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  • Day10

    Chiang Mai | Biking & Cooking

    January 11 in Thailand ⋅ ☀️ 24 °C

    Auf diesen Tag haben wir uns beide gefreut. Wir würden heute zwar getrennte Wege gehen, hatten aber beide tolle Sachen auf dem Programm.
    Chris wurde zwischen 8.30 / 9.00 Uhr abgeholt, um - nach wer errät‘s?! - auf dem höchsten Berg Chiang Mai‘s, dem Doi Suthep, downhill Fahrrad zu fahren. Er wählte die Tour „Numb“ bei Trailhead.
    Insgesamt war es eine Gruppe mit 6 Personen: ein Franzose, ein Amerikaner, drei Chinesen [ mit dem Kontrabass... Spaß beiseite ;-) ] und Chrissi. Die Chinesen waren bestens ausgestattet, hatten ihr Fahrkönnen aber leicht überschätzt. Bereits bei der ersten Abfahrt stürzte einer der Chinesen so schlimm, dass er sich die Rippen brach und ins Krankenhaus gefahren wurde. Da waren es nur noch 3 in der Gruppe. Die Abfahrten waren lang, allerdings wurden nur insgesamt zwei Abfahrten gefahren. Für Chris mindestens eine zu wenig, für den Franzosen bereits genug, da die Kraft in den Händen nachließ und er auch mehrfach gestürzt war. Alles in allem war Chris zufrieden mit dem Trip, er hätte sich für den für Thailand bereits gehobenen Preis aber wenigstens noch eine Abfahrt mehr am Tag gewünscht.
    Auf meinem Plan hingegen stand heute „Thailändisch kochen lernen!“. Ich hatte einen Ganztages-Kochkurs bei der „Smile Organic Farm Cooking School“ etwas außerhalb von Chiang Mai gebucht. Ich wurde um 8.40 Uhr abgeholt. Gemeinsam mit der Gruppe fuhren wir dann auf einen einheimischen Markt außerhalb der Stadt und bekamen dort ein paar der Lebensmittel, die wir teils auch verarbeiten würden, erklärt. Von dort aus ging‘s weiter zur Farm und dort wurden wir dann in Gruppen eingeteilt. Insgesamt waren wir zu Neunt: zwei Engländer, eine Australierin, drei Niederländer, eine Kanadierin, eine Amerikanerin und ich sowie unsere Koch-Lehrerin Tay.
    Für die Ganztagsgruppe standen heute insgesamt 7 Gerichte und 1 Getränk auf dem Plan, die zubereitet werden wollten. Wir bekamen einen Plan zu Gerichten aus 7 unterschiedlichen Kategorien, aus denen wir jeweils die Gerichte auswählen durften, die wir erlernen wollten. Ich entschied mich für rote Curry Paste, Pad Thai, Khoi Soi, Spicy Chicken Glasnoodle Salat sowie Spicy and Sour Soup. Als Dessert wählte ich Mango Sticky Rice und die Frühlingsrolle sowie den Herbal Drink würden wir alle zubereiten.
    Bevor wir allerdings mit Kochen begannen, ging unsere Köchin Tay zunächst einmal mit uns in den Garten und erklärte uns dort viele Kräuter, Gewürze und Gemüse, die dort alle ökologisch angebaut werden. Danach ging’s in die Küche, jeder bekam seinen eigenen Kochplatz mit den Zutaten für die gewählten Gerichte und dann legten wir unter Anweisung von Tay los. In Gemeinschaftsarbeit bereiteten wir die Füllung für die Frühlingsrollen zu. Dann füllten bzw. rollten wir unsere Frühlingsrolle und während eine Mitarbeiterin diese für uns frittierte, kochten wir unser erstes Gericht. Für mich war das Pat Thai.
    Nachdem wir unsere Gerichte fertig gekocht und die Frühlingsrollen frittiert waren, durften wir unsere Teller anrichten und verspeisen. Mmmh... war das lecker! Danach kamen wir in der Gruppe zusammen und fertigten in kleinen Gruppen unsere eigene Currypasten, insgesamt 4 verschiedene: Green Curry, Red Curry, Panaeng Curry sowie Massamam Curry.
    Aus den frisch zubereiteten Curry Pasten kochten wir dann unsere nächsten Gerichte. Für mich war das ein Khao Soi, ein für Nord-Thailand typisches Curry. Im Anschluss folgte die Spicy and Sour Soup sowie der Spicy Chicken Noodle Salat. Als alle Gerichte fertig war, durften wir die Gerichte wieder verspeisen. Zum Schluss kamen Dessert und der Herbal Drink dran. Ich hatte mich für einen Klassiker Mango Sticky Rice entschieden. Nachdem wir auch diese Gerichte zubereitet und gegessen hatten, bekamen wir noch ein Kochbuch und wurden dann zurück in die Stadt gefahren. Ein sehr gelungener Tag, bei dem ich viel gelernt habe und dies hoffentlich auch bald in DE umsetzen kann.
    In der Unterkunft angekommen, musste ich nur ein paar Minuten warten, bis Chris auch Heim kam.
    Gemeinsam ging‘s wieder in den Pool und im Anschluss tischte ich Chrissi das von mir gekochte Thaifood zum Abendessen auf. Ich hatte nämlich immer nur ein bisschen probiert und den Rest eingepackt.
    Nach dem Essen mussten wir packen. Denn morgen geht‘s mit dem Flieger nach Surat Thani und von dort in den Khao Sok Nationalpark.
    Ein letztes Mal sagen wir gute Nacht Chiang Mai!
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