Lucas Wilhelm

Joined December 2018
  • Day57

    Hanoi, Pù Luông Nature Reserve

    February 7 in Vietnam ⋅ ☀️ 30 °C

    Wie zu erwarten lege ich mich nochmal hin bevor ich mit Ole in Richtung Laos fahre. Aus den kurzen Nickerchen wurde leider nichts, die Kinder der Besitzer nehmen kurzerhand mein Bett ein, die sind schon süß, aber furchtbar laut. Ich flüchte also und apropos süß, der Crepe gefüllt mit Vanillecreme, Erdbeeren und einen Stück Käsekuchen war ein tolles Frühstück. Wie angenehm es sein kann zu fahren wenn keine LKWs und fast keine Busse auf der Straße sind, ihr könnt es euch denken, es liegt an Tet. Nach langweiligen Hauptstraßen erreichen wir das Pu Luong Nature Reserve, der Garten Eden schlechthin , satte grüne Reisterrassen, zahmes Vieh und am Ende der Fahrt erwartet uns eine Lodge, der Besitzer upgraded uns kurzerhand, wir beziehen Lager in einen privaten Bungalow. Alsdann gegen 22 Uhr die letzte Karaokesession verstummt, ist die einzige verbliebene Geräuschquelle das kontinuierliche Quaken der Frösche.Read more

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  • Day55

    Halong Bay

    February 5 in Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Halong wächst explosionsartig, die erste Nacht habe ich in einen just eröffneten Hostel verbracht, um dorthin zu gelangen musste ich an einen Sicherheitsposten vorbei der die Baustelle bewacht. Die Baustelle ist das ganze Viertel, welches vor kurzem aus dem Boden gestampft wurde und indem noch niemand lebt, geschweige denn es Geschäfte gibt außer mein Hostel. Allein auf weiter Flur schaue ich via Couchsurfing wer sich noch in Halong rumtreibt. Mit Jonathan, ein Schwede der seit 3 Jahren in China arbeitet, treffe ich mich auf ein Bier, wir verstehen uns gut und entschließen am nächsten Tag die Standard Touri Tour zu machen. I am on a boat, nicht schnell aber sicher entfernen wir uns von den Hafen, die Bucht ist verhältnismäßig leer, Tet sei dank. Nach der imposanten Höhle wird überraschend gutes Essen kredenzt, danach geht es zum Sport, Kajak fahren und einen kleinen Hügel besteigen. Es war nett, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass uns die schönsten Orte verborgen geblieben sind. Beim nächsten mal kapere ich mir ein Boot und fahr drauf los. Diese Nacht verbringe ich einen Hostel mit Gästen, ich lerne Matthias aus Essen und Pauline aus Frankreich kennen, gemeinsam feiern wir das neue Jahr nach dem Mondkalender. Das chinesische und auch vietnamesische Neujahrsfest findet zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar statt. Wir essen fantastischen Seafood Hotpot, schauen uns das Feuerwerk an, alles läuft sehr zivilisiert ab. Es gibt nur ein Feuerwerk, ausgerichtet von der Stadt, keine Betrunkenen die mit Sprungstoff hantieren, dabei macht das doch soviel Spaß. Es ist Jahr des Schweins, das bringt Glück, Reichtum und Zufriedenheit und hoffentlich keine Schweinegrippe.Read more

  • Day53

    Hanoi, Cat Ba

    February 3 in Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C

    Ole ( mit ihn fahre ich durch Laos nach Thailand, bereits im Mekong Delta haben wir uns kennen gelernt) hat die Halong Bucht bereits gesehen, Fabienne fliegt nach Thailand, also fahre ich kurz entschlossen alleine zur Bucht. Halong schaue ich mir später an, zuerst fahre ich mit einer Fähre auf die Insel Cat Ba, sie ist die größte Insel in der Halong Bucht. Im Herzen der Insel beziehe ich mein Quartier, ich besteige noch schnell den Aussichtspunkt und bin überwältigt von dem Panorama während des Sonnenuntergangs. Im Dschungel ist es bereits während der Dämmerung stockfinster, zum Glück habe ich eine Kopflampe mit, danke nochmal dafür J&Y. Am nächsten morgen erkunde ich den Dschungel, obwohl der Weg gut markiert ist, hätte ich mich beinahe verriet, 2 Mädels haben mich zurück auf den richtigen Weg geleitet. Cat Ba ist für seine Biodiversität berühmt, hier leben endemische, seltene und gefährdete Tierarten, beispielsweise Languren, Schildkröten, ich sehe einen Frosch... Immerhin genieße ich ein paar einheimische Austern, gebraten mit Knoblauch und Limette, ein Traum.Read more

  • Day49

    Lang Yen Parfüm Pagode

    January 30 in Vietnam ⋅ ⛅ 23 °C

    Die Stadt stinkt, der Wahnsinn in der Metropole spitzt sich zu und wird mir zu viel. Gemeinsam mit Fabienne flüchte ich aufs Land, unser Ziel ist die Parfüm Pagode. Wir hätten uns keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können, kurz vor Tet sind hier keine Touristen, die Saison beginnt im einer Woche. Während der Hochsaison besuchen 30000 Menschen die Höhle und die umliegenden Pagoden, 6500 Boote (teilweise mit E-Motor) warten auf ihren Einsatz. Wie es sich für eine Pilgerstätte gehört, gibt es hier unzählige kleine Schreine, teilweise absurd tief in Hölen verborgen, die Menschen ohne Klettererfahrung bzw. mit Platzangst verborgen bleiben. Aufgefallen ist uns das in dieser Region im besonderen Maße Avalokiteshavara verehrt wird. Sie" (tib.: Chenrezig) ist der Bodhisattva des Mitgefühls und der Schutzpatron Tibets. Bodhisattvas sind erleuchtete Wesen, die aus Mitgefühl gegenüber den Lebewesen nicht ins Nirvana eingehen und ihnen auf ihrem Erlösungsweg helfen. Der Dalai Lama gilt als Manifestation des Avalokithesvara" Wir genießen die frische Luft und die Ruhe.Read more

  • Day44

    Hanoi III

    January 25 in Vietnam ⋅ 🌫 20 °C

    Die Jungs machen sich auf die Socken, Thomas fliegt nach Hamburg und Andy nach Kula Lumpur. Ich bleibe fürs erste in Hanoi und erkunde die Umgebung, in ein paar Tagen kommen Freunde aus den Süden nach, mit denen fahre ich nach Laos. Am Ufer des roten Flusses sind die Anbaugebiete der allgegenwärtigen Kirsche, zum Tet Fest werden Äste mit Blüten verschenkt und,wie sollte es anders sein, mit überladenen Rollern durch die Stadt gekarrt, ein schönes Schauspiel ist das.Read more

  • Day43

    Hanoi II

    January 24 in Vietnam ⋅ ⛅ 18 °C

    In Da Lat haben wir Fabienne kennen gelernt, sie hat uns im ihr Café in Hanoi eingeladen. Sie führt zusammen mit Thao ein verträumtes Café direkt an der Zuglinie. Mit direkt meine ich unmittelbar, ich wurde Zeuge wie Thao den Zugführer ein High Five gegeben hat. Was in Deutschland unmöglich ist, hat sich hier zu einer Attraktion entwickelt. Wie essen fruchtiges Che, unterschiedliche Sirups werden mit eingelegten Früchten und Joghurt vermengt, es gibt zig Kombinationen, super lecker. Wir besuchen den Literaturtempel, seit 2012 fungiert das Khue Van Cac Tor als Symbol von Hanoi, es ist omnipräsent. Einst ist der Tempel die erste Universität in Vietnam gewesen und die Mandarine wurden hier ausgebildet, die Namen der wenigen die das harte Auswahlverfahren überstanden haben, stehen hier in Stein gemeißelt und sind bis zum 14 Jahrhundert nachzuvollziehen. Wie es sich für uns Europäer gehört, sind wir im Kolonialstil Fahrradrikscha gefahren, der magere Mann tat mir etwas leid, zum Glück musste er uns nur 1,5 km schleppen.Read more

  • Day39

    Hanoi I

    January 20 in Vietnam ⋅ 🌫 17 °C

    Lang ersehntes Hanoi, nach ca. 2200 km haben wir es tatsächlich geschafft. Wie wir schon nach einer Woche vermutet haben, die Strecke in einen Monat absolvieren zu wollen ist naiv gewesen. Jeder zusätzliche Tag ist ein Geschenk, Ödnis kommt nie auf. Wie beginnen unseren Aufenthalt in Hanoi mit Bun Cha, gegrilltes Schweinefleisch in einer süßlichen Suppe die vor Röstaromen strotzt. Dazu werden kalte Reisnudeln zum hineingeben gereicht. Als Beilage gibt es frittierte Krabben im krossen Teigmantel. Erwähnte ich bereits das ich die vietnamesische Küche großartig finde? Btw. Obama und Bourdain futterten in diesen Lokal gemeinsam Bun Cha, natürlich hat das einen mega Hype verursacht, der Geschmack ist trotzdem unbeschreiblich gut. Wir flanieren durch die Straßen, sehen allerlei Vorbereitungen für das Tết fest, die Ausmaße werden mit jedem Tag krasser, es ist ein bisschen so als ob Weihnachten, Silvester und Ostern auf einen Tag fallen würden, nur das sich die Feierlichkeiten ca. 2 Wochen hinziehen. Wir besuchen den Huu Tiep See, die Gebäude um den See herum sind teilweise im französischen Kolonialstil errichtet, im See selbst verrottet ein B-52 Bomber, die Kombianton aus Mahnmal und Wohngebiet gefällt mir sehr. Das Viertel gehört zu meinen persönlichen Highlights.Read more

  • Day38

    Thanh An, Thanh Hóa

    January 19 in Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    Etwas gestresst von unserer Fahrt gönnen wir uns das volle Programm im Phu Thang Healthcare Centre. Also 250k VND ( 10€) auf den Tisch und auf ins ungewisse. Zuerst ist die Anwesenheit von sehr viel Angestellten etwas ungewohnt, zb. warum muss uns jemand beim Umziehen eindringlich beobachten? Wie bekommen stylische Hosen und werden in den Baderaum geführt, jetzt beginnt der entspannte Part. Jeder bekommt sein eigenes Fass mit allen möglichen Kräutern, das riecht wunderbar und ich fühle mich delikat. Nach einen Matcha werden wir in den Jacuzzi gescheucht, extrem heiß. Ab jetzt haben wir einen Begleitet, warum? Weil wir in der nächsten Station, das Dampfbad, die Hand nicht vor Augen sehen konnten. Nach der anschließende Dusche dachten wir dass Programm ist durch, nope wir wurden nach allen Regeln der Kunst massiert. Nach über 2 Stunden Programm fühlen wir uns neu geboren und schlafen augenblicklich ein. Am nächsten Morgen wundern wir uns über Lärm von einen Hahn, es ist noch nerviger als sonst, nach einen Blick aus dem Fenster wissen wir warum, selbst ein Hahn versteht was ein rostiges Messer am Hals bedeutet. Wir sind wach und gehen Frühstücken, aus Zufall bestellt sich Thomas ein halb ausgebrütetes Ei, es war scheinbar kein Hochgenuss. Bevor wir die letzten 150 km nach Hanoi fahren, stand mal wieder ein Ölwechsel an, bei dieser Gelegenheit wollte uns der Eigentümer seine angebliche Tochter verkaufen, wir lehnen dankend ab, werden aber genötigt einen starken Schnaps zu trinken... auf nach Hanoi.Read more

  • Day36

    Phong Nha, Thanh An

    January 17 in Vietnam ⋅ ☁️ 14 °C

    Ich muss zurück nach Phong Nha kommen und eine mehrtägige Exkursion in einer der fantastischen Höhlen unternehmen. Für den Moment müssen wir erstmal weiter kommen. Wir haben es fast vermisst, Nieselregen. Wir meiden die Hauptstraßen und werden mit atemberaubenden Landschaften belohnt. Schließlich kommen wir im Nichts an, umgeben von Tee Hügeln. Die Lodge in der wir Übernachten ist mit Futonbetten ausgestattet, es ist recht frisch. Es hat sich erstmal ein gewisser Unmut breit gemacht, zum Glück sind noch weitere Reisende eingetroffen mit denen wir unser gemeinsames Schicksal bejammern konnten (kaltes Wetter/Dusche, der wunderbare Willkommenstee hat ca. eine Stunde gebraucht) schließlich hat uns der Besitzer mit einen wunderbaren Abendessen wieder aufgepäppelt.Read more

  • Day34

    Dong Hoi, Phong Nha

    January 15 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Die Welt ist ein Dorf, Freunde aus der Heimat treiben sich momentan auch in Vietnam rum. In Dong Hoi beziehen wir ein gemeinsames Zimmer und vertreiben uns die Zeit mit leckeren Speisen und tauschen Geschichten über unsere verbrachte Zeit in Asien aus. Max und Hilke bewegen sich in die entgegengesetzte Richtung, also nehmen wir am nächsten Morgen schon wieder Abschied. Wir satteln auf und begeben uns nach Phong Nha. Als wir angekommen sind, ist mir aufgefallen dass meine Schuhe fehlen, die hat wohl irgend ein Idiot nicht richtig fixiert und so nahm die Suche nach Schuhen in westlicher Größe ihren Anfang. Wir besuchen die Phong Nha Höhle, dabei handelt es sich um die längste Fluss-Höhle der Welt. Mit einen paar anderen Touris mieten wir uns ein Boot und fahren auf dem Song Con in das diffus beleuchtete Herz der Finsternis. In der Höhle selbst wird der Motor ausgestellt und das Schiff wird mithilfe einer Stocherstange vorwärts bewegt. Ruhe nimmt uns in Empfang, Stalaktiten, Stalagmiten und absurd anmutende Gesteinsformationen lassen mich an fremde Planeten denken. Wir legen an, der unterirdische Strand darf nicht betreten werden und wird bei Zuwiderhandlung direkt vom Personal gehackt.Read more

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