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  • Day212

    Atacama Wüste

    May 15, 2017 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Von Valparaiso sind wir nicht etwa 30h Bus gefahren, sondern von Santiago aus nach Calama geflogen. Dort haben wir uns noch den größten Kupfertagebau der Welt (zumindest das Gelände von außen) angeschaut und sind dann am Abend Richtung San Pedro durch die stockdüstere Wüste gefahren. Die Straßen in der Atacama Wüste sind meist erstaunlich gut, aber natürlich fehlt es an jeglicher Straßenbeleuchtung und somit kann man eben bei einer Fahrt im Dunkeln draußen wirklich so gar nichts erahnen. ;-) Daher waren wir auch etwas erstaunt, als wir in San Pedro ankamen und den Touri-Hotspot schlechthin vorfanden. San Pedro ist Ausgangspunkt für so gut wie alle Atacama-Wüste-Besucher und bietet daher alles was das Touristen-Herz begehrt (Hotels/Hostels, Restaurants/Cafés, Museen, Reiseagenturen, etc.). Wir nutzten das uns gebotene Angebot vollends aus. Neben dem im nächsten Beitrag beschriebenen Ausflug zu den Piedras Rojas, waren wir noch bei dem sogenannten Rainbow Valley [Domeyko Berge, die reich an Mineralien sind. Diese glänzen nach Oxidation nun in unterschiedlichen Farben.], nutzten die absolute Finsternis der Wüste und machten mitten in der Nacht eine 'Astronomico-Tour' und besuchten das Meteoritenmuseum in San Pedro.
    Bei unseren Ausflügen waren wir immer wieder überrascht von der unterschiedlichen Wüstenlandschaft und artenreichen Tierwelt. So haben wir Strauße, Flamingos, einen Wüstenfuchs, viele Vicuñas (Art Kamele, Bilder folgen) und auch Guanakos (sozusagen Vicuñas mit schwarzen Gesichtern) gesehen.
    Wir hatten also eine rundum schöne Zeit in der erwartet 'eintönigen' Wüste. ;-)
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