• Peter Lewald
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Bikepacking von Porto nach Freiburg

Mit dem E-Bike von Porto über Galizien entlang der spanischen und französischen Atlantikküste nach Nantes. Weiter durch das Tal der Loire über Tours bis Nevers und Besancon bis Freiburg im Breisgau als Ziel. Read more
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    🇪🇸 A Coruña, Spanien

    10. Etappe Malpica / A Coruna

    Yesterday in Spain ⋅ ⛅ 14 °C

    Eine schlechte Nacht gehabt. Unter der Wohnung sprang alle 45 Minuten ein Kompressor für 15 Minuten an. Super Urlaub!!!

    Dafür ein leckeres Mittagsmahl im Hafenort Caion. Gegrillte Schwertmuscheln. Ein Gedicht.

    Die Strecke war recht bewegt, und so kamen über 1.200 Höhenmeter zusammen. Lange Abschnitte führten durch Gebiete, in denen im letzten Jahr große Brände gewütet hatten. Die Spuren sind überall sichtbar, und ein leichter Brandgeruch liegt noch immer in der Luft.

    Ankunft in A Coruña bei heftigem Nieselregen und geringem Akkustand. Das war knapp.

    Am späteren Abend ein Gang zum ältesten aktiven Leuchtturm der Welt: dem Herkulesturm aus dem ersten Jahrhundert.
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  • 9. Etappe Laxe / Malpica

    April 14 in Spain ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ging es entspannt von Laxe nach Malpica – eine eher unspektakuläre Etappe, gedacht als Überbrückung auf dem Weg nach A Coruña.

    Ein Highlight gab es dann doch: der Monte Branco mit seinem Blick auf das breite Flussbett des Río Anllóns und die beeindruckenden Sanddünen im Delta. Gleichzeitig sind noch Spuren der Waldbrände zu sehen, die hier im letzten Jahr gewütet haben.

    Nach einem kurzen Kaffeestopp in Corme ging es weiter Richtung Ziel. Am Wegesrand immer wieder farbenfrohe Blüten – ich sehe die Botaniker schon mit ihren Apps beschäftigt, um jede einzelne zu bestimmen 😉.

    Malpica selbst zeigt zwei Gesichter: auf der einen Seite der kleine, geschäftige Hafen, auf der anderen – nur zwei Straßen weiter – ein weiter Sandstrand.
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  • 8. Etappe Muxia / Laxe

    April 13 in Spain ⋅ ☁️ 12 °C

    Lernmoment: Man spricht das übrigens „Muschia“ und „Lasche“ – wurde mir gesagt!

    Eigentlich war dieser Abschnitt als entspannte Fototour geplant: Küste, Felsen, Wasser – genau was ich wollte für Landschaftsfotografie. Und ja, das bekam ich auch. Aber die Komoot-Leute scheinen einen ausgeprägten Sinn für humorvolle Überraschungen zu haben.

    Schon bald hieß es wieder: absteigen und schieben. Diesmal nicht wegen steiler Anstiege, sondern wegen faustgroßer Kieselsteine, die den Weg über längere Passagen praktisch unbefahrbar machten (Siehe Foto). Als Krönung wartete dann noch eine ordentliche Moraststelle.

    Das Ergebnis: Kette, Schaltwerk und Kassette komplett verdreckt – an Weiterfahren war nicht mehr zu denken.

    Zum Glück tauchte nach einigen hundert Metern ein Strandaufgang auf. Und tatsächlich: es gab eine Fußdusche! Perfekter Ort, erstklassiges Timing. Wasserflasche gefüllt, improvisierte Reinigung gestartet – und nach kurzer Schrauber-Einlage lief alles wieder.

    Und dann waren sie wieder da: diese großartigen Ausblicke, die alles wettmachen.

    Dann Ankommen in Laxe war dann ein Klacks! Alles gut hier. Hotel mit ordentlichem Zimmer und einen tollen Garagenplatz mit Stromversorgung direkt im Untergeschoss. Sehr angenehm.

    Und dann gibt es noch diese Dünenlandshaft direkt an der Straße.

    Strecke: 38km, 650 Höhenmeter, zwei Regenschauer. Teilweise ungeeignet für Räder r aller Art.
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  • 7. Etappe Fisterra / Muxia

    April 12 in Spain ⋅ ☁️ 11 °C

    Um zwei sehr steile Anstiege zu vermeiden, habe ich die Strecke angepasst und eine Route etwas mehr im Landesinneren gewählt.
    So hatte ich mehr Zeit für Fotos auf der Strecke und für Muxia.
    Zum Teil waren die Streckenabschnitte wieder recht wild durch den Wald gelegt. Selbst mit MB nicht so einfach. Einige Male habe ich dann geschoben.
    Die Landschaft in Verbindung mit dem Atlantik ist wirklich großartig. Zum Glück war das Wetter deutlich besser als vorhergesagt.
    Stecke: 30km bei 450 Höhenmetern. Zwei heftige Schauer.
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  • 6.Etappe Santiago / Fisterra

    April 11 in Spain ⋅ ☁️ 9 °C

    Das war eine harte Nummer. Viele Kilometer (für meine Verhältnisse) und viele Rauf und Runter. Dann auch noch Gegenwind. Zum Teil waren die Anstiege so steil, dass ich geschoben habe, auch um den Akku nicht komplett leer zu fahren. Das hat geklappt. Noch zwei Balken hatte ich am Schluss. Schaut die Videos, da sind einige Zusatzinfos.
    Strecke: 84km bei 1400 Höhenmetern. Start im leichten Niesel bei 19 Grad. Schnell kam die Sonne raus.
    Fisterra galt schon früher als das Ende der Welt. Hier endet der Pilgerweg nun auch wirklich. Um Leuchtturm des Kap Fisterra herum sind dazu ein paar Zeichen hinterlassen.
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  • Santiago de Compostela / Ruhetag

    April 10 in Spain ⋅ ☀️ 23 °C

    In der Nähe der Unterkunft gibt es einen Park und einen Campus der Fonseca Uni mit Cafeteria. Dort den Koffeinpegel wieder justiert. Weiter durch den Alameda Park in die Altstadt.
    Auf wenig belebten Nebengassen in Richtung Norden gegangen mit dem Ziel, Convento de San Francisco de Santiago. Eine Kirche mit eindrucksvoller Front mit einer Mischung aus Barock und Neoklassik. Mittig steht eine Statue, die den Heiligen Franziskus darstellt.. Hier war es vor und in der Kirche deutlich ruhiger als in der Kathedrale.
    Und dann heute am Nachmittag wurde es richtig voll. Sehr viele Pilger und Gruppen scheinen angekommen zu sein.
    Noch ein paar Fotos mit Licht und Schatten gemacht. Dann zurück ins Hotel, um die morgige Tour vorzubereiten.
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  • 5. Etappe Caldas de Reis / Santiago d C

    April 9 in Spain ⋅ ☀️ 14 °C

    Recht spät bin ich von Caldas los. Sonnencreme wieder reichlich aufgetragen und eine relativ entspannte Tour durch Wald, Feld und kleine Dörfer gemacht. Nur selten musste ich auf große Straßen.
    Der Vorteil von Straßen ist der, dass die Pilger auf dem Fußgängerweg sind. Auf den Nebenstrecken teilen sich Radfahrer und Fußgänger die Wege und viele Pilger scheinen nicht so gut zu hören, zumindest wird bei freundlichem Warnklingeln häufig nicht reagiert. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Denn es sind immer freundliche Begegnungen und man kommt bei Pausen schnell ins Gespräch.
    Ankunft in Santiago bei bestem Wetter. Heute ist noch Waschtag für mein Zeug. Da Morgen mein Ruhetag ist, kann die Wäsche gut durchtrocknen.
    Über Santiago selbst mache ich dann Morgen einen ausführlichen Fotobericht. Es ist spannend hier.
    Strecke 43km, bei 711 Höhenmetern. Wenig Wolken zum Ende nur Sonne.
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  • 4. Etappe Vigo / Caldas de Reis

    April 8 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Vigo aus ging es über eine gut ausgebaute Radstrecke (ehemals ein Bahndamm / nicht in Komoot verzeichnet) Richtung Ponteverde und weiter nach Caldas de Reis. Somit habe ich die Küste zunächst verlassen und das Salz in der Luft fehlt.
    Über eine alte Steinbrücke Ponte Sampeio über das Flüsschen Verdugo ging es zum Teil im Wald und mit steilen Abschnitten bis nach Ponteverde. Dort Kuchenstopp; ganz wichtig! Der letzten Teil dieser Tour bis nach Caldas de Reis war entspannt.

    Allerdings ist die Zahl der Pilger auf vielen Wegen immens. Stramm Kilometer machen ist nicht möglich. Ganze Gruppen und einige Paare sind unterwegs Richtung Santiago de Compostella. Das merkt man auch in Caldas de Reis. Es ist schwierig, einen Platz im Restaurant zu bekommen.

    Die Landschaft ist hügelig und grün vom vielen Regen. Trekkingräder sind für einige
    Abschnitte dieser Radwege durch das Gelände eher ungeeignet. Mit meinem Cube Cross dagegen komme ich auf diesem Terrain gut zurecht.
    Überhaupt macht das Rad die Tour bisher gut mit. Trotz der Belastungen auf der Strecke sieht alles okay aus. Gut gemacht, Jonas Schroer vom Hotbike Team. Auch die Pedale mit den Metalldornen sind eine gute Empfehlung vom Hotbike-Team gewesen. Teilweise geht’s richtig steil hinauf.
    Strecke knapp 60km, 760 Höhenmeter, Wetter bedeckt kaum Regen.
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  • 3. Etappe Caminha PT / Vigo ES

    April 7 in Spain ⋅ ☁️ 13 °C

    Mit einer abenteuerlichen Bootsfahrt (Sammeltaxi) ging es fix über den Rio Minho nach Galizien in Nordspanien. Das Wetter bekommt eine 5-Sternebewertung dafür, dass die Ausrüstung und Regenkleidung ausgiebig auf Dichtigkeit getestet werden konnte. Ergebnis: alles super! Jacke, Hose, Gamaschen und alle Taschen blieben innen trocken. Trotz dauerhaftem Regen heute.
    Die Radwege des EuroVelo 1 sind hier sehr gut gekennzeichnet und recht breit.
    Ein Café-Stopp in Oia beim Kloster, das leider geschlossen war. Kurz nach Oia waren die ersten Horreos zu sehen, die für die Gegend typischen, steinernen Getreidespeicher.
    Über Baiona ging es weiter bis Vigo (knapp 300.000 Einwohner), wo es äußerst gut markierte Radwege mit Ampeln nur Radfahrer gibt.
    Strecke 60km mit 610 Höhenmetern. Wetter: nur Regen.
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  • Caminha Ruhetag

    April 6 in Portugal ⋅ ☀️ 20 °C

    Caminha liegt an der Mündung des Rio Minho in den Atlantik. Fluss-, Küsten- und Grenzlandschaften nah beieinander. Caminha hat eine ruhige Altstadt und bietet den Blick hinüber nach Spanien. Zwei schöne Kirchen im Ortskern sind den Besuch wert. Igreja da Misericórdia wurde 1559 eröffnet, doch nur das Hauptportal ist erhalten. Schmuckvoller Innenraum. Die Igreja Matriz de Caminha (Hauptkirche von Caminha) gilt als eine der bedeutendsten Kirchen in Nordportugal. Interessante architektonische Mischung: spätgotische Elemente und typisch portugiesischer manuelinischer Stil (reich verzierte Portale, maritime Symbole).
    Beim entspannten Schlendern durch den Ort finden sich vielseitige Motive.
    Auch sind viele Pilger unterwegs. Einige warten auf die kleinen Fährboote, die sie über Rio Minho nach Spanien bringen.
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  • 2. Etappe Esposende / Caminha

    April 5 in Portugal ⋅ ☀️ 15 °C

    Einige sehr schöne Radwege. Aber wieder Kopfsteinpflaster. Die Pilgerdichte erhöht sich. Strecke 66km mit 370 Höhenmetern. Wovon allein 250 Höhenmeter von Caminha Ort bis zur Unterkunft betragen. Hier geht’s echt STEIL hoch. Sehr schöne Unterkunft in Caminha und in der Nähe ein Miradouro; da Fraga (siehe Fotos).Read more

  • 1. Etappe: Porto / Esposende

    April 4 in Portugal ⋅ 🌙 14 °C

    Von der Ferienwohnung in Porto ging es abenteuerlich quer durch die Stadt. Da ich den sehr steilen Abschnitt zum Douro-Nordufer vermeiden wollte, habe diese verkehrsreiche aber machbare Route gewählt.
    Am nördlichen Ufer des Douro ging es bis zur Mündung und dann Richtung Norden immer am Atlantik entlang. Matosinhos, Vila Cha, Azurara, Praia da Codixeira und Povoa de Varzim lagen auf der Strecke. Viele Pilger sind hier mit Rucksäcken und teilweise in kleinen Gruppen unterwegs. Und die dürfen als Fußgänger auch die sehr gut ausgebauten Holzbohlenwege nutzen; Fahrradfahrer sind nicht erlaubt! . (Komoot sieht das allerdings anders 😉.)
    Die Bohlenwege führen über weite Strecken am Strand und an den Dünen entlang. Dem Fahrradfahrer bleiben die mühsamen Straßen mit reichlich Kopfsteinpflaster. Ankunft in Esposende gegen 16:30 Uhr in einer Pilgerunterkunft. Hier kocht jeder sein Abendessen in der Gemeinschaftsküche. (Ich hab mir erstmal einen Döner gegönnt!)
    Zusammengefasst lief die erste Etappe gut und nach weitestgehend nach Plan.
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  • Vorbereitung

    April 3 in Portugal ⋅ ☀️ 15 °C

    Vor ein paar Tagen bin ich in Porto angekommen, der zweitgrößten Stadt Portugals. Von hier aus startet am 4. April meine Tour. Da E-Bikes nicht im Flugzeug transportiert werden dürfen, wurde mein Rad per Spedition auf dem Landweg vorausgeschickt. Das Team von Hotbike in Emmendingen hat mich dabei großartig unterstützt – von der Logistik bis zum Versand. Ein herzliches Dankeschön dafür an Marion Ganter.

    Zum Glück konnte ich das Rad an ein befreundetes Unternehmen in Porto liefern lassen, wo es bis zu meiner Ankunft sicher zwischengelagert wurde. Der Zusammenbau ging dann dank der hervorragend vorbereiteten Arbeitsanweisungen von Jonas Schroer von Hotbike schnell und problemlos.

    Portwein, die farbenfrohen Häuser entlang des Douro und die eindrucksvolle Luís-I.-Brücke, die den Fluss auf zwei Ebenen überspannt, machen Porto zu einem echten Magneten für Touristen. Entsprechend lebendig ist die Stadt. Die Altstadt, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, wirkt wie eine Reise in die Vergangenheit – mit engen Gassen, verwitterten Fassaden und unzähligen Fotomotiven.
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    Trip start
    April 3, 2026