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  • Day22

    Delhi Part I

    May 24, 2018 in India ⋅ 🌫 31 °C

    Nachdem ich noch so viel Zeit hab, bis meine Tour los geht, flieg ich erstmal nach Delhi. Bisher habe ich gehört es soll heiß, laut, stickig...einfach nicht gut sein.

    Aber wie immer, alles der Reihe nach. Mein Flug von Goa geht schon mal gut los, der Security Check kommt definitiv auf meine Liste der Dinge, die ich nicht so schnell vergesse...#thisisindia
    Männer und Frauen müssen sich getrennt anstellen, dann gibt es 2 Bänder auf denen das Handgepäck durchleuchtet wird, selbst läuft man aber ganz wo anders durch und muss in eine Art Umkleide und wird mit dem Metalldetektor in der Hand (wie heißen die Dinger wohl offiziell?) abgesucht. Mein Rucksack ist solange ganz wo anders!!! Scheinbar haben sie irgendwas in meinem Rucksack gesehen, er liegt auf jeden Fall in der Mitte auf einem Tisch, die Security Damen interessiert das aber nicht wirklich, auch wenn ich sie 10mal darauf aufmerksam mache. Nach einer gefühlten halben Stunde (mehr als 5 Minuten waren es aber sicher 🤣) kommt dann endlich eine der Ladies auf die Idee den Rucksack noch mal durch das Gerät zu lassen um ihn mir dann einfach ohne irgendwas in die Hand zu drücken?!?!?

    Das Hostel in Delhi ist für Indien echt schön und die Lage ist super. Man kann nur leider nicht ganz bis zum Hostel fahren, da die Gegend mit einer Schranke gesichert ist und nur Tuktuks reinfahren dürfen. Also lässt mich mein Uber Fahrer einfach im Dunkeln vor der Schranke raus (ich bin über 2,5h später gelandet 🙄) und meint freundlich, ich müsse den Rest jetzt laufen...(mein erster Gedanke ist nur: es ist dunkel und das ist Delhi 🙈). Aber alles halb so schlimm, wie gesagt, es ist eine echt gute Gegend von Delhi.
    Im Hostel lerne ich auch sofort einen ganz netten Inder kennen, und er bietet an mit mir Delhi in den nächsten zwei Tagen zu erkunden, da er schon öfter in Delhi war, kennt er sich ein Biss aus. Er macht tatsächlich eine Excel Liste mit Sehenswürdigkeiten und einen Zeitplan?!?!

    Ich muss sagen, es ist wirklich ganz angenehm jemanden zu haben, der Hindi spricht, sich mit dem Essen auskennt, etc.
    Jaz (seinen richtigen Namen kann ich natürlich nicht wirklich aussprechen) ist Sikh (das sind die mit den Turbanen) nimmt mich mit in einen ihrer Tempel (Gurdvara)...ein kleines Highlight für mich!!
    Ein ganz großer Baustein dieser Religion ist es andere zu dienen und so bieten sie immer kostenloses Essen an und müssen einem sogar ein Dach überm Kopf für eine Nacht anbieten. Aber hier sagen Bilder wohl mehr als tausend Worte...
    Abends gehts dann noch nach ”Old Delhi”, was schon viel mehr meiner Vorstellung von Indien entspricht...es ist laut, chaotisch, farbenfroh, dreckig und einfach ein Erlebnis...
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