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  • Day14

    Ko Jum | Explore & Relax

    January 15 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Gegen 9 Uhr gingen wir zum Frühstücken runter ins Restaurant. Chris verspürte den Drang den höchsten Berg der Insel, den Khao Ko Pu, zu erklimmen. Also zog er nach dem Frühstück los. Mein innerer Drang befahl mir zu chillen und nach langer Zeit endlich nochmal ein Buch zu lesen. Also machte ich es mir in einem Liegestuhl am Strand in der Nähe des Hotels im Schatten gemütlich. Gerade als ich mich hin gesetzt hatte, hörte ich Geräusche in den Bäumen über mir und bekam plötzlich Besuch von 3-4 kleinen Affen. Da wir vom Hotel gewarnt wurden und ja auch diverse Videos von kleinen, süßen Äffchen im Internet kursieren, die von Touristen fotografiert werden und im gleichen Atemzug deren Handy, Fotoapparat und Hipbag klauen, war ich vorsichtig und wickelte meine Tasche erstmal um meine Beine. Mein Handy hab ich ja eh immer an meinem Band umhängen und umklammerte es fest, als ich versuchte die kleinen flinken Äffchen über mir zu fotografieren. Ich hatte Glück und sie wollten mich wohl nicht überfallen. So schnell wie sie kamen, waren sie auch wieder weg. Also konnte ich mich endlich meinem Buch widmen, dass ich beim Weihnachtswichtel erwichtelt hatte. „Unter der Mauer“, ein Kriminalroman von Melanie Lahmer, der u.a. auch von bzw. in Siegen handelte, fesselte mich schon nach wenigen Seiten. Oh, was tat das gut. Nichts tun, ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen.
    Chris kam gegen die Mittagszeit wieder und berichtete von seinem Aufstieg auf den Khao Ko Pu. Als er oben ankam, blickte er in vier überraschte Gesichter. Eine junge Frau und Ihre Mutter hatten scheinbar zwei Guides für diese Tagestour auf den Berg gebucht und saßen gerade beim Mittagessen. „You came here on your own?“ fragte die Frau Christian. Auch die Guides schauten anerkennend und luden Chris ein einen Teller mitzuessen, was er dankend ablehnte, da er noch vom Frühstück gesättigt war.
    Den Nachmittag verbrachten wir gemeinsam miteinander am Strand mit schwimmen, lesen und Musik hören. Gegen Abend, kurz vor Sonnenuntergang, liefen wir diesmal zur Bar auf der anderen Seite unseres Hotels namens „No have Bar“. Die Stimmung dort war schon ausgelassen und es lief laute Musik. Wir gönnten uns ein, zwei Drinks auf dem Dach der Hütte, da die Theke schon voll besetzt war und gingen dann rüber ins Restaurant zum Essen. Nach dem Essen hieß es wieder packen, denn morgen würde wir wieder einen längeren Trip auf uns nehmen, um zur Insel Ko Bulon Leh zu kommen. Das wird der südlichste Punkt unseres Trips, liegt die winzig kleine Insel doch nur wenige Kilometer von Malaysia entfernt.
    Die letzten Seiten des Buchs las ich im Bett und übergab es dann an Chris.
    Was für ein schöner und entspannter Tag!
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