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  • Day53

    Fazit Mongolia

    July 5, 2018 in China

    Fazit zu 21 Tage Mongolei:
    Wer Naturlandschaften und Einsamkeit liebt, ist hier gut aufgehoben. Die Mongolei besitzt eine traumhafte Landschaft, die wir so noch nirgends gesehen haben. Am meisten haben mich die „off-road“ Touren durch die Nationalparks begeistert. Es ist wirklich erstaunlich, wie sich die Mongolen mit Fahrzeugen aller Art ihren Weg durch das Gelände und über die Berge suchen. Und viele Autos sind nicht zwingend Geländetauglich.

    Außer Ulaanbataar (diverse Schreibweisen) gibt es keine nennenswerten Städte in der Mongolei. In Ulaanbataar leben 50 Prozent der Bevölkerung, entsprechend sind weite Landstriche unbevölkert. Hin und wieder sieht man vereinzelt ein oder zwei Jurten. Dafür gibt es viele Tierherden, die für die Landbevölkerung den Reichtum darstellen. Die Mongolei ist ein Paradies für Pferdefans. Insgesamt soll es in der Mongolei etwa 70 Millionen Pferde, Yachs, Kühe, Ziegen und Schafe geben. Also etwa 20 pro Einwohner. Die ausgewiesenen Nationalparks sind in ihrem Aussehen unvergleichlich. Die Zufahrten dorthin sind aber sehr schwierig, da es in der Mongolei nur wenige geteerte Straßen gibt. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für das Land. Trotz der einfachen Lebensweise wirken die Mongolen jedoch nicht arm und Bettler sieht man selbst in der Hauptstadt nicht. Das Essen ist zum Abgewöhnen. Lammfleisch wird hier zu ungenießbarem Mahlzeiten verarbeitet. Keinerlei Geschmack und Gewürze am Essen. Die ger-camps, in denen wir in Jurten übernachtet haben, sind aber ok. Obwohl Früchte und viele andere Lebensmittel importiert werden müssen, sind sie in den Supermärkten reichlich vorhanden und das Preisniveau entspricht dem in Deutschland, manche Artikel sind sogar billiger. Edeka scheint hier tätig zu sein, denn neben vielen anderen deutschen Produkten findet man viel die „gut und billig“ Eigenmarke von der Deutschen Supermarktkette. In Ulaanbataar, entsprechen die Supermärkte westlichen Standards.

    Editiert am 20.12.2018
    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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