Am 31.08.2020 ging es los. Nach einem Jahr Vorbereitungen mit Höhen und Tiefen, hieß es mit gepackten Rucksack, mein altes Leben hinter mir zu lassen und mich auf ein mir noch völlig unbekanntes Backpackerleben einzulassen.
  • Day322

    Ausflug nach Key West

    July 18 in the United States ⋅ ☀️ 31 °C

    05.30 Uhr klingelte bei uns heute der Wecker ⏰. Ziemlich zügig standen wir auf und zogen los in Richtung Bushaltestelle. Es war noch dunkel und die Temperaturen sehr, sehr mild. Es fühlte sich ein bisschen wie in den Urlaub fahren an.

    Nachdem wir im Zentrum wieder angekommen waren und die Sonne schon etwas aufgegangen war, bestiegen wir den Bus in Richtung Key West. Der Weg dorthin führte über gefühlt endlose Brücken unter denen das Wasser des Meeres im karibischen blau sich zeigte. Nach 4 Stunden Fahrt waren wir angekommen.

    Der erste Eindruck konnte sich sehen lassen. Das ist wie Urlaub. Kleine Häusschen, hübsch dekorierte Restaurants und leider wieder Massen an Touristen. I n der Stadt liefen auch überall Hähne und Hühner frei herum, welches wirklich ein lustiger Anblick war.

    Wir machten eine Stadtrundfahrt, schauten uns den südlichsten Punkt von den USA an und machten einen kleinen Bummel durch die Innenstadt.

    Hier könnte ich es mir vorstellen, mich im Alter mal niederzulassen.

    18.15Uhr fuhr unser Bus wieder zurück. Im Hotel kamen wir 23.45Uhr an.
    Read more

  • Day321

    Der Sonnenstaat

    July 17 in the United States ⋅ ⛅ 31 °C

    Angekommen, im letzten Bundesstaat für uns, in Florida. Vom Flughafen aus ging es per Taxi zum 5km entfernten Hotel, für unglaubliche 35 Dollar. Eine Frechheit seines gleichen. Das Hotel ist schön, sauber und ordentlich und wir haben zwei Betten🤩.

    Unser erster Tagesausflug führte uns in die Everglades. Wir fuhren früh am Morgen in das Stadtzentrum von Miami, wo wir unseren “BigBus”bestiegen. Der Fahrer war gut gelaunt und machte mit uns jede Menge Spaß. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir an. Auf der Fahrt dahin, schüttete es wie aus Eimern und ich sah unseren Ausflug schon im Starkregen versinken. Der schon stark ledierte Scheibenwischer vom Bus, schaffte es nicht ansatzweise, gegen die Wassermassen anzukommen. Aber hier in Florida, scheint sowieso alles etwas entspannter zuzugehen.

    Nach unserer Ankunft bestiegen wir unser Luftboot. Unser Guide und Bootsführer stellte sich mit dem Namen “Jimbo” vor. Was soll ich sagen, das war so ein richtiger Jimbo. 😂😂😂 Wir fuhren mit unserem Boot los und waren keinesfalls allein auf dem Wasser. So einige Boote waren unterwegs und der Krach von den Propellern, welche sich hinten am Boot befanden, war überall zu hören. Unser Guide meldete uns per Lautsprecher, dass er Bewegungen in Wasser gesichtet hatte. Und da war er auch schon, unser erster Alligator 🐊 in freier Wildbahn. Ich saß direkt an der Reiling und der Alligator schwamm nur einen Meter von mir entfernt. Irgendwie fasziniert und zu gleich etwas respektvoll beobachteten wir diesen kleinen süßen Alligator. Irgendwie hatte ich sie mir größer vorgestellt. Wir sahen neben einigen Alligatoren auch wunderschöne Wasservögel. Nach einer Stunde ging es dann wieder zurück an Land. Dort überkam uns der nächste Regenschauer. Dann schauten wir noch ein Stück von einer Alligatorshow an, wo wir viele Infos bekamen. Unter anderem bekamen wir erzählt das der Staat Florida im Durchschnitt pro Jahr etwa 8000 Alligatoren 🐊 tötet.

    Dann ging es zurück nach Miami, wo wir Zeit in Downtown und dem Szeneviertel Wynwood verbrachten.
    Read more

  • Day319

    DC bei Nacht

    July 15 in the United States ⋅ ⛅ 31 °C

    Drei Tage sind schon wieder vergangen und an unserem letzten Tag, schauten wir uns den kleinen, hübschen Stadtbezirk “Georgetown” an, welcher mit seiner kleinstädtischen Architektur, den kleinen Boutiquen und schönen Restaurants uns sehr gefallen hat.

    Abends zogen wir dann noch einmal los, um die Stadt im Dunklen zu erkunden. Es war so einiges los auf den Straßen, mehr als am Tag.

    Nach einem kurzen Stop bei Mc Donalds gingen wir wieder in unseres Hotel.

    Washington D.C ist eine schöne Stadt. Dennoch hat mir irgendwas gefehlt. Was, weiß ich auch nicht. Es war toll mal alles zusehen, was man sonst nur aus den Filmen kennt. Wenn die Bediensteten des Secret Service direkt neben dir stehen oder die schwarzen Wagen in Kolonne mit Blaulicht und getönten Scheiben an dir vorbeifahren.

    Washington D.C bleibt definitiv sehr warm in Erinnerung 😜🥵
    Read more

  • Day318

    Besuch des Renwick Museums

    July 14 in the United States ⋅ ⛅ 32 °C

    Ist das Kunst oder kann das weg. Besuch des Renwick Museums, welches moderne Kunst ausstellt. Zu unserer Überraschung war das Museum völlig kostenlos und echt schön anzusehen. Auch wenn man sich bei manchen Exponaten fragte, ob diese vom Sperrmüll stammen. Es war definitiv einen Besuch wert.Read more

  • Day317

    Washington D.C

    July 13 in the United States ⋅ ☀️ 32 °C

    Da sind wir nun, in der Hauptstadt, dieses rießigen Landes und nach einen völlig verschobenen Tag und einer erholsamen Nacht, sieht die Welt heute schon wieder besser aus. Zu unserer Überraschung befindet sich unser Hotel sehr zentral nur 15 Gehminuten vom weißen Haus entfernt.

    Nach einem Bagel, welcher das Hotelfrühstück darstellte, zogen wir los und besichtigten die Stadt.
    Washington DC wirkte auf uns sehr, sehr ruhig und grün. Alles sauber, wenig Obdachlose und vor allen dingen, keine Hochhäuser. Wir fanden unzählige Museen, Gedenkstätten und Parkanlagen. Wir liefen zum weißen Haus und besuchten das Lincoln Memorial, welches sehr beeindruckend war. Auch das Capitol haben wir gesehen.
    Read more

  • Day316

    Have a nice Day 🙄

    July 12 in the United States ⋅ ⛅ 30 °C

    Wenn alles schief läuft und wie es ist, wenn man irgendwo auf einen amerikanischen Parkplatz strandet, haben wir heute am eigenen Leib erfahren.

    Voll bepackt und hoch motiviert schlossen wir unser Zimmer zu und fuhren mit dem
    “Trolley” in die Innenstadt. Dort suchten wir unseren Bus, mit welchen es nach Cheri Hill ging. Verena und ich kratzten unseres letztes Kleingeld zusammen, welches gerade noch so reichte. Nach einer Stunde waren wir endlich angekommen, an dem Parkplatz, wo unser FlixBus abfahren sollte. Von weitem dachten wir unseren Bus schon zusehen. Leider war es aber nur der Bus direkt nach New York. Der Fahrer sagte: “ Der nächste Bus ist Ihrer” und so setzten wir uns in den Schatten und ließen den Bus seines Weges ziehen. Dann machten wir die Bekanntschaft mit einen jungen Amerikaner, welcher uns fragte, ob dieser Parkplatz der Abfahrtspunkt für den Flixbus sei. Wir glichen unsere Tickets ab. “Ja wir sind richtig”. Dann war es 10.15Uhr. Jetzt sollten wir losfahren. Allerdings war der Bus noch nicht da. Verena und ich waren uns sicher, ein bisschen Verspätung kann schon sein. Nach einer halben Stunde Verspätung, waren wir uns nicht mehr sicher. Dass wir kein Internet und auch keine amerikanische Rufnummer hatten, stellte in dieser Situation allerdings ein Problem dar. Zum Glück erlebten wir wieder die amerikanische Hilfsbereitschaft und der junge Amerikaner machte einen Anruf, bei welchen er sich erst nach 30 Minuten durch die Hotline gekämpft hatte. Die Info: Der Bus kommt, hat sich aber verspätet. 1.5h nach ursprünglicher Abfahrtszeit waren vergangen. Der junge Amerikaner hing schon wieder fleißig in der Warteschlange der Hotline. Dann endlich ging jemand ran. Die Info: der Bus kommt, wir wissen aber nicht genau wo er ist. Die Hoffnung schwandt. Nach drei vergangenen Stunden und einen dritten Anruf bei der Hotline, wurde uns mitgeteilt, dass der Bus nicht mehr kommt und heute auch keine Busse mehr fahren. Wir waren gestrandet. Schnell handelte ich mit dem Telefon des Amerikaners noch eine Kostenrückerstattung, in einem nicht mehr ganz so freundlichen Ton, aus.

    Etwas hilflos packten wir dann unsere Rucksäcke auf den Rücken und liefen zur Mall, um ein freies Wlan zu finden.

    Nun stellte sich uns nur die Frage: Welche Optionen haben wir?
    Der Greyhound Bus war ausverkauft. Der Zug stellte eine Option dar, war aber mit 250 Dollar für beide sehr teuer. Ich googelte nach einer Autovermietung. In 19 Minuten fussläufiger Entfernung war eine. Wir verabschiedeten uns von dem Amerikaner, welcher uns noch helfen wollte und zogen bei 33 Grad los. Völlig nass geschwitzt öffneten wir fix und fertig die Tür der Car-Rental- Station. Der Autovermieter schaute uns etwas mitleidsvoll an und sagte uns, dass alle Autos weg sind. “Shit”. Verena und Ich waren uns einig. Wenn wir die 19 Minuten zurück zur Mall laufen, gibt es Tote. Wir liefen zum Starbucks und bestellten uns für 40 Dollar ein Uber. Im Starbucks ruhten wir uns kurz aus und entschieden uns noch einmal bei Flixbus zu schauen, ob wirklich nichts mehr fährt. Dann fanden wir einen Bus, ab Philly, um 17 Uhr. Also entschieden wir uns doch wieder für einen Flixbus. Leider war das Uber schon zum Bahnhof bestellt. Das hieß, erst zum Bahnhof und dann mit den Öffentlichen noch einmal zur Busstation. Verena und Ich waren einfach nur noch fix und fertig, als wir dort ankamen. Der Kreislauf von uns beiden spielte etwas verrückt und wir saßen einfach nur noch da und warteten auf diesen Bus. Voller Ironie fuhr auch noch ein Flixbus an der Haltestelle vor, welcher auf der elektronischen Anzeige “Have a nice Day” stehen hatte. Wir lernten an der Haltestelle einen 75 Jährigen Costa Ricaner kennen, mit welchem wir uns lang unterhielten. Dann kam zum Glück der Bus und wir kamen an, in Washington DC. Wenn auch nicht wie geplant 13 Uhr, sondern stattdessen 20.25Uhr. Wir gingen noch schnell etwas beim Äthiopier essen und fielen dann ins Bett.
    Read more