Am 31.08.2020 ging es los. Nach einem Jahr Vorbereitungen mit Höhen und Tiefen, hieß es mit gepackten Rucksack, mein altes Leben hinter mir zu lassen und mich auf ein mir noch völlig unbekanntes Backpackerleben einzulassen.
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  • Day327

    Isla Mujeres

    July 23 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück zogen wir los, zu unserem Treffpunkt, für den Schnorchelausflug nach Isla Mujeres. Etwas gezeichnet von gestern, ging ich etwas skeptisch an die Sache, dadurch wir den Ausflug ebenfalls bei dem selben Mann gebucht hatten.

    Wir kamen an und wurden schon erwartet. Dann ging es ab in die Badehose und rauf auf eines der kleinen Boote. Unsere Guides waren ziemlich jung und auf Spaß eingestellt. Wir fuhren auf dem türkisblauen Wasser hinauf aufs Meer. Einfach nur überwältigend, diese Farbe. Verena und Ich waren noch nie Schnorcheln und jetzt hieß es einfach 1,2,3 und runter vom Boot. Beim ersten Stop konnte man ein paar Skulpturen unter Wasser bewundern. Es hatte riesigen Spaß gemacht, auch wenn ich mit dem Schnorchel zu kämpfen hatte. Nach 20 Minuten sollten wir alle wieder aufs Boot. Ich dachte nur: “Schade schon vorbei”. Wir fuhren weiter bei mexikanischer Musik über das wunderschöne Wasser, bis nach Isla Mujeres. Dort angekommen durften wir noch einmal kurz ins Wasser hüpfen, bevor es zu unserer Überraschung zum zweiten Teil des Schnorcheltauchgangs, zu einen kleinen Riff ging. Dort hatten wir eine Stunde Zeit und schnorchelten zwischen den Felsen. Wir sahen so viele Fischschwärme von gar nicht mal so kleinen Fischen. Auch zwei Große waren dabei, sowie ein kleiner Tintenfisch.

    Dann ging es auf die Insel, wo wir etwas Freizeit hatten. Wir waren ganz schön kaputt gespielt. Wir tranken einen Cocktail und schlenderten durch das kleine Küstenstädtchen.

    Dann ging es zum Mittagessen und wieder zurück. Was für ein wunderschöner Tag.
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  • Day326

    Tulum

    July 22 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser erster Ausflug stand an. Wir buchten gestern bei Walmart ganz spontan zwei Ausflüge. 6.40 sollten wir abgeholt werden. Leider warteten wir wieder einmal über eine Stunde auf den Bus. Nach unserem Anruf traf nach 1.5h Verspätung der Bus schließlich ein.

    Alles im Bus war nass. Die Klimaanlage lief aus und tropfte alles voll. Auf den falschen Plätzen bekam man eine Dusche bei jeder Bremsung.

    Dann wechselten wir den Bus noch zweimal. Keiner hatte einen Plan. Und wir ahnten, dass dies den Tag über so weiter gehen wird.

    Endlich waren wir in Tulum angekommen. Dort sollten wir eine Führung bekommen, welche wir leider nicht erhielten. Wir schauten uns das Gelände auf eigene Faust an. Eigentlich total schön, aber es machte sich etwas Frust in uns breit. Nach einer Stunde mussten wir schon wieder in den Bus. Dieser stand Dank einer Demonstration nun fast zwei Stunden in Stau. Deswegen entschieden sich die Verantwortlichen das Schwimmen in der Cenote, sowie eine weitere Ausgrabungsstelle, ersatzlos ausfallen zu lassen und das mexikanische Buffet in ein Asia-Imbiss in eine Einkaufs-Mall zu verwandeln.

    Wir schoben uns das Essen gefrustet rein und dann ging es weiter zu dem letzten Höhepunkt dieses Ausflugs, “Playa del Carmen”. Dieses kleine touristische Städtchen hatte uns sehr sehr gut gefallen. Touristisch, aber dennoch sehr authentisch. Auf dem Hauptplatz angekommen, sahen wir einen riesigen Pfahl, auf welchen 5 Menschen saßen, musizierten und eine kleine Performance abhielten. Wir schauten eine Weile ein paar Tänzern zu und durchstöberten die kleinen Geschäfte.

    Dann ging es mit einem “Happy End- Gefühl” in unsere Unterkunft.
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  • Day325

    Kulturschock😂

    July 21 in Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Die erste Nacht haben wir gut geschlafen und an unserem ersten Tag haben wir uns vorgenommen, in die Stadt zu fahren um ein paar Lebensmittel bei Walmart zu kaufen. Das Ganze gestalteten wir etwas experimenteller. Wir liefen los und fragten an den vielen kleinen Minibussen vor der Haustür mit Händen und Füssen, ob diese zum Walmart fahren. Gleich beim ersten Bus hatten wir Glück. Der Fahrer bekam 1 US Dollar und wir stiegen ein.

    Die Fahrt war ein kleines Abenteuer. Der Haltewunsch wurde dem Fahrer zugerufen. Haltestellen gab es nicht. Die Tür war die meiste Zeit offen. Und die Geschwindigkeit richtete sich nach dem Verkehrsaufkommen.

    Mit jedem Halt wurde es voller und voller. Aber hier bekommt jeder einen Platz. Es war schön zu sehen, wie selbstverständlich die Menschen zusammen rutschten, um auf den vier Bänken im Bus, die sowieso schon voll waren, noch einen Platz frei zumachen.

    Nach einem Einkauf, der mal wieder Spaß machte, weil alles so günstig war, ging es per Taxi für 90 Pesos / 3,30€ zurück zu unserer 3,5km entfernten Unterkunft.

    Dort machten wir ein gemütliches Frühstück und sprangen in den Pool. Abends gingen wir in ein wunderschönes kleines Restaurant am Strand 🏝. Ein wollig warmes Urlaubsgefühl machte sich breit.
    Ich trank genüsslich meinen Cocktail und Verena hatte wieder einmal Spaß mit den Kellnern, welche sie umgarnten. 😂😂😂
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  • Day324

    Hola Mexico

    July 20 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Immer wenn wir ein Land wechseln ist mir etwas mulmig zumute. Natürlich wieder einmal völlig unbegründet. Alles ist gut gegangen und wir landeten gut auf dem Airport Cancun. Nachdem wir unsere Aufenthaltszettel erhalten haben, holten wir nur noch unser Gepäck und suchten uns ein Taxi. Auf diesem kleinen und etwas in die Jahre gekommenen Flughafen waren unheimlich viele Menschen. Jeder hielt ein Zettel hoch, jeder wollte uns eine Taxifahrt anbieten. Wir waren angekommen, in einer anderen Welt. Nachdem wir ein sehr seriösen wirkendes Taxiunternehmen gefunden haben fuhren wir für teure 1000 Pesos - 44€ hinein ins Zentrum von Cancun. Nach 30 Minuten erreichten wir den Apartmentkomplex, in welchem wir uns ein AirBnB gebucht hatten. Durch viele Sicherheitskräfte bewacht, fuhren wir ohne Probleme durch die erste Sicherheitsschleuse. Bei der zweiten blieben wir hängen. Niemand wusste von uns. Unsere Taxifahrer diskutierten und rätselten mit dem Sicherheitsmann wo wir wohl hingehören. Wir verstanden nur noch Spanisch 😂. Ich gab in Englisch ab und zu meinen Senf noch dazu. Dann nach 10 Minuten war das Problem gelöst und wir waren froh, so engagierte Taxifahrer gehabt zu haben. Dies wurde mit einem passend Trinkgeld natürlich von uns honoriert. Nachdem wir das Gepäck abgeladen haben, machten wir einen kleinen Rundgang über das Gelände, wo wir von riesigen Echsen begrüßt wurden. 🇲🇽😎🏝🇲🇽Read more

  • Day324

    Tschüss USA

    July 20 in the United States ⋅ ⛅ 30 °C

    Seit 58 Tagen sind wir nun in den USA. In dieser Zeit haben wir 11 Städte und 9 Nationalparks gesehen und haben 21 Staaten durchreist. Das Ende unserer Reise ist allgegenwärtig und unsere letzten 11 Tage werden wir in Cancun, Mexico verbringen.

    Es war schon immer mein großer Wunsch die USA 🇺🇸 einmal zu bereisen und am Anfang dieses Jahres hätte ich es kaum für möglich gehalten, dies in dieser Zeit zu schaffen (Besonders in solch einer schwierigen Zeit).
    Wir haben so viele unglaubliche Orte, wilde Tiere, riesige Städte und Landschaften gesehen, dass wir einfach nur voller Dankbarkeit zurück blicken können. Wir haben die Menschen in den USA als sehr offen, freundlich und hilfsbereit erlebt und so manches Vorurteil, mit dem wir hier angereist sind, hat sich schlicht und weg nicht bestätigt. Jetzt sind wir etwas geschafft vom Dauerreisen und die Freude auf die Lieben zu Hause und etwas Zeit, die ganzen Eindrücke zu verarbeiten, steigt minütlich. Aber auch ein bisschen Wehmut kommt auf. So einfach Aus und Vorbei, zurück ins alte Leben, ist zur Zeit schwer vorstellbar.

    Noch sind 11 Tage Zeit und wir sitzen gerade am Gate D33 in Miami und warten auf unseren Flieger nach Mexiko. Etwas aufgeregt blicke ich dieser Zeit entgegen, so ganz ohne spanische Sprachkenntnisse, dürfte es definitiv noch zu amüsanten Situationen kommen.

    Goodbye USA 🇺🇸
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    Kerstin Lange

    Dann genießt die letzten Tage

     
  • Day322

    Ausflug nach Key West

    July 18 in the United States ⋅ ☀️ 31 °C

    05.30 Uhr klingelte bei uns heute der Wecker ⏰. Ziemlich zügig standen wir auf und zogen los in Richtung Bushaltestelle. Es war noch dunkel und die Temperaturen sehr, sehr mild. Es fühlte sich ein bisschen wie in den Urlaub fahren an.

    Nachdem wir im Zentrum wieder angekommen waren und die Sonne schon etwas aufgegangen war, bestiegen wir den Bus in Richtung Key West. Der Weg dorthin führte über gefühlt endlose Brücken unter denen das Wasser des Meeres im karibischen blau sich zeigte. Nach 4 Stunden Fahrt waren wir angekommen.

    Der erste Eindruck konnte sich sehen lassen. Das ist wie Urlaub. Kleine Häusschen, hübsch dekorierte Restaurants und leider wieder Massen an Touristen. I n der Stadt liefen auch überall Hähne und Hühner frei herum, welches wirklich ein lustiger Anblick war.

    Wir machten eine Stadtrundfahrt, schauten uns den südlichsten Punkt von den USA an und machten einen kleinen Bummel durch die Innenstadt.

    Hier könnte ich es mir vorstellen, mich im Alter mal niederzulassen.

    18.15Uhr fuhr unser Bus wieder zurück. Im Hotel kamen wir 23.45Uhr an.
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  • Day321

    Der Sonnenstaat

    July 17 in the United States ⋅ ⛅ 31 °C

    Angekommen, im letzten Bundesstaat für uns, in Florida. Vom Flughafen aus ging es per Taxi zum 5km entfernten Hotel, für unglaubliche 35 Dollar. Eine Frechheit seines gleichen. Das Hotel ist schön, sauber und ordentlich und wir haben zwei Betten🤩.

    Unser erster Tagesausflug führte uns in die Everglades. Wir fuhren früh am Morgen in das Stadtzentrum von Miami, wo wir unseren “BigBus”bestiegen. Der Fahrer war gut gelaunt und machte mit uns jede Menge Spaß. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir an. Auf der Fahrt dahin, schüttete es wie aus Eimern und ich sah unseren Ausflug schon im Starkregen versinken. Der schon stark ledierte Scheibenwischer vom Bus, schaffte es nicht ansatzweise, gegen die Wassermassen anzukommen. Aber hier in Florida, scheint sowieso alles etwas entspannter zuzugehen.

    Nach unserer Ankunft bestiegen wir unser Luftboot. Unser Guide und Bootsführer stellte sich mit dem Namen “Jimbo” vor. Was soll ich sagen, das war so ein richtiger Jimbo. 😂😂😂 Wir fuhren mit unserem Boot los und waren keinesfalls allein auf dem Wasser. So einige Boote waren unterwegs und der Krach von den Propellern, welche sich hinten am Boot befanden, war überall zu hören. Unser Guide meldete uns per Lautsprecher, dass er Bewegungen in Wasser gesichtet hatte. Und da war er auch schon, unser erster Alligator 🐊 in freier Wildbahn. Ich saß direkt an der Reiling und der Alligator schwamm nur einen Meter von mir entfernt. Irgendwie fasziniert und zu gleich etwas respektvoll beobachteten wir diesen kleinen süßen Alligator. Irgendwie hatte ich sie mir größer vorgestellt. Wir sahen neben einigen Alligatoren auch wunderschöne Wasservögel. Nach einer Stunde ging es dann wieder zurück an Land. Dort überkam uns der nächste Regenschauer. Dann schauten wir noch ein Stück von einer Alligatorshow an, wo wir viele Infos bekamen. Unter anderem bekamen wir erzählt das der Staat Florida im Durchschnitt pro Jahr etwa 8000 Alligatoren 🐊 tötet.

    Dann ging es zurück nach Miami, wo wir Zeit in Downtown und dem Szeneviertel Wynwood verbrachten.
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  • Day319

    DC bei Nacht

    July 15 in the United States ⋅ ⛅ 31 °C

    Drei Tage sind schon wieder vergangen und an unserem letzten Tag, schauten wir uns den kleinen, hübschen Stadtbezirk “Georgetown” an, welcher mit seiner kleinstädtischen Architektur, den kleinen Boutiquen und schönen Restaurants uns sehr gefallen hat.

    Abends zogen wir dann noch einmal los, um die Stadt im Dunklen zu erkunden. Es war so einiges los auf den Straßen, mehr als am Tag.

    Nach einem kurzen Stop bei Mc Donalds gingen wir wieder in unseres Hotel.

    Washington D.C ist eine schöne Stadt. Dennoch hat mir irgendwas gefehlt. Was, weiß ich auch nicht. Es war toll mal alles zusehen, was man sonst nur aus den Filmen kennt. Wenn die Bediensteten des Secret Service direkt neben dir stehen oder die schwarzen Wagen in Kolonne mit Blaulicht und getönten Scheiben an dir vorbeifahren.

    Washington D.C bleibt definitiv sehr warm in Erinnerung 😜🥵
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