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  • Day83

    Labour Day- Cape Reinga :)

    October 26, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Dieses Wochenende ist Labour Day und deshalb haben wir am Montag frei. Es geht für uns 5 Mädels wie für schätzungsweise 90% aller AuPairs an den nördlichsten Punkt Neuseelands. Sarah, Frauke, Julia, Smilla und ich treffen uns also Freitag am späten Nachmittag, gehen einkaufen und fahren bis in das Strandhaus von Sarahs Gastfamilie. Sarah und ich waren vor einigen Wochen schonmal da um und nun ist es also wie nach Hause kommen. Wir lassen das Wochenende abends dann langsam mit Nudeln, Schokolade und Kartenspielen einklingen bevor es vergleichsweise früh ins Bett geht.

    Samstag sind wir dann schon kurz nach Sonnenaufgang wieder auf den Beinen denn uns steht eine 5 Stunden Autofahrt bevor. Wir fahren an der Westküste hoch bis zum „Tane Mahuta“, dem größte Kauri-Baum des Landes. Er ist der bereits etwa 2.000 Jahre alt, 18 Meter hoch und hat 4,4 Metern Durchmesser. Ein Ranger/Freiwilliger/Maori der in Warnweste neben dem Baum steht erzählt uns eine Maori-Legende über die ewige Liebe zwischen dem „Herr des Waldes“ und den Herrschern des Meeres- den Walen. Nach diesem kleinen Zwischenstopp geht es auf eine Fähre und am Meer entlang bis zum Cape Reinga. Ich wollte eigentlich vor allem zum Cape um den nördlichsten Punkt mal gesehen zu haben aber ich hätte nicht erwartet wie schön es da dann tatsächlich sein würde. Das Wasser ist blau, die Wellenkämme perfekt weiß und die Strände die verlassen unter uns liegen könnten jederzeit Werbung für die Karibik machen. Wir genießen die Sonne, schauen in den Leuchtturm, gucken wie der Pazifische Ozean und die Tasmanische See aufeinander treffen und machen Fotos. Dann geht es weiter zur Te Paki Sand Düne. Wir klemmen uns Fraukes Surfboard unter den Arm, leihen uns noch zwei zusätzliche und machen uns an den Anstieg. Wir klettern die Dünen hoch bis wir das Meer sehen können und sausen auf den Boards wieder runter. Das wiederholen wir bis es dunkel wird und wir die Boards wieder abgeben müssen und wir machen uns an den letzten anstrengenden Aufstieg. Erschöpft aber glücklich kommen wir oben an und schauen uns den Sonnenuntergang an bis es kalt wird. Also machen wir uns auf zu unserem AirBnB, bangen kurz um unser Auto weil es komische Geräusche von sich gibt und kommen aber wohlbehalten schon im Dunkeln in unserem kleinen Cottage an.

    Sonntagmorgen schaut unser super nette ältere Vermieterin bei uns vorbei um uns Frühstück zu bringen und bietet uns gleichzeitig an, dass wir hinterher gerne nochmal zu ihr kommen können, da sie einige Avocados über hat. In Erwartung eines Avocado-Baumes gehen wir zu ihr rüber und entdecken das wir auf einer Avocado-Farm mit über 2000 Bäumen gelandet sind. Die Früchte die von selbst auf den Boden gefallen sind, dürfen nicht verkauft werden und so erklären unsere Vermieter uns alles, was es über Avocados zu wissen gibt und geben uns eine ganze Tüte mit sehr reifen für den Tag und weniger reifen für die nächsten Wochen mit. Ein bisschen später als geplant aber gut gelaunt geht es dann los wieder Richtung Süden. Wir fahren zum berühmten 90-Miles-Beach, der ehrlich gesagt ein wenig enttäuschend ist. Da unsere Vermieter uns mehrmals erzählt haben, dass dort schon Busse im Sand versunken sind trauen wir uns nicht mit unserem kleinen Auto am Strand lang zufahren und fahren nach einem kleinen Strandspaziergang weiter. Wir schauen uns zwei Wasserfälle an und halten dann in Pahia, einem kleinen Ort in der Bay of Islands. Wir gucken uns den Hafen und die zugegebenermaßen sehr kleine Innenstadt an, picknicken am Strand und spazieren am Meer entlang. Abends geht es dann wieder bis nach Mangawhai ins Ferienhaus wo wir den Abend mit Reispfanne, Eis und noch mehr Gesellschaftsspielen gemütlich ausklingen lassen.

    Auch den Montag gehen wir entspannt an. Wir schlafen mal wieder länger als bis 7 Uhr, frühstücken mit Blick aufs Meer und machen uns dann auf den Weg an den Strand. Wir liegen in der Sonne, spielen noch mehr Karten und kühlen uns im Meer ab. Wieder im Strandhaus dürfen wir mit einem der kleinen Squads von Sarahs Hostdad durch den riesigen Garten fahren und machen uns dann schließlich wieder auf nach Auckland. Wir kommen überraschend gut und staufrei wieder zuhause an und freuen uns, dass wir anders als alle anderen erst die West- und dann die Ostküste gemacht haben,so auch den Touristenmagnet Cape Reinga am Samstag gesehen haben und die Menschenmassen vermeiden konnten :)
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    Zoe Emmers

    oh pia, das hört sich so toll an da wird man doch direkt neidisch 🥰

    11/3/19Reply
    Peter Pumpkel

    Sieht cool aus - da müssen wir jetzt wohl auch mal den Film gucken und den Apfel-/Pflaumenbaum suchen

    11/9/19Reply