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  • Day15

    Windhoek am Abend

    November 9, 2019 in Namibia ⋅ 🌙 24 °C

    Den Nachmittag verbrachten wir im Garten der Lodge, gemütlich am Pool mit einem Getränk und etwas zum Lesen.
    Für den Abend reservierte uns die Gastgeberin einen Tisch in Joe's Bierhaus, das bei Touristen und Einheimischen beliebte Restaurant. (www.joesbeerhouse.com)
    Das Taxi wurde gleich dazu bestellt und brachte uns zum Restaurant und holte uns anschließend auch wieder ab. Es war nicht nur optisch ein Erlebnis, auch kulinarisch! Die Bilder werden das wohl so nicht wiedergeben, aber die Eindrücke bleiben.
    Wir genehmigten uns auch nach dem Essen einen leckeren einheimischen Kaktusfeigenschnaps und zurück in der Lodge musste Renates Rotwein noch dran glauben 🤣. Denn es war unser letzter Abend in Namibia.
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  • Day15

    Tropic of Capricorn

    November 9, 2019 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    Heute hatten wir wieder eine lange Fahrt vor uns. Wir verabschiedeten uns von unseren herzlichen Gastgebern, die sich viel Mühe gaben, uns einen schönen Aufenthalt zu bieten. Es war schön, wieder auf einer Gästefarm mit Familienanbindung zu sein!
    Unser letzter Stop in Namibia ist Windhoek. Auf unserer Strecke liegt, ca. 25 km südlich vornRehoboth überquert man den südlichen Wendekreis, der in Afrikaans "Steenbokkerkring" genannt wird. Als Wendekreis bezeichnen Astronomen die beiden Breitenkreise, über denen die Sonne während der Sommerwende auf der jeweiligen Erdhalbkugel im Zenit steht. Im Norden ist das der Wendekreis des Krebses und hier im Süden der des Steinbocks. Danach wendet die Sonne ihren Lauf und nähert sich wieder dem Äquator.
    Also das obligatorische Foto gemacht und weiter gings.
    In Windhoek kamen wir nach einer weiteren kurzen Pause in Rehoboth um 15 Uhr an und bezogen unsere schönen Zimmer im Terra Afrika Guesthouse.
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  • Day14

    Schlüsselerlebnisse

    November 8, 2019 in Namibia ⋅ 🌙 20 °C

    Nach dem Besuch des Schlosses, welcher ja nicht allzu lange dauerte, entschieden wir uns für eine kleine Wanderung innerhalb der Farm. Ein ausgewiesener "Rhinopfad" weckte unser Interesse. Aber vorher waren wir noch auf den Zimmern, Franz wollte auch nicht mit. Als wir an Franz und Annettes Zimmer vorbei kamen, sahen wir Annette von innen winken 😂. Nicht wissend, dass sie noch im Bad war, ging Franz mit seinem Buch zum Pool und schloss selbstverständlich die Tür ab. Wir mussten ihn schon ein wenig suchen, so versteckt wie er saß. Zwischenzeitlich hatten wir Annette mit unserem Schlüssel schon befreien können, der passte nämlich auch 😅. Was haben wir gelacht!
    Der Pfad ging bis zur Straße, also keine 10 min. Sören sah, dass er auf der anderen Seite hinter dem Gatter weiterging. Dazu hatten wir anderen keine Lust und gingen zurück. Wir warteten eine ganze Weile, bis Sören wieder kam. Er hatte ja weder Wasser noch das Walky Talky dabei. Wir erinnerten uns schon an unseren letzten Namibiatrip, als er mit dem an Selbstüberschätzung leidenden Dackel auf Weavers Rock unterwegs war und keiner wusste, dass ein Leopard die Gegend unsicher machte. 🙈
    Am Abend fuhren wir mit Christian, dem Sohn unseres Gastgebers, über die Farm und er erzählte uns viel Wissenswertes über die Schafhaltung und Rinderzucht, was die Tiere bei Trockenheit fressen und wie das ganze auf dem weiten 6000 ha großen Farmland funktioniert. Als er sagte, dass die Schafe nachts in den Stall gebracht werden, da es hier auch Geparden und Leoparden gibt, fiel Sören doch die Kinnlade etwas runter.... Wir hatten an diesem Tag eine Menge zu lachen 😂.
    Der Abend klang mit einem wunderbaren Abendessen und gutem Rotwein aus und Christian erzählte uns noch ein wenig mehr über das Leben auf einer Farm in Namibia.
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  • Day14

    Duwisib Castle

    November 8, 2019 in Namibia ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach dem Frühstück unternahmen wir eine kleine Wanderung zum nahegelegenen skurrilen Schloss.
    'Seine Entstehung verdankt der Bau dem sächsischen Artillerie-Offizier Hansheinrich von Wolf. Während des Hererokriegs als Schutztruppen-Offizier war er mit der Absicht nach Südwest-Afrika gekommen, sich auf Dauer im damaligen Deutsch-Südwestafrika niederzulassen um ein Pferdegestüt zu gründen, nachdem er 1907 während eines Heimaturlaubs eine vermögende Amerikanerin geheiratet hatte. Er erwarb die Farm Duwisib und ließ auf ihr 1908 ... das Schloss nach historischem Vorbild bauen. Von Wolf betrieb in den Folgejahren eine durchaus erfolgreiche Zucht mit Vollblutpferden.
    Während einer Schiffsreise nach Europa im Jahr 1914 erreichte von Wolf die Nachricht vom Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Während seiner Internierung in Südamerika gelang ihm die Flucht nach Deutschland. Hier meldete er sich zum Kriegsdienst; er fiel 1916 in Frankreich. Seine Frau kehrte nicht wieder nach Südwest-Afrika zurück.'
    (Wikipedia)
    Heute wird das Schloß als Museum sowie auch als Hotel genutzt.
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  • Day13

    On the road again - temperaturaufwärts

    November 7, 2019 in Namibia ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute war wieder ein Reisetag. Nachdem es gestern abend wirklich richtig stürmisch war und wir mächtig gegen den frischen Wind laufen mussten, ist es heute wieder wesentlich wärmer 👍 Gegen halb neun machten wir uns auf den Weg Richtung Schloss Duwisib, ca. 365 km Strecke lagen vor uns, der größte Teil Schotterstraße.
    Kurz vor Aus hielten wir bei den Wilden Pferden an, drei von Ihnen grasten gemütlich neben der Straße.🐎.
    In Helmeringshausen, einem Ort bestehend aus Hotel, Campingplatz und Tankstelle machten wir Mittagspause. Beine vertreten, Toilette und ne Kleinigkeit essen und trinken. Ein wirklich erstaunend idyllisches Örtchen.Hier waren es auch schon wieder 30 Grad ☀️😅.
    Am Nachmittag erreichten wir unser Ziel, die Duwisib Guestfarm, gleich nebenan befindet sich das Schlösschen, welches wir morgen besichtigten werden.
    Nach der anstrengenden Fahrt unternahmen wir nichts mehr.
    Wir lernten Jochen, den Farmbesitzer kennen, unterhielten uns und saßen mit ihm und sechs weiteren Gästen zusammen beim hervorragendenAbendessen. Vorher wurden wir noch mit einem schönen Sonnenuntergang verwöhnt.
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  • Day12

    Stadtbummel durch Lüderitz

    November 6, 2019 in Namibia ⋅ 🌙 17 °C

    ....Viele viele Fotos später, durchgezaust und fast schon sandgestrahlt von Wind und Sand nach einem kühlen Getränk (es gibt ein Café und Souvenirshop) fuhren wir zurück, tankten das Auto noch voll und zum Nachmittag gestalteten wir dann jeder unser eigenes Programm.
    Renate und Thomas fuhren an die andere Bucht, um Flamingos zu beobachten, Annette und Franz waren kurz in der Stadt und relaxten dann und Sören und ich wollten uns noch das Museum anschauen.
    Das kleine Museum hat täglich nur von 15.30 bis 17 Uhr geöffnet und zeigt außer der Geschichte von Lüderitz und dem Diamantenabbau auch Wissenswertes über die verschiedenen Stämme und Volksgruppen sowie der Pflanzen - und Tierwelt.
    Anschließend fotografierten wir noch einige interessante alte Häuser, wie die Lesehalle, Turnhalle und Bahnhof.
    Zum gemeinsamen Abendessen hatten wir uns einen Tisch im "Essenzeit" reservieren lassen und wurden wieder nicht enttäuscht! 👌👌👌 Das ist uns dann auch eine Empfehlung im TripAdvisor wert!
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  • Day12

    Geisterstadt Kolmannskuppe

    November 6, 2019 in Namibia ⋅ ☀️ 20 °C

    Schon immer wollte ich diese Geisterstadt in der Wüste nahe Lüderitz einmal besuchen. Heute war es nun soweit, wir besuchten Kolmanskop oder Kolmannskuppe. Nur wenige hundert Meter von der Straße entfernt liegt an einem Hügel die verlassene Stadt der ehemaligen Diamantenschürfer. Am 8. April 1908 erwarben hier August Stauch und seine Mitwisser für das gesamte Gelände um Kolmannskuppe Schürfscheine und ihren damit später legendären Reichtum. Von 1908 bis 1910 würde eine Stadt aus dem Nichts erbaut,es gab eine Eisfabrik, Bäckerei, Schlachthaus, Schule, Turnhalle und ganz wichtig - eine Kegelbahn! Und neben den Arbeiterhäusern natürlich herrschaftliche Häuser und zu guter letzt ein Krankenhaus, welches eine Kapazität bis ca. 200 Patienten besaß.
    Nach Aufgabe der Mine würde auch die Stadt verlassen und die Wüste holt sich nach und nach das Land zurück.
    Beeindruckend vor allem, auch im Gegensatz zu Pomona, ist hier einiges noch gut erhalten. Vor allem die Gebäude, deren Fenster und Türen verschlossen zurückgelassen wurden. Eines davon ist z.B. die Kegelbahn. Andere Häuser wurden etwas restauriert, das meiste aber sich überlassen. Natürlich ist Kolmanskuppe ein Touristenmagnet, was wir heute besonders zu spüren bekamen. Wir nahmen trotzdem an der sehr interessanten Führung Teil, bevor wir auf eigene Faust die Stadt erkundeten. Es hat sich mehr als gelohnt, auch die Touristen verloren sich nach und nach in der Weite der Stadt....
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  • Day11

    Bogenfels

    November 5, 2019 in Namibia ⋅ ⛅ 16 °C

    Nach dem Lunch in Pomona fuhren wir weiter durch und um die Dünen (manche Straße endet direkt in einer und neue werden drumherum "gebaut") durch das Märchental zum Bogenfels am Ozean. Auch hier gab es bis vor kurzem noch eine Diamantmine. Der gigantische Felsen, der auf Fotos wesentlich kleiner wirkt, ist schon beeindruckend! Man kann auch hinaufklettern, was Thomas und Sören natürlich taten. Der Abstieg ist etwas rutschig, deshalb schaute ich mir das lieber von unten an. Der Ozean schäumte zu seinen "Füßen" und die Farbe des Meeres war kräftig blau. Einerseits tosender Ozean, andererseits trockene Wüste.
    Nach einer Kaffeepause fuhren wir die gut 125 km zurück. Es war ein tolles Erlebnis und empfehlenswert allemal, Iris und ihr Sohn Ramon waren gute Guides, die uns viel Wissenswertes über die damalige Zeit des Diamantenabbaus, des damaligen und heutigen Lebens in diesem Gebiet vermittelten. Da lohnt sich der bürokratische Aufwand vorher schon. Man kommt eben so leicht nicht in ein Sperrgebiet hinein.
    Den Abend ließen wir im Restaurant "Essenzeit" bei hervorragendem Essen ausklingen. Viel bessere Wahl als am Vortag,auch wenn wir lange auf das Essen warten mussten!👍
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  • Day11

    Geisterstadt im Nirgendwo

    November 5, 2019 in Namibia ⋅ ⛅ 23 °C

    Zum Glück ging es Renate heute besser und der Tour stand nix im Wege. Pünktlich 8:30 Uhr wurden wir mit zwei Autos abgeholt. Natürlich hatten wir alle (nach Empfehlung) ordentlich Zwiebellook an. Den brauchten wir im geschlossenen Wagen aber nicht☺️.Auch mussten wir uns aufteilen, je drei pro Auto. Hmm🤔 Also irgendwie formierte sich unsere alte Konstellation von vor zwei Jahren wieder, in einem Auto Renate, Thomas und ich, Sören, Annette und Franz im anderen....
    Los ging es Richtung Kolmanskop, wo wir uns anmelden mussten. Von dort aus fuhren wir ins Sperrgebiet, welches wohl seit Ende vorigen Jahres auch zum Nationalpark ernannt wurde. Bis vor ein paar Jahren gab es hier noch Diamantminen. Die surreale Landschaft, Wüste wohin das Auge blickt, man kann sich nicht wirklich vorstellen, dass hier Menschen lebten und arbeiteten. Bald kamen wir auch an die erste verlassene und zerfallene "Stadt". Durchzogen wird die Wüste hie auch immer wieder von Adern mit blauem Marmor, der in der Sonne schimmert.
    Alte zerfallene Eisenbahnschienen zeichneten Wege, Häuser, Trommelsiebe und Waschtröge, alles holt sich die Wüste langsam zurück.... Mittags waren wir in Pomona, einer etwas größeren Stadt der Diamantensucher. Neben dem Vorsteherhaus, Gästehäusern, Baracken usw. gab es auch eine Kegelbahn. In einer ehemaligen Schule, die noch halbwegs erhalten war, gab es zum Lunch am gedeckten Tisch Kartoffelsalat und Hähnchenschnitzel. Kaum zu glauben, dass hier bis zu 300 Menschen inkl. ca. 30 Kindern gelebt haben.
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  • Day10

    Temperatursturz

    November 4, 2019 in Namibia ⋅ 🌙 14 °C

    Heute morgen brachen wir nach dem Frühstück nach dem üblichen Koffertetris auf Richtung Küste. Die nächsten drei Nächte werden wir in Lüderitz verbringen. Leider geht es Renate derzeit nicht gut, Magen/Darm und Übelkeit. Wir hoffen alle, dass es sich bis morgen früh beruhigt hat, denn da steht ja unser mühevoll gebuchter Tagesausflug zum Bogenfels an🤔....
    Zunächst führte uns der Weg fast bis Keetmanshoop zurück, die Abkürzung hatten wir nach 2 km verworfen, zu schlecht war die "Straße" selbst für unser Auto. Also lieber 30 km mehr inkauf genommen und sicher ans Ziel gelangen. Den ersten Stop und Fahrerwechsel machten wir kurz vor der geteerten B4, und dann zum Mittag in Aus, Das einsame Örtchen in der Namib Wüste entstand als Stützpunkt und Versorgungsstätte in der reichsdeutschen Kolonialzeit. Aus liegt in ca. 1500 m Höhe und im Winter kann es hier ziemlich kalt werden. Heute war es aber heiß, um die 34 Grad. Im Bahnhofshotel machten wir Halt bei einem Süppchen, Cappuccino und kalten Getränken.
    Die letzten 125 km ging es durch Wüste und der Wind blies mächtig und wehte den Sand über die Straße. 20 km hinter Aus befindet sich das Wasserloch, an dem man die wilden Namib Pferde sehen kann, sofern sie da. An der Tränke verharrten aber leider nur Strauße. Einige hundert Meter weiter dann sahen wir sie tatsächlich von der Straße aus! Es waren bestimmt 30 bis 40 Pferde! Sogar ein Fohlen wurde von einer Stute gesäugt.
    Weiter Richtung Lüderitz sank die Temperatur merklich. Hatten wir eben noch 37 Grad waren es bei Ankunft nur noch 22 und mächtig windig. Wir bezogen unsere Zimmer im Kairos Cottage, direkt mit Meerblick. 😍👌. Dann erkundeten wir ein wenig das Städtchen, sahen uns die Felsenkirche an und kraxelten auf die Felsen, um einen atemberaubenden Blick über die Bucht zu genießen.
    Anschließend gab es Fisch im "Portugiese Fischer Fisherman". Leider war der Sonnenuntergang nicht so sehenswert (an dieser Stelle). Da wir im Außenbereich saßen, würde es auch ziemlich schnell kalt (16 Grad) und wir waren froh, dass der Weg zum Cottage nicht weit war.
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