August 2019 - July 2020
  • Day1

    Abflug und Ankunft

    August 5, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 11 °C

    Nachdem die wichtigsten Sachen in Deutschland erledigt waren, unter anderem ein letztes Mal feiern in der MuPa, ein letztes Stauder und natürlich ein letztes Mal Koffer wiegen, geht es Montagmorgen los Richtung Frankfurt Flughafen. Erster Schreck am Bahnsteig: Ich habe meine Jacke vergessen, durch Papas folgenden mehrfachen Bruch jeglicher Verkehrsregeln starte ich aber schließlich doch mit Schal und Jacke Richtung anderes Ende der Welt. Dieses Manöver erweist sich 24 Stunden später als die beste Idee der Welt, denn der neuseeländische Winter ist kälter als erwartet und ich friere schon mit besagter Jacke und Schal. Der zweite Schreck folgt nur wenige Zeit später: „Guten Tag, aufgrund einer technischen Störung endet dieser Zug heute in Köln, wir bemühen uns um einen Ersatzzug und bitten um Entschuldigung“. Gut man ist es gewohnt, aber gebrauchen kann man das heute trotzdem nicht. Trotz kurzer Aufregung kommen wir pünktlich am Flughafen an um dort den dritten Schreck zu erleiden: Ich (eigentlich eher Papa) habe das Visum einmal zu wenig ausgedruckt - natürlich lösen wir auch dieses Problem charmant und lassen es uns von der netten Dame am Schalter kopieren. In der Check-In Schlange vertreiben Papa und ich uns die Wartezeit mit dem Spiel „Zukünftiges Au Pair oder nicht?“ Ich bin noch am überlegen bei einem Mädchen hinter mir, da klären sich die Fronten bereits, denn sie ergreift die Initiative und wir stellen fest, dass wir beide in Auckland wohnen werden. Theoretisch kennen wir uns alle aus einer WhatsApp-Gruppe, aber in der ganzen Aufregung hat man das alles glatt wieder vergessen. Das kurze Gespräch mit Johanna nimmt mir aber auf jeden Fall ein bisschen die Aufregung. Nach einem letzten Kaffe geht es dann ans Tschüss sagen, kurz und schmerzlos haben Papa und ich ausgemacht und nun stehe ich auch schon alleine an der EU-Außengrenzkontrolle. Fünf Minuten stehe ich da noch und wäge alles ab, aber so eine richtige Alternative gibt es ja eh nicht - also Augen zu und durch. Die Zeit am Gate vergeht wie im Flug, wir werden eine immer größere Gruppe voller aufgeregter Au Pairs und ehe wir uns versehen sitzen wir auch schon im A380 nach Doha . Man kommt mit allen ganz nett ins Gespräch, das Mädchen vom Gate (Johanna) ist mir aber am sympathischsten, schade, dass wir im Flugzeug nicht zusammensitzen. Dass der A380 das größte Passagierflugzeug der Welt ist, ist für die meisten von uns gerade nebensächlich. Die sechs Stunden Flug ziehen sich, das Essen ist nicht lecker und die Aufregung steigt. Mein persönlicher Trick 17 kommt daher erst im Flieger von Doha nach Auckland zur Geltung: Ich habe in Deutschland die letzte Woche so gut wie gar nicht geschlafen, so dass ich hier solide 12 Stunden durchschlafe, zwar sind meine Waden mir dafür nicht dankbar und mein Sitznachbar fragt besorgt ob es mir gut geht oder ich irgendwas genommen hätte, aber der Flug kommt mir wirklich angenehm vor. Kurz vor Landung beginnt die allgemeine Panik, was muss man denn jetzt aber auch auf der ArrivalCard angeben und was nicht, hat jemand am besten noch die deutsche Übersetzung mit ausgedruckt? Am Flughafen geht es weiter, welches Essen muss jetzt hier weggeschmissen werden und welches nicht, darf man Wasser aus dem Flugzeug einführen und verstehen wir gleich überhaupt die Zollbeamten? Wir sind inzwischen bei der Passkontrolle angekommen, die Gruppe steht auf neuseeländischeM Boden, bis auf ein Mädchen und ich, unsere Pässe wurden als ungültig erklärt - nach mehreren Versuchen erweist sich dies zum Glück als ein technisches Problem und so machen auch wir den ersten legalen Schritt am anderen Ende der Welt.Read more

  • Explore, what other travelers do in:
  • Day3

    Die Orientationdays

    August 7, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Es ist inzwischen 5 Uhr morgens am Mittwoch und wir warten auf unserem Shuttle. Wir sind so müde, der Linksverkehr lässt uns völlig kalt und wir sind einfach nur froh, als wir im Hotel ankommen. Hier ist es aber einfach nur kalt, doppelte Fenster und Dämmung sind hier wohl ein Fremdwort. Ich kann im Gegensatz zur Mehrheit schon auf mein Zimmer - zu schön wäre es natürlich gewesen mit Johanna auf einem Zimmer zu sein, denn im Laufe des Flugs haben wir festgestellt, dass wir 10 Minuten voneinander wohnen werden und „unsere Kinder“ im gleichen Alter sind - Playdates sind vorprogrammiert. Auf einem Zimmer sind wir zwar nicht, aber es sind ja nur drei Tage und zusammen frühstücken gehen können wir Mittwoch Morgen trotzdem. Hier zahlen wir zum ersten Mal mit neuseeländischem Geld. Der Mittwoch ist schlimm, wir versuchen alle zwingend wach zu bleiben, um in den Tagesrhythmus zu kommen - gleichzeitig ein Bankkonto zu eröffnen und eine Steuernummer zu beantragen ist eine Herausforderung-und das auch noch auf Englisch. Ich bin an dem Punkt angelangt, an dem ich angebe 2019 geboren worden zu sein und aus Neuseeland zu kommen, aber inklusive deutscher Heimatadresse. Der Donnerstag sieht dafür schon besser aus, zwar zieht sich ein englischer Erste Hilfe Kurs ebenfalls aber hey dafür kann ich jetzt Kleinkinder vor dem Ersticken retten. Weiter gehts mit einer theoretischen Fahrstunde - ob das jetzt so viel gebracht hat ist die Frage, dass ich links fahren muss weiß ich tendenziell, meine Einparkkünste wird diese auch kaum verbessert haben. Mit etwas mehr Schlaf intus haben wir nun aber mehr Motivation die anderen Au Pairs kennenzulernen, wir bilden schließlich ein ganz nettes Grüppchen. Zwar bleiben die meisten nicht in Auckland, wie Johanna und ich, eine Mitstreiterin finden wir jedoch. Freitagmorgen haben wir dann endgültig die Klassenfahrtsatmosphäre erreicht, auch wenn man zwischendurch noch hört „Wie war nochmal dein Name“, „Wo bist du nochmal“ und „Wie viele Kinder hast du und welches Alter“. Wir lassen unsere Orientationdays mit einer Sightseeingtour durch Auckland ausklingen. Besondere Highlights sind der Mount Eden, ein Vulkan, auf dem laut allgemeiner Auffassung „viel saftigeres Gras“ wächst als in der Heimat und Mission Bay, wo wir nach vielen Tagen mal wieder was Vernünftiges - in Form von Burgern und Pommes- zu essen bekommen. Nachdem unsere Tour hier mit einem Strandspaziergang endet, wird die Aufregung nochmal groß, denn nun ist die Zeit gekommen, einander Tschüss zu sagen und die Gastfamilien kennen zu lernen. Ein bisschen Wehmut liegt in der Luft, wir hatten uns gerade alle so gut verstanden und jetzt zerstreuen wir schon wieder in alle Richtungen, aber die Inlandsflüge hier sind zum Glück preiswert.Read more

  • Day7

    Ankommen bei der Gastfamilie

    August 11, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Aufregung wird größer, wir warten im Foyer unseres Hotels auf unsere Gastfamilien - Ich werde als eine der letzten abgeholt, aber alle Aufregung ist umsonst, schon auf der Autofahrt verstehe ich mich supergut mit meinen Gasteltern. Beide sind mega offen und wir shackern bereits nach 5 Minuten rum. „Zuhause“ angekommen habe ich erstmal zwei Stunden Zeit bevor die Kinder nach Hause kommen, um mich einzurichten. Ich bin echt zufrieden, mein Zimmer ist recht groß und echt schön - hier lässt es sich auf jeden Fall die nächsten Monate leben. Zwar habe ich eine eigene Pinnwand, aber morgen gehe ich noch ein bisschen Deko etc. kaufen. Nun sind auch schon die Kinder da, wir verstehen uns auf Anhieb und spätestens nach den Gastgeschenken sind wir ein Herz und eine Seele. Matilda (oder Tilds, wie ich sie nenne) ist für ihre vier Jahre erstaunlich weit und erklärt mir sehr selbstbewusst, wie sie sich die nächsten neun Monate mit mir vorstellt. Frankie (15 Monate) ist ebenfalls direkt auf Kuschelkurs aus. Der Abend wird echt schön, bis ich die Essgewohnheiten der Familie kennenlerne: Wir haben eine Food Preparingbox (Eigentlich für mich mega praktisch), einziger Hacken: wir haben eine LowCarb Diätbox, jede Mahlzeit enthält höchstens 400 Kalorien und wir essen gefühlt nur Salat! Ein kleiner Schock, aber ich hoffe auf ein deftiges Früchstück! Auch diese Erwartung wird mir leider genommen, gefrühstückt wird Porridge, und die Portionen der Erwachsenen sind gefühlt 3 Esslöffel. Ich hab die Hoffnung auf ein gutes Lunch aufgegeben, es gibt aber nichtmal ein richtiges Lunch, sondern nur einen Snack. Das alte AuPair berichtet mir anschließend, sie habe 12 Kilo in 6 Monaten abgenommen. Zum Glück gibt es hier eine deutsche Bäckerei und so ist mein erster Einkauf Käsebrezeln und normale Brezeln. Der einzige Lichtblick ist Samstagmorgen die französische Konditorei, in der Felicity (meine Gastmom) und ich uns Kaffe und Macarons holen und mit den Kids an den Strand fahren. Später lerne ich die Großeltern kennen. Es wird immer besser, die Oma ist in Genf aufgewachsen und spricht daher mit Felicity Französisch - ich fühle mich gleich wie im schönen Europa, als wir zu dritt auf Französisch tratschen. Ich werde direkt zur französische Coffegroup (glücklicherweise an meinem freien Tag) eingeladen. Der Tag ist total entspannt, die Großeltern haben einen Whirlpool und wir verbringen den restlichen Tag dort. Der folgende Sonntag wird auch lustig, denn wir sind bei Freunden meiner Gastfamilie. Die Frau ist aus Slowenien und der Vater aus Spanien und es gibt endlich etwas Vernünftiges zu essen!! Die 4 Stücke Kuchen, die ich verdrücke schiebe ich dann mal galant auf meinen Jetlag, und den dadurch zur falschen Zeit einsetzenden Hunger... Der Jetlag ist leider immernoch da, ich schlafe die Nächte nicht richtig und bin total müde, daher gehe ich vor meinem ersten richtigen Arbeitstag am Montag einfach mit den Kindern ins Bett.Read more

  • Day9

    Zwei Arbeitstage sind rum

    August 13, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Es ist soweit, mein erster Arbeitstag beginnt... Zum Glück ist noch Julika (das alte Au Pair) für die erste Woche zur Einarbeitung da. Es ist praktisch, denn ich kann sie alles fragen - dazu auch noch auf deutsch, aber gleichzeitig ist es anstrengend mit den Kiddies, die natürlich mega an ihr hängen. Der Kleine fängt sofort an zu schreien, wenn wir tauschen - Tilda hingegen genießt die Aufmerksamkeit von gleich zwei AuPairs und ist dadurch aber auch sehr überdreht. Soviel Aufmerksamkeit kann ich den Kids aber noch gar nicht widmen, denn ich muss mir alles zeigen und erklären lassen und soll mir natürlich auch merken, wo nun das spezielle Waschmittel für Kindersachen steht und in welcher Reihenfolge die Kids ihre Snacks essen. Tilda ist tagsüber im Kindergarten, Frankie genießt eine persönliche Dauerbespaßung. Die einzige Pause ist sein Mittagsschlaf, dieses Zeitfenster variiert aber zwischen 20 und 90 Minuten. Die ersten beiden Tage sind geprägt von viel Orga - im Kindergarten muss ich mich auf die Abholliste eintragen, in der Playgroup muss ich mich anmelden und mein Communicationbook ausfüllen. Das ist ein Buch, dass für Kinder unter 5 ausgefüllt wird und indem der ganze Tagesablauf mit genauer Uhrzeit festgehalten wird - absolut nervig, meiner Meinung nach. Einige Unterschiede zur Erziehung in Deutschland fallen auf, die Kinder kriegen extrem viel Schmerzmittel, eigentlich jeden Tag mindestens einen Schub Paracetamol - teilweise einfach nur zur Beruhigung, wenn sie knatschig sind... Außerdem müssen sie jeden Tag eine Stunde in die Badewanne. Nachdem die ersten zwei Tage um sind, verstehe ich warum alle bisherigen Au Pairs über den freien Mittwoch so dankbar waren, es ist wirklich sehr anstrengend. Ich hoffe, dass es die nächsten Wochen besser wird, wenn sich alles eingependelt hat, bis dahin trinke ich viel Kaffe und lerne die bekanntesten englischen Kindersongs.Read more

  • Day13

    Endlich Wochenende

    August 17, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 9 °C

    Wuhu, ich bin im Wochenende! Die Woche war anstrengend,, aber dank des freien Mittwochs und kurzen Freitags geht es doch schneller als gedacht. Kurzes Update meines Hungergefühls: ich lebe noch. Ich war inzwischen in einem neuseeländischem Supermarkt und habe diverse neuseeländische Snacks probiert und einen Vorrat in meinem Zimmer gestartet. Mein persönlicher Favorit: Kokosschokolade. Julika und ich haben außerdem “Better Burger” getestet und ich habe die bekannte neuseeländische Limo L&P getestet - schmeckt sehr lecker. Darüber hinaus habe ich mit meiner Gastmom den Deal, dass ich Nutella haben darf, solange ich vor den Kindern behaupte, dass es sich um eine “disgusting spicy vegetable cream from Germany” handelt. Der hier übliche Brotaufstrich Marmite hat mich bisher gar nicht überzeugt. Er ist echt ekelig und riecht auch so ekelig, dass ich beim Vorbereiten der Kinderbrote die Luft anhalte. Apropos Kinder, langsam komme ich in die Routine, ich bin auf der Kindergartenliste als abholberechtigte Person eingetragen, kann die Brotdosen vorbereiten und kriege immer öfter eine Kuscheleinheit der Kiddies. Außerdem habe ich neben dem Kindergarten eine Konditorei mit äußerst leckerem Flat White to go entdeckt. Ich fühle mich selbst schon wie eine Mutter, wenn ich mit meinem Kaffe dort stehe und typische Gespräche führe wie “Wie oft schlafen die Kinder am Tag” , “Wie viele Süßigkeiten dürfen die Kinder essen” oder “Wie alt sind die Kinder nochmal”. Das persönliche Highlight der Woche ist aber definitiv Mittwochabend, denn Julika (altes Au Pair ) hat ihr Abschiedsdinner und es gibt selbstgemachte Käsespätzle und Flammkuchen. Wir alle sind im Himmel, auch die geliebte Johanna ist mit am Start. Diese hat übrigens heute bei mir übernachtet und wir sitzen mit einem anderem Deutschen (Henning) und zwei Schwedinnen (Ioana und Nicole) im Auto zu unserem ersten Weekendtrip nach Tauranga.Read more

  • Day13

    Erster Weekendtrip nach Tauranga

    August 17, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach einer langen ersten Woche geht es Samstagmorgen direkt wieder früh los, denn der erste Weekendtrip steht an. Über das alte Au Pair habe ich einen Deutschen kennengelernt, der mit zwei Schwedinnen übers Wochenende wegfahren will und mich netterweise mitnimmt- nachdem dann auch abgeklärt ist, dass Johanna mitkommt, kann es starten. Johanna übernachtet bei mir die Nacht von Freitag auf Samstag und es geht um halb 6 los. Unser Ziel: erst Rotorua und danach Tauranga. Die Fahrt ist dank guter Musik, Snacks und netten Gesprächen schnell vorbei. Bevor wir in Rotorua ankommen, machen wir eine halbe Stunde Pause und gucken uns den Fluss Blue Springs an - das erste woran wir hierbei denken müssen: Sieht ja aus wie der geliebte Bombay Gin!! Nach einem kleinen Erkundungsmarsch gehts weiter, unser Ziel in Rotorua: Der Kaituna Fluss, denn wir wollen trotz winterlicher Kälte Raften. Mit drei Neoprenanzügen ist es dann auch auszuhalten. Das Rafting ist super, wir fahren einen 7 Meter Wasserfall runter, dürfen von Klippen springen und am Ende sogar einen kleineren Wasserfall runterschwimmen. Johanna und ich sind auf jeden Fall, nach ersten Bedenken über die Temperatur, begeistert. Danach geht unser straffes Programm weiter und wir schauen uns die Kaiate Wasserfälle an, auch ein kleiner Regenschauer nimmt denen nicht ihre Pracht. Langsam kriegen wir alle Kohldampf und daher geht es einkaufen, heute Abend wollen wir in unserem Airbnb Nudelauflauf kochen - ich nehme wohl meine Kohlenhydrate dann einfach am Wochenende zu mir. Johanna und ich stauben auch noch ordentlich Snacks ab, die sind hier nämlich einfach besser als in Deutschland! Den Abend lassen wir ruhig ausklingen, mit ein bisschen Wein und Cyder, was hier unter Jugendlichen total populär ist. Der Jugendschutz ist definitiv strenger als in Deutschland, an der Kasse wird die ganze Gruppe nach Ausweisen gefragt, ich hole als erstes aus Gewohnheit meinen Perso heraus und werde bockig darauf hingewiesen, dass ich mich auch für den Kauf einer Flasche Wein mit meinem Reisepass ausweisen muss. Am nächsten Tag geht es nach Tauranga. Hier machen wir eine kleine Wanderung zum Mount Maunganui, von dem man einen super Ausblick auf die Stadt und den Pazifik hat. Das hat Henning und mich dann auch motiviert trotz 8 Grad in den Pazifik zu hopsen. Ein bisschen komisch wurden wir angeschaut, als wir in Winterjacken und Badezeug startklar für den Sprint ins Wasser stehen, aber es hat sich echt gelohnt! Der Tag könnte nicht besser ausklingen, als mit einem coolen Sushiladen, das ist übrigens das einzige was hier billiger ist als in Deutschland. Danach machen wir uns auch schon auf den Heimweg, denn wir brauchen drei Stunden zurück. Ein kurzer Zwischenstopp wird spontan aber doch noch eingelegt, wir halten an einer alten Minenlandschaft und erkunden diese. Besonders cool sind die alten Schachttunnel, die stockdüster sind, aber an der Decke finden wir Glühwürmchen, sodass wir wieder sicher den Weg ins Helle finden. Mein Tag endet hier noch nicht, ich fahre nämlich nicht nach Hause, sondern auf die Verlobungsfeier der Schwester meiner Gastmom, dort lerne ich die ganze Familie kennen - auch wenn ich echt müde bin, führe ich ein paar nette Unterhaltungen und bediene mich am leckeren Essen. Alles in Allem ein sehr gelungenes Wochenende!!Read more

  • Day18

    Busy week-Abschied, Geburtstag,Citytour

    August 22, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Diese Woche vergeht total schnell, denn es ist eigentlich für jeden Tag etwas geplant. Montag treffen Johanna, Henning und ich uns auf einen Kaffe, zwar habe ich Frankie dabei, aber er ist ganz happy, denn er liebt Henning momentan noch mehr als mich… Wir sehen ehrlich gesagt aus wie eine kleine Familie. Generell wurde ich inzwischen schon bestimmt zehn mal für die Mutter der Kiddies gehalten. Dienstag gehts weiter, Johanna und ich sind auf Hennings Abschiedsdinner eingeladen, wir entdecken dadurch einen coolen Italiener, nicht allzuweit von uns und lernen noch andere AuPairs kennen. Dann ist es auch schon wieder Mittwoch. Offiziell nun mein “Johanna-Tag”, da ich frei habe und sie zumindest bis 16 Uhr frei hat. Nach einer langen Shoppingtour, im größten Shoppingcenter Neuseelands geht es dann für mich aufregend weiter: Ich fahre zum ersten mal mit meinem Gastvater. Es geht erstaunlich gut, soviel falsch machen kann man aber gar nicht, denn hier ist soviel Verkehr, dass man nicht einfach so auf die falsche Seite fahren kann. Das einzige nervige ist, dass der Blinker auf der anderen Seite ist. Das wusste ich natürlich, aber trotzdem ist unsere Scheibe jetzt sauberer als je zuvor. Damit ist nun auch offiziell bestätigt, dass man Ausländer am Scheibenwischer beim Abbiegen erkennt. Donnerstag muss ich zwar wieder arbeiten, aber heute ist kein normaler Arbeitstag, denn Johanna hat Geburtstag! Auf dem Weg zum Kindergarten besorge ich noch schnell Cupcakes bei der Mintcakery, dann steht sie auch schon vor der Tür, denn sie verbringt den Tag mit mir und den Kiddies. Wir machen erstmal einen Großeinkauf, weil wir backen wollen und auch wieder mal ein richtiges Mittagessen gebrauchen können, die Neuseeländer nehmen als Lunch ja nur einen Snack zu sich. Frankie schläft auch besonders lange heute (zwei Stunden), daher haben wir echt gut Zeit für uns. Der Abschied ist kein großer, denn abends sehen wir uns schon wieder. Ich bin von Johannas Familie zum Geburtstagsessen eingeladen, die Ankündigung war, dass wir in ein deutsches Restaurant gehen. Natürlich pure Vorfreude bei uns, da es aber ausgebucht war, sind wir dann doch vor einem chinesischem HotPot geladet, der uns aber nur so semi überzeugt hat. Alles halb so wild, denn es geht danach noch mit ein paar Freunden in eine Bar in der Nähe. Alles in Allem ein echt schöner Tag! Freitag sehe ich Johanna natürlich wieder, wir wollen nämlich ausgehen. Vorher war ich aber das erste Mal in meinem neuen Fitnesstudio, was der Vater meiner Gastmom immer für die AuPairs bezahlt. Daher bin ich im teuersten Studio in Auckland, verglichen zu meiner Fitx-Mitgliedschaft ist das aber so ein Upgrade!! Abends fahren Johanna und ich dann in einen Backpacker-Club und probieren die momentan so gehypede Silent-Disco aus, bei der man Kopfhörer aufhat und zwischen drei DJs wechseln kann. Der Abend ist super, das Nachtleben in Auckland hat uns schonmal überzeugt. Johanna übernachtet bei uns und wir ziehen am Morgen direkt weiter, uns Auckland bei Tag anschauen. Wir laufen mega viel, aber es loht sich, unter anderem gibt es nämlich Brezeln und wir sind in der, laut Internet und Reiseführern, besten Eisdiele der Welt. Fazit: Hier lässt es sich auf jeden Fall neun Monate leben. Am liebsten würde ich am Sonntag ausschlafen, aber ich muss um 8 Uhr nochmal mit meinem Gastdad fahren üben, dabei muss ich leider von meinen nicht vorhandenen Einparkkünsten Gebrauch machen, bis jetzt schieben sie es aber noch auf die andere Seite des Lenkrads… Danach steigen Johanna und ich auf den Mount Wellington, es ist zwar total windig, aber man hat eine schöne Aussicht über Auckland, und ich weiß jetzt endlich, welchen Berg ich aus meinem Fenster immer sehe!Read more

  • Day27

    Eine neue Freundin

    August 31, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Dieses Wochenende fällt Jojo leider aus, weil sie krank ist. Dafür verbringe ich das Wochenende mit Charlotte (auch Lotti genannt) , die ich an Johannas Geburtstag kennengelernt habe und mit der ich diesen Dienstag in der Coffegroup war. Lotti übernachtet das ganze Wochenende bei mir. Am Freitagabend gehen wir feiern, Lotti kennt sich schon ein bisschen aus, da sie schon seit einem Monat hier ist. Vorher probiere ich aber noch die bekannten Tim Tams, natürlich mit einem Glas Milch. Danach gehen wir in die Bar101, Habana Joe‘s und die Casette 9. Alles ist echt lustig. Am Samstag sind wir auf einem Ausflug nach Devonport dabei. Wir fahren mit der Fähre und haben einen tollen Blick auf den Hafen von Auckland! Angekommen, gehen wir mit einer Gruppe von anderen Au Pairs einen Kaffee im bekanntem Zentrum trinken und machen danach einen Spaziergang am Strand über die Halbinsel bis zu einem Lookout. Der Blick ist echt toll. Abends fahren wir wieder zu mir nach Hause und holen uns auf dem Weg aber noch Sushi bei St Pierres, unser neuer Lieblingssushishop für die nächsten Monate.. Weil es uns gestern so gut gefallen hat, gehen wir heute gleich nochmal aus. Auch diesen Abend ist es wieder total lustig, am nächsten Morgen wachen wir allerdings mit einem leichten Kater auf. Zum Glück ist Lotti auch eine Liebhaberin der Hawaii-Pizza und so gehen wir noch Pizza essen, bevor für mich wieder eine Woche ohne Carbs anfängt. Total schade, dass Jojo dieses Wochenende nicht dabei sein konnte, aber das holen wir auf jeden Fall nach!Read more