Joined April 2018
  • Day405

    Bye bye lovely Nepal

    April 21, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 14 ยฐC

    Am nächsten morgen setzten wir uns ein letztes Mal in einen Bus in Nepal und auch in Asien. Es ging zurück nach Kathmandu, um vor unserem Abflug ๐Ÿ›ซ endlich die lang ersehnten Souvenirs zu erstehen. Nach Ankunft und Wiedersehen mit unserer riesigen, im Hotel gelagerten Tasche war jedoch schnell klar, dass wir nicht mehr all zu viel shoppen dürfen, wenn wir mit je einem Gepäckstück zuhause ankommen wollen. ๐Ÿ˜ฌ Überraschend schnell konnten wir jedoch finden was wir suchten und einen guten Preis aushandeln - darin sind wir mittlerweile ganz gut geübt. Chrissi bekam sogar ein Kompliment von einer anderen Touristin ๐Ÿ˜‚. Gegessen wurde natürlich beim Falafelmann unseres Vertrauens und wir trafen Maren vom Poonhill Trek. Sonntag Abend war dann packen ๐ŸŽ’ angesagt und wir haben gerade so alles unter bekommen. Kurz nach Ankunft am Flughafen am nächsten Morgen wartete die erste Flugverspätung unserer Reise auf uns. Zwei Stunden länger warten nervt natürlich, aber zum Glück ๐Ÿ€ haben wir keinen Anschlussflieger, den wir verpassen könnten, denn der letzte Stop unserer Reise wird Istanbul ๐Ÿ•Œ sein. Der Check-in dauerte trotzdem ewig, denn alle Passagiere mussten umgebucht werden und so hatten wir nach der Gepäckabgabe auch nicht mehr wirklich viel Zeit totzuschlagen. Endlich im Flugzeug โœˆ๏ธ gabs dann nochmal Verspätung aber wir vertrieben uns die Zeit bereits mit Filmen ๐ŸŽฅ und Serien.

    Es fühlte sich komisch an Nepal nach insgesamt 6 Wochen zu verlassen. Wir hatten uns schon so an den Trubel, die Menschen, die regelmäßigen ๐Ÿ’ก Stromausfälle, die abendlichen Gewitter โ›ˆ, das gute Essen ๐Ÿ›, die Gelassenheit, die schlechten Straßen, die Verkäufer in den Straßen und die ständigen Preiskämpfe ๐Ÿ’ฐ gewöhnt, dass wir all das sicher ein wenig vermissen werden. Wir kommen auf jeden Fall wieder her - der Anapourna Circuit ๐Ÿ” und eine mehrtägige Safari ๐Ÿฆ๐ŸŒณwarten schon auf uns!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day401

    Chitwan Safari II: Nashorn, Bรคr und Co

    April 17, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 25 ยฐC

    Frisch gestärkt ging es also zurück über den Fluss, der den Park vom Rest des Landes trennt, und ab auf den Jeep. Diesmal waren wir nicht allein mit unserem Guide, denn wir hatten die natürlich günstigere Gruppentour gebucht. Wir waren 10 Leute plus Guide aber hoch oben vom Jeep aus konnten alle gut sehen. Los ging die wilde Fahrt mit Guide Ramsi, der unserer Meinung Nach mehr suchen und weniger quatschen sollte ๐Ÿ˜œ. Wieder gab es unzählige verschiedene Vögel ๐Ÿฆ zu hören und zu sehen. Pfauen ๐Ÿฆš zu zählen gaben wir irgendwann auf und da man sie aus dem Zoo kennt, waren sie auch weniger spannend. Doch als dann plötzlich einer los flog, waren wir schon ein bisschen begeistert ๐Ÿค—.
    Unsere Parkerlaubnis (16€/Tag) wurde vom Militär gecheckt, das hier zum Schutz des Parkes stationiert ist. Schon ein bisschen verrückt Soldaten und deren Camps hier zu sehen.
    Obwohl viele Jeeps unterwegs waren, waren wir die erste Zeit mutterseelenallein. Dann sahen wir einen stehenden Jeep ๐Ÿš™ vor uns, die Leute starrten alle nach rechts. Also gab unserer Fahrer Gas und auch wir konnten Mama-Bär ๐Ÿป mit zwei Babies in der Ferne sehen. Wir blieben eine Zeit stehen und beobachteten wie sich das Trio seinen Weg durch den Wald ๐ŸŒณ ๐ŸŒณ bahnte bis sie irgendwann im Dickicht verschwanden. Ein Bär mit Babies! Das war ja schon mal was!
    Weiter ging’s bis erneut der Jeep vor uns stoppte: Nashorn ๐Ÿฆ zur linken! Ääähhh... wo? Achja, da, der graue kleine Fleck ganz da hinten im hohen Gras. Mehr konnten selbst Jules Adleraugen nicht ausmachen, doch clever wie sie nun mal ist, kam der Zoom der Kamera ๐Ÿ“ท zum Einsatz und zumindest wir konnten sehen wie sich das Nashorn durch Gestrüpp futterte. Es gibt sie also tatsächlich hier! ๐Ÿ˜‰ Vor der nächsten Militärbase hatten sich Bambi und Freunde zum futtern verabredet und Ramsi erzählte uns, dass das Kitz letzte Woche von einem Tiger angegriffen wurde und sich die ‚Rehfamilie‘ ๐ŸฆŒnun in der Nähe des Camps aufhielt, um dort Schutz zu suchen.
    Nach ca 2 Stunden Fahrt erreichen wir die Krokodilzuchtanlage, in der die Krokos ๐ŸŠ aufgezogen und dann in die Natur entlassen werden, um die Arten zu schützen. Komisch sahen sie aus mit einem ganz schmalen, vorne breiterem Maul und creepy eyes ๐Ÿ‘€. Von hier aus ging es zurück und Ramsi, der wusste, dass wir vom morgen ein wenig enttäuscht waren, sagte wir hätten vielleicht ganz gute Chancen ein Nashorn ๐Ÿฆ auf dem Weg zum Fluss ๐Ÿ’ฆ zu sehen, denn es wäre jetzt quasi wieder deren Zeit im Wasser. Recht sollte er haben, wir sahen wieder einen grauen Fleck in der Ferne und nun begannen die beiden Nepali Jungs auf unserem Jeep die Daumen für Nashorn und Tiger zu drücken.
    Wir kamen um eine Ecke und direkt auf einem kleinen Hügel vor uns saß ein Lippenbär, ๐Ÿป der ganz angestrengt im Boden nach Termiten wühlte. Die Löcher hatten wir heute Morgen zuhauf gesehen und nun gab es endlich den Bär dazu. Und das aus nächster Nähe. Er wühlte und suchte und schien sich nicht ans uns und den mittlerweile 3 anderen Jeeps zu stören. Es war groß und super flauschig ๐Ÿงธ und sah so gar nicht gefährlich aus.
    Wir fuhren weiter, sahen mehr Vögel und Wild und plötzlich zwei Jeeps vor uns. Der Fahrer gab wieder Gas und da stand er: ein Nashorn-Bulle direkt neben unserem Jeep am Wegesrand. Er war riesig, schon fast gigantisch, 3000kg schwer. Er sah uns an, wirkte ein wenig genervt und wir haben uns kurz gefragt, ob er gleich Anlauf nimmt und uns umschubst ๐Ÿ˜‚. Ramsi sagte wir haben ihm den Weg zum Wasser versperrt, denn er muss ‚die strasse’ kreuzen, um dorthin zu gelangen. Mr Nashorn überlegte kurz, so schien es, doch drehte sich dann entschlossen um und lief ins hohe Gras zurück. Offensichtlich hatte er keinen Bock auf Touris. ๐Ÿ˜‚ Der ganze Jeep jubelte und freute sich über die Begegnung in fast letzter Sekunde. Die Jungs drückten weiterhin die Daumen für einen Tiger, doch es sollte einfach nicht sein. Kurz vor Schluss sahen wir noch Ronaldo ๐Ÿ˜ in der Ferne. Ronaldo ist DER Bulle des Parks, der die Damen im Park, in der Zuchtanlage und die im Ort beglückt - jeder Schuss ein Treffer - wie Ramsi meint - daher auch der Name.
    Zufrieden mit Bären, Nashorn und Ronaldo ging’s zurück nach Sauraha, unter die Dusche und Pizza ๐Ÿ• essen - wir waren ganz schön erledigt nach dem langen Tag.
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  • Day401

    Chitwan Safari I: Krokodil, Affe und Co

    April 17, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 21 ยฐC

    Heute morgen war es dann endlich soweit: Safari Time! Wir hatten uns gestern ein wenig beraten lassen und uns für zwei Safaris entschieden: morgens mit dem Kanu den Fluss hinab und zu Fuß zurück durch den Dschungel und am Nachmittag entspannt auf dem Jeep.
    Um 6 gabs Frühstück und um halb 7 Nepali time waren wir startklar für unseren Spaziergang durch die Wildnis. Es dauerte natürlich wie immer ein wenig bis die Nepalis alles arrangiert und organisiert hatten (auch wenn sie das hier jeden Tag immer wieder gleich tun ๐Ÿ˜ฌ) aber dann saßen wir bald in einem traditionellen Kanu ๐Ÿ›ถ, dass in einem Stück aus einer Art Baumwollbaum gefertigt wird, und bewegten uns langsam flussabwärts. Unser Guide Tula erzählte uns einiges über den Park, die Flora und Fauna und erwies sich als exzellenter Ornithologe ๐Ÿฆ. Im Park gibt es 600 verschiedene Vogelarten, ganz Nepal hat 900. Unsere Lieblingsvögel sind der Eisvogel (ja genau der aus der Bierwerbung) und der Nashornvogel. Die Krähe heißt hier übrigens internationaler Vogel - gibt’s ja schließlich überall ๐Ÿ˜‰. Im Wasser leben hier über 200 verschiedene Tiere - davon 2 Krokodilarten: ein Fischfresser und ein Allesfresser, der natürlich weißes Touristen-Fleisch bevorzugt, die Nepalis sind ihm zu scharf ๐Ÿ˜‚. Uns begegneten natürlich beide Arten und zum Glück hatte Nummer 2 bereits gefrühstückt ๐Ÿ˜‰.
    Nach Ankunft im Park trafen wir auf unseren zweiten Guide Mamba und bekamen die Einweisung: was ist zu tun, wenn uns Tiger und Co begegnen?
    Nashorn ๐Ÿฆ: rennen, auf einen Baum ๐ŸŒณ klettern, mindestens 2m hoch.
    Lippenbär ๐Ÿป: ruhig stehen bleiben und mit Stöcken auf den Boden schlagen
    Elefant ๐Ÿ˜: rennen und irgendeinen (kleineren) Abhang hinunter springen
    Tiger ๐Ÿ…: still stehen bleiben, auf keinem Fall den Rücken zudrehen und zeigen, dass wir der Stärkere sind. Hierzu muss ich kurz sagen, dass Waffen im Wald verboten und die Guides einzig und allein mit Bambusstöcken bewaffnet sind. ๐Ÿคจ
    Nach der Einweisung ging es los und das mit gemischten Gefühlen: wir hofften natürlich am besten alle Tiere im Park zu sehen, aber irgendwie wär uns aus sicherer ferne auch lieber als aus zu naher Nähe ๐Ÿ˜ฌ. Wir liefen am Fluss entlang und da es am Vortag geregnet ๐ŸŒง hatte, konnten wir die Spuren ๐Ÿพ von Wild, Nashörnern und Tigern leicht erkennen, die wohl am Morgen zum trinken an den Fluss gekommen waren. Ab und zu stoppte unser Guide und blickte sich um. Plötzlich hieß es: ich rieche einen Tiger ๐Ÿ… und er ging nur sehr langsam weiter. Chrissi machte sich mit leicht erhöhtem Herzschlag schon einmal mit dem Gedanken vertraut gleich einem solchen gegenüber zu stehen, vor allem als wir ihn ein paar Meter weiter selber riechen ๐Ÿ‘ƒ konnten. Es blieb jedoch still. Chrissi sah weiterhin den Tiger vor sich, Jule kümmerte die etwaige Begegnung natürlich null. Weiter ging es durchs dichte Gebüsch entlang der Spuren, die zum Wasserloch führten. Hier hatten wir auf Badende Nashörner ๐Ÿฆ gehofft, doch da es heute nicht so heiss โ˜€๏ธ war wie sonst, trafen wir niemandem an. Wir liefen weiter und immer weiter - ein Guide voran, ein Guide hinter uns - und unsere erste Entdeckung heute sollte ein Pfau ๐Ÿฆš sein. Ab und zu stoppten wir, um zu lauschen oder Spuren zu begutachten zu denen übrigens neben Fuß-bzw Hufabdrücken ๐Ÿพ auch frischer Dung und Kratzspuren an Bäumen zählen. Ein paar Affen ๐Ÿ’ flitzten noch durch die Baumkronen und nachdem wir 3 Stunden durch den Wald gelaufen und weder Nashorn noch Bär oder Elefant begegnet waren, kamen wir ein wenig enttäuscht an der Bootanlegestelle des Parks an. Wir wissen ja, die Wildnis ist kein Zoo und der Wald inklusive Nervenkitzel ist schon toll, aber etwas mehr als Pfau ๐Ÿฆšund Affe ๐Ÿต hatten wir uns schon gewünscht... Wir versuchten also nicht allzu enttäuscht zu sein, wir hatten ja noch die Jeep Safari am Nachmittag, und so erholten wir uns vom Dschungelmarsch bei kalter Cola (gibt’s hier übrigens in Glasflaschen ๐Ÿ‘), Chowmein ๐Ÿ und Dhal Bat ๐Ÿฒ.
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  • Day399

    Chitwan Nationalpark und die Moral

    April 15, 2019 in Nepal โ‹… ๐ŸŒ™ 28 ยฐC

    Heute morgen haben wir Pokhara verlassen und uns auf in den Chitwan Nationalpark im Süden Nepals gemacht. Hier gibt es neben wildem Elefanten ๐Ÿ˜ und Affen ๐Ÿ’ noch ca 1000 Tiger ๐Ÿ… und 600 Nashörner ๐Ÿฆ zu erleben. Es ist heiss โ˜€๏ธ - 37 Grad - und wir haben uns ein Zimmer in einem kleinen Hotel ๐Ÿจ gebucht. Nach unserer Ankunft bekommen wir erst einmal eine Einführung für mögliche Touren, die man hier unternehmen kann: Safaris per ๐Ÿš™ Jeep, zu Fuß ๐Ÿฆถ oder auf dem Rücken von Elefanten, Kanutouren, ๐Ÿ›ถ eine Nacht ๐ŸŒ™ im Dschungel und vieles mehr. Es gewittert und regnet ๐ŸŒง in Strömen und wir nutzen die Zeit für die neue Game of Thrones ๐Ÿ‘‘ Folge. Nach dem Unwetter haben wir gerade das Hotel verlassen als Jule mich hinter das Gebäude winkt: ‚Elefanten!‘. Und plötzlich stehen sie da: zwei riesige, gigantische Elefanten ๐Ÿ˜๐Ÿ˜ in einer Art Stall, die von ihren je zwei Mahuts gefüttert werden - angekettet.
    Das andere Mädel aus dem Hotel ist völlig begeistert und lässt Fotos ๐Ÿ“ธ von sich und der anmutigen Elefantendame machen während wir staunend und auch ein wenig fassungslos daneben stehen. Wir waren ja auch im Elefantenspa in Thailand, wo sich die Tiere zwar frei bewegen konnten, jedoch auch nicht richtig frei bzw wild leben konnten. Und jetzt stehen wir hier zu dritt im Hinterhof des Hotels ๐Ÿจ und es fühlt sich so surreal an. Die Elefantendame steht ganz still und friedlich da, futtert ihr Heu (?) und lässt sich nicht einmal vom Blitzlicht der Fotowütigen abschrecken.
    Nach einiger Zeit sieht das andere Mädel, dass die Elefanten an je zwei Füßen festgekettet sind und sie fragt, ob die Elefanten für Touristen genutzt werden. Ja werden sie, lautet die Antwort und ihre Reaktion: Na dann bekommen sie ja wenigstens Auslauf. ๐Ÿคจ
    Nachdem wir noch ein wenig staunend und fassungslos dastehen, bricht natürlich die moralische Diskussion unter uns beiden aus und wir sind uns selbst nicht so sicher was wir denken sollen.
    Ja, die Elefanten werden in Gefangenschaft gehalten, für die Touristen genutzt und so wie wir gelesen haben, bei ihrer Erziehung und Ungehorsam nicht gerade zimperlich behandelt.
    Und ja, Elefanten gelten hier seit Ewigkeiten als Nutztiere auf Farmen, im Wald und beim Militär.
    Ist es also schlimmer auf einem Elefanten ๐Ÿ˜ zu reiten als sich in einem von Pferden ๐ŸŽ gezogenen Schlitten ๐Ÿ›ท durch die weiße Winterlandschaft โ„๏ธ ziehen zu lassen? Ist es nicht am Ende das Gleiche? Ist es für uns nur ungewohnt die majestätischen und für uns exotischen Riesen so zu sehen? Und sind Hühner ๐Ÿ“ im Käfig und eingepferchte Schweine ๐Ÿ–, die sich im Stall nicht einmal drehen können, dann okay, denn das sind wir so gewohnt und war schon ewig so... ? ๐Ÿคซ

    Es gibt auch ein Breeding Camp hier, um ‚neue’ Touristenelefanten zu züchten und wir müssen an die Orkas ๐Ÿณ denken, die per Gesetz nicht mehr gefangen oder für ein Leben in Gefangenschaft gezüchtet werden dürfen.
    Ist es okay Elefanten nur für den Tourismus zu züchten und zu ‚erziehen‘?

    Wir diskutieren also, doch eine richtige Antwort finden wir nicht.
    Dem Camp müssen wir ganz klar widersprechen, doch wie sonst sollen die Gefangenen Tiere Nachwuchs produzieren? ๐Ÿค”
    Und zur Nutzung der Elefanten ๐Ÿ˜ müssen wir sagen, dass sie hier nun einmal schon seit Ewigkeiten als Nutztiere gehalten wurden, so wie Kühe ๐Ÿ„ , Ochsen ๐Ÿ‚ und Pferde ๐ŸŽ bei uns. Es gehört zur Kultur und man kann einfach nur hoffen - wie auch bei uns - dass die Tiere von ihren Besitzern gut behandelt werden während sie Bambus aus dem Dschungel holen oder beim bestellen der Felder helfen.
    Sie einzig und allein für Touristen zu züchten und zu ‚dressieren‘ ist in unseren Augen jedoch falsch und sollte verboten ๐Ÿšซ werden. Und dann stellt sich wieder die Frage mit der Schlittenfahrt... ๐Ÿคฏ
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  • Day395

    Poonhill Trek: Tadapani nach Kimche

    April 11, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 24 ยฐC

    An unserem letzten Tag starteten wir wieder entspannt gegen 9, denn es sollten nur 3h Wanderung vor uns liegen. Auf ging es also und weiter durch einen Märchenwald in dem uns wieder einige bepackte Esel und Ponies entgegen kamen und uns mit dem schönen Klang ihrer Halsglocken verzauberten. Heute war hauptsächlich bergab angesagt und das nicht zu knapp. Wir stiegen zwar nicht nur Stufen hinab, doch nach den ersten 45 Minuten, nach denen wir den ersten Zwischenstopp Erreichten, spürten wir unsere Knie schon. ๐Ÿ˜•
    Nach kurzer Pause ging es weiter bergab und Stufe um Stufe wurden unsere Waden schwächer. Wieder ging’s entlang eines Flusses und nach der Mittagspause in Bhaisi Karka Folgten wir dem Wasserfall - natürlich über steile Treppen. Gegen 12 erreichten wir Gandruk, vor allem Chrissis rechtes Knie aber auch all unsere im Bein ๐Ÿฆต vorhandenen Muskeln schmerzten, aber wir dachten wir hätten es geschafft. Denkste! Zum neuen Jeep -und Busbahnhof sind es noch einmal 30 Minuten und das natürlich bergab und natürlich über eine weitere unendlich lange Treppe. ๐Ÿ˜ญ Auf halber Strecke Nach unter in der mittlerweile wieder heißen Sonne โ˜€๏ธ machten wir erneut eine Müsliriegel- und Wasserpause ๐Ÿ’ฆ und kämpften uns dann Stufe um Stufe bis zum vermeintlichen Busbahnhof. Als wir ankamen fuhr gerade ein Jeep los und es hieß wir müssen warten bis 8 Personen zusammenkommen würden. ๐Ÿ˜ค Es näherten sich Porter und andere Wanderer, die allerdings an uns vorbei zogen und nach erneuter Nachfrage liefen wir weiter Richtung Kimche, wo die meisten Jeeps und Busse abfahren. Unterwegs hielten wir einen Jeep an, der gerade Leute nach Gandruk gebracht hatte, und nach kurzer Verhandlung saßen wir für relativ wenig Geld im Jeep Richtung Pokhara. ๐Ÿค— Fiese Straßen, Mega Ausblicke, einmal Chowmin ๐Ÿœ und ca 3h später, waren wir zurück in unserer alten Unterkunft und genossen eine heiße Dusche.
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  • Day395

    Poonhill Trek: Ghorepani nach Tadapani

    April 11, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 11 ยฐC

    Nach dem Frühstück machten wir uns gegen 9 auf und wussten schon bevor es los ging was uns als erstes erwarten würde: 500 Höhenmeter, die - wie sollte es anders sein - natürlich über Treppen erklommen werden mussten. Slowly, slowly - wie es so schön heißt - erreichten wir also den Gipfel โ›ฐdes Deurali Passes auf knapp 3200m. Die Höhe machte sich wieder bemerkbar und es drückte geradezu auf Brust und Lunge. Oben angekommen gabs eine kurze Pause unter bunten Gebetsflaggen und einen ganz kurzen Blick auf das zu erhaschen was unter uns lag. Seitdem wir gestern zurück vom Poonhill gekommen waren, hatten sich die dicken Wolken โ˜๏ธnicht verzogen und die armen Leute, die sich einen Tag nach uns nach Ghorepani gekämpft hatten, bekamen so gut wie nichts von der spektakulären Aussicht zu Gesicht. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™€๏ธ
    Weiter ging’s also relativ ebenerdig, immer mal bergauf und bergab inklusive Schneestellen โ„๏ธ bis wir nach Deurali kamen, wo schon viele Wanderer eine Pause โ˜•๏ธ๐Ÿ› einlegten. Von dort an begann eigentlich schon die ‚Bergab-Misere‘, die wieder Treppen - diesmal aber hinab - für uns bereit hielt. Das erste Stück war noch erträglich und wir begegneten zwei Yak-Herden, ๐Ÿค— die auf der Suche nach Delikatessen durch den Wald zogen. Beide Herden hatten ein Baby ๐Ÿ˜ dabei, das aussieht wie eine Mischung aus Kälbchen ๐Ÿฎund Lamm. ๐Ÿ‘ Die Yaks selbst sind super fluffy and haben richtig langes Fell. Die erste Herde blockierte den Weg für alle Wanderer bis sich einer der Guides ein Herz nahm und sie verscheuchte. Herde Nummer zwei entspannte sich in dem Fluss, ๐Ÿ’ฆ dem wir heute fast den ganzen Tag folgten. Zum Mittag ๐Ÿœ๐Ÿstoppten wir in Ban Thanti und es hieß von dort aus sollten es nur noch 1,5 Stunden sein. Wir brauchten 2, denn die wirklich fiesen, steilen, langen Treppen waren nicht besonders Kniefreundlich. Endlich unten angekommen machten wir eine kleine Pause, denn wir wussten, dass es vor Tadapani nochmal bergauf gehen sollte. Ich sage nur 200 Höhenmeter auf 800m Weg, das macht einen Anstieg von 25%. ๐Ÿ“ˆDa der letzte Teil aber noch relativ angenehm zu laufen war, quälten wir uns also zusammen mit ein paar anderen die wieder fiese, steile, nicht enden wollende Treppe hinauf - warum hat denn bloß niemand eine Brücke vom Gipfel des einen zum Gipfel des anderen Bergesโ›ฐ๐ŸŒ‰โ›ฐ gebaut? ๐Ÿ˜ฉ
    Endlich wieder oben angekommen checkten wir ins nächste teahouse ein und Chrissi wartete auf die einzige heißen Dusche ๐Ÿšฟ . Das heiße Wasser war auch wirklich heiß aber es hielt nur für ca 10 Sekunden an und Seife ab-und ausspülen musste unter eisig kaltem Wasser verrichtet werden. Jule, die danach duschte, hatte natürlich wieder heißes Wasser. ๐Ÿ˜คAlso entweder war Chrissi zu doof den Hahn aufzudrehen oder die Dame vor ihr hatte alles aufgebraucht. Unsere Theorien gehen da auseinander ๐Ÿ˜œ. Zum Glück war’s aber im Dining Room wundervoll warm und niemand musste mehr frieren.
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  • Day394

    Poonhill Trek: Pause in Ghorepani

    April 10, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 15 ยฐC

    Da wir dank der Wolken โ˜๏ธ gestern nicht viel Aussicht genießen konnten und wir dachten ein Tag Pause hier oben im nichts würde nicht schaden, verbrachten wir den heutigen Tag in Ghorepani. Eigentlich stehen alle Wanderer hier morgens um 4 Uhr auf, um pünktlich zum Sonnenaufgang ๐ŸŒ„ auf dem Poonhill zu sein. Uns wurde gestern allerdings gesagt, dass es dort dann völlig überfüllt und null schön wäre und dass der Berg über den wir morgen sowieso weiterlaufen müssen den gleichen Ausblick ๐Ÿž bietet. Wir blieben also im Bett ๐Ÿ›Œ und genossen um 9 Uhr unser Frühstück bevor wir um 10 unser Teahouse verließen, um doch auf den Poonhill zu gehen. Die Sonne โ˜€๏ธ schien und nur wenige Wolken verdeckten ab und zu den Blick auf die umliegenden Gebirgsketten. Wieder war Treppensteigen angesagt und ungefähr auf der Hälfte machten die Rhododendrenbüsche Platz für einen tollen Blick auf die schneebedeckten Berge. ๐Ÿ”Wir saßen also auf den Treppen als sich plötzlich von unterhalb eine dicke Wolkenschicht nach oben schob. Innerhalb von 5 Minuten waren keine Berge, nicht einmal mehr der Ort unter uns zu sehen. Bis ganz nach oben zu laufen machte also keinen Sinn. ๐Ÿคท๐Ÿผ‍โ™€๏ธ Und so liefen wir die Stufen wieder hinab, froh überhaupt einen so tollen Ausblick genossen zu haben. Im Gegensatz zu gestern Abend löste sich keine der Wolken auf und der ganze Ort versank in weißem Nebel. Nach einer Pause im Teahouse erkundeten wir die German Bakery, die allerlei Gebäck und Kuchen ๐Ÿฅง zu bieten hat. Wir gönnten uns heiße Schokolade mit einer Zimtschnecke und Apfelstrudel und genossen den Blick auf die ankommenden Wanderer ๐Ÿฅพund Ponies, ๐ŸŽdie allerlei Gepäck geladen hatten. Wir erkundeten die zwei kleinen Läden im Ort und begutachteten den Schmuck, der ‚an der Straße‘ verkauft wird und gingen zurück ins Teahouse um zu lesen ๐Ÿ“š und Beiträge zu schreiben.
    So richtig warm wollte es heute nicht werden - offensichtlich waren die heute anwesenden Guides und Porter keine Feuermeister. ๐Ÿ˜” irgendwann heizte die Dame des Hauses aber noch einmal ein und nach dem Abendessen ๐Ÿฅ˜ ๐Ÿ• gingen wir aufgewärmt ins Bett. Diese Nacht schliefen wir auch viel besser und waren am nächsten Tag fit für die nächste Etappe.
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  • Day393

    Poonhill Trek: Ulleri nach Ghorepani

    April 9, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 8 ยฐC

    Tag 3 startete mit noch mehr fiesen, steilen Treppen, sodass Chrissi mal kurz die Jeepfahrer fragte, ob es eine Strasse nach Ghorepani gibt - gibt es natürlich nicht, denn der Weg zur Versorgung endet in Ulleri. Ein Pony könnten wir nehmen, sagten sie noch bevor wir uns die nächsten 45 Minuten weitere steile Treppen hinaufschleppten. Der Weg wurde jedoch besser und flacher und Stufen wechselten sich ab mit Pfaden, die weniger steil bergan führten.
    Wir liefen heute hauptsächlich durch Wälder, vorbei am Fluss und mehreren kleinen Wasserfällen. Die Rhododendrenbäume blühen und es gibt haufenweise Vogelgeschrei ๐Ÿฆ zu hören und riesige Adler ๐Ÿฆ… zu sehen. Es war kalt heute, die Sonne versteckte sich hinter dicken Wolken und der Wald ๐ŸŒณ war feucht. Vor allem Kopfschwitzer Chrissi hatte mit ihrem nassen T-shirt ๐Ÿ‘šund der Kälte ๐Ÿฅถ zu kämpfen. Da ihre blaue Jacke ja leider im Camp gestorben war und wir nicht dachten, dass es so kühl werden würde, hatte sie nur den dicken Fleecepulli dabei. Jule opferte allerdings ihr WanderHemd und so musste Chrissi nicht mehr frieren.
    Unterwegs begegneten uns immer wieder Einheimische mit Ponies und Eseln, die Waren von Ulleri aus den Berg hinauf transportierten. Als wir in Ulleri gestartet waren, kamen uns mehrere Ponies ๐ŸŽmit Führer und leeren Körben entgegen, die uns dann auf dem Weg nach oben überholten und uns kurz vor Ankunft in Ghorepani erneut entgegen kamen. Es ist so unglaublich wie die Menschen hier leben und alles was sie essen, trinken oder besitzen auf dem Rücken von Eseln diesen Berg hinauf transportieren. Selbst die Bachsteine, der Zement und die Fenster für die vielen Teahouses wurden alle auf diesem Weg hier hoch gebracht. ๐Ÿคฆ๐Ÿผ‍โ™€๏ธ Wir stoppten auch kurz an einem der vielen Pony-Verleih-Schilder und dachten wie cool es wäre uns mit einem Pony ๐Ÿด den Berg hinauf zu schleppen, das unsere Rucksäcke ๐ŸŽ’ trägt. ๐Ÿ˜‚
    Nach 5km und 500 Höhenmetern erreichten wir gegen 12 den ‚Ort’ Nangethanti und bestellten uns eine heisse Nudelsuppe ๐Ÿœund einen weiteren Teller Nudeln ๐Ÿals Kraftstoff für die letzten knapp 400 Höhenmeter. Nach ca einstündiger Pause (die Nepalis brauchen ihre Zeit zum Kochen) ging es dann weiter bis wir um 3 endlich unser Hungry Eye Teahouse erreichten. Eine heiße Dusche ๐Ÿšฟ und einen kleinen Mittagsschlaf im eisigen Zimmer später, gesellten wir uns zu den anderen Wanderern und wärmten uns am Feuer ๐Ÿ”ฅ und mit einer Kanne Tee โ˜•๏ธ erst einmal richtig auf. Ein deutsches Pärchen mit deutsch-sprechendem Guide war da und wir plauderten über Bildung und Chancen in Nepal. Kurz bevor es dunkel ๐ŸŒ™ wurde zeigte sich die Spitze des Anapourna South ๐Ÿ”noch einmal und wir konnten gar nicht glauben wie nah der 7200m hohe Schneeriese wirkte. Nach leckerer Pizza ๐Ÿ• und - aufgepasst - Kartoffelpuffer ๐Ÿ˜ mit Käse und Ei ๐Ÿณ ging’s pünktlich um 8 ins Bett. Zum Glück hatten wir die Schlafsäcke dabei - es war eisig ๐Ÿฅถ in unserem Zimmer. Wir wurden zwar schnell warm, So richtig gut schlafen konnten wir allerdings nicht. Wir hatten ja bereits vorher gelesen, dass einige Leute hier auf 3000m unter der Höhenkrankheit leiden und Kopfschmerzen, Schwindel und Schlafstörungen auftreten können, doch bis jetzt hatten wir nichts davon gemerkt. Im Bett fühlten sich unsere Körper nun so schwer und nach unten gedrückt an, dass wir manchmal Arme und Beine ๐Ÿฆต hoben, um zu prüfen, ob das noch geht. Ein wirklich komisches Gefühl...
    gut geschlafen haben wir jedenfalls nicht, aber da wir uns entschieden hatten einen Tag hier oben Pause zu machen und die Aussicht ๐Ÿž zu genießen, blieben wir im warmen Bett ๐Ÿ› bis uns um 9 der Hunger hinaus trieb.
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  • Day392

    Poonhill Trek: Hile nach Ulleri

    April 8, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 15 ยฐC

    Tag 2 starteten wir also entspannt - zumindest bis sich die Treppe vor uns zeigte. DIE Treppe, denn die fast 600 Höhenmeter, die wir heute vor uns hatten, wurden komplett über Treppenstufen bezwungen. Ich kann gar nicht sagen wie oft wir stoppten, um Luft zu holen und unsere Beine ein wenig auszuruhen, aber gefühlt war diese Treppe unendlich... wir trafen einige Leute, die uns entgegen kamen, doch viele waren mit uns bergauf unterwegs - genauso langsam wie wir ๐Ÿ˜‚.
    Unser besonderes Beileid galt den sogenannten Portern, die man buchen kann, um das Gepäck die gesamte strecke tragen zu lassen. Unsere Rucksäcke ๐ŸŽ’ wiegen vielleicht knapp 10kg und das ist schon fies. Aber die Porter tragen 30kg während sich die dazugehörige (meist asiatische) Gruppe, laaaangsam hinterher schleppt - mit winzigem Rucksack für eine Flasche Wasser versteht sich. ๐Ÿคฆ๐Ÿผ‍โ™€๏ธ Und ja, die Porter verdienen damit ihren Lebensunterhalt aber wir würden uns so blöd vorkommen, die armen Männer unsere Klamotten den Berg hinauf schleppen zu lassen. Natürlich waren die Porter trotzdem schneller als wir ๐Ÿ™ˆ.
    Überraschenderweise gab es entlang des Weges recht viele Restaurants und Guesthouses, die uns natürlich alle ein Mittagessen ๐Ÿฅ˜ oder ein Zimmer verkaufen wollten. Um Ein wenig Geld ๐Ÿ’ฐ zu sparen hatten wir aber natürlich Müsliriegel dabei, die wir in einer längeren Pause an einem der wenigen schattigen Plätzchen genossen. Wir liefen weiter und weiter bis sich irgendwann der Weg teilte und uns ein Schild die frohe Botschaft verkündete, dass es nur noch 5 Minuten bis nach Ulleri seien. Wir nahmen also nochmal alle Kräfte zusammen und schleppten uns das letzte Stück hinauf.
    Oben angekommen kam uns Maren ๐Ÿ‡ณ๐Ÿ‡ฑ entgegen, die uns kurz vorher überholt hatte, und meinte die Gasthäuser weiter oben wären nicht so schön. Chrissi freute sich, denn so blieben wir im Curious Camel und mussten nicht mehr weiter hinauf steigen. Wir teilten uns ein hübsches Zimmer zu dritt und verbrachten den Nachmittag damit zu quatschen und zu lesen. ๐Ÿ“š
    Am nächsten morgen eröffnete sich der erste Blick auf den Anapourna South, ๐Ÿ”der sich für ein paar Minuten ohne Wolken โ˜๏ธ blicken ließ. Nach dem Frühstück ging es weiter und eine Info am Wegesrand verriet, dass wir gestern 3280 Stufen erklommen hatten. ๐Ÿ’ช๐Ÿป
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  • Day390

    Pokhara: Entspannung und Poonhill Trek

    April 6, 2019 in Nepal โ‹… โ›… 22 ยฐC

    Nachdem wir unsere Visaverlängerungen ๐Ÿ›‚ in Kathmandu bekommen hatten, nahmen wir den Bus nach Pokhara, dem Touriort Nepals und Ausgangspunkt für alle möglichen Wanderungen im Anapournagebiet. Morgens um 7 ging die wilde Fahrt ๐ŸšŒ los, nach 2,5 Stunden waren wir dann endlich aus Kathmandu raus und gegen 6 waren wir dann eeeendlich in Pokhara.
    10 Leute vom Camp kamen ebenfalls nach Pokhara, da sie ein paar Tage frei hatten und gern etwas anderes sehen wollten. So verbrachten wir ein paar Tage ganz gemütlich essend ๐Ÿฅ— und quatschend. Eigentlich gibt es auch in Pokhara selbst einiges zu sehen, doch die Unwetter โ›ˆhielten an und so verbrachten wir die meiste Zeit in hübschen Restaurants ๐Ÿ˜ฌ.
    Freitag machten wir uns dann auf, um die Wandergenehmigungen für unseren Trip zu besorgen, am nächsten Tag wurden ein paar Vorräte ๐Ÿซ๐Ÿชgeshoppt und Sonntag morgen kletterten wir dann in den Bus nach Nayapul von wo aus unser Poonhill Trek ๐Ÿ”starten sollte. Das Glück ๐Ÿ€ mit den Busfahrten ließ sich auch diesmal wieder nicht blicken - wegen der Gewitter war ein Teil der Straße eher ein Matschpool als alles andere und so erreichten wir Nayapul nach 6 von eigentlich geplanten 2 Stunden. Wir waren allerdings so genervt ๐Ÿ˜  von der Fahrt, dass wir uns entschieden trotzdem noch loszugehen, um unsere Frustration loszuwerden. Nach 2 noch angenehm zu laufenden Stunden erreichten wir Hile und fanden dort ein hübsches ๐ŸกTeahouse, in dem wir lecker dinierten ๐Ÿ•und gut schliefen. ๐Ÿ›Œ Da für den nächsten Tag zwar fiese Treppen angesagt waren, die aber nur ein paar Stunden dauern sollten, frühstückten wir ganz entspannt ๐Ÿณ๐Ÿฅ”๐Ÿฅžund machten uns gegen halb 11 auf nach Ulleri.
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