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  • Day18

    13. Stop Burg Trakai, Litauen

    August 11, 2018 in Lithuania ⋅ 🌧 14 °C

    Auf den Weg zur Litauischen Hauptstadt Vilinius machten wir einen Stop in Trakai. Nach einigen Tagen Wildcampen freuten wir uns auf einen Campingplatz mit Spa und Saunabereich, so versprach es zumindest die Webseite. Dort angekommen ernüchterte uns die Rezeptioninstin das man die Sauna gegen einen Aufpreis von 78 Euro dazu buchen kann. So viel Kleingeld hatten wir gerade nicht übrig also machten wir uns auf die Suche nach einem schönen Standort für unseren Rimo. 15 Minuten später hatten wir sogar einen herrlichen Blick auf den See und der Pavillon war als Schutz gegen den Regen, der Heute leider den ganzen Tag an hielt, auch schon aufgebaut. Ein zweites Mal Ernüchterung stellte dich jedoch beim betreten der Toiletten und Duschen ein. Wir entwickelten später am Abend die Theorie das sie Putzfrau wahrscheinlich Urlaub hatte, denn die große Gartenanlage war super gepflegt und sogar einen Pförtner und Security konnte sich der Besitzer leisten. Ansonsten kam uns der für seine bisher 4 Camper viel zu große Campingplatz eher vor wir eine verlassene Geisteranlage. Nach dem etwas zu spätem Mittag, wir hatten die Zeitumstellung micht im Auge behalten, ging es mit den Rädern nach Trakai zu der wunderschönen Burg. Die Burg steht auf einer Insel die vom Festland aus über eine Holzbrücke zu erreichen ist. Uns begegneten wieder viel Touristen und ein freundlicher Skipper der uns auf sein Boot wingte. Für nur 10 Euro gab es eine private Bootstour mit Audioguide und einem Jüngling als "Kapitän" der wohl die letzen Nächte durch gemacht hatte. Wann immer wir zu ihm schauten gähnte er in sein Lenkrad, ganz im Gegenteil zu Mausi die ausgeschlafen an einer Stange vom Boot "tanzte" :-) Nach der Boottour deckten wir uns an einem Stand mit neuen Cappis ein. Blöderweise fing es amschließend stark an zu regnen, so dass wir uns unterstellen mussten. Irgendwann rannten wir einfach in die Burg und dort war es angenehm war. Mausi konnte sich nun verausgaben und krabbelte im Eiltempo über den Boden. Ausgestellt waren unter anderem die originalen Waffen aus dem Mittelalter. Um uns vor dem Regen zu schützen, hielten wir uns lange in den Räumen auf. Erst als der Regen abschwächte fuhren wir mit dem Rädern zurück zu unseren Gruselcampingplatz und freuten uns auf die Dusche. Ein Frosch, der wahrscheinlich schon genug geduscht hatte, suchte sich am Abend unter unserem Pavillon unterschlupf, während wir unsere weitere Reise planten.Read more