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  • Day28

    Fazit Kambodscha

    November 23, 2018 in Cambodia ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir sind 27 Tage durch Kambodscha gereist und hatten wunderschöne Erlebnisse...
    Dieses Land hat uns extrem positiv überrascht, mit der Vielfalt die es zu bieten hat.
    Als wir über die Grenze gekommen und gleich nach Sihanoukville gereist sind, hatten wir den Eindruck, dass Kambodscha sehr schlechte Straßen hat, überall Baustellen sind und es generell sehr schmutzig auf den Straßen ist. Aber das war hauptsächlich in Sihanoukville so. Wir sind dann auf die Insel Koh Rong Sanloem gefahren, die das reinste Paradies ist! Wir haben dort 11 Nächte verbracht und jeden Tag am Meer genossen. Das türkis blaue Meer, der weiße Sandstrand, die Leute die wir dort kennengelernt haben, die Bars und das Essen- es hat einfach alles gepasst. Wir hatten dort mit die schönsten Tage bis jetzt. Das schönste war einfach dass wir mal ausspannen konnten, ohne die Backpacks zu packen und weiter reisen zu müssen bzw.sollten. Müssen tun wir nämlich gar nichts 😉
    Wir haben deutsche und Österreichische Pärchen kennengelernt und sogar bei einer Auswanderer Familie im Bungalow geschlafen. Wir haben Kontakte geknüpft und pflegen diese auch.
    Danach ging es weiter, als wir unsere Freunde aus der Heimat in Phnom Penh getroffen haben und mit den Beiden 2 Wochen durch das Land gereist sind.
    Und zwar von Phnom Penh nach Siem Reap - Battambang - Kampot und Zürich nach Phnom Penh.

    Bei unserer Reise konnten wir die atemberaubenden Tempel von Angkor Wat kennenlernen, die vor tausenden von Jahren erbaut wurden und im Herzen des Dschungel liegt.
    In Battambang und Kampot durften wir das "echte" Kambodscha kennenlernen und die Menschen und haben einen guten Einblick in Land und Leben der Menschen bekommen.
    Armut ist hier überall zu sehen, was uns gerade bei der Flussfahrt nach Battambang bewusst wurde. Denn hier leben die Menschen am absoluten Limit.

    Das Leben auf dem Fluss ist hart und bietet wenig Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen weil es keine gibt, oder weil sie schon sehr früh beim Fischen mithelfen müssen.
    Die Menschen leben in schwimmenden Hütten ohne Strom und fließendes Wasser.
    Der Wasserstand war noch relativ hoch, doch während der Trockenzeit geht das Wasser soweit zurück, dass das Ufer zum Anbau von Gemüse benutzt werden kann. Hauptsächlich ernähren sie sich hier von Fisch, Reis und etwas Gemüse und Obst aus Tauschhandel. Leider ist der Fluss sehr verschmutzt und es ist erschreckend wieviel Müll am Ufer liegt.. Die Menschen hier haben kein Bewusstsein für Müllentsorgung - Sie haben wichtigere Probleme

    Bei diesem Anblick wurde uns mal wieder bewusst, wie gut es uns in der Heimat geht und in welch Luxus wir eigentlich leben. Mich hat in dem Moment richtig verärgert, über welch Kleinigkeiten ich mich oft aufgeregt habe und hier und jetzt pure Traurigkeit fühle, weil hier ganz andere Probleme herrschen und die Menschen mit dem Überleben kämpfen.
    Das ganze live mit den eigenen Augen zu sehen, ist nochmal was ganz anderes, als von anderen Leuten davon zu hören.
    Unser Highlight in Battambang waren der Bambootrain, die Radtour und die Batcave.
    An der Batcave war das besondere, dass aus der Höhle bei Sonnenuntergang Millionen von Fledermäusen herausfliegen und man das Phänomen bis zu einer Stunde lang beobachten kann.
    Das war der Wahnsinn😍 die Fledermäuse fliegen gemeinsam in einem Strom heraus und man kann ihnen ewig am Himmel hinterher schauen, das dann von weitem wie ein dunkler Schleier aussieht, der durch die Luft gleitet.

    In Kampot haben wir uns einen Roller gemietet und sind durch die Landschaft gefahren, entlang an verstaubten Feldwegen und zwar dort hin, wo der Pfeffer wächst.😉
    Was sehr interessant war, da wir Einblicke in die verschiedensten Arten von Pfeffer bekommen haben und probieren durften, wie der Pfeffer schmeckt und riecht. Die Fahrt nach Kep war sehr abenteuerlustig und den Krabbenmarkt sollte man unbedingt Seafood essen, da es das beste war, das wir bisher gegessen haben.

    Ihr seht schon, Kambodscha hat viel zu bieten, vor allem Abwechslung. Denn Phnom Penh und Siem Reap sind schöne, moderne Städte, wo man das Nachtleben genießen kann. Aber Battambang und Kampot zeigen die ländliche Gegend, die uns richtig in die Kultur eintauchen haben lassen.

    Die Kambodschaner sind ein freundliches und aufgeschlossenes Volk. Alle waren hier sehr nett, lachen dich an und haben zum großen Teil gut englisch gesprochen. Wir haben nette Einheimische kennengelernt, die uns vom Leben hier erzählt haben.
    Der Verkehr läuft hier ruhiger ab wie z. B in Vietnam und es ist allgemein nicht so hektisch. Das Essen in den Restaurants war sehr gut und es gibt einiges an Auswahl, ob Khmer-Asiatische oder Westliche Küche. Das Essen hat uns immer geschmeckt.
    Durch die Dollarpreise haben wir Kambodscha etwas teurer empfunden, als Thailand und Vietnam. Dazu hatten wir aber auch echt Glück mit unseren Unterkünften, die sauber und modern eingerichtet waren.
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  • Day76

    Wasserfest Phnom Penh

    November 21, 2018 in Cambodia ⋅ ☀️ 32 °C

    Gestern haben wir einen Ruhetag eingelegt und mal die Zeit genutzt um Bilder zu bearbeiten, das Thailand Video endlich online zu stellen und uns über die Reise nach Laos schlau zu machen.
    Wir haben zwei Nächte in unserem Hotel verlängert, da wir erfahren haben, dass heute das Wasserfest stattfinden soll.
    Das Wasserfest geht 3 Tage lang. Das Fest wird gefeiert, da die Regenzeit nun vorüber ist und der Fluss seine Richtung ändert. Die Kambodschaner glauben, dass sie durch das Fest dem Fluss wieder das zurück geben, was sie von ihm bekommen haben.
    Das Wasserfest in Kambodscha wird auf dem Tonle-Sap-Fluss in der Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh, gefeiert. Drei Tage dauern die Festlichkeiten – für die Kinder schulfrei haben und Arbeiter extra Urlaub nehmen. Zudem herrscht eine ausgelassene Stimmung wie bei uns auf der Kirmes oder an Karneval. Mit dem großen Finale, dem Langbootrennen, nimmt das Wasserfest dann sein Ende.
    Als Fluss hat der Tonle-Sap eine Besonderheit – ja schon Einzigartigkeit: Es ist der einzige Fluss weltweit der seine Fließrichtung ändert. Durch das Einsetzen der Eisschmelze im Himalaja und die Regenzeit führt der Mekongfluss von Juni bis Oktober soviel Wasser, dass er sich teilt, und zwar bei Phonm Penh: Zum einen fließt er weiter durch Vietnam ins Meer und der zweite Teil, Tonle-Sap-Fluss genannt, strömt ins Landesinnere von Kambodscha und bildet den Tonle-Sap.

    Wir gehen nachmittags los Richtung Fluss, wo das Fest stattfindet.
    Man merkt schon, dass in der Stadt sehr viel los ist und viele Polizisten und Soldaten im Einsatz sind und für die Absperrung und die Sicherheit der Leute sorgen (so gut wie es eben möglich ist)

    Wir kommen am Fluss an und finden einen guten Platz, wo man die Ruderboote gut sehen kann. Weit und breit sind keine Touristen zu sehen und wir spüren die vielen Blicke der Einheimischen, die aber eher interessiert gucken.
    Es kommen im Minutentakt Boote voll mit Kambodschanern angerudert, die richtig schnell unterwegs sind. Dass Volk feuert die Ruderer an, sie werfen ihnen Wasserflaschen aufs Boot und spielen heimische Lieder ab.
    Wir gehen weiter durch die Menschenmenge am Ufer entlang. Hier sind viele Essensstände aufgebaut , Musikboxen über die eine Art Rede und Musik abgespielt wird und Teppiche zum Essen im Sitzen ausgelegt... Wir gehen die Straße entlang und säugen die Atmosphäre auf. Wir fühlen uns hier fast wie auf einem Volksfest, da es nach Popcorn und Süßen duftet und da auch immer so viel los ist. Aber die Karusselle fehlen natürlich 😁 irgendwann wird uns der Trubel zu viel, wir stellen schnell fest, dass das irgendwie nicht mehr so unseres ist und wir uns wenn es so eng zu geht auch nicht mehr wohl fühlen. Ich drücke meinen Rucksack fest um nicht herum und wir kehren in ein Café ein, um kurz zu verschnaufen.
    Umso später es wird desto mehr ist hier los,die Straßen werden immer voller. Aber ich finde es gerade interessant in einem Cafe zu sitzen und die Fußgänger zu beobachten. Das ist eh meine Lieblingsbeschäftigung. 😉
    Jetzt sieht man auch immer mehr Touristen, die herum laufen wie irgendwelche verschleierten Islamisten. Also ich finde es ja ganz cool, wenn man sich den anderen Kulturen anpasst oder offen dafür ist, aber manche richtigen sich wirklich übertrieben zusammen, wie es nicht mal Einheimische machen😂 Mit Turban, Tüchern, Leinenhosen usw. Also das volle Programm 😁
    Jetzt wird es dunkel und wir gehen auf Essenssuche, da es später noch ein Feuerwerk geben soll und wir das auf keinen Fall verpassen wollen.
    Wir finden das Restaurant, in dem wir schon mal Essen und sehr zufrieden waren. Als wir unsere Bestellung aufgeben, hören wir nen Knall und alle rufen. Ich zucke zusammen und mein erster, kurzer Gedanke gilt einen Anschlag. Was aber schnell verstreicht, weil alle aus dem Restaurant auf die Straße laufen und "Ahhhh" & "ohhhh" rufen. 😁
    OH man, das ist ja typisch, wenn uns nicht erzählt worden wäre, dass das Feuerwerk um 8 losgeht, wären wir nicht jetzt schon um 6e essen gegangen.... 🙈 Aber wir laufen trotzdem vor zum Fluss, der zum Glück nicht weit weg ist und betrachten ein paar Minuten das Spektakel. Es ist fast wie Silvester und da ich nicht mal weiß, wo wir überhaupt Weihnachten und Silvester sind, fang ich ganz intensiv diese Stimmung ein, damit ich an Neujahr noch davon zerren kann, falls wir nicht so ein schönes Feuerwerk erleben sollten.
    Das Feuerwerk wird von grossen Schiffen auf dem Fluss abgefeuert, die vorbei fahren. Die Schiffe sind auch beleuchtet 😍 sehr schön!! Das ganze dauert ca.eine Stunde. Aber wir gehen schon eher, damit unser bestelltes Essen nicht komplett kalt wird.
    Ein super schöner Abend geht zu Ende. Als wir zurück ins Hotel kommen, packen wir unsere Sachen, da wir morgen weiter reisen wollen und zwar nach Stung Treng... Das ist kurz vor der Grenze zu Laos und da wir 9 Stunden bis dahin brauchen,bleiben wir noch eine Nacht bevor es über die Grenze geht....
    Doch es kommt anders, denn Hannes hat Magenprobleme und wir müssen abwarten wie es ihm morgen geht 😔
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  • Day75

    Fußballspiel Kambodscha vs Laos

    November 20, 2018 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

    Hannes und ich waren gestern Abendessen und sind an einem Coldstone vorbeigekommen. Da Hannes unbedingt noch ein Eis wollte, holte er sich ein peanut butter Eis. Beim Zahlen haben wir dann zwei Tickets für ein Fußballspiel in der kambodschanischen Arena bekommen. Das Spiel Kambodscha vs Laos findet heute Abend statt und gerade sind wir auf dem Weg dahin ☺️
    Wir gehen durch Straßen, sie wir noch gar nicht gesehen haben- was hier in Phnom Penh keine Kunst ist und folgen den Leuten, die vor uns Richtung Stadion gehen.
    Hier treiben viele Leute Sport, sie spielen Volleyball, tanzen usw. Am Eingang ist Ticketkontrolle und das einzige was sie sehen wollen, sind wirklich nur unsere Tickets. Also keinen Blick in unseren Rucksack, sowie wie wirs aus der Heimat gewohnt sind. Wir kommen ins Stadion und setzen uns auf die Sitzplätze. Es ist nicht so gefüllt wie bei uns, wenn ein Spiel stattfindet, aber es kommen immer mehr Einheimische dazu und feuern die Mannschaft an
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  • Day74

    Verabschiedung von Peter und Sandy

    November 19, 2018 in Cambodia ⋅ 🌧 30 °C

    Heute müssen wir uns leider von unseren Freunden verabschieden, die mit uns 2 Wochen durch Kambodscha gereist sind. Dieser Abschied fällt uns wirklich sehr schwer.... Denn es war schön, ein Stückchen Heimat bei sich zu haben.
    Wir hatten echt Glück mit den beiden, dass sie alles mitgemacht haben, was so ein "normal Reisender" eigentlich nie macht, wenn er nur 2 Wochen unterwegs sein kann. Zum Beispiel mit dem Nachtbus der 8 Stunden fährt zu reisen, dann umzusteigen um 3 Stunden mit dem Minivan weiter zu fahren oder eine 6 Stündige Bootsfahrt zurück zu legen usw.
    Die beiden waren offen für alles, haben sich total auf das umher reisen eingelassen und haben berücksichtigt, dass wir nicht in Sterne Restaurants essen gehen können und lieber mit uns lokales und preiswertes Essen gegessen haben. Das hat so gut getan mit Freunden aus der Heimat zu quatschen und über alte Geschichten zu reden und über alte Erlebnisse zu lachen.
    Danke für den wunderschönen Trip mit euch beiden Peter uns Sandy! Wir werden das was ihr für uns getan habt nie vergessen und die Reise mit euch sowieso nicht😍❤️
    Time to say goodbye 👋 wer weiss, wann wir uns wieder sehen, vielleicht schon früher als gedacht😉
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  • Day73

    Central Market & 4D Kino Phnom Penh

    November 18, 2018 in Cambodia ⋅ ☁️ 31 °C

    Heute sind wir wieder zu viert unterwegs. Sandy und Peter waren vormittags bei den Tempelanlagen unterwegs, während Hannes und ich mal ausgeschlafen haben😉 wir haben ja schon so viele Tempel gesehen, dass wir uns den Eintritt hierfür mal sparen. Wir treffen uns gegen Mittag im Café und machen uns auf zum Central Market. Also wer in Phnom Penh ist, sollte diesen wirklich besuchen.
    Hier gibt's alles über Kleidung, Essen, Früchte, Kleinkramszeug, Accessoires, Schmuck usw.
    Ich liebe ja solche Märkte, vor allem Essensmärkte.
    Nicht darum, weil ich hier so gern esse- nein, weil es einfach dermaßen interessant ist, all dieses Essen, das hier gekauft wird zu sehen. Vor allem in diesem Zustand 😅 denn hier liegt oder hängt das Fleisch einfach auf oder über dem Tresen (wenn man das so nennen kann) ohne Kühlung und Fliegen schwirren drum herum und setzten sich auch gerne darauf🙈 ich muss schnell weiter, weil mir von dem Geruch schlecht wird.
    Dann kommt die Fischabteilung, die sich übrigens neben dem Friseur - und Nagelstudio ( kleiner Stand ) befindet. Die Fische sind teilweise lebendig und schwimmen zusammengequetscht in einer wassergefüllten Schüssel, die gerade mal so hoch ist, dass der Fisch atmen kann. 😔 Dann gibt's noch etliche Schüsseln mit Ale, Frösche, Schildkröten usw.
    Die Krabben sind mit einer Schnur eingewickelt und in einem Korb gesperrt.
    Vor Ort kann man sich dann den Fisch den man kaufen möchte schlachten lassen....
    Hannes kauft sich wie immer Cashews, die hier wirklich mega lecker sind und Peter findet endlich ne Hose, nachdem seine letzten Käufe ins Wasser fielen. Eine ist bereits am ersten Tag gerissen und die andere war zu klein😅

    Danach nehmen wir uns ein Tuk Tuk und fahren zum Einkaufszentrum, das ja total modern und ganz wichtig - klimatisiert ist. Denn gerade am Markt war die Hitze fast unerträglich geworden.
    Wir kommen an und sehen eine Bäckerei. Ich muss gerade so lachen, weil wir uns sofort auf das Gepäck stürzen und es genüsslich verzerren, als hätten wir heut noch nichts zu essen bekommen 🤣🍩🍪🍰

    Aber es ist richtig geil😍 also das Backen könnens.
    Ist ja klar, durch die Französische Kolonialzeit.
    Das Einkaufszentrum ist wirklich mega schön eingerichtet, wir sehen sogar nen Roboter Tanz😁
    Wir sind aber aus einem ganz besonderen Grund hier und zwar gibt's ein 4D Kino im Obersten Stock und da läuft heute der neue Harry Potter Film. Wir holen uns Karten und natürlich Popcorn 😍🍿🎥📼
    Der Film startet und ich bin von Anfang an mega begeistert. Wahnsinn, so ein Filmerlebnis hatte ich noch nie. Echt krass, denn du wirst in den Sitzen herumgerüttelt, fliegst gefühlt über die Räume, riecht auf einmal Schwefelduft, Wind bläst dir ins Gesicht, es wird kalt und an deinen Füssen kitzelt dich etwas ganz schnell, als etwas beim Film verschwindet bzw.sich wegzaubert. Also echt der Hammer. Der Film war so real und magisch!!
    😍
    Abends gehen wir noch gemeinsam Essen, trinken einen Cocktail auf unsere gemeinsame Reise und die schöne Zeit, denn heute ist unser letzter gemeinsamer Abend ❤️😩
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  • Day73

    Fahrt nach Phnom Penh

    November 18, 2018 in Cambodia ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute früh gehen Hannes und ich noch frühstücken, bevor es weiter nach Phnom Penh geht. Wir gehen ins Epic Art Café, wo Taubstumme Kambodschaner arbeiten und somit einen guten Job haben, zudem sie sonst nie eine Chance gehabt hätten. Das Café ist liebevoll eingerichtet und das Frühstück sehr sehr lecker. Es gibt Bagel mit Eier und Spinat, Müsli mit Früchten und natürlich Kaffee 😍

    Dann werden wir um 10:30 Uhr von einem Mini Van am Hotel abgeholt, der natürlich in der kommenden Stunde wieder einige Haltestellen wahr nimmt und immer mehr Leute hinzusteigen.... Was ja normalerweise nicht so schlimm ist, aber da die Klimaanlage nicht so recht funktioniert, läuft jedem die Brühe nur so runter. Der Busfahrer dreht die Musik auf ohne Ende und geht davon aus, dass jedem des Geschreie gefällt. Als er erneut anhält und aussteigt, um sich eine Kokosnuss zu kaufen, die er während der Fahrt genüsslich trinkt, dreh ich dir Musik leise und die Klima hoch... So bleibt es zum Glück dann auch. Vor uns sitzt eine Frau mit ihrem 1jährigen Kind auf dem Arm, das total lieb und süß ist. Es ist ein Mädchen und sie beobachtet Hannes, der ihr gegenüber sitzt, für ganze Zeit.
    Hannes ist total süß und fängt mit ihr das Rumalbern an und kommt somit mit der Mutter etwas in Kontakt. Sie kommunizieren sogar ein bisschen über Gestik und Mimik. Irgendwann stillt die Mutter ihre kleine auch vor uns und zeigt dabei keinerlei Scharm.. Warum auch? Ich finde sowas auch ganz natürlich und normal.
    So, irgendwie vergehen zum Glück die 5 Stunden Busfahrt und wir steigen erleichtert aus, checken in unserem Hotel ein und treffen uns abends zum Essen gehen in der Stadt.
    Da Peter und Sandy wieder ein mega geiles Hotel gebucht haben, holen wir sie natürlich in ihrer Rooftopbar ab, wo man nen ganz tollen Blick auf die Stadt hat. Alles ist schön beleuchtet und da wir diesmal unsere Hotels in einem ganz anderen Eck in Phnom Penh haben, wie vor zwei Wochen, erleben wir die Stadt wieder ganz anders und neu.
    Uns gefällt es hier sehr gut 😍
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  • Day22

    Phnom Penh

    November 17, 2018 in Cambodia ⋅ ⛅ 30 °C

    Busfahrt 4 Stunden von Kampot nach Phnom Penh 8€ pro Person.

    Unterkunft in Phnom Penh "Saralin" 6 Nächte 114€

    Highlights:
    4D Kino
    Einkaufszentrum
    Central Market
    Wasserfest am Tonle Sap

  • Day72

    Dort wo der Pfeffer wächst....

    November 17, 2018 in Cambodia ⋅ ⛅ 28 °C

    Ne Rollertour ist heute angesagt 😁👌wir mieten uns zwei Roller, auf einem fahren Peter und Sandy zusammen und den anderen haben Hannes und ich. Los geht's am morgen nach einem ausgiebigem Frühstück und nachdem wir die Route zu den Pfefferplantagen abgecheckt haben.
    Ein Mitarbeiter des Hotels rät uns davon ab, den Feldweg entlang zu fahren, der zu den Pfefferplantagen führt, da der sehr staubig und zum fahren nicht gut geeignet ist.
    Und wo glaubt ihr, sind wir im Endeffekt gefahren? Genau auf diesem😂😂 also das war eher eine Spontanaktion, da wir einem Schild gefolgt sind und runter von der Hauptstraße wollten.
    Auf ner geteerten Straße fahren kann ja schließlich jeder.😁
    Die Fahrt war ganz aufregend, da wir ziemlich vielen Schlaglöchern ausweichen mussten, Lastwagen die Straße blockierten, da Bauarbeiten stattgefunden haben und wir uns mit den Rollern durch einen Minispalt durchquetschen mussten.
    Die Straßen sind so trocken, dass der Staub überall zu sehen war. Besonders krass war es, wenn ein Fahrzeug vor uns fuhr, so wirbelte es den ganzen Dreck hoch und wir mussten Abstand halten um noch irgendwas sehen zu können.
    Als wir an der Pfefferfarm angekommen sind, holten wir unsere Tücher raus, um uns abzuputzen. Das Tuch war danach komplett braun, wie als hätte ich 10 Schichten Makeup abgewischt😁😁😁
    Sind voll wie die Dreckspatzen.... Aber jetzt ists eh egal, da wir dann sowieso wieder schmutzig werden...
    Wir werden auf die Hütte gebeten, wo wir uns auf eine lange Sitztafel setzen und von einem Guide (der super Englisch spricht) einen Vortrag über den Anbau des Pfeffers hält. Wir dürfen die verschiedenen Arten von Pfeffer probieren und erfahren zu welchen Gerichten die Sorten am Besten passen.
    Wir bekommen einen Einblick in die Arbeit der Pfefferplantage, Informationen über den Anbau und die Erntezeit. Danach bekommen wir Strohhüte und gehen mit dem Guide auf der Pfefferfarm herum und sehen noch andere Früchte die hier abgebaut werden wie z. B Bananen, Passionsfrucht und Chilli.
    Nach der Führung, genießen wir die selbstgemachten Eissorten und Peter und Sandy kaufen etwas Pfeffer ein. Hier gibt es schließlich den besten Pfeffer auf der ganzen Welt.😍

    Nochmal Sonnencreme auftragen, denn heute hat es 34 Grad😮🙈 so, weiter geht's mit unserer Tour.
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  • Day72

    Aufregende Nachtbusfahrt nach Kampot

    November 17, 2018 in Cambodia ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir werden um 22:30 Uhr von einem Kleinbus an unserer Unterkunft in Battambang abgeholt und zum Sleeping Bus gefahren. Wir erfahren vor Ort, dass dieser keine Toilette on Board hat, was fatal ist, denn wir haben vorhin ordentlich Wasser getrunken,da wir nicht so viele Flaschen mit schleppen wollten 🙈🙈🙈Wir haben zwei Betten gegenüber im Bus und kuscheln uns auf der schmalen Matratze schön eng zusammen. Irgendwie ist es lustig, weil wir immer wieder die Vorhänge aufmachen und uns über den Minigang unterhalten 😁 der Bus fährt los und hält zig Male an, weil noch Leute zu oder wieder aussteigen. Was zum Teil unsere Rettung ist, da wir diese stops nutzen um schnell aufs Klo zu gehen, das natürlich nicht vorhanden ist und wir gezwungen sind, irgendwo auf die Straße zu pinkeln.
    Eine Kambodschanerin hört so laut Musik, dass der ganze Bus damit beschallt wird... Was hier typisch ist, denn sowas wie Kopfhörer kennen die Leute anscheinend nicht.. Ohropax sind heute Nacht auf jeden Fall unserer Rettung😁
    Irgendwie schaffen wir es dann doch, etwas zu schlafen, wobei uns Peter völlig übertrifft, da er die Fahrt fast komplett durchschläft,was mir ein Rätsel ist 😁😁😁
    Gegen 6 Uhr morgens treffen wir dann in Phnom penh ein und müssen in einen Minivan umsteigen, der uns weiter nach Kampot fährt.
    Was auch wieder nicht ganz reibungslos funktioniert, weil die Khmer nicht verstanden haben (obwohl wir es mehrmals erwähnt haben) dass wir gemeinsam nach Kampot wollen und sie uns auf 2 Busse aufteilen wollten. Nach einigen Diskussionen kommen wir dann doch zusammen in einem Bus und müssen uns ordentlich zusammenquetschen. Unterwegs halten wir an einer Raststätte, wo wir diesen furchtbaren Anblick ertragen müssen, dass ein lebendiges Huhn mit den Füssen kopfüber an einem Van festgebunden wurde und durch die Gegend transportiert wird.
    Echt furchtbar und grausam ist sowas 😔😔
    4 Stunden später sind wir dann in Kampot und checken in unsere Unterkünfte ein.
    Nach ner kurzen Pause geht's weiter mit den Rädern. Wir fahren durch die kleine Stadt Kampot.
    Hier ist es richtig schön. Wir radeln entlang an der Flusspromenade und entdecken viele schöne kleine Cafés und Restaurants. Ganz entspannt setzen wir uns in ein Restaurant am Fluss, beobachten den Sonnenuntergang und trinken dabei einen Cocktail 😍🍸
    Mit einem guten Abendessen lassen wir den Tag ausklingen.
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