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  • Day98

    An den Lagunen vorbei,rein nach Bolivien

    February 15, 2018 in Bolivia ⋅ 🌙 21 °C

    Unser Weg von San Pedro de Atacama führte uns auf den Pass nach Bolivien, auf 4300m lag der Grenzposten von Bolivien. Ein kleiner Verschlag in dem ein Grenz Beamter der Immigration arbeitet und Lebt. Der Herr schien etwas gereizt von der Masse an Menschen die Abgefertigt werden musste. Alle Aufregung war innerhalb von 2 Minuten erledigt nach einer gefühlten Ewigkeit in der Warteschlange. Weiter den Tourguides hinter her (die Jungs verkaufen auch Cocablätter für die Höhe und kennen den Weg wie ihre Hosentasche) an die ersten Lagunen Blanca und Verde. Zweitere hat sich leider nicht verfärbt weil keine Sonne schien, den Parkeintritt mussten wir allerdings trotz dem zahlen. Nach dem das Wetter nicht besonders war und wir nicht wussten was auf uns zukommt fuhren wir weiter. Die Strecke war Offroad aber gut befahrbar mit Erfahrung und Geschick wurden dann auch ein bisschen die Tour Guides in ihren Land -Cruisern gejagt. Nächstes Ziel die Heißen Quellen. Diese waren gut besucht von den anderen Touristen, auch ich habe mich in einen der Pools mit Badewannen Temperatur geschmissen bei ca. 10°C Umgebungstemperatur. Wie ich mitbekam hätte man wohl auch 5$US dafür zahlen sollen, ich habs nicht.😎 Schon am Anfang der vermeintlichen Menschen leeren Strecke wurde klar die Abgeschiedenheit der Route ist wohl ein Mythos noch aus früheren Zeiten. Mit gefühlten 20- 40 Tour Jeeps teilten wir uns die Strecke ( haha eine Hauptroute wurde von unzähligen Nebenstrecken und Shortcuts gesäumt) und fuhren Richtung der Geysire mit Namen La Maniãna. Auch sollten wir hier in der Nähren Umgebung den Posten des Zolls finden, kein leichtes unterfangen wie sich herausstellte da es keine Schilder gab und man mitten im Hochgebirge auf durchschnittlich 4500m Höhe war. Wie es die Tradition der bolivianischen Bevölkerung entspricht und im Sinne der Völkerverständigung habe ich mich durch gängig mit Coca Blättern gedopt. Nach einer kurzen erfolglosen suche des Zolls fuhren wir weiter in Richtung Laguna Colorado, auf halber Strecke entschieden wir uns doch nochmal den Zoll zu suchen , was dann hieß 18km Offroad zurück auf über 5000m über dem Meer. Eine spannende Erfahrung für mich eine Tortur für Dolly die Dünne der Luft nicht so gut vertrug wie ich. Der Üppige Grenz Beamte vom Zoll war leicht gereizt da ich seine spanischen Fragen nicht auf Anhieb beantworten konnte (wohl aber auch weil sein Drucker nicht ging und er dann wohl doch arbeiten musste), die Sache war dann innerhalb von 20 Minuten erledigt und es wurde niedrigeres Terrain aufgesucht. Nur um Keine falschen Vorstellungen aufkommen zu lassen wir haben unser Nachtlager auf 4300m aufgeschlagen, an der Laguna Colorado. Die Rosa Färbung und unzähligen Flamingos der Lagune ein gebettet in Schneebedeckte 6000 der, schwarzen Lava Kies und grünes Wüstengras beeindruckten sehr. Die Nacht in dieser Höhe war dann anstrengender als gedacht (hätte nie gedacht das Schlafen so anstrengend sein kann). Wieder erwartenden waren die Temperaturen nicht zu weit unter Null, doch die Höhe mit der Temperatur hatte dann doch zufolge das der Bus ein wenig länger zum anspringen gebraucht hat. Weiter des Weges ging es vorbei an einem “ Steingarten mit Bizarre geformten Fels Figuren an denen wir dann auch für längere Zeit keine geführten Touren sahen und etwas Ungewissheit über den Zustand der Strecke aufkam. Allen Wiedrichkeiten zum Trotz ( Steinfelder, Waschbrett Pisten, kleine Wasserquerungern sowie Sandflächen und ausgewaschene Fahrspuren) machten wir unseren Weg über die 5 kleineren Lagunen in Richtung Uyuni. Die kleine touristische Stadt am Salar de Uyuni dem riesigen Salzsee auf über 3200m Höhe. Ja Salzsee nicht Salzwüste den es ist Regenzeit und der Uyuni steht etwa Knie hoch unter Wasser, was uns dann auch davon abhielt ihn zu befahren (das konnten wir dem Bus nicht an tun). Noch kurz beider Auto Wäsche übers Ohr hauen lassen und beim Reifen aufpumpen die Ventilkappen klauen lassen und schon gings weiter ins Bolivianische Inland. Atemberaubende Natur Schönheit säumten den Weg nach Potosi ( einer wunderschön hässlichen Minen Großstadt die wir nur schnell durchquerten auf unserm Weg nach Sucre. Die Strecke anstrengender und die Nacht schneller als gedacht suchten wir uns einen Schlafplatz am Straßenrand auf immerhin nur noch 2500m. Nach 4,5 Stunden Zuckersüßem Schlaf wurde ich vom Regen und Dolly mit bedenken geweckt, der uns dazu veranlasste Nachts um 2 noch eine Runde in Finsternis bei strömendem Regen einen Wasser sicheren Platz zu suchen. Hier hat sich dann auch wieder einmal der Frontscheinwerfer bezahlt gemacht, der wie der Stern von Betlehem die Finsternis der Nacht durchbrach. Den Rest der Nacht verbrachten wir bei einer Mautstation bevor es dan weiter nach Sucre. Eine jetzt schon schöne Stadt mit Charme, in der wir auf einem “Campingplatz“ ( ein Hinterhof aber ein schöner), der einzige hier in Sucre eincheckten. Und ich nun hier Sitze den Nachbars Hund beobachte der ab und zu aus dem Ersten Stock auf die Strasse kotzt und eine Geschichte verfasse die unsere Reise etwas beschreibt und vielleicht auch andere dazu verleitet.Read more