Jules Bue

Joined April 2018
  • Day336

    Loop Tag 5: Feldarbeit und Schotter

    February 11 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute stand der letzte Abschnitt unseres Ausfluges auf dem Plan. Von Du Gia mussten wir ein Stück zurück fahren, um dann erst Richtung Quan Ba und dann von dort zurück nach Ha Giang zu kommen. Bevor es losgehen sollte, wollten wir noch schnell beim bekannten Wasserfall 💦 vorbei schauen und geübt wie wir mit unseren Bikes mittlerweile waren, dachten wir wir Düsen da mal schnell hin. Tja... die Wege wurden schmaler und steiler ⛰und die Blicke der einheimischen hätten uns schon verraten sollen, dass das einfacher klang als gedacht. Rosie fuhr voran bis es sie dann in einer steilen, sandigen und steinigen Kurve ein wenig entschärfte. Ist zwar nichts passiert, aber da es steiler und schlechter werden sollte und der Weg noch ziemlich weit war, beschlossen wir umzukehren und in unseren letzten Tag zu starten. Kurz nach der ersten Abzweigung wurde die Straße 🛣wieder schlechter. Wir fuhren hinab und durch ein Tal und wir könnten deutlich sagen: Neujahr war vorbei. Links und rechts von uns wurden Felder 🌱per Hand oder mithilfe von Wasserbüffeln 🐃 oder Kühen gepflügt, überall in den Bergen brannten kleinere Feuer, Frauen 👩🏽und Mädchen 👧🏾liefen mit ihren Hacken Richtung Felder und die allerjüngste 👶🏽waren auf einer Art Karren versammelt, der von einem anderen Kleinkind geschoben wurde. Zu gerne hätten wir gestoppt, um das ganze Geschehen mit unseren Kameras 📸 einzufangen, aber wir waren ja nicht im Zoo und wollten den Leuten dort auch nicht das Gefühl geben begafft zu werden.
    Wir machten eine kleine Pause und sahen auf der online-Karte 🗺, dass uns zwei steinige, kurvenreiche Kilometer bevorstanden. Naja, dachten wir, schlimmer als gestern kann es ja nicht wirklich werden, und so fuhren wir weiter bis wir vor dem schlimmsten und felsigsten Feldweg standen, den wir je gesehen hatten. Augen zu 🙈 und durch hieß es dann und so holperten und hüpften wir über die nächsten Kilometer. Rosie war als erstes durch und machte Videos 📱 von uns, die ich aber hier leider nicht hochladen kann. Der Rest der Strecke hielt immer mal wieder steinige Überraschungen für uns bereit, aber Profis, die wir mittlerweile waren, meisterten wir natürlich alles ohne Probleme 💪🏻. Es war komisch wieder in Ha Giang anzukommen und noch viel komischer unsere liebgewonnenen Bikes 🏍 🏍 abzugeben. Zu dritt gingen wir noch ein Eis 🍧 essen bevor wie Rosie vorerst goodbye sagten.
    Am nächsten Tag ging es mit dem Schlafbus 🚌 🛏 nach Hanoi. Was 5 Stunden dauern sollte, dauerte 8 und das TV 📺 Programm im Bus war zwar vorhanden, aber schlechter als nur irgendwie vorstellbar - vietnamesisches Fernsehen eben 😬. Am nächsten Tag schickten wir ein Paket 📦 nach Hause, um unser Gepäck 🎒 ein wenig zu entlasten - Daumen gedrückt, dass es ankommt! 🤞🏻
    Danach nahmen wir den nächsten Bus 🚌und eine Fähre ⛴ und noch einen Bus 🚌 zur Cat Ba Island 🏖in der Halong Bucht.
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  • Day335

    Loop Tag 4: Schotter und Dörfer

    February 10 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Gestern brachen wir wieder zu dritt 🏍🏍🏍 auf und waren alle zunächst ein bisschen mies drauf: das Abendbrot 🍲war eklig, das Frühstück 🥖🍳nicht gut und seit unserer Ankunft in Dong Van wurden wir von allen Seiten mit ‚Musik‘ 🎶 und anderem Lärm beschallt. Der Himmel war grau ☁️und dass der erste Teil unserer heutigen Strecke dann noch eher einem schlechten Feldweg als einer Straße glich, machte die Sache nicht unbedingt besser. In einem der Dörfer ging es wirklich über Stock und Stein, überall waren Menschen im Weg 👫👭 und unzählige Mopeds kamen uns entgegen. (Mulans Oma 👵🏻 war auch am Start und wartete mitten auf der ‚Straße‘ quasi darauf von Jule überfahren zu fahren. Dank Krikki und vor allem Jules intensiven Hupen ist aber nichts passiert.) Ich frage mich noch jetzt wie wir es ohne zu stoppen oder umzufallen da durch geschafft haben.
    Am Ende des Dorfes 🏘 brauchten wir eine Pause und liefen ein wenig durch das bunte Treiben - natürlich waren wir DIE Attraktion. Nach ein paar Keksen 🍪 ging die wilde Fahrt weiter und zum Glück änderten sich nach der nächsten Abbiegung die Strassenverhältnisse und auch die Sonne☀️ schien so hell sie konnte. Wir stoppten wieder einige Male, um die grandiose Aussicht 🏞 zu genießen, die sich gefühlt nach jeder Kurve änderte und immer besser wurde. Heute gab es viele traditionelle Dörfer und seltsam geformte, steil aus der Erde ragende Berge ⛰zu sehen. (Leider können die Fotos die Schönheit nicht im entferntesten wiedergeben.) Außerdem begegneten uns überall Kinder 👧🏾🧒🏽, die winkend und rufend am Straßenrand grüßten - High Five ✋ haben wir uns vom Moped aus aber nicht getraut.
    Nach Ankunft in Du Gia suchten wir eine Unterkunft und wurden schnell fündig. Hier gibt es allerdings nur sogenannte Homestays, die eher wie ein Hostel sind. Das heißt in einem großen Holzhaus liegen Matratzen 🛏 auf dem Boden und es gibt einfache Toiletten und Duschen. Nach einer Verschnaufpause machten wir noch einen Spaziergang bei dem uns auch hier die Kinder wieder freudig grüßten. Wir nahmen am Family Dinner Teil, obwohl die Familie nicht wirklich mit uns isst, und waren hellauf begeistert davon, dass es doch tatsächlich Pommes 🍟 gab. Nie zuvor hatten wir den köstlichen Geschmack von Pommes so sehr geschätzt wie heute Abend 😂 - endlich mal kein Reis und keine Reisnudeln 👍. Wir gingen wieder früh uns Bett und zum Glück waren auch die anderen Gäste zu müde, um eine Party 🎈 zu veranstalten.
    Morgen steht dann der letzte Abschnitt unserer Reise auf dem Programm.
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  • Day334

    Loop Tag 3: Ma Pi Ling Pass und Panorama

    February 9 in Vietnam ⋅ 🌙 16 °C

    Heute morgen genossen wir entspannt und in aller Ruhe unsere Pancakes 🥞 mit Schokosauce und besuchten den lokalen Markt 🍎🍌 in Dong Vang bevor wir Tag 3 unseres Trips starteten. Wir bekamen heute Zuwachs zu unserer Truppe, denn Jessica, die wir auch aus dem Teehaus kannten und die mit anderen ein paar Tage zuvor hier her gefahren war, wollte mit uns den Loop zu Ende bringen. Das treffen bzw Abholen gestaltete sich jedoch etwas schwierig und so verließen wir Dong Van erst gegen 12 Uhr. Da für heute aber nur eine sehr kurze Strecke über den Ma Pi Ling Pass ⛰inklusive einer kleinen Wanderung geplant war, sollte das unseren Zeitplan nicht stören. Zu viert fuhren wir also wieder bergauf und bergab, stoppten hier und da, und besuchten das Jugend-Denkmal, das an den fast 6jährigen Bau der Straße 🛣erinnert (1959-1965). Insgesamt waren daran 1000 Jugendliche aus 16 verschiedenen ethnischen Gruppen beteiligt und es kostete über 2 Mio Arbeitstage und 14 Menschenleben, um sie fertig zu stellen. Der Pass liegt im Karst Geopark, der UNESCO Weltkulturerbe ist, und verbindet heute hunderte Dörfer 🏘 und Menschen, die vorher isoliert und ohne Elektrizität, Schulen oder Gesundheitsversorgung gelebt haben, miteinander und zur Außenwelt.
    Kurz nach dem Pass stellten wir unsere Mopeds ab und machten uns auf den Sky Walk ⛰zu erkunden. Theoretisch hätten wir den Berg auch hinauf fahren können, doch der schmale Pfad direkt am Abgrund und der vietnamesische Gegenverkehr motivierten uns doch lieber zu Fuß 👣zu gehen. Es sah steiler bzw beschwerlicher aus als es war und die Aussicht war toll! Außerdem sahen wir einige einheimische Kinder, die wie Bergziegen 🐐die steinigen Hügel hinauf kletterten.
    Nach der anstrengenden Wanderung gönnten wir uns eine Pause im Café ☕️und hatten auch hier wieder die beste Aussicht - diesmal auf dem Damm, der wohl zur Wasserversorgung gebaut wurde. Nun war es nicht mehr weit nach Meo Vac, doch selbst die Strecke unterhalb des Passes war unglaublich schön. Wir fanden ein Zimmer, das wir zu viert teilen konnten, spielten Bao, den vietnamesischen Straßen-‚ball‘-Sport und gingen Abendessen 🍲🍚🥗 in der Stadt.
    Der Streckenabschnitt über den Pass 🏞war bisher der schönste der drei Tage, doch leider hat unsere wirklich erstklassige Gruppendynamik ein wenig unter unserem Zuwachs gelitten. Wie es scheint, sind wir aber ab morgen wieder zu dritt, denn Jessica will morgen den kompletten Rest der Strecke fahren, um in ihrem Zeitplan zu bleiben. Wir bleiben dann doch lieber entspannt zu dritt 😬.
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  • Day333

    Loop Tag 2: China, here we come!

    February 8 in Vietnam ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach Pancakes 🥞 am Morgen starteten wir in Tag 2 und mussten uns erst einmal an die lange Tankschlange im Ort anstellen. Danach ging es weiter, erneut Serpentinen bergauf und bergab und überall sahen wir Einheimische in ihren traditionellen Outfits, die immer noch im Neujahrsfieber waren. Drei Mädchen fragten uns ganz schüchtern, ob wir ein Foto mit Ihnen machen würden und da wir schon auf ein Foto mit den hübschen Mädels 👧🏾👧🏾👧🏾 gehofft hatten, waren wir natürlich einverstanden und bekamen auch unser Foto. Am gleichen Ort lief auch ein anderes noch sehr kleines Mädchen (vielleicht 1,5 Jahre alt) mit Dose in der Hand umher: den Kindern wird hier Redbull gegeben. Warum wissen wir allerdings noch nicht... 🤷🏼‍♀️
    Wieder stoppten wir mehrere Male um die atemberaubenden Aussichten zu genießen und unsere Glieder ein wenig auszuruhen. Mopedfahren ist echt anstrengend!
    Unser Hauptziel heute war allerdings China 🇨🇳! Wir fuhren also von der Hauptstraße 🛣 Richtung Grenze ab und hatten gehört, dass es einen kleinen Markt direkt auf der Grenze gibt. Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit steile Berge hoch und wieder runter ⛰gefahren waren und Chrissi schon in Erwägung zog auf die anderen zu warten, erreichten wir irgendwann den Markt, parkten unsere Bikes 🏍 und liefen nach China. Die Vietnamesen und Chinesen, die hier übrigens nicht von einander zu unterscheiden sind, feierten immer noch ihr Neujahr 🎉und erfreuten sich an fiesen, lauten Böllern, die bei uns wahrscheinlich verboten 🚫 wären. Wir machten ein paar Fotos und beobachteten das bunte Treiben bevor wir uns zurück auf unsere Mopeds schwangen. Zum Glück gab es von hier aus eine Abkürzung nach Dong Van, also in die Stadt wo wir die Nacht bleiben wollten, und abgesehen von den drei Bussen 🚌🚌🚌, die sich auf der schmalen Straße an uns vorbei quetschten, war die Fahrt echt entspannt. Wir fanden ein Guesthouse und liefen ein wenig durch den doch relativ großen aber sehr hübschen Ort bevor wir dinnierten 🍛🍳🥗 und dann alle ziemlich schnell einschliefen.
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  • Day332

    Ha Giang Loop: 3 Mädels und die Berge

    February 7 in Vietnam ⋅ ⛅ 23 °C

    Jules Traum war es ja schon seit längerem eine mehrtägige Mopedtour 🏍 durch Asien zu machen. Da Chrissis erste Versuche mit einem Scooter jedoch in Thailand kläglich scheiterten, hatten wir es bisher nicht erneut gewagt ein Motorrad oder Moped auszuleihen. Da beim Teeprojekt 🍵 jedoch fast alle selber fuhren und auch die Mädels sich trauten und übten, drehte Chrissi ein paar Runden mit Rosies Moped in Ha Giang und noch am gleichen Nachmittag liehen wir uns zwei Bikes bei einem Hostel, um am nächsten Tag unseren fünftägigen Trip durch den nördlichsten Norden Vietnams 🇻🇳 zu starten - den Ha Giang Loop. Da es im Teehaus immer noch mehr als ruhig war, beschloss Rosie 🙋🏼‍♀️uns zu begleiten und so starteten wir gestern zu dritt ins Abenteuer. 🏍🏍🏍
    Die Sonne ☀️strahlte (zum ersten Mal seit unserer Ankunft in Vietnam) und wir genossen den Fahrtwind. Am Anfang noch etwas unsicher, fuhren wir bald wie Profis die teilweise steilen Berge hinauf und hinab ⛰und nahmen (fast) Jede Kurve mit Bravour. Wir stoppten mehrere Male, um die fantastische Aussicht zu genießen und machten dann eine längere Mittagspause 🍜🥤in Quan Ba, ca 50 km vom Start entfernt - Halbzeit für Tag 1. Wir fuhren außerdem ein wenig von der Hauptstraße ab, um nach Lung Tam zu gelangen. In diesem Dorf wurde die Leinen Kooperative von Mrs Mai, einer der Dorffrauen, gegründet und beschäftigt mehrere Frauen, die vom waschen über spinnen und färben bis hin zur fertigen Tasche 💼 alles in Handarbeit herstellen. Dank Neujahr war die kooperative leider geschlossen, aber es gab einen kleinen Shop, dem wir natürlich gern ein wenig monetäre Unterstützung leisteten 😉. Mrs Mai hat es mit ihrer Arbeit übrigens sogar ins Forbes Magazine als eine der 50 einflussreichsten Frauen Vietnams geschafft 🏅und zeigte uns stolz ihren Artikel. Weiter ging die Fahrt und gegen 6 Uhr erreichen wir Yen Minh, wo wir das letzte Zimmer im Bong Bang Homestay bekamen und abends mit den anderen aßen 🍛🥗🥘 und ein wenig quatschten. Wir waren müde 😴 und unsere Hände 🤲🏻, Rücken, Beine und Hintern schmerzten, doch wir hatten den Tag und die wunderschönen Aussichten genossen und waren auch ein bisschen stolz, dass wir Tag 1 und die ersten 95km so gut gemeistert hatten.
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  • Day329

    Binh Van: Essen, Silvester und mehr Tee

    February 4 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Am nächsten Morgen klopfte es an unsere Tür: ‚Wir wollen auf den Markt und warten schon auf euch!‘ Was? Wie? Heute? Okay... wir zogen uns also schnell an und aßen ein wenig und wurden dann zusammen mit Tham 🇻🇳 und Jessica 🇧🇷 in den nächsten Ort gebracht. Hier stoppten wir vor einem Decken-und Matratzengeschäft aus dem der Junge 🧒🏽 kam, der Rosie ‚entführt‘ hatte, und nahm uns mit in sein Haus. Rosie war froh uns zu sehen, denn sie hatte ihre Zeit seit gestern damit verbracht Kinder zu bespassen und merkwürdige Videos 📺 zu schauen. Wir gingen mit den Kindern auf den Markt und hatten plötzlich eine ganze Kinderschar 🧒🏽👧🏾bei uns. Wir waren außerdem die Hauptattraktion des Marktes, wurden wie gewohnt angestarrt und hatten ein bisschen das komische Gefühl, dass die Kinder uns ein wenig präsentierten, so von wegen: Schaut alle, wir haben weiße Gäste! Klingt blöd, war aber glaube ich wirklich so. Wir kauften eine Wassermelone 🍉und wurden zurück im Haus zum Mittag eingeladen. Das Essen 🥘🍚🥗war super lecker und viel zu viel, aber als uns dann gesagt wurde wir sollten doch die Nacht 🌛bleiben, kam Fluchtdrang 🏃🏼‍♀️in uns auf. Bis um 3 Uhr nachmittags saßen wir also im Wohnzimmer/Geschäft der Familie, schauten YouTube Videos, aßen Obst 🍊und Sonnenblumenkerne 🌻und quatschten.
    Beim Dinner unterhielten wir uns mit Mr Shan über sein Projekt und erfuhren, dass er neben dem Teegeschäft auch junge Leute der ethnischen Minderheiten Vietnams kostenlos unterrichtet 📚 und beherbergt. Am gleichen Abend zeigte er uns eine Präsentation inklusive Videos zum Tee 🍵 und der Schule 🏫 und nachdem unser bisheriger Eindruck vom Projekt nicht so optimal gewesen ist, waren wir dann doch ziemlich begeistert. Jugendliche, deren Eltern beispielsweise entweder tot sind oder verschleppt wurden, und Mädchen, die verkauft oder zwangsverheirater 👰🏾werden sollten, bekommen hier die Chance auf ein besseres Leben. Mr Shan unterrichtet englisch, aber auch wie man zB ein Guesthouse 🏨 führt, wie man putzt und kocht (auch die Jungs müssen ran), und ein eigenes Geschäft zB im Tourismus aufbaut. Er hilft Ihnen beim Aufbau und gibt ihnen damit die Möglichkeit selbstständig Geld 💰 zu verdienen.
    Am nächsten Morgen gingen wir mit zwei dänischen Jungs auf den Berg ⛰ bzw in den Wald 🌳 um Teeblätter zu pflücken. Oben angekommen mussten wir erst einmal durchatmen und dann wurde uns erklärt welche Blätter wir wollen und dass wir von einem Ästchen nicht mehr als 3-4 Blätter 🍃pflücken sollten. Wir pflückten einen Korb voll und machten uns auf den Rückweg, vorbei an einem kleinen Dorf, in dem uns die Damen des Ortes am liebsten in ihr Wohnzimmer 🍵 verschleppt hätten. Jule wurde von einem fiesen Blutegel angefallen, den Mr Shan vollgesaut in der Küche fand und danach die Bissstelle an Jules Knöchel entdeckte. Zum Glück 🍀 fanden wir aber weiter keine Tierchen an uns...
    Am Abend des 4. Februars war dann hier was unser Silvesterabend 🎉 ist. Wir aßen alle zusammen Dinner, machten ein Feuer, aßen und tranken ein wenig Reiswein (hier auch happy milk 🥛 genannt) und um 12 gab es dann ein hübsches Feuerwerk 🎆. Mr Shan legte ABBAs ‚Happy uns new year‘ auf und fragte, ob wir mit ihm zur Pagode kommen wollen, um zu beten bzw Opfer für das neue Jahr zu bringen. Wir fragten, ob wir dann die merkwürdigen und einzigen Touristen wären, die den Leuten doof beim Beten zuschauen würden und als er mit Ja antwortete, entschieden wir uns dafür zuhause zu bleiben.
    Am Neujahrstag verließen wir das Teehaus nach dem mittag und fuhren per Anhalter 🚚 die 15km nach Ha Giang, wo wir uns ein hübsches Zimmer gebucht hatten.
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  • Day328

    Binh Vang: Teekultur und Dorftrip

    February 3 in Vietnam ⋅ ☀️ 25 °C

    Donnerstag Nachmittag kamen wir also nach 8 (!!!!!) Stunden im überfüllten und voll beladenen Bus 🚌inklusive lebendem Schwein 🐷beim Bayu Teahouse an. Mr Shan und zwei der anderen Freiwilligen begrüßten uns. Wir bekamen wider Erwarten ein Doppelzimmer mit eigenem Bad und nach und nach kamen mehr Freiwillige aus der ganzen Welt 🗺 von ihren Tagesausflügen zurück. Wir hatten den Eindruck alles sei etwas ungeplant und durcheinander, doch Mr Shan verkündete die Pläne für die nächsten Tage und die klangen echt gut.
    Hier muss erwähnt werden, dass Vietnam zusammen mit China und Malaysia das Lunar Neujahr feiert. Dieses Jahr sind die drei ersten und wichtigsten Tage der 5., 6., und 7. Februar. Die Studenten, die hier sonst leben, sind also alle bei ihren Familien und es gibt nicht wirklich etwas zu tun für uns.
    Am ersten Tag bekamen wir jedoch eine Präsentation über den Tee 🍵 und die Kultur der Gegend und am Nachmittag wurden wir spontan von Viet und Yen, zwei der gebliebenen Studenten, die Berge ⛰ hinauf in eines der Teedörfer gefahren mit dem das Teehaus Zusammenarbeitet. Mit Mopeds 🏍 düsten wir also durch die Gegend, mal wieder bergauf und bergab, durch Dörfer, Wasserbüffelherden 🐃🐃 und kleine Flüsse, vorbei an Wasserfällen, Gärten und unzähligen Reisfeldern. Wir stoppten, um die Ausblicke zu genießen und besuchten eines der Dörfer. Zum ersten Mal sahen und probierten wir einen Zimtbaum 🌳und waren ganz begeistert vom Geschmack und der Tatsache, dass Zimt hier einfach so im Wald wächst. Wir kehrten bei einer der Teefarmerfamililen ein und genossen eine geröstete Frucht, die wie Pizza 🍕 schmeckte, tranken Tee 🍵 und sahen wie sie den Tee in Bambus 🎋gestopft über dem Feuer 🔥 haltbar machten. Die Ausblicke über die Berge und in die Täler waren atemberaubend- Reisfelder soweit das Auge reicht, an Orten wo man sich fragt wie man dort nur hingelangen soll. Genauso (schön) hatten wir es uns vorgestellt und wir wurden nicht enttäuscht. 🖼
    Abends saßen wir wir mit den anderen freiwilligen zusammen am Lagerfeuer und quatschten über Gott und die Welt.
    Für den nächsten Tag war eigentlich geplant, dass wir in den Wald bzw Dschungel 🌴🌳🌴gehen, um dort Tee zu pflücken. Schnell wurde jedoch klar, dass das geplante Programm bereits jetzt zu Ende war und wir uns von nun an selber beschäftigen mussten. Unsere Begeisterung 👎🏻hielt sich in Grenzen, denn wir waren doch gekommen, um etwas über Tee zu lernen und Tee zu ‚machen‘. Wir wollten also zusammen mit Rosie 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 in den Wald spazieren, doch plötzlich tauchte ein vietnamesischer Junge 🧒🏽 auf, der Rosie ganz ohne Vorwarnung abholte und mit zu seiner Familie nahm. Wir verbummelten also den Tag zu zweit 👭und fühlten uns ein wenig fehl am Platz. Auf Nachfrage was wir denn noch tun würden, sagte Mr Shan wir hätten eine 🥘 dinner Party, eine 🍲Lunch party am nächsten Tag, und würden zum bekannten Neujahrsmarkt 🥕🥦🌶am übernächsten Tag fahren. Das klang erstmal ziemlich vielversprechend, sollte aber -wie wir später feststellten - nicht wirklich stattfinden.
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  • Day324

    Sapa: Nebel und Hotels

    January 30 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Morgens um 6 erreichten wir Lao Cai mit dem Nachtzug 🚞 und fuhren dann mit dem Bus 🚌 25km weiter über Serpentinen bergauf und bergab ⛰ nach Sapa. Zum Glück hatten wir uns die Sitze ganz vorne neben dem Fahrer gesichert und brauchten deshalb keine Reisetabletten.
    Angekommen in Sapa checkten wir in unser Hotel 🏨 ein und konnten zum Glück 🍀 bereits morgens um 7 in unser Zimmer. Wir waren so erledigt von der rumpeligen Zugfahrt, dass wir erst einmal ein Nickerchen 💤 machten bevor wir um halb 10 frühstücken 🥞 gingen. Chrissi fühlte sich immer noch sehr schlapp und hätte für den ,Aufstieg‘ in unser Zimmer im vierten Stock eigentlich ein Sauerstoffzelt gebraucht. Deshalb und aufgrund des dichten Nebels 🌫 überall entschieden wir uns auch gegen eine Wanderung 🏞durch die Reisberge hin zu den Bergdörfern der Region für die eigentlich alle Touristen hier her reisen. Tag 1 verbrachten wir fast nur in unserem wirklich schönen Zimmer und erholten uns von der furchtbaren Nacht im Zug, aber an Tag 2 erkundeten wir den Ort und die Gegend ein wenig.
    So richtig verstehen wir allerdings den Hype um Sapa nicht. Alle Blogs und Reiseführer schwärmen geradezu von dem kleinen Städtchen; für uns ist es eine Touristenhochburg, die nur aus schicken Hotels 🏨 und überteuerten Restaurants 🍽 mit kaum vietnamesischer Küche besteht. Überall stehen die Frauen der angrenzenden Bergdörfer, die einen mit auf Touren in Ihr Dorf nehmen oder etwas verkaufen 👜wollen. Wer höflich ablehnt und nichts kauft wird beim Gehen böse beschimpft. 🤬
    Am Rand der Stadt sieht man deutlich, dass die Einheimischen geradezu aus der Stadt vertrieben wurden, um Platz für riesige Hotelklötze 🏢 zu schaffen und überall wo man hinsieht, werden neue Hotels gebaut. Seit 2017 gibt es auch eine kleine Bahn, die von Sapa aus auf den Fansipan, den höchsten Berg 🏔 Südostasiens, führt. Ein Ticket kostet 700.000 Dong, das sind knapp 30 Euro. Einheimische können sich das nicht leisten. 💰
    Irgendwie hat man hier ein bisschen das Gefühl man ist im Disneyland: es ist alles hübsch aber eben auch unecht, aufgebaut für uns, die Touristen. Wir verstehen ja, dass alle etwas vom Tourismuskuchen 🎂 abhaben möchten und auch die Bergvölker nicht mehr nur vom Dschungel 🌳🌴🌳 leben möchten, aber hier wurde auf jeden Fall viel falsch gemacht und alles authentische zerstört. Schade eigentlich, denn das, was noch nicht für Hotels platt gemacht wurde, ist wirklich schön.
    Am Abend des zweiten Tages entschieden wir uns daher dafür am nächsten Morgen weiter zu fahren. 🚌 Wir hatten eine Organisation in der Nähe Ha Giangs kontaktiert bei der wir eine Woche bleiben und Neues über Tee 🍵 lernen wollten.

    Unsere 💦 Waterbottle challenge läuft immer noch ziemlich gut. Überraschenderweise können wir in so ziemlich allen Guesthouses und Hostels unsere Wasserflaschen für umsonst oder zu einem sehr kleinen Preis auffüllen lassen. Während unserer Krankheitsphase in Laos kauften wir jedoch 2 mal Wasser in Plastikflaschen, weil wir nicht genau wussten was der Grund für unsere Magenprobleme war.
    Im Hostel in Hanoi konnten wir unsere Flaschenleider nicht nachfüllen, aber wir entdeckten die App ‚RefillMyBottle‘, die weltweit anzeigt wo man Trinkwasser auffüllen kann. So liefen wir in Hanoi zu einem Italiener und konnten die Flaschen auch in einem koreanischen Restaurant kostenlos auffüllen (auch ohne etwas zu kaufen). Wenn man will, geht es also, man muss nur fragen 😉. Unsere Bilanz sieht für 3 Monate nun folgendermaßen aus:
    # 👎 Plastikflaschen gekauft = 16
    # 👍 Plastikflaschen gespart = 167
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  • Day322

    Hanoi: Trubel und Chaos

    January 28 in Vietnam ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach einem etwas unsanften Flug ✈️ landeten wir Donnerstag Nachmittag in der Hauptstadt Vietnams. Unser e-Visa sorgte für keinerlei Probleme und das AirPort Shuttle fuhr uns ziemlich nah zu unserem Hostel, welches direkt neben der bekannten St Joseph Kathedrale ⛪️ im Old Quarter der Stadt befand. Wer sich nun fragt was denn eine katholische Kirche in einer asiatischen Hauptstadt sucht, dem sei gesagt, dass Vietnam 🇻🇳 einmal französische Kolonie gewesen ist und die Kolonialisten hier die Kathedrale in Anlehnung an Notre Dame in Paris erbauten. Um die bauen zu können, musste jedoch eine Buddhistische Pagode aus der Gründungszeit Hanois im 11. Jhd weichen - noch heute gibt es ‚religiöse Proteste’. An Weihnachten 1886 wurde die Kathedrale eingeweiht, dann in den 1950ern von der vietnamesischen Viet Minh Partei geschlossen, und an Weihnachten 1990 (genau an Steffis Geburtstag 😉) wieder eröffnet. Als wir gleich am ersten Abend den Ausblick unseres Hostels 🏨 auf die Kirche genossen, trauten wir unseren Ohren kaum als plötzlich ein vertrautes aber lange nicht gehörtes Glockenspiel 🔔 ertönte... es fühlte sich ein bisschen nach Heimat an.
    Unsere Tage in Hanoi gingen wir entspannt an, da Chrissi sich dank der dummen Klimaanlage in Vientiane, die sich auf magische Weise selbst nachts 🌙 einschaltete, eine fiese Erkältung 🤧 eingefangen hatte. Wir ließen uns treiben vom Geschehen und Trubel der Stadt, inspizierten so manche ‚Northface’-Jacke und jegliche Arten von Rucksäcken 🎒, genossen Kaffee ☕️ und Kuchen 🍰 und entspannten uns im Hostel. Nach einem Monat im schläfrigen Laos gefielen uns die lebendigen, lauten und bunten Straßen Hanois wirklich gut.
    Außerdem besuchten wir den Temple of 📖 Literature, der 1076 zu Ehren Konfuzius als erste Universität des Landes erbaut wurde. Nur die schlausten Köpfe wurden hier aufgenommen und mussten mehrere Prüfungen im Jahr bestehen. Die besten der besten nahmen dann an ‚königlichen Tests‘ Teil, die vom Herrscher 👑 des Landes selbst durchgeführt wurden. Heute gibt es noch die 5 Innenhöfe mit Teichen und viel Grün und die SchildkrötenStatuen zu sehen, in die die Namen aller Absolventen 🎓 eingraviert sind. Chrissi gefiel der Ort, Jule war es viel zu langweilig - sie hatte eine riesige Bibliothek 📚 erwartet...
    Eine weitere ‚Sehenswürdigkeiten‘ Hanois ist die sogenannte Zugstrasse. 🚞 Der Bahnhof liegt im Herzen der Stadt und die Gleise führen direkt an Häusern 🏘vorbei in denen die Menschen mit und fast auf ihnen leben. Wir liefen also entlang der Gleise bis wir an den offensichtlichen Touri-Treffpunkt gelangten und gönnten uns ein leckeres Ban Mi Chay 🥖🥗🍳 - ein vegetarisches Baguette mit Ei. Wir saßen gemütlich auf den Zwergschemeln des kleinen Standes als es plötzlich hieß: Train is coming! Alle standen von ihren Plätzen auf und rückten noch ein bisschen näher zur Hauswand und dann war er da: der Zug rauschte direkt vor unserer Nase 👃 an uns vorbei. In Deutschland wären wahrscheinlich alle Fenster und Türen, die sich auf der Schienenseite befinden, aus Sicherheitsgründen zugemauert oder es würde dort niemand mehr wohnen. Hier stört es aber niemanden und die Menschen haben ihre innere Uhr ⏰ auf den Zugfahrplan eingestellt.
    Abends schlenderten wir über den Nachtmarkt, der zur zeit eine gesonderte Chinese 🇨🇳 New Year Sektion hat. Ab dem 5. Februar wird in Vietnam, China und Malaysia das chinesische Silvester gefeiert - offiziell für eine ganze Woche, inoffiziell eher für zwei. Die Menschen renovieren und schmücken ihre Häuser, bereiten ein riesiges Festmahl vor und reisen über weite Strecken, um an den Feiertagen zuhause zu sein - wie Weihnachten also 😉. Das neue Jahr wird das Jahr des Schweines und so gibt es unzählige Dekorationen in rot und Gold und mit Schweinchen 🐷 überall in der Stadt. Außerdem stehen an jeder Ecke glückbringende Orangen-und Kirschbäumchen, die den Frühling ankündigen.
    Bevor wir Montag in den Nachtzug nach Sapa stiegen, gingen wir ein wenig shoppen. Nach so langer Zeit in Sandalen, Sommer-und Schlabberklamotten, war es Zeit für eine Jeans 👖 und ein paar Turnschuhe. Da Chrissis Hintern zwar mittlerweile kleiner aber immer noch zu groß für asiatische Jeans ist, bekam nur Jule eine neue aber neue Schuhe 👟 passten uns beiden 😉.
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  • Day317

    Vientiane: Cafes und Bomben

    January 23 in Laos ⋅ ☀️ 26 °C

    Montag sind wir nach laaaangen 4 Stunden Busfahren 🚌 (für 119km) in Vientiane, der Hauptstadt Laos, angekommen. Die Preise für Übernachtungen 🛌 sind deutlich teurer hier als bisher aber nach ein paar Anfragen haben wir doch etwas gefunden. Wir hoffen ja, dass unsere Visa für Vietnam 🇻🇳 bald genehmigt werden und wir nur ein paar Tage hier bleiben. Am ersten Abend war unsere einzige Mission etwas leckeres Essbares zu finden; Jule wollte gern Tofu Laab. Nach ca 1 Stunde Umherlaufen und null essen auf dem Nachtmarkt hatten wir die Nase 👃 voll und setzten uns in ein schickes aber erschwingliches Restaurant. Hätten wir gewusst wie schlecht das Essen 🥘und sogar die Fruchtshakes 🥤dort sind, hätten wir uns Fertignudeln im Supermarkt geholt... wirklich sehr enttäuschend... 😭
    Am nächsten Tag schlenderten wir durch die Französisch angehauchte Stadt mit unzähligen Cafés und vorbei an vielen Tempeln, um zur Organisation COPE zu gelangen. Cope ist spezialisiert auf Hilfe und medizinische Versorgung 👨‍⚕️ der Bevölkerung, die die Folgen der Bombardierung des Vietnam-Krieges erlitten hat. Wie wir dort erfahren haben, war Laos eine Transportroute 🛣der Vietnamesen im Vietnamkrieg, die natürlich von den Amerikanern 🇺🇸 unnutzbar gemacht werden sollte. Insgesamt warfen die Amis 580 000 Splitter-Bomben 💣 über Laos ab, die wiederum ca 270 Mio kleinere Bomben beinhalteten und sich über das Land verteilten. Das macht 1 Flugzeug ✈️ voller Bomben alle 8 Minuten, 24 Stunden pro Tag für 9 lange Jahre - das ist quasi unvorstellbar.
    Das Problem, das heute noch vorherrscht, ist, dass 30% (ca. 90 Mio) dieser kleinen Bomben nicht explodiert sind und in der Erde, auf Feldern 🎋und in Wäldern 🌳🌴🌳schlummern. 25% aller laotischen Dörfer sind noch heute ‚verseucht‘ und seit Ende des Krieges wurden über 20 000 Menschen durch die Blindgänger, die einen ‚Tötungsradius‘ von 30m haben, getötet. Da in Laos noch heute der Großteil der Bevölkerung auf und von Farmen 🌾🐖🍆 lebt und zB Holz und Baumaterialien im Dschungel 🌴🌳 beschafft werden, stellen die Bomben 💣 eine Gefahr für jeden dar. Manche Gärten und Höfe sind quasi damit gepflastert und auch die Wege zur Schule 📚 sind für Kinder nicht sicher - mal ganz abgesehen von spielenden Kindern 🎾 im Wald 🌳 oder auf Feldern. Blinde oder verkrüppelte Männer können ihre Familien nicht ernähren, was für sie selber und die ganze Familie 👩🏽🧒🏽👧🏾🧔🏾kaum ertragbar ist. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Hilfe vom Staat 💰 gibt es in einem der ärmsten Länder Asiens nicht.
    Cope hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht alle Bomben 💣 zu beseitigen und den betroffenen Menschen zu helfen. Die Organisation hat nicht nur ein Such-und Sprengteam im Einsatz, das systematisch das ganze Land mit Detektoren absucht und gefundene Detonationen entschärft, sondern bietet medizinische 💉und psychologische Hilfe für die Opfer und deren Familien. Außerdem stellen Sie kostenlos maßgeschneiderte Prothesen 💪🏻 zur Verfügung, um den Menschen das Leben ein wenig zu erleichtern. Der Besuch des Infozentrums ist kostenlos aber jeder, der es verlässt, lässt (hoffentlich) eine kleine Spende 💵 da oder kauft etwas im Shop.
    Unsere Mission für Tag 2 bestand darin bestimmte ,Souvenirs‘ zu besorgen. Wir hatten sie gestern bereits entdeckt, aber dachten natürlich wir würden sie irgendwo günstiger bekommen. Nachdem wir also unsere Visa für Vietnam 🇻🇳 erhalten und Flüge ✈️ für morgen gebucht hatten, machten wir uns auf ins Shoppingcenter 👚🍵💍, wo es unser heissbegehrtes Mitbringsel geben sollte. Nach ca 1,5 Stunden Suche gaben wir dann allerdings auf und liefen den ganzen Weg zurück zu dem Shop, in dem wir es am Tag zuvor gesehen hatten. Danach gönnten wir uns Falafel 🥙 und machten es uns im Joma Café mit Iced Cacao und Carrot cake 🥕 🍰 gemütlich - Hanoi muss schließlich ein wenig vorbereitet werden! 😉 Unser kleiner Abstecher zum Food Night Market war fast genauso erfolglos wie unser Ausflug ins Shoppingcenter: außer gegrilltem Klebreis 🍚am Stock gab es nur Fleisch 🥩 🍖- und das soweit das Auge reicht!
    Morgen Nachmittag geht es dann also auf in ein neues Abenteuer: Vietnam, wir kommen! Die goldene Stupa, den Buddha Park und das Patuxai schauen wir uns dann beim nächsten Besuch in Vientiane an 😉.
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