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  • Day7

    A sunday in NYC

    December 10, 2017 in the United States ⋅ ⛅ 1 °C

    Es ist verrückt wie schnell die Zeit in dieser Stadt vergeht. Oft unterschätzt man auch die Wege, die zurückzulegen sind, um von A nach B zu kommen.
    Trotzdem wollte ich es mal etwas entspannter angehen und nicht von einem Highlight zum nächsten hetzen, sondern den Tag etwas genießen. Das Wetter zeigt sich dazu auch von seiner besten Seite.
    Am Morgen habe ich erst mal einen Blick auf den Weihnachtsbaum der Weihnachtsbäume geworfen. Am Abend war es dort immer so voll, das war schon abartig.
    Kurz nach sieben stand ich dann mit einer Handvoll anderer „Early Birds“ vor dem Bäumchen. Ja, er ist schön, aber den Hype kann ich nicht nachvollziehen.
    Da kommt keine Weihnachtsstimmung auf, bei den Menschenmassen am Abend. Sicher ist das Umfeld auch toll, der ganze Platz vor dem Rockefeller Center und die toll dekorierten Häuser und Schaufenster in der Fifth Avenue.
    Nach einem kurzen Frühstück ging es dann auf nach Harlem. Es war eine organisierte Tour und unser Guide, der in Harlem geboren und aufgewachsen ist, wusste eine Menge, vor allem über die Entwicklung des Stadtteils, vom verrufenen Getto zum Hipster Viertel, zu berichten. Überraschend fand ich das City College of New York, was wie ein altes englisches Schloss aussieht.
    Unser eigentliches Ziel, war ein Gottesdienst in einer Baptistengemeinde in Harlem.
    Diese Veranstaltung war eine einzige Party. Ganz viel Gospel, so kraftvoll und voller Lebensfreude. Da wird in den Kirchenbänken getanzt. Das war schon ein Erlebnis. Auch gesanglich, diese Stimmen... beeindruckend, fand ich.
    Bei herrlichem Sonnenschein habe ich den Nachmittag im Central Park verbracht, New Yorks grüne Lunge. Sonntagsspaziergang. Auch wenn hier eine Menge Menschen bei dem tollen Wetter unterwegs waren, verläuft sich das im Park. Ich war Schlittschuhlaufen - das macht allein jetzt aber nicht so viel Spaß-, war am Belvedere Castle, war bei Alice in Wonderland, am Strawberry Field - dort war schon ein riesen Auflauf, wahrscheinlich, weil sich letzte Woche der Todestag von John Lennon zum Xten Mal gejährt hat. Aber es gab Livemusik.
    Als es dunkel wurde, war ich noch im Chelsea Market (der wo mal der Oreokeks geboren wurde) und habe mir dort mein Dinner gegönnt...
    Ein recht entspannter Urlaubstag, in einer tollen Stadt, die ich morgen für eineinhalb Tage verlassen werde. Aber ich komme wieder...
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