Joined October 2018 Message
  • Day552

    Reserva Nacional de Paracas

    June 9 in Peru ⋅ ☀️ 20 °C

    Unser 12. Jahrestag begann schonmal mit einem absoluten Höhepunkt. Nach der Bootstour zu den Inseln soll der Tag aber noch mit weiteren Abenteuern gefüllt werden.

    Wir mieten uns also Mountainbikes und radeln in den Nationalpark von Paracas. Hier erwartet uns eine sagenhafte Landschaft. Umgeben von Ödland fällt uns der erste Abschnitt mit dem Rad richtig schwer, denn der Gegenwind bremst uns ordentlich aus. Später geht es mit Rückenwind dafür deutlich einfacher. Etwa 35km radeln wir durch die Wüste und bestaunen deren Schönheit. Erst gegen Abend kommen wir zurück nach Paracas, wo wir den Tag mit einem leckeren Essen ausklingen lassen.Read more

  • Day552

    Islas Ballestas

    June 9 in Peru ⋅ ☀️ 16 °C

    Immer weiter geht es Richtung Süden. Unser erster richtiger Stopp zusammen mit Sergej ist Paracas. In diesem kleinen touristischen Örtchen wollen wir zuerst die Islas Ballestas - liebevoll auch das Galapagos des kleinen Mannes genannt - besuchen. Die Tour ist schnell gebucht und schon sitzen wir in einem Boot und tuckern hinaus aufs Meer. Auf dem Weg machen wir Halt an einem Zeichen, dass von einem hier lebenden Volk in die Wüste geprägt wurde. Dann geht es weiter zum eigentlichen Highlight.

    Schon aus der Ferne erkennt man die Inseln gut und mehr und mehr Vögel kreisen ums Boot herum. Kaum sind wir da, erblicken wir auch schon die ersten Pinguine. Der Hauptgrund der Tour ist hier bereits schon erfüllt. Munter wackeln die kleinen Kollegen über die Insel und zu unserer Verwunderung kommen sie genau auf unser Boot zu. Mehr oder weniger direkt neben uns springt die Gruppe ins Wasser, wir können unser Glück kaum fassen. Danach kreisen wir um die Inseln, beobachten allerlei Vogelarten und Fischer bei der Arbeit. Es ist wirklich beeindruckend, wie abertausende Vögel um uns herum schwirren.

    Etwa zwei Stunden nach dem Start legen wir wieder in Paracas an. Das breite Grinsen bekommen wir erstmal nicht mehr aus dem Gesicht, denn nachdem wir auf Galapagos leider keine Pinguine gesehen hatten, ist unser Wunsch nun in Erfüllung gegangen.
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    Julia Valentin

    findpenguins 🐧

    theworldsheartandsoul

    🤣 ja, gefunden

     
  • Day549

    Lima - Centro Histórico

    June 6 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Natürlich muss man in Lima auch das historische Zentrum anschauen. Am Plaza de Armas befindet sich auch der Palast der Stadt. Ähnlich wie in London findet auch hier täglich ein "Wechsel der Wachen" statt. Insgesamt gibt die Altstadt aber nicht so viel her, wie wir uns erhofft haben. Deshalb geht's weiter zum Markt und in Richtung China Town. In dieser Gegend begeben wir uns wieder mal auf kulinarische Entdeckungsreise. Endlich probieren wir Picarones und Chicha Morada. Aber auch auf eine Art fest geschlagenen Bierschschaum namens "Ponche con Malta" stoßen wir.

    Durch einige Parks und vorbei am Nationalstadion von Perú geht's zurück nach Miraflores, wo wir die Unterkunft wechseln und auf die Ankunft von Sergej aus Deutschland warten. Mit ihm zusammen erkunden wir dann den südlichen Teil Perus.
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  • Day548

    Huaca Pucllana

    June 5 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

    Auch Lima hat eine uralte Vergangenheit, in die wir heute abtauchen. Erst 1981 haben die Ausgrabungen am Huaca Pucllana begonnen und noch heute fehlt etwa ein Drittel bis zur vollständigen Freilegung der Pyramide. Vor 1981 wurde die Gegend von den Einheimischen als Berg angesehen, der für die Freizeitgestaltung genutzt wurde. Es gab sogar Pläne zur Bebauung der Gegend. Heute trägt die Stätte dazu bei, das Volk der Lima und deren Nachfolger besser zu verstehen.Read more

  • Day547

    Erster Eindruck von Lima

    June 4 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    In Lima angekommen erkunden wir zuerst die Gegend in und um Miraflores. Vor allem die Steilküste wirkt auf uns sehr beeindruckend. Später erkunden wir auch den etwas weiter südlich gelegenen Stadtteil Barranco und den nördlicheren Teil San Isidrio.Read more

  • Day545

    Laguna Llaca

    June 2 in Peru ⋅ ☁️ 7 °C

    Back on track! Nachdem irgendwelches schlechtes Essen oder sonstwas unsere Pläne der letzten Tage ordentlich durcheinander gewirbelt hat, sind wir heute endlich wieder für eine Wanderung bereit. Die Lagune Llaca steht noch ganz oben auf unserer To-Do-Liste und wird heute abgehakt. Mit dem Bus geht's nach Pitek, dort starten wir die Wanderung. Nach einem gemütlichen ersten Teil zum warm werden, geht's dann knapp 700m mal mehr mal weniger steil bergauf. Da macht sich bei uns beiden doch die fehlende Bewegung der letzten Tage etwas bemerkbar. Doch wir kämpfen uns durch und erreichen die Lagune Llaca auf etwa 4.500m nur leicht später als gedacht.

    Vor allem der Gletscher hinter der Lagune ist sehr beeindruckend. Massen von Eis liegen da auf den Bergen, die bis über 6.000m hoch reichen. Wahrlich beeindruckend ist die raue Landschaft hier oben. Anfangs scheint noch etwas die Sonne, was zum Verweilen einlädt. Doch sobald sich die Wolken breit machen, wird es zunehmend kälter und wir treten den Rückweg an. Der führt uns 1.200m bergab bis nach Marian. Dort angekommen haben wir inzwischen knapp 27km Wegstrecke zurückgelegt. Da allerdings gerade kein Colectivo wie gewünscht fährt, sind wir stur und laufen die restlichen Kilometer zurück nach Huaraz auch noch. 8 1/2 Stunden, 30,5km Strecke, 700m bergauf und 1.400m bergab - das sind letztendlich die Daten der Wanderung. Kein Wunder, dass am Abend nicht mehr viel läuft und wir entsprechend früh zu Bett gehen.
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    Oldietraveller

    Da muss man schon etwas verrückt sein. Glaubt mir, das lässt mit zunehmenden Alter nach.!!👍👍

     
  • Day539

    Laguna 69

    May 27 in Peru ⋅ ⛅ 4 °C

    Wir sind immer noch geplättet von dieser schönen Berglandschaft, durch die wir heute gewandert sind. Aber alles von Anfang an...

    Die wahrscheinlich bekannteste Lagune in Perú möchten wir ohne Tour besuchen, deshalb machen wir ins schon um 4:45 Uhr auf den Weg. Mit dem Colectivo geht es zuerst nach Yungay und von dort weiter in den Nationalpark bis zum Startpunkt der Wanderung für die Lagune 69. Wir kommen früh an und haben das Glück, dass noch keine Tour weit und breit zu sehen ist. Deshalb frühstücken wir ganz in Ruhe unsere mitgebrachten Brötchen und beginnen den Aufstieg zur Lagune. Die ersten Kilometer gehen nur leicht bergauf. Während sich die Wolken mehr und mehr lichten, wird der Blick frei auf den mit 6.768m höchsten Berg Perus. Doch nicht nur der, sondern die gesamten Berge, die den Canyon durch den wir wandern umgeben, tragen dazu bei, dass die Landschaft wie aus einem Bilderbuch aussieht. Der gesamte Weg nach oben ist phänomenal schön. Irgendwann erblicken wir weiter unten im Tal die ersten ankommenden Touren und sind froh schon so früh gestartet zu sein.

    Nach etwa 2 1/2 Stunden erreichen wir die Lagune 69. Malerisch liegt die blaue Lagune auf 4.600m am Fuße der Berge Pisco (5.765m) und Chacraraju (6.108m). Bei aller Schönheit der Lagune selbst, ist es allerdings der Wanderweg, der bei uns Erstaunen auslöst. Selten sind wir in einer so schönen Umgebung unterwegs gewesen. Deshalb freuen wir uns auf den Rückweg, der uns noch etwas weiter zu den zwei Lagunen Llanganuco führt. Hier beobachten wir noch kurz einige Vögel, bevor wir die Rückfahrt nach Huaraz antreten.
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    Oldietraveller

    Wir denken darüber nach, Peru in unsere zukünftigen Reiseplanungen mit einzubeziehen.!!

    theworldsheartandsoul

    Also bisher landschaftlich wirklich hervorragend. Und wir waren ja noch nicht mal bei den ganz großen Highlights, die kommen erst in den nächsten Wochen

     
  • Day538

    Lagunen Churup und Churupita

    May 26 in Peru ⋅ ☁️ 5 °C

    Gar nicht so weit entfernt von Huaraz in der Cordillera Blanca liegt die Lagune Churup, die heute unser Ausflugsziel sein soll. Mit dem Colectivo geht es ins etwa 1.000 Meter höher gelegene Pitek zum Ausgangspunkt der Wanderung. Es bleibt keine Zeit zum warm werden, denn direkt geht es ordentlich bergauf. Der Weg schlängelt sich durch ein Tal hinauf zu den schneebedeckten Bergen rund um den Nevado Churup.

    Immer abenteuerlicher wird die Wanderung, denn kurz vorm Ziel wird es nochmal richtig steil und klettern ist angesagt. Oben angekommen werden wir dann aber mit einem wunderbaren Blick auf die Lagune Churup belohnt. Die Spiegelungen sind erneut wunderschön und wir suchen uns einen perfekten Ort fürs Mittagessen aus. Danach laufen Mandana und ich noch weiter zur kleineren, aber höher gelegeneren Lagune Churupita, während Julia und Niklas es sich noch etwas an der Lagune Churup gut gehen lassen. Oben angekommen sind wir ganz allein inmitten dieser wunderschönen Natur. Als es anfängt zu schneien, treten wir den Rückweg an und treffen dann wieder auf die anderen beiden. Zusammen beenden wir die tolle Wanderung und fahren dann zurück nach Huaraz.
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  • Day537

    Pastoruri Gletscher

    May 25 in Peru ⋅ ⛅ 5 °C

    Wir sind zwar nicht die Freunde von organisieren Touren, aber um zu einem der bekanntesten Gletscher Perus zu kommen, lassen wir uns auf einen Tagesausflug ein. Los geht's nach dem Frühstück mit einer langen Fahrt Richtung Süden. Nach einem etwas längerem Stopp an einem Restaurant, an dem sich alle Mittagessen vorbestellen können (typisch Tour eben), steht endlich der erste Stopp auf dem Programm. Bei der Lagune Patacocha können wir vom Meer migrierte Vögel beobachten und einen ersten tollen Ausblick auf die Natur genießen. Leider ist der Stopp nur sehr kurz und schon geht's mit dem Bus weiter. Als nächstes halten wir, um den Bofedal Geysir zu bestaunen. Hier entweichen Gase aus dem Moor und bringen das Wasser ordentlich zum Sprudeln. Mindestens genauso faszinierend ist aber die Landschaft rund um den Geysir. Auch hier geht es leider wieder etwas zu schnell weiter. Schon kurz später der nächste Stopp um die Pflanze Puya Raimondii und das Ojo del Agua zu bewundern. Die eigenartige, bis zu 15 Meter hohe Pflanze wächst nur in Perú und Bolivien und wird zwischen 40 und 100 Jahren alt. Zudem haben wir wieder Glück mit dem Wetter, denn durch die strahlende Sonne können wir die Farben des 7m tiefen Ojo del Agua bestaunen.

    Nach den drei kleinen Stopps auf dem Weg im Nationalpark dauert die Fahrt wieder etwas länger. Schließlich kommen wir auf etwa 4.800m Höhe an und können die Wanderung zum eigentlichen Highlight der Tour beginnen. Voller Adrenalin legen wir in knapp 25 Minuten die 1,7km bis zum Fuße des Pastoruri Gletschers auf 5.050m zurück und können die Schönheit der Natur noch kurz ohne andere Menschen genießen. Der Gletscher ist wirklich beeindruckend und die Spiegelungen im glasklaren Gletscherwasser rauben uns den Atem. Leider hat er in den letzten 35 Jahren etwa ein Viertel seiner Größe und über 15 Prozent seiner Eismasse verloren. Unerwarteter Weise haben wir hier tatsächlich mehr als genug Zeit um die Gegend aus jedem Blickwinkel zu bewundern, bevor es zurück zum Bus geht.

    Auf dem Rückweg dann der Stopp am eingangs erwähnten Restaurant, das nicht mal 30 Minuten von Huaraz entfernt liegt. Zum Glück haben wir ordentlich Verpflegung mit auf die Tour genommen, weshalb uns das Essen zum 4-fachen Preis im Verhältnis zu anderen Restaurants erspart bleibt. Insgesamt sind wir froh, dass wir uns auf die Tour eingelassen haben, denn vor allem der Gletscher hat uns wirklich gut gefallen.
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  • Day536

    Lagune Wilcacocha

    May 24 in Peru ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach etwas Erholung starten wir heute in eine etwas größere Wanderung zur Akklimatisierung. Unser Ziel: die Laguna Wilcacocha in der Cordillera Negra. Mit dem Colectivo fahren wir zu viert etwas südlich zum Start des Wanderweges. Der erwartet uns mit einer gleichmäßigen Steigung über knapp 700 Höhenmeter. Aus dem Tal stiefeln wir los und schon nach kurzer Zeit können wir Ausblicke genießen, mit denen wir so gar nicht gerechnet hatten. Das Wetter ist ideal und nach jedem Höhenmeter und hinter jeder Kurve erwartet uns ein neuer Panoramablick auf die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Blanca. Wir lassen uns ausreichend Zeit beim Hochwandern und genießen die Wärme der Sonne.

    Oben angekommen legen wir eine Pause zum Verschnaufen und Essen ein, während wir den immer noch perfekten Ausblick voll auskosten. Danach geht's gestärkt zurück hinab ins Tal und wieder nach Huaraz.
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    Oldietraveller

    Das sieht ja nicht schlecht aus. Bekommen direkt wieder Reisefieber😀

    theworldsheartandsoul

    😅 das können wir verstehen

     

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