Ralf Ra

Joined February 2018
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  • Day90

    Hochzeit

    December 2 in Cambodia

    Es wird geheiratet. Die Schwester eines Freundes Heiratet und ich werde mit eingeladen. Die Hochzeit wird riesig. Also geht es Samstag ins Umland zum Haus der Familie. Es sind große Zelte auf der Straße aufgebaut und viele Leute wusseln rum. Es wird den ganzen Tag essen vorbereitet und das komplette Haus wird als Schlafplatz verwendet Inklusive Zelte auf dem Dach. Also es liegen Bast Matten auf den Fließen und da macht man es sich gemütlich. Neben 50 anderen Schlafe ich in einem großen Raum was eigentlich voll passt, bis um 4 Uhr früh die Lautsprecher angehen, dass das ganze Dorf wach wird und die Musik hört auch eigentlich den ganzen Tag nicht auf. Es ist mir Unklar warum diese so laut sein muss. Man sitzt bei der Feier, die den ganzen Tag geht an runden Tischen zu neunt. Wenn aber die Musik läuft kann man sich eigentlich wirklich nur mit dem direkten nachbarn unterhalten.

    Feier startet früh mit einem sich gegenseitig beschenken. Wobei man als Gast die Geschenke bekommt. Also es gibt so eine Art Korb für jeden. gefüllt mit allem möglichen essen. In meinem waren Bananen. Dann läuft man raus aus der Feier und findet seinen Partner der den gleichen Korbinhalt hat. Anschließend feierlicher Umzug mit Musik für 5 min durchs Dorf mit dem Brautpaar vorn weg. Dann bekommt man als Gast auch noch Geld Symbolisch Geld geschenkt. 20 Cent oder so. Anschließend gabs Frühstück, natürlich Suppe und es gibt so paar Spiele für Braut und Bräutigam. Diese haben gefühlt 5 verschiedene Outfits an an dem Tag. Die Braut vor allem in einer immer andern Farbe, Teilweise würde man in Deutschland sagen es ist kitschig. Danach ging es in eine Bagode, wobei das nur so 20 min gedauert hat und man eher nach einander für das Ehepaar betet. Ich war im Hemd da und damit genau richtig. Nur die Trauzeugen hatten eine Tracht an.

    Danach bin ich mit den Jungs ne runde Volleball spielen gegangen aber ansich gab es wieder unterhaltungsprogramm im Zelt. Einfaches Mittagessen und dann bin ich zu einer Farm mittagsschlaf machen gegangen, das war sehr schön. Kleines Haus inmitten der Reisfelder 100 Libellen über einem und paar Kühe am grassen neben mir auf der Pritsche die Katze unter mir der Hund und schön im Schatten gedöst. An manchen Flecken ist Kambodscha sehr schön und auch mal ruhig.

    Die Party ging von 5 bis um 11, wobei ich eigenartig fande das nicht alle Gäste gleichzeitig kommmen. Man kommt einfach irgend wann setzt sich an einen Tisch bis alle Plätze voll sind und dann bekommt der Tisch einfach essen, zwei leckere Gänge, klassisch Kambodschanisch also es stehen paar Töpfe in der Mitte und man nimmt sich einfach raus was man will, z.B.fritierte Schrimps oder Fischsuppe. Also war ich mit Essen schon fertig und dann kammen immernoch leute. Es gab eine Live Band und Brautstrauß fangen. Bier gabs. Sonst wurde aber den ganzen Tag nur Wasser oder Kaffe getrunken also es gab kein Tee oder Fanta oder so was am Tisch. Es wurde in Gruppen modern getanzt. Leider gab es kein Eröffnungstanz oder so was. Zu den Geschenken schreibe ich im anderen Post mehr. Ich hab dann noch eine Nacht dort geschlafen und bin heute morgen früh wieder zurück nach Phnom Penh.

    Zusammenfassend, Eine Kambodschanische Hochzeit ist cool, jedoch muss man halt Leute kennen. Wenn ich nicht vorher 10 Leute dort gekannt hätte, hätte ich mich gelangweilt. Ich fands auch mal cool zu sehen wie mein Kumpel aufgewachsen ist bzw. gewohnt hat bevor er nach Phnom Penh ist und seine Familie zu treffen.
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  • Day90

    Kulturelle Unterschiede Hochzeit

    December 2 in Cambodia

    Ich war am Wochenende auf einer Hochzeit. Um den Foodprint zu kürzen Teile ich ihn auf.

    Familie ist in Kambodscha sehr wichtig und Respekt in der Sprache. Interessant wird es wenn einem jeder zweite Mann als Bruder vorgestellt wird. Bruder wird hier eher als guter Freund oder auch um die Teilweise komplizierten Verwandschaftsverhälltnisse zu vereinfachen.

    Ich bin für die Hochzeit einen Tag vorherangereist weil es früh los geht 7 Uhr. Am ersten Abend wurde dann auf der Dachterasse gesessen und Bier getrunken. Auffällig ist in Kambodscha die Geschlechtertrennung. Männer und Frauen trinken nicht zusammen und es wird teilweise auf getrennt gegessen. Also beim großen Abendessen haben sich auch die Ehepaare aufgeteilt. Auch ein Unterschied. Man sitzt auf der Dachterasse natürlich auf dem Boden. Es ist viel Normaler sich gegenseitig anzufassen wenn man sich mag, auch unter Männern. So als Tipp falls es euch mal hier her verschlagen sollte.

    Geschenke. Man schenkt nur Geld. Es wird nichts gebastelt. Bei der Einladung lag ein Umschlag mit drin und da schreibt man seinen Namen drauf und auch direkt den Betrag. Im Eingangsbereich des Zeltes in dem Gefeiert wurde sitzen dann 3 alte Männer und schreiben in ein großes Buch genau ein wer wieviel Geschenkt hat.

    Provinz. Die Feier war im Umland von Phnom Penh. Wunderschön aber das verständnis für Müll ist halt komplett anders. Die Plastik Becher werden eingesammelt und dann auf dem eigenen Gründstück einfach hinten hin geworfen. Es gab einen kleinen Schrein für den verstorbenen Bruder auf dem Gelände und auch dieser war sehr verdreckt.
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  • Day82

    Weiter Bilder

    November 24 in Cambodia

    Ich kann nur noch 6 Bilder hochladen pro Station deshalb gibts halt noch ne Station.

    Zurück von Bangkok gings im Local Bus. Ich sag mal hier wird der Platz deutlich effektiver genutzt und ich war Gott froh einen richtigen Sitzplatz abbekommen zu haben! Aber Comfort ist halt anders und dann weiß man auch warum schnell mal 100 leute Sterben beim Busunglück aber nach 20 Stunden war ich easy wieder zu Hause.Read more

  • Day82

    Letzter Tag Bangkok

    November 24 in Thailand

    Es geht in den modernen Teil der Stadt! Endlich mal wieder in eine Kunstaustellung gehen. Welche sich zudem als ziemlich gute Ausstellung entpuppt, da die Künstler Live vor Ort performen. Im Stadtzentrum gibt es außerdem moderne Mals und alles sieht schick neu und teuer aus! Zum nächsten Ziel geht es per Hochbahn. Ich hab mir gedacht cool endlich wieder öffentlicher Nahverkehr! Naja am Ende war es halt eine unglaublich volle S-Bahn und sehen konnte man auch nicht wirklich was, weil die Fenster eher niedrig montiert wurden. Sonst bin ich mit Moto Taxis durch die Stadt gefahren, was auf jeden Fall auch zu den Highlights zählt, Nachts durch die Stadt zu braußen mit einer schönen Kullise im Hintergrund! Ich war dann noch auf dem Angeblich größten Markt Südostasiens, wobei es eigentlich halt nur Touri grams zu kaufen gab, aber naja immerhin hab ich mich mit Mitbringseln eingedeckt und mich nur ein bisschen verlaufen zwischen 1000 Ständen. Danach ging es einfach in einen Park zum runterkommen und ach wie herlich Bangkok hat grüne Oasen mit Seeen und Eichhörnchen mitten in der Stadt! Leute Fahren Fahrrad oder gehen einfach spazieren.

    Koh Sang Road, Junge Junge Junge da ist was los. Ich war schon auf so einigen Backpacker Meilen Unterwegs auf dieser Welt aber das Topt dann doch noch einiges. Dieser Lärm, das Gedränge, die Gerüche von den ganzen Straßenküchen! Muss man sich mal anschauen und ist eine Reise Wert!
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  • Day80

    Thailand!

    November 22 in Thailand

    Neues Land. Zurück in der Zivilisation. Die Busfahrt war in Ordnung. Bis auf die 3 1/2 Stunden Wartezeit an der Grenze! Das Tor zu Südostasien liegt vor mir. Schon beim Grenzübergang wird klar wie anders Thailand ist. Auf einmal wird auf der linken Seite gefahren und es gibt richtige Straßen. Inklusive Autobahnraststätte, Gehwege und Licht! Die Menschen in Bangkok kleiden sich auffällig westlich sind tätowiert und machen deutlich mehr Geschäfte als in Phnom Penh. Die Stadt ist aber halt auch 4 mal größer. Das Street Food hier ist überragend. Vielleicht 20 Cent teurer als in Kambodscha dafür mit deutlich weniger Innereien und Knochen.

    Egal zu Bangkok. Man die Stadt hat viel. Am ersten Tag bin ich einfach bisschen rumgestrohmert. Hab mir einen riesigen golden liegenden Buda angeschaut und die Docks. Hier gibt es viele kleine Kanäle die zum Glück nicht komplett verdreckt sind und viele Gässchen in denen aber irgend wie immer was los ist, so daß man sich sicher fühlt. Am Ende des Tages war mal wieder eine Feierlichkeit. Es wurden Blumengestecke mit Kerzen versehen und den Fluss runter treiben lassen. Wenn die Kerze noch leuchtet bevor es aus dem Blickfeld treibt bringt es Glück fürs nächste Jahr. Naja leider werden immer nur nach einander ein paar Gestecke ins Wasser gesetzt so das es kein beeindruckendes Gesamtbild gibt.

    Am zweiten Tag stehen noch mehr Tempel auf dem Plan mit viel Gold und Mönchen und Nachmittags war ich in Chinatown unterwegs. Hier hat es mir am besten gefallen. Das ganze Viertel ist eigentlich ein riesiger Markt. Jedoch nicht für Touristen. Also kann man einfach drüberschländern ohne die ganze Zeit angequatscht zu werden. Ok teilweise wird man auch eher drüber geschoben, aber hey Asien, wer gibt schon etwas auf persönlichen Raum.
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  • Day78

    Flooting villages

    November 20 in Cambodia

    Mich hat es mit meiner Arbeit in die Provinz verschlagen. Zum Glück hab ich den Nachmittag frei und es wird mal wieder ein Ausflug gemacht! Es geht zum größten See südostasiens und in die Mangroven Wälder. Berühmt ist die Gegend für die schwimmenden Dörfer. Es geht gemütlich mim Sprinter raus in die Provinz und dann geht's auf ein schumriges Boot aber alles wirkt doch recht sicher und ordentlich. Nach der halben Strecke wird das große Boot gegen ein drei Mann Boot eingetauscht und man wird gemütlich durch die Wälder gepaddelt. Nebenbei tauchen auch noch Affen auf!

    Siem Reap. Ich hab nicht viel von der Stadt gesehen aber ich bin froh in Phnom Penh zu wohnen. Es ist einfach die reinste Touristen Stadt, durch das nahegelegene Ankor Wat. Es gibt europäisches Essen und viele Drogen.

    Wasser Fest! In Kambodscha geht die Regenzeit zu Ende und vor vielen Jahren wurden die Muslime im unteren teils des Mekongs besiegt. Um das zu feiern gibt es in jeder Stadt Boot rennen. Drachenboote mit ca. 26 Männern liefern sich leidenschaftliche 1:1 Rennen über vielleicht 1 km Distanz. Die ganze Stadt sitzt am Ufer feuert an und trinkt Bier nebenher. Am abend gibt's dann Feuerwerk und Flösse mit schönen Licht installationen!

    Jetzt geht's weiter im Nachtbus nach Thailand!
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  • Day68

    S21 Gefängnis

    November 10 in Cambodia

    Kambodschanische Geschichte. In einer ehemaligen Schule war eines der größten Folter Gefängnis der roten Khmer. Von 20.000 Insassen überlebt nur 12 Mann. Zur Zeit der roten Khmer wurde ein Geheimdienst eingerichtet der alle und jeden verdächtigt. Der Verdacht der kollaboration genügte das ganze Familie umgebracht wurden. Das heutige Museum ist sehr gut hergerichtet. Es sind 4 große Gebäude und der Schrecken steigert sich langsam aber stetig. Von grausamen Bildern hin zu Folterinstrumenten. Ob man es besuchen will bin ich mir nicht sicher es stellt ein Teil der Geschichte des Landes dar welcher auch bis heute nicht komplett aufgearbeitet wurde. Zum Teil stehen die Anführer der roten Khmer jetzt erst vor Gericht. Alles in allem ist es ein sehr bedrückender Ort. Immerhin gibt es ein paar Tiere auf dem Gelände um die Stimmung aufzulockern.Read more

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