergt drei Schweden, mit denen Lotte derweil ins Gespräch gekommen ist. Wir legen dem Mädchen Mount Taranaki ans Herz und als ich ihr die Fotos zeige, die ich dort geschossen habe, holt sie einen ihrer Freunde zu uns. Dieser fotografiert selber mit seiner Canon und wir unterhalten uns eine Weile über Fotografie, darüber dass er mein Objektiv super findet und ich hingegen mittlerweile am liebsten ein noch besseres hätte. Während sein anderer Freund bereits auf das Lenkrad klopft, unterhalten wir uns noch gut. Dann ist es aber wirklich Zeit um loszufahren, für die Schweden als auch für uns. Von dem Typ, dessen Name ich natürlich sofort vergessen habe, haben wir den Tipp eines Glowworm Caves in der Nähe bekommen. Dort soll es jetzt hingegen und dann langsam Richtung Süden, damit wir am kommenden Tag in Wellington sind. Unser Plan geht nicht auf. Fanna überhitzt wieder. Ich halte abermals Pypy wach. Wir fahren nach Turangi zu New World. Lassen den Motor abkühlen, essen Lunch - es gibt Baguette mit Hummus, Tomaten und Falafel - und kaufen die Kühlerflüssigkeit. Vorsichtig öffne ich mit einem Handtuch den Deckel und fülle die Flüssigkeit ein. Vergeblich. $20 zum Fenster rausgeworfen. Denn der Wagen überhitzt immer noch. Die Flüssigkeit läuft beim Starten und Laufen lassen des Motor über und ist rotbraun. Ich tippe auf Rost. Wir fahren zum Mechaniker, der uns fatale prophezeit. Die Kopfdichtung ist kaputt. Der ganze Motor muss auseinander gebaut werden. Lotte vergießt bittere Tränen, telefoniert mit ihrem Onkel und ihren Eltern, während ich nichts tun kann als ihr ein Taschentuch oder eher Babywipe nachdem nächsten zu reichen.
    An diesem Tag klammere ich mich wirklich an den Spruch: "At least the weather is good."
    Ich bin enttäuscht, dass ich so nicht mehr von der Nordinsel sehen kann, aber das ist nichts im Vergleich zu Lottes Dilemma. Fanna, unsere treue Gefährtin steht vor dem Aus. Wir können nicht mehr weiter mit ihr fahren als zum bezahlten Campground in fünfhundert Meter Entfernung. $40 blättere ich für die Nacht dort hin. Wenigstens nutzen wir die Küche und ich auch die Dusche. Schweren Herzens beginnen wir unsere Sachen zusammen zu packen. Dann gehen wir mit taubem Gefühl zu Bett und zelebrieren dort die letzte Nacht in Fanna mit unserer letzten Oreopackung.
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  • Day188

    Kaimanawa Road Campsite, Neuseeland

    March 3, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Wir suchen uns einen Campground nahe unseres heutigen Tracks aus. Doch unterwegs passiert das unvorstellbare. Fanna überhitzt. Motor auf. Ich kontrolliere alles. Kein Leck. Tiefe Sorgenfalten bilden sich auf Lottes Stirn und auch ich fühle mich mulmig.
    Wir machen einen Zwischenstopp zum Kochen, weil wir so nicht weiterfahren wollen und können. Ich setze mich mit Pypy in Verbindung, denn auch wenn er mir über die Jahre einiges beigebracht hat, ist sein Wissen deutlich umfangreicher und fachkundiger.
    Zu allem Überfluss ist unser Brokkoli verschimmelt, weil wir ihn aufgrund der Übermüdung der letzten Tage nicht rechtzeitig gekocht haben und stattdessen lieber einen auf Nico und Luis mit schneller Kost gemacht haben. Selbst schuld. Trotzdem oder gerade deswegen kann ich mich irgendwann nicht mehr zusammen reißen. Lotte und ich lachen wegen jeder Kleinigkeit und ich stelle fest: "At least we have five liters of water so we can't die of thirst and the weather is good."
    Wir fahren zum richtigen Campground, schlagen dort unser Lager auf und fallen müde ins Bett, nicht ahnend was der nächste Tag uns bringen wird. So können wir wenigstens gut schlafen, denn trotz unserer Sorgen um Fanna bin ich guter Dinge, dass wir nur das Kühlwasser auffüllen müssen...
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  • Day188

    Tongariro Crossing, Neuseeland

    March 3, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Um 6:15 Uhr klingelt der Wecker nach knapp acht Stunden Schlaf. Ausgeschlafen sind wir trotzdem nicht, nicht nach den letzten Tagen und Wochen. Müde und mehr zombieartig ziehen wir uns an, das einzige das uns wirklich wacher macht ist die draußen herrschende Kälte die sich auch in Fanna bemerkbar macht. Wir stärken uns mit Müsli für den Tag, ehe wir unsere Daypacks packen und zum Parkplatz fahren. Dort erwarten wir ein Shuttle, das uns zur anderen Seite bringt. Während der halbstündigen Fahrt schlafe ich wieder ein und werde erst von der rauen Stimme des Fahrers geweckt. Er erinnert uns an Sonnencreme, Wasser und Nahrungsmittel. Mit Witz erklärt er uns dass in den letzten Jahren nur sechs Leute bei diesem Walk gestorben sind und wir uns daher keine Sorgen machen müssen. Haben wir vorher nicht gemacht, jetzt schaut Lotte mich mit großen Augen an.
    Jetzt ist nicht nur die Motivation im Keller, sondern auch die Gelassenheit. Nach einem letzten Mal pinkeln, nehmen wir noch gezwungener Maßen an einer Umfrage teil aus welchem Land wir kommen. Drei andere Niederländer starten den Walk mit uns und Unmengen an Deutschen.
    Obwohl es am Morgen noch so kalt war und wir gewarnt worden sind, damit wir uns ja dick einpacken, fallen bereits nach zwanzig Minuten die ersten Hüllen. Sport-BH, Tshirt, Longsleeve, Hoodie, Sweatshirtjacke, Windjacke und eine Leggins, sowie lange Socken bekleiden mich an diesem Tag. Nach dem ersten Stopp sind Longsleeve und Lottes Windjacke im Backpack beziehungsweise um die Hüften gebunden.
    Langsam laufen wir weiter. Nach etwa einer halben Stunde sehen wir einen kleinen Wasserfall bei dem wir uns je einen Müsliriegel einverleiben.
    Danach beginnt langsam der Aufstieg den wir mit hundert anderen Leuten antreten. Jedes Alter ist vertreten, wobei kaum Kinder dabei sind. Viele im Rentenalter klammern sich an ihre Wanderstöcke, während alle anderen mit Backpacks und Multifunktionskleidung ausgestattet sind.
    In Neuseeland habe ich außerhalb einer Stadt noch nie so viele Menschen gesehen.
    Als wir den ersten hohen Abschnitt geschafft haben, empfängt uns der Wind mit eisiger Kälte. Der Hoodie wird wieder angezogen und der Reißverschluss der Jacke zugezogen. Wir blicken auf eine große Weite und den Vulkan, der glücklicherweise zur Zeit nicht aktiv ist. Wie Nomaden in der Wüste durchqueren wir die Senke und laufen in Fußstapfen vorhergegangener Wanderer. Der steilste Part zum Aufstieg erwartet uns noch. Oben angekommen wird erstmal zu Mittag gegessen. Es gibt, diesmal nicht ausgelaufenen Hummus, da wir ihn in eine Box umgefüllt haben, mit Baguette.
    Nach einer Fotosession geht es an den steilsten Abstieg. Ich surfe quasi bergab anstatt zu laufen. Lottes Angst vor steilen Abhängen hat sie fest in der Hand und ich kann nichts dagegen tun. Erst als wir unten bei den drei nach Eiern riechenden Seen angekommen sind, kann sie ausatmen und ich kann weitere Fotos schießen beziehungsweise schießen lassen.
    Wir setzen unseren Weg fort und kommen zu dem schönsten Teil der Route. Der Ausblick lässt uns innehalten, bewundern und mich wieder zur Kamera greifen. Wir unterhalten uns mit einem anderen Deutschen, der uns darum bittet Fotos zu schießen und treffen später noch überraschend auf eine Freundin von Lotte aus Wellington.
    An diesem Tag legen wir Zweiundzwanzig Kilometer zu Fuß zurück.
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  • Day187

    Taumarunui, Neuseeland

    March 2, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 20 °C

    Nachdem wir uns in Auckland von den Jungs verabschiedet haben - diesmal endgültig und ohne weitere geplante Überraschungen - fahren wir in Richtung Tongariro Crossing, das wir für den nächsten Tag geplant haben. Heute bin ich diejenige, die die Kilometer schrubbt. Während Lotte Schlaf nachholt, lasse ich meine eigene Musik in Fanna spielen. Leise mitsingend und konstant die Spur wechselnd um an noch langsameren Fahrzeugen als Fanna - ja das gibt es! - vorbeizuziehen, kommen wir kontinuierlich voran. Nach etwa zweieinhalb Stunden tanken und kaufen wir in einem Countdown ein. Bei der Post kaufen wir Kilometer für Fanna und da Lotte nun wieder wach ist, wechseln wir erst auf ihre und später unsere gemeinsame Playlist.
    Ein emotionaler Zwischenstopp mit Wasser auffüllen und ein paar Dehnübungen für mich zum wach werden, wirft uns in unserem Zeitplan fast eine Stunde zurück. Mittlerweile ist es sechs Uhr. Und wir müssen noch immer etwas mehr als zwei Stunden fahren. Nach der ersten Stunde verwerfen wir unsere Dinnerpläne, da sogar ich zu fertig bin um später noch zu kochen. Stattdessen gibt es auf dem Parkplatz einer BP-Station Leftover-Pizza und Bohnen aus der Dose mit Soße. Noch tiefer können wir nicht sinken, das ist noch schlimmer als Pasta mit Sauce.
    Viel zu spät kommen wir auf dem Campground an, wir bezahlen, nehmen die Toilette in Beschlag, machen uns Bett fertig und wollen endlich schlafen. Vorher muss Lotte aber noch das Shuttle für den nächsten Morgen buchen.
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  • Day187

    Auckland, Neuseeland (2)

    March 2, 2019 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    Nach vielleicht drei Stunden Schlaf heißt es aufstehen. Aus mir - einer halbtoten, schlaftrunkenen Version meiner Selbst - unerfindlichen Gründen haben wir zugestimmt die Jungs beim Autoverkauf zu unterstützen und mit zum Carmarket zu kommen
    Die Jungs machen sich vor uns los. Die Zwei wollen schließlich einen guten Stellplatz ergattern, während wir alle Zeit der Welt haben - mehr oder weniger.
    Mitten in der beschäftigten Stadt findet der Carmarket statt. Die nächste Toilette ist eine Tankstelle, es sind kaum Interessenten dort und die Zeit drängt, dafür ist aber das Wetter gut. Auch Janne und Märtha sind dort mit dem Plan ihr Auto "Lucy" loszuwerden. Erfolg hat keiner, außer ich weil ich endlich meine Hildesheim-Dokumente fertig stelle. Ich stoße zur Gruppe dazu und unterstütze mit Salat zum Mittagessen.
    Unsere letzten gemeinsamen Stunden verbringen wir also beim erfolglosen Versuch Ruby und Lucy zu an die Backpacker zu bringen.
    Danach geht's noch zu Domino's, wo wir uns nach einer Stärkung voneinander verabschieden.
    Wir wünschen den Vieren viel Erfolg und Glück beim Verkauf der Autos. Es wird gewunken und dann setze ich mich hinters Steuer und unsere Reise geht weiter.
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