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  • Day23

    Puerto Iguazú - Minas de Wanda

    December 18, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 33 °C

    Nach den beiden aufregenden Tagen an den Wasserfällen, entscheiden wir uns heute etwas “Ruhigeres“ zu machen.
    Wir machen einen Ausflug zu den “Minas de Wanda“ - der bekanntesten Edelstein-Miene in Argentinien. Wanda ist ein kleiner Ort, ca. 45 km von Puerto Iguazu und nach einer polnischen Prinzessin benannt, da polnische Auswanderer mit dieser Prinzessin 1936 mit die ersten Immigranten waren.

    Da Uber anders als in Brasilien hier nicht funktioniert, “buchen“ wir uns einen Taxifahrer, der uns hinbringt mit wartet und uns morgen dann auch zum Flughafen fahren wird.
    Bei den Mienen angekommen bekommen wir eine Führung durch die Tunnel, in dem sich die Edelsteine befinden: Quarzkristalle, Amethyste, Achat und Topas.
    Der Guide erklärt uns Herkunft und Ursprung der Edelsteine.

    Edelsteine entstehen durch den Einfluss von Lava aus dem Erdmittelpunkt. Wenn die Lava abkühlt, werden durch den Druck Gasballons in einer Blase eingesperrt und bilden den Basalt, den Quellstein, der zur Bildung von Edelsteinen in der Region führt.
    Durch minimale metallische Einschlüsse wird den transparenten Edelsteinen Farbe verliehen, so wird zum Beispiel der Smaragd dank Chrom-Einlagerungen leuchtend Grün.
    Die ersten Edelsteine wurden 1976 entdeckt von der Eigentümerin des Grundstückes, Amalia Bogado, Ehefrau von Victor Enebelodie, die eine Mateplantage errichten wollte und in den Äckern Edelsteine fand.

    Sie sind eingeschlossen von einer Blase, am äußeren Stein grün zu erkennen. Diese Blase darf beim herausklopfen nicht zerstört werden, andernfalls erhalten die Diamanten durch den Sprengstoff Kratzer und werden nur noch für Dekorations-Zwecke verkauft und verwendet.

    In dem Tunnel wird immer noch gearbeitet, allerdings nur von einem Bergarbeiter pro Mienengang, da sie bei Fund einer Edelstein-Blase Provision bekommen.

    Auf dem Rückweg lassen wir uns von unserem Fahrer am “Hitos de las tres Fronteras“ absetzen. Von hier aus können wir nach Paraguay und Brasilien schauen.
    Die dreifache Grenze liegt an der Mündung des Río Iguazú. 

    Abends gibt es - was für eine Frage - wieder Steak und es heißt wieder einmal Tasche packen: Morgen früh geht es nach Ushuaia, Patagonien.
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