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Kiras Neuseelandreise

August - November 2019
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  • Day84

    Strände und noch mehr Sand

    October 27 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Unsere Programm Highlights sind für den Sonntag vorgesehen, der erste Stopp ist der Bekannte 90 Miles Beach. Dieser wird bei Ebbe auch als Straße benutzt, es wird aber ein Allradantrieb stark empfohlen. Wir 3 Autokenner mussten natürlich erstmal Johannas Papa anrufen um zu fragen, ob der Skoda denn einen Allradantrieb hätte. Hat er natürlich nicht, was anscheinend absolut klar bei dem Auto ist. Auch nach dringendem Abraten dachten wir uns, das schaffen wir trotzdem mit links! Also ging es an der ersten Beachauffahrt auch direkt auf den Sand - für sagenhafte 5 Meter. Wir stecken schon fest, meine vorderen Reifen drehen komplett durch und es geht innerhalb weniger Sekunden gar nichts mehr. Zum Glück finden sich ein paar nette Helfer zusammen und dann heißt es Schieben. Zu 5 wird das Auto schließlich wieder vom Strand geschoben, dann machen wir auch schnell die Düse, denn ein bisschen belächelt wurden wir nach unserer Glanzleistung schon. Man könnte ja meinen wir hätten genug von diesem Strand gehabt, aber Fehlanzeige. 1 Stunde später finden wir eine weitere Auffahrt. Nach unseren Profimeinungen sieht der Sand hier aber auch ganz anders aus und viel einfacher also starten wir unseren zweiten Anlauf. Hier sind viel weniger Menschen, deshalb sind alle sehr angespannt, wenn wir hier stecken bleiben, wissen wir auch nicht wie wir dann wieder weg kommen. Handyempfang gibt es natürlich auch nicht. Aber alles klappt gut, wir fahren gute 45 Minuten über den Strand ohne weitere Vorfälle. Trotzdem fällt uns ein großer Stein vom Herzen als wir wieder auf normaler (Schotterpiste) Straße stehen. Der nächste Halt ist Cape Reinga, bekannt als der nördlichste Punkt Neuseelands, das ist er aber gar nicht, der nördlichste Punkt ist Maoriland und darf nur mit Erlaubnis betreten werden, trotzdem ist Cape Reinga mit einer der nördlichsten Punkte und außerdem treffen hier der Pazifik und die Tasmanische See aufeinander! Das sieht schon sehr beeindruckend aus, leider ist es aber sehr sehr voll, aber gut es ist auch Sonntag + langes Wochenende... Nicht weit vom Cape Reinga halten wir nun an den Te Paki Giant Sand Dunes, die Dünen sind wirklich riesig und man fühlt sich wie in der Wüste! Ziemlich populär ist Sandsurfen, also leihen wir uns auch Boards aus und erklimmen die Dünen. Fazit: Es ist ganz lustig, aber so toll wie es in aller Munde ist finde ich es nicht, die Dünen an sich sind aber auf jeden Fall einen Besuch wert! Der letzte Abstecher des Tages ist dann zum Spirits Bay, angeblich steigen hier die Seelen der toten Maori in den Himmel. Legende hin oder her, der Strand ist wunderschön und auch total leer, im Vergleich zu den Touristenmagneten vorher auch mal wieder angenehm! Der Tag ist schneller vorbei als gedacht und nach Nudeln mit Pesto geht es für uns auch schon wieder ins Bett. Am Montag geht es für uns wieder in den Süden nach Hause. Wir machen einen Toilettenstopp an den bekannten Hundertwasser-Toiletten nah Paihia und fahren dann nach Whangerei. Hier schauen wir uns natürlich mal wieder Wasserfälle an und fahren dann durch wunderschöne Landschaften zum Ocean Beach. Auch dieser Strand ist superschön, der Sand ist nahezu weiß und im Hintergrund sehen wir die Whangerei Heads. Schließlich geht es auch ins Stadtzentrum Whangereis, wir treffen Lara (kennen Johanna und ich von unseren Orientationdays) und trinken einen Kaffe in einem Café im Harfen. Nach der kleinen Stärkung geht es dann auch relativ schnell weiter, denn ein Stückchen bis Auckland ist es noch.Read more

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  • Day83

    Ab in den Norden (neuer Süden)

    October 26 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    Dieses Wochenende geht es nicht erst Samstagmorgen los sondern schon Freitagabend. Kurz vor 5 steht Johanna in voller Vorfreude vor meiner Tür und wir fahren zum Supermarkt um für die nächsten Tage einlaufen zu gehen: dieses Wochenende geht es für uns das erste Mal in den Norden, da wir uns auf der Südhalbkugel befinden ist der Norden hier wärmer. Außerdem ist am Montag Tag der Arbeit, also haben wir ein langes Wochenende. Nach dem Einkaufen wird noch schnell Lotti abgeholt und dann begeben wir uns auf unseren Weg nach Paihia, unseren ersten Zwischenstopp. Hier schlafen wir eine Nacht im Auto, was für allgemeine Aufregung sorgt, da wir noch einen geeigneten Platz finden müssen. Schließlich finden wir aber eine Art Stellplatz, direkt am Meer. Die Nacht ist lang und unbequem, 2 Leute passen locker in das provisorische Bett meines Autos, aber mit 3 Leuten ist es scheisse eng. Trotzdem sind wir am nächsten Morgen einigermaßen fit, der Kaffe regelt dann das letzte. Der Morgen ist toll, wir wachen auf und vor uns liegt das Meer, Lotti und ich putzen uns sogar im Meer stehend die Zähne. Der erste Programmpunkt sind die Bay of Islands. Wir buchen eine Bootstour mit einem Speedboot um im Bay herumzufahren und den bekannten Fels mit einem Loch (whole in the Rock) zu sehen. Es ist unfassbar schön und fühlt sich wie Sommerurlaub an! Nach unserer Spritztour schauen wir uns die Wasserfälle in Paihia an, welche aber nach den bisherigen Wasserfällen ein Flop sind. Danach geht es aber weiter zum nächsten Wasserfall, die Rainbowfalls gehören zu den bekanntesten in Neuseeland und sie machen ihrem Namen alle Ehre, denn man sieht tatsächlich die ganze Zeit einen Regenbogen. Nachdem wir nun Wasserfallprofis sind, gehören diese aber wirklich zu den schönsten, die wir bis jetzt gesehen haben. Weiter gehts für uns ins Doubtless Bay, hier haben wir am Coopers Beach ein AirBnB gebucht - nach der Nacht im Auto der größte Luxus! Coopers Beach ist ein kleiner Badeort, der Strand ist unglaublich schön und aus unserem Apartment haben wir eine tolle Sicht auf das Bay. Wir fahren noch in das angrenzende Dorf Manganoui, hier gibt es einen berühmten Fischladen, angeblich mit dem besten Fish& Chips der Welt, es ist zwar erst mein 2. Mal Fish&Chips aber es ist wirklich sehr gut. Auf jeden Fall lohnt sich der Shop aber allein für den Ausblick, wir sitzen auf einer Terasse über dem Meer, besser kann der Tag nicht enden!Read more

  • Day79

    Im Land der Geysire und Vulkane

    October 22 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Freitag Abend heißt es wieder früh ins Bett, denn am Samstag geht es auf einen Weekendtrip, heutiges Ziel: Rotorua. Rotorua ist für seine Natur, vor allem Geysire, Vulkane und Thermen bekannt und daher ein großer Touristenmagnet. Am Samstag starten wir um halb 7 auf die dreistündige Autofahrt. Kaffe und gute Musik sind natürlich ein Muss, wir sind dieses Mal auch nur zu dritt, Johanna (wer hätte es gedacht?), Lotti und ich. In Rotorua angekommen gehen wir als erstes in einem süßen Café frühstücken um den Tag neu zu planen, das Wetter spielt nämlich leider gar nicht mit. Neuer Programmpunkt ist dann ein kleiner Abstecher in die Mall, weil ich Tölpel meinen Bikini vergessen habe... nachdem ich nun einen Bikini mehr habe machen wir einen kleinen Abstecher zum Lake Rotorua, die Aussicht ist dank grauen Himmels nur mäßig. Danach fahren wir ein gutes Stück über holprige Landstraßen mit unendlichen vielen Schlaglöchern und Schotterpisten bis wir an den sogenannten Hot Pools ankommen. Das sind heiße Quellen in denen man Baden kann - genau das richtige für einen verregneten Tag. Die Quellen sind super es wird ein mega entspannter Nachmittag. Nach einiger Zeit kommt eine Gruppe von ca 20 Jungs mit einem Plastikboot in die Quellen, wofür das Plastikboot ? Bier! Meine Vermutung, dass es sich dabei eigentlich nur um
    Deutsche handeln kann bestätigt sich so halb, es handelt sich um deutsche und englische Work and Traveller. Nachdem wir uns auch als deutsche zu erkennen geben, gibt es auch für uns Bier, außer leider für mich, weil ich fahren muss... trotzdem ist es ganz lustig. Am späten Nachmittag geht es dann ins Hostel, da Rotorua sehr teuer ist wollten wir gerne hier sparen und sind in einem 12er Zimmer gelandet. Unsere Zimmernachbarn werden zwar nicht unsere besten Freunden aber ein paar sind ganz nett, wir quatschten mit einem Franzosen, Holländer und einem Israeli. Unser Programmpunkt des Abends ist der Redwoodstreewalk, also ein Weg aus Brücken zwischen den alten Redwoodsbäumen der in der Nacht beleuchtet wird. Es ist super schön aber danach sind wir alle echt müde, daher geht’s nicht allzu spät ins Bett. Wir sind so müde, dass zumindest Johanna und ich komplett durchschlafen auch wenn ständig Leute rein und raus marschieren. Sonntag gibt es dann nochmal ein straffes Programm: Als aller erstes fahren wir uns den Lady-Knox Geysir anschauen, für uns alle der erste Geysir. Danach geht es in Wai O Tapu Thermalwonderland, eine kunterbunte Thermenlandschaft, die einfach nur beeindruckend ist! Besonderes Highlight: Der neongrüne See, der aussieht als ob man mit dem Stabilo Textmarker in der Natur gemalt hat. Auf dem Rückweg kommen wir noch an blubbernden Schlammpools vorbei, wir können schließlich gar nicht sagen was am coolsten war. Nach dem Thermalwonderland geht es zum Lake Tikitapu, ein kleiner aber feiner See in der Nähe Rotoruas, hier gibt es aber nur einen kleinen Halt, denn unser nächster Programmpunkt ist die sogenannte Skyline Rotorua. Wir fahren mit einer Gondelbahn auf den Hausberg Rotoruas und haben eine tolle Aussicht über die Stadt und Umgebung. Besonderes Highlight ist aber die Bobstrecke. Wir können von ganz oben mit Bobs runter ins Tal fahren, macht super Spaß und die Strecke ist echt lang. Unser Wochenende neigt sich damit aber auch schon dem Ende zu wir enden damit, dass jeder sein persönliches Highlight nennen muss, was bei meiner Familie nach jedem Urlaub/Ausflug Tradition ist, wird auch bei Familie Pflug gespielt - wir alle drei sind uns aber einig, dass Skyline Rotorua auf jeden Fall den Platz 1 belegt.
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  • Day69

    Meine Arbeitsroutine

    October 12 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    So nach vielen Reiseberichten mal ein kleiner Einblick in meinen Job: Ja es ist sehr anstrengend aber inzwischen bin ich wirklich 100% im Alltag und der Routine drinnen. Ein gewöhnlicher Arbeitstag beginnt bei mir um halb 8 mit der ersten Waschmaschine, dann mache ich Frankie (1) fertig und frühstücke mit ihm, Tilds (4) zieht sich selbst an, bis jetzt auch immer wettergerecht und passend, das einzige was ich erledigen muss ist ihre Haare zu flechten. Danach geht der Stress los, denn wir müssen um 8:45 im Kindergarten sein und es dauert bekanntlich ewig mit Kindern loszukommen. Normalerweise laufen wir (Frankie im Kinderwagen & Tilds mit ihrem Roller), nur wenn es regnet nehmen wir das Auto. Nachdem wir Tilds abgeliefert haben trinke ich meistens einen Kaffe mit einem anderen Au Pair aus dem Kindergarten und fahre anschließen mit Frankie entweder in den Park, Tiergarten, Spielplatz oder Strand. Dienstags gehen wir immer in eine Musikgruppe und Freitags in eine Playgroup. Einmal die Woche haben wir meistens ein Playdate mit einem anderen Au Pair. Wenn es regnet bleiben wir manchmal auch einfach zu Hause oder gehen in einen Indoorspielplatz für Kinder unter 4. Meistens sind wir zurück zwischen 11 und 12 und dann gibt es Lunch und Frankie schläft für 1,5-2,5 Stunden. In der Zeit mache ich den Haushalt sprich die Kinderzimmer aufräumen, Essen vorbereiten, Wäsche und die Küche putzen. Wir haben eine Putzfrau, aber die Küche muss jeden Tag gewischt und gesaugt werden, weil sonst die Ameisen kommen. Um 2:45 muss Tilds wider abgeholt werden. Meistens nehme ich einen Snack mit, weil wir vom Kindergarten aus in den Park, den botanischen Garten oder den Zoo fahren. Für den Zoo haben wir Jahreskarten. Wenn wir nach Hause fahren basteln wir meistens oder spielen im Garten. Die stressigste Zeit beginnt um 5, weil die Kinder dort jeden Tag gebadet werden müssen und das Dinner soll um 6 fertig sein. Um 6 kommen meistens die Eltern und dann essen wir alle zusammen, meistens fange ich mit den Kidds aber alleine an. Danach bringen die Eltern beide ins Bett, und ich mache die Küche fertig. Meistens ist es dann 7/7:30 und ich habe Feierabend, meistens trinke ich mit meinen Hosteltern dann noch einen Tee und quatsche ein bisschen. Oft treffe ich mit abends mit Lotti und Johanna, so richtig ausgehen kann man hier allerdings nicht unter der Woche, denn alles schließt um spätestens 10. Meine Hostfamily hat aber zum Glück kein Problem mit Besuch und auch keins mit Übernachtungsgästen. Die Kinder sind relativ entspannt, wir haben ein sehr gutes Verhältnis, aber sie wissen auch, dass ich der Boss bin, wenn es drauf ankommt. Einziges Problem, das wir momentan haben ist Tildas Eifersucht, es gibt Tage, an denen will sie nur mit mir alleine spielen und ist echt fies zu ihrem Bruder, aber das legt sich hoffentlich bald auch wieder. Mittwochs habe ich immer frei und am Wochenende auch, das wird dann meistens für Trips genutzt und am Mittwoch habe ich meisten einfach Zeit für mich um mal Sport zu machen, meine Einkäufe zu erledigen und einfach mal zur Ruhe zu kommen.Read more

  • Day55

    Wochenende in Taupo

    September 28 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Der Grund für unseren Trip nach Taupo war nicht nur der Bungee Jump, wir wollten uns auch Taupo angucken. Nach dem Bungee Jump ging es für uns und Town-Center, welches direkt am Lake Taupo liegt. Wir mussten uns erstmal stärken, denn Lotti und ich waren nach unserem Jump komplett ausgehungert... aber danach ging es motiviert weiter. Ein übliches Touri-Ziel ist der Taupo-Schriftzug direkt vor dem See, mit Ausblick auf die Berge. Sah schon ziemlich cool aus, da mussten wir natürlich auch direkt mal ein Touri-Pic schießen! Der nächste Halt war der kleine aber feine Hafen Taupo, denn wir haben uns eine 2 Stündige Schiffstour über den Lake Taupo gebucht, besonderes Highlight ist hierbei neben dem total blauen Wasser und der spektakulären Aussicht auf die Berge ein Fels in den die Maori Kunstwerke geritzt haben. Man könnte meinen dass wir für den Tag genug gesehen haben, aber direkt nach unserer Schiffstour geht es weiter zu den hier im Lande bekannten Huka Falls - sie sehen wirklich spektakulär aus, allerdings sind sie sehr überlaufen und touristisch und werden zudem durch Zäune abgegrenzt... Langsam aber sicher sind wir dann aber auch ziemlich müde und fahren ins Hostel, zum Abendessen gibt es Spaghetti mit der geliebten Barilla-Soße (gibt es zum Glück auch am anderen Ende der Welt!!) und wir lassen den Abend mit ein paar Cocktails ausklingen. Am nächsten Tag sind wir einfach nur total müde, denn in Neuseeland wurde heute schon die Zeit eingestellt - logischerweise in die Sommerzeit. Hier wird es Daylight Savings genannt. Nichtsdestotrotz rappeln wir uns auf, denn wir haben ein straffes Programm vor uns: Nach einem bescheidenen Frühstück geht es für uns in den Landschaftspark “Craters of the Moon”. Wir müssen zwar 8$ Eintritt bezahlen, aber es lohnt sich wirklich, wir sind von dampfen Quellen und Kratern umgeben und haben eine super Aussicht auf den Mount Tehapu, was unser nächstes Ziel ist. Zwischendurch gibt es noch einen Kaffe und dann geht es für uns 2 Stunden den Berg hoch. Die Wanderung ist super schön, wir kommen durch Dschungelartige Passagen und haben immer wieder tolle Ausblicke. Oben angekommen hat sich das Schwitzen und Stöhnen schließlich auch gelohnt, der Ausblick ist wirklich genial! Zwar liegen zwei weitere Stunden Rückweg vor uns aber mit den Mädels wird es nie langweilig und so vergehen auch die zwei Stunden Rückweg relativ schnell. Danach geht es für uns auch schon wieder Richtung Auckland, schließlich müssen wir noch 3 Stunden fahren. Für mich beginnt ab Montag eine harte Woche: Meine Hosteltern sind 2 Wochen in Europa und ich bleibe mit den Kindern und der Oma in Neuseeland.Read more

  • Day55

    Bungee Jump überlebt

    September 28 in New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    Am Samstagmorgen geht es für mich früher als sonst aus dem Bett: 5 am ist nun wirklich nicht die angenehmste Zeit, draußen ist es noch kalt und dunkel aber wir wollen übers Wochenende nach Taupo. Wir nehmen mein Auto, was aber auch heißt, dass ich die dreieinhalb Stunden durchfahren muss. Unser erstes Etappenziel ist um 11 Uhr morgens die Bungeejump Anlage in Taupo über dem Waikatoriver. Lotti und ich haben uns entschieden einen Tandemjump zu machen und ihn vorab im Internet gebucht. 180 Dollar kostet der ganze Spaß, aber wir denken uns so kann man wenigsten keinen Rückzieher mehr machen. Nachdem die Zeit im Navi immer weniger wird, werden Lotti und ich echt nervös, vor jedem Snack überlegen wir, ob das unserem Magen noch gut tut oder nicht. Schließlich kommen wir um 10 an der Anlage an, wir können schon viel Gekreische von unserm Vorgängern hören. Bevor überhaupt irgendwas losgeht müssen wir natürlich 1000 Blätter unterschreiben und werden darüber belehrt, dass wir unser Geld nicht zurückbekommen, falls wir oben doch nicht mehr springen wollen. 180 Dollar ist für uns Au Pairs aber noch eine Menge, wir gehen also entschlossen zum Anziehen der Ausrüstung. Mit jedem Schritt wird uns mulmiger aber es sieht trotzdem auch sehr cool aus, wir springen direkt über dem Fluss und die Aussicht ist genial. Nach mehrmaligem Check der Gurte erklären uns die Guides das allerwichtigste: wir müssen unsere arme umeinander legen und dürfen nicht loslassen, sonst knallen wir zusammen. Das wollen wir natürlich nicht. Dann ist es auch schon so weit, wir stehen am Rand der Absprungplattform. Die letzten Anweisungen folgen und dann kommt schon das vermeintliche “Go Team Germany, 5,4,3,2,1”. Dann werden wir geschubst. Die ersten Sekunden sind schlimm und wir beide haben Tränen vor Aufregung und Schreck in den Augen aber dann fangen wir and auf und ab zu hüpfen und das entpuppt sich als sehr lustig, dabei fangen wir Quasselstrippen auch schon wider an zu quatschen. Die Aussicht kopfüber ist übrigens auch sehr cool! Als schwierig erweist sich schließlich das Ende, wir müssen kopfüber eine Stange greifen, die uns von einem Boot hingehalten wird. Damit sollen wir ins Boot gezogen werden. Es braucht mehrere Anläufe die Stange zu erreichen aber schließlich liegen wir völlig fertig im Boot und werden an Land wieder ausgesetzt. Wir sind immernoch mit Adrenalin durchströmt und zittern beide noch, aber es hat sich total gelohnt! Nun haben wir zwar erstmal einen Bärenhunger aber das City Center von Taupo ist nicht weit und in der Zwischenzeit versorgen wir uns erstmal mit einer Packung Keksen und Müsliriegeln!Read more

  • Day52

    Autodramen und noch mehr Autoprobleme

    September 25 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Mit einem eigenem Auto gibt es auch Probleme, das kann ich mach knapp 3 Wochen allerdings bestätigen. Folgende Dramen ereigneten sich: Meine Hostmom und ich haben Autos getauscht, weil ich die Kids hatte & die Kindersitze brauchte. Sie wollte uns Gym, was wirklich kein langer Weg ist, nichtsdestotrotz baute sie auf diesen 10 Minuten einen Unfall. Ein Uber-Fahrer ist der Schuldige, er fährt bei einem illegalen U-turn in die Linke Seite meines Autos. Fakt ist, jedes Mal wenn ich nun ein Uber nehme, achte ich penibel auf den Namen des Fahrers... Erstmal ist es natürlich gut, dass es nicht unsere Schuld ist, aber Fakt ist auch, dass Felicity nicht auf dem Auto versichert ist und der Uber Fahrer keine Versicherung hat, das ist hier nämlich keine Pflicht. Daraus ergibt sich, dass meine Versicherung erstmal den Schaden übernimmt und sich dann darum kümmert, das Geld vom Uber Fahrer einzuholen. Wir kriegen es geregelt, dass es kein Problem ist, dass Felicity gefahren ist. Das nächste Problem lässt nicht lange auf sich warten: Lotti( Freundin von mir) und ich lassen das Licht im Auto an (zum Glück in Lottis) aber stehen mit leerer Batterie um 12 Uhr nachts in einem Vorort von Auckland. Kein Mensch besitzt die notwendigen Kabel und wir haben natürlich absolut keine Ahnung von gar nichts. Nach einer Stunde helfen uns zwei junge Männer, einer davon Mechaniker, sie fahren extra nach Hause und holen ein Ladegerät für die Batterie und siehe da unser Auto geht wieder an. Wenigsten wissen wir jetzt wo die Batterie überhaupt ist und wie man eine Verbindung herstellt. Das letzte aber wahrscheinlich größte Drama folgt aber erst: Meine Versicherung ruft an und behauptet das Auto sei nicht auf mich registriert. Wir checken nochmal alles bis uns auffällt, dass ich ausversehen das falsche Kennzeichen angegeben habe. Ich habe einen Zahlendreher drinnen. In Neuseeland ist das ein großes Problem, denn alles läuft über die Registrierungsnummer, sprich das Nummernschild. Ende der Geschichte, ich habe statt meinem Auto ein anderes Auto versichert. Bei dem Auto dessen Nummernschild ich ausversehen angeben habe, handelt es sich zufälligerweise auch um einen Skoda Octavia, daher ist es zunächst keinem aufgefallen. Für mich, als deutsche, war damit klar, dass die Versicherung nie im Leben einspringt. Ich stelle mich also schon auf ein Riesendrama ein, da man hier vor Gericht gehen muss, wenn der Schuldige keine Versicherung hat. Meine Hosteltern sind relativ entspannt und sagen mir ständig wir sollen erstmal anrufen und nachfragen. Für mich sind Autoversicherungen der Inbegriff von Unmenschlichkeit, die Sache scheint klar. Anscheinend sind die Menschen in Neuseeland einfach netter, ich erhalte am nächsten Tag eine E-Mail, in der die Versicherung meinen Fehler als lustig betitelt und mir versichert, den Schaden trotzdem zu übernehmen... Also geht es morgen für mein Auto in die Werkstatt...Read more

  • Day49

    Daytrip in die Hamilton Gardens

    September 22 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Sonntagmorgen geht es für Lotti, Michi und mich mal wieder sehr früh los: Wir haben einen Daytrip nach Hamilton geplant. Unser erster Stopp ist um halb 9 morgens aber zuerst Raglan, hier frühstücken wir das hier so typische Bacon and Eggs und fahren danach an den Strand. Lotti und ich waren hier zwar schon, aber der Strand ist genial und voll mit Surfern, wir surfen zwar heute nicht aber es macht trotzdem Spaß zuzugucken. Nach einem kleinen Picnic hier geht es dann aber auch nach Hamilton, um genau zu sein in die Hamilton Gardens. Das ist eine riesige Gartenanlage, aufgeteilt in verschiedene Themenbereiche. Wir laufen durch einen traditionellen Maori Garten, eine chinesischen, englischen, italienische Renaissance und noch vieles mehr. Sonntag in Kombination mit guten Wetter bedeutet zwar, dass es ziemlich voll ist, das macht uns aber wenig aus, denn es ist trotzdem echt super schön. Sehr fasziniert sind wir von der Tatsache, dass wir keinen Eintritt zahlen mussten und trotzdem ist alles super gepflegt und echt toll ausgebaut. Alles zu sehen schafft man gar nicht, aber Hamilton ist von uns ja nicht allzu weit, hier geht es bestimmt noch ein paar mal hin.Read more

  • Day48

    Rangitoto Island

    September 21 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Ziemlich bekannt für Auckland sind die zahlreichen Inseln im Hauraki Golf, die direkt vor der Küste liegen. Eine davon ist Rangitoto Island, eine Vulkaninsel auf der es weder die Möglichkeit gibt Essen und Trinken zu kaufen, noch irgendwelche Toiletten gibt. Der Plan für Samstag ist für Johanna, mich und drei andere deutsche diese Insel zu erkunden. Mit einem Rucksack voller Snacks startet unsere Tour gut gelaunt im Hafen von Auckland. Natürlich müssen wir uns wieder unsere Schuhe desinfizieren bevor wir überhaupt auf die Fähre gelassen werden... Auf Rangitoto angekommen ist es zuerst mal total voll, klar alle kommen mit der Fähre an und haben erstmal das gleiche Ziel: auf den Gipfel des Vulkans zu kommen. Dies ist auch unseres, aber wir machen vorher Halt bei Lavahöhlen, um den ersten Ansturm an Menschen zu umgehen. Danach geht es auch für uns zum Gipfel, dies ist ein Krater und man kann um ihn herumwandern, was wir natürlich auch tun. Von hieraus hat man einen tollen Ausblick auf Auckland! Außerdem haben wir echt Glück mit dem Wetter, die Sonne strahlt und der Himmel ist blau und wolkenfrei. Nach einem langen Picknick geht es für uns wieder an die Küste Rangitotos, auf den Weg kommen wir fast nur an Lavafeldern vorbei, das sieht schon beeindrucken aus. Wieder an der Küste haben wir noch ziemlich viele Zeit bis die nächste Fähre abfährt also setzten wir uns noch ans Wasser und genießen die Aussicht auf unsere derzeitige Heimatstadt und das Meer! Alles in Allem ein sehr gelungener Tag!Read more

  • Day42

    Nur Strände und Wasserfälle

    September 15 in New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

    Umgeben von Wasserfällen und Stränden:
    Ja mich gibt es noch und mir geht es auch prima. Die letzten beiden Wochen war ich nur so viel unterwegs, dass neben all den anderen Verpflichtungen, dass Blog schreiben ein bisschen zu kurz bekommen ist. Fangen wir mal vor 2 Wochen an: Meine Mädels und ich sind mit einer Gruppe ( bestehen aus Kanadiern, Belgiern, Amis, Deutschen und Schweden) nach Raglan gefahren - eigentlich um zu surfen. Es ging um 6 Uhr in der Früh los, sodass wir um 8 schon da waren und was kleines frühstücken konnten. Die erste Nachricht war dann aber leider, dass die Wellen absolut nicht surfbar sind. Der Strand hat sich aber trotzdem gelohnt und Raglan hat einen süßen Ortskern. Unser Hostel lag mitten im Wald umgeben von Palmen und Wanderwegen und wir waren die einzigen. Um unser Hostel herum gab es auch mehrere Wanderwege, unter der Führung der Amis haben wir leider den einzigen One Way Weg gewählt und sind ohne Ziel 2,5 Stunden durch den Dschungel gelaufen...Nette Gespräche haben das aber auch wieder lustig gemacht. Da wir nicht surfen konnten, haben wir uns die Bridal Veil Wasserfälle in der Nähe angeschaut, mit 55 m Höhe sind diese schon ganz beeindruckend. Am Abend haben wir dann ganz Hostelmässig alle zusammen gekocht, und englische Gemeinschaftsspiele gespielt. Außerdem sind wir durch den Wald gelaufen um Glühwürmchen zu sehen und waren auf einer Aussichtsplattform, wo man einen genialen Überblick über das Meer und den Mond hatte. Der nächste Tag startete leider mit der Nachricht, dass Surfen heute auch nicht drin wäre. Ich gehe mit 2 Deutschen und der Belgiern dafür im Surfcafe frühstücken. Das Wetter ist blöd, wir fahren schließlich früher nach Hause. Lotti und ich sitzen im falschen Auto, denn alle anderen machen einen Zwischenstopp in Hamilton und schauen sich die berühmten Hamilton Gardens an, nur unsere Fahrer wollen direkt wieder nach Auckland. Hamilton steht bei uns dafür dieses Wochenende an.
    Nicht allzu weit von Auckland gibt es natürlich auch Strände und wer hätte es gedacht ? Wasserfälle. Das letze Wochenende beschließen Johanna, Michael (neues Au Pair, wohnt 5 Minuten von mir) daher einen Daytrip zu machen. Das erste Mal lange Fahrt mit meinem Auto!!! Die Strecken hier sind sehr schwierig zu fahren und die Neuseeländer fahren echt ziemlich assi, sogar ich habe meine übertriebene Nettigkeit im Straßenverkehr verloren. Wir fahren um 8 los, das ist irgendwie trotzdem früh, weil wir das ganze Wochenende gefeiert haben... Der Ausflug lohnt sich aber mega, wir sind als erstes bei den KareKare Wasserfällen, Johanna füttert uns mit dem Insiderwissen, dass hier schon Shampoowerbung gedreht wurde. Natürlich gehört ein eiskaltes Bad dazu. Danach geht es weiter zum Karekarestrand, wo wir ein kleines Brezelpicknick veranstalten. Der Strand ist endlos und man könnte Stunden hier verbringen. Aber wir haben leider nicht unendlich viel Zeit, denn für uns geht es noch zum Piha Beach. Ein als sehr gefährlich bekannter Strand, aber auch unglaublich schön. Wir wandern eine Felsklippe hoch und können über den ganzen Strand schauen. Michi und ich tun das ganze, wie die Kiwis, komplett barfuß. Dieser Stil hat nicht jetzt allerdings nicht 100% überzeugt. Der letzte Stopp ist der Waitakerenationalpark mit den Kitekite Wasserfällen. Der Nationalpark sieht aus wie der Dschungel und man muss sogar seine Schuhe desinfizieren... Ein steiler Marsch zum Anfang der Wasserfälle und wieder runter zum Ende lohnen sich aber total und wir haben es zum Glück noch vor Sonnenuntergang geschafft. Der Tag endet mit einem letzten kalten Bad in den Wasserfällen, zum Glück hat mein Auto eine starke Heizkraftwerk...
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